Sonntag, 28. Mai 2017

Donnerstag, 25. Mai 2017

Venedig-Berichte

So ganz langsam beginne ich mit meinen venezianischen Erzählungen, ich schreibe sie nicht chronologisch, versuche aber, sie hier letztendlich chronologisch anzuordnen. Deshalb guckt auch immer mal weiter unten, ob dort etwas Neues eingefügt ist...

Sonntag, 21. Mai 2017

La "libreria acqua alta" (15.04.2017)

Neulich in Venedig - la libreria acqua alta, wörtlich "die Hochwasserbuchhandlung". 


Nicht weit von unserem Hotel entfernt kamen wir unterwegs automatisch an ihr vorbei, da mussten wir gar nicht lange suchen.


Es handelt sich um keine ganz normale Buchhandlung!


Wer schon mal vom mehr oder weniger regelmäßig eintreffenden Hochwasser in Venedig gehört hat, eben dem "acqua alta" (in der ganzen Stadt verteilt stehen gestapelte Holzbretter auf Metallstützen, die schnell zu provisorischen Wegen oberhalb des Wasserspiegels aufgebaut werden können), der weiß, dass viele Häuser mit häufigen Wassereinbrüchen zu tun haben.


In dieser Libreria hat man sich die traurigen Folgen der Wasserschäden zu Nutze gemacht und damit eine kultige und inzwischen sehr angesagte Buchhandlung geschaffen, die lange schon kein Geheimtipp mehr ist:


Mitten im Geschäft steht eine venezianische Gondel, in der die durchnässten Bücher, leidlich getrocknet, sie fühlten sich für mich immer noch leicht klamm an, aufbewahrt, ausgestellt oder zum Verkauf angeboten werden.


Die Bücherregale sind vollgestopft nach Sortierregeln, die vermutlich nur das Personal kennt.

 

Auf den seitlichen Ablagen herrscht Chaos, auch hier finden sich immer wieder Bücher mit Wasserschäden. Allerlei seltsame Dekorationsobjekte sind überall dazwischen gestopft.





Der Laden ist schlauchartig, sehr eng, denn, wie eingangs erwähnt, schon lange kein Geheimtipp mehr, deshalb voller Touristen.


Geht man nun durch das Geschäft hindurch, findet man dort einen Hinterausgang auf ein winziges, ebenfalls zugestelltes Areal mit einer Treppe aus durch das Wasser vollkommen unbrauchbar gewordenen Büchern...




... ich bin sie nicht hochgestiegen (vordergründig, weil meine gequälte Lunge keine Anstrengungen toleriert, aber vielleicht auch, weil ich es nicht fertigbringe, auf Bücher - und seien sie noch so kaputt - draufzusteigen?)



Selbstverständlich habe ich am Ende ein Buch gekauft, und zwar eines, das sich mit der Entstehung der Lagunenstadt beschäftigt, vorzugsweise dem Aufbau, natürlich auf Italienisch.

Samstag, 20. Mai 2017

Hotel (14.04.2017)

Unser Hotel war das Ruzzini Palace Hotel am Campo Santa Maria Formosa.

Wir wurden überaus höflich begrüßt und gebeten, zuächst im Foyer Platz zu nehmen, wo wir ein Begrüßungsgetränk bekamen. (Also erstmal "runterkommen" vor dem Bezug des Zimmers!)


Das Zimmer lag im sechsten Stock (obwohl wir EG hatten bestätigt bekommen), allerdings mit dem vorhandenen Lift gar kein Problem! Und nachdem wir die Vorhänge zur Seite gezogen hatten, stand sofort fest:




WOW!!! Hier bleiben wir!

Das Zimmer war groß und komfortabel, das Bad "state of the art"... wir haben uns sehr wohl gefühlt dort.







Übrigens ist ja ein guter Start in den Tag nicht zu vernachlässigen: Das Frühstücksbuffet ist sehr gut sortiert, bietet für jeden Geschmack etwas, und ein Cappuccino oder Latte Macchiato wird auf Wunsch frisch bereitet und an den Tisch gebracht.

 

Anreise (14.04.2017)

Der Abflug war in Ordnung und ganz normal. Treffen am Flughafen, Koffer abgeben, boarden.



Der Anflug auf Venedig war zunächst enttäuschend, weil man mir von der tollen Sicht auf die Stadt erzählt hatte. Vermutlich saß ich einfach auf der "falschen" Seite im Flieger?


Wer in Venedig am Flughafen stumpf den Hinweisschildern folgt, Lifte, Laufbänder, merkwürdige Wege um Bauzäune herum nutzt..., der kommt tatsächlich am neuen und topmodernen Fähranleger an! Die zuvor via Internet gebuchte Überfahrt (Voucher) wurde umgewandelt in reguläre Tickets, dann ging es zur Anlegestelle.



Das Schiffchen von "Alilaguna" kam mir vor wie eine Nusschale, die Überfahrt war schaukelig - was ja Hamburger Mädels nicht erschüttern kann!


In Rialto angekommen, ging es schnurstracks über Brücken...



Hier genossen wir schon wunderschöne Aus- und Ansichten über einen bzw. zwei Kanäle, gingen zum ersten Mal durch einen Sotoportego und eine enge Gasse, kamen am Campo Santa Maria Formosa an - und waren damit bei unserem Hotel!

Venedig - Prolog

Ohne die Begleitung meiner wunderbaren Tochter hätte ich den Trip nach Venedig nie gewagt!

Ich weiß, dass sie mit meinen Einschränkungen/meiner Behinderung vertraut ist, mir ansieht, wenn etwas über meine Möglichkeiten bzw. Kräfte geht... es sind keine großen Worte nötig.

Dieses wunderbare Wesen hat nicht nur die komplette Navigation vom Flughafen zum Hotel übernommen, sondern auch alle Wege durch die Stadt gesucht, geplant, gefunden.

Sie hat sich um unsere beiden Koffer gekümmert, einen links, einen rechts, beide über die Brücken getragen... und dabei nie schlechte Laune bekommen!



Ganz klar ist: Wer behindert ist, für den ist normalerweise diese Stadt nichts. Zumindest nicht ohne Assistenz. Ein paar der großen  Brücken haben zwar Rampen an der Seite, so dass Rollatoren, Kinderwagen, Rollstühle irgendwie zurecht kommen können, aber es bleibt die Steigung. (Ich fand für mich die Treppen besser.)

Danke, meine kleine (gemeint: jüngste) Tochter!

Sonntag, 14. Mai 2017

Muttertag

Ein Sommertag, tatsächlich. 20 Grad und strahlender Sonnenschein.

Einen "Muttertag" brauche ich nicht, weil ich ihn so oft im Jahr habe... Eine Tochter ist mit den Kleinen gerade auf einer Insel, die ich auch sehr mag, schickt Fotos - ich soll mich "doll geblümt" fühlen - die andere Tochter hat mir Zukunftsweisendes erzählt. Es bleibt spannend!

Mir geht es wieder ein wenig besser, habe heute vergleichsweise viel bewerkstelligt, zum Schluss noch eine Stunde Gartenarbeit. Ich bedaure, dass ich zu mehr einfach nicht in der Lage bin, aber steter Tropfen... Jede Menge wilde Brombeere, Vogelmiere, Gras geschnitten und gerupft. Wenn das Wetter schön bleibt, kann ich auch jeden Abend noch ein wenig machen...

(Verblühte Schönheit.)

Es wird Zeit für einen Sonnenschirm!
(Und ein paar frische Pflanzen.)

Samstag, 13. Mai 2017

Auch das ist Frühling. Irgendwie.

Und muss auch mal sein.


Mein Leben besteht nicht nur aus Krankheit, Blumen, Büchern und Enkelkindern. Ich bin auch immer noch ich. Mit Schmuck, Schminke, Nagellack. Manchmal brauche ich ein Kosmetik-Update. Wie heute.

Über Rezensionen

Ich bin auf einen interessanten Artikel gestoßen, der erklärt, warum Rezensionen für Autoren wichtig sind.

(Zugegebenermaßen habe ich mir bisher darüber keine Gedanken gemacht. Ich schreibe über Bücher genau so wie über alle anderen Themen, die mich interessieren oder irgendeine Rolle in meinem Leben spielen.)

Aufmerksam geworden bin ich durch Sonjas Blog, danke.

Gelesen: Wo die Sonne aufgeht

Wo die Sonne aufgeht (Roman)
von Pearl S. Buck,1968
in der einzig berechtigten Übersetzung von Maria Meinert
Carl Habel Verlag, Lizenzausgabe des Scherz Verlag
ISBN 3-87179-190-3

Warum dieses Buch? Ein Schnäppchen vom öffentlichen Bücherschrank, Pearl S. Buck war in meinen Mädchentagen eine meiner liebsten Schriftstellerinnen.

Klappentext:
"Auf der politischen Karriereleiter scheint es für Christopher Winters immer nur nach oben zu gehen - bis ihn, zwölf Jahre nach der Rückkehr aus dem Koreakrieg, seine Vergangenheit einholt. Soonya, die ihm ein Kind geschenkt und die er doch verlassen hat, steht, obwohl Welten entfernt, plötzlich zwischen ihm und seiner geliebten Frau.
Pearl S. Buck, für die der Ferne Osten zur zweiten Heimat geworden ist, stellt mit diesem spannenden und bewegten Werk einmal mehr ihre große Sensibilität für die Denkweisen, die Ost und West trennen und verbinden, eindrucksvoll unter Beweis. Die Nobelpreisträgerin hat sich hier ein weiteres Denkmal geschaffen."

Schon auf den ersten Seiten fallen mir zwei Dinge auf:

Erstens - die Sprache.
Damals, ich bin Ende der 50er geboren, war diese Sprache in Büchern, später auch im Fernsehen, völlig normal. Sie sollte mir vertraut vorkommen, scheint mir am Anfang aber nur völlig antiquiert. Übrigens werden hier auch Begriffe, die heute als nicht politisch korrekt verstanden werden, immer wieder benutzt, z.B. "Rassen..." Man sollte sich besser daran nicht stören, es waren seinerzeit völlig normale und gängige Begriffe.

Zweitens - die Stellung der Frau in der Gesellschaft.
Es fällt mir sofort auf, dass der Protagonist Chris, Politiker mit Karrierewünschen, eine Frau hat, Wissenschaftlerin, dazu hübsch, welche sich ständig unterzuordnen scheint. Das war zunächst seltsam.

"Schaut an, unsere First Lady ist zurück aus der Wildnis der Wissenschaft. Man sollte es nicht für möglich halten, wenn man Sie so ansieht, nicht wahr? Ich meine, Sie sind doch nicht der trockene Typ, wie man so sagt. Intelligent und hager sozusagen. Hallo Chris! Fühlen Sie sich besser?"
"Setzen Sie sich, Berman", erwiderte Chris, "Greta bringt gleich den Kaffee."
"Na, da komme ich ja gerade richtig. Wie fühlen Sie sich denn als Liebling des Volkes? Haben Sie es Ihrer Frau schon erzählt?"
"Noch zu früh. Es ist nur eine Umfrage, Laura."
"Künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, wie man so sagt", bemerkte Berman. Er setzte sich und fuhr in ernstem Ton fort..."
...
Er wandte sich schwerfällig an Laura. "Unverzeihlich, vor dem kleinen Frauchen so zu fachsimpeln!"
Sie sah Chris an und biß sich auf die Lippe. Chris lachte.
"Vorsicht, Joe, Sie beleidigen meine Frau!"
Berman blickte unglücklich von einem zum anderen.
"Das wollte ich wirklich nicht - ich meine --"
"Chris will mich nur aufziehen", beruhigte Laura ihn.
"Achten Sie nicht auf ihn."
Sie sah ihren Mann übertrieben mißbilligend an, er mußte abermals lachen.
"Es war nur ein Scherz Joe. Ich spreche mit ihr über alles, und das wissen Sie auch. Sie hat mir schon einige der besten Ratschläge gegeben, die ich je bekommen habe. Eigentlich sollte sie sich als Kandidatin aufstellen lassen. nur möchte ich den Job eben gern für mich haben!"

(Alte Rechtschreibung originalgetreu wiedergegeben.)

Um die Handlung nachzuvollziehen, muss man sich zunächst also in die Welt der ausgehenden 1960er Jahre zurück versetzen.

Chris möchte sich zum Gouverneur seines US-Bundesstaates wählen lassen, und Joe Berman ist sein Manager. Kurz bevor es in den Wahlkampf geht, erreicht ihn ein Brief aus Korea: "Lieber amerikanischer Vater..."

Gerade frisch verheiratet mit Laura wurde zwölf Jahre zuvor Chris als Soldat nach Korea geschickt. In den Wirrnissen des Krieges, verunsichert, verängstigt, nie wissend, was wohl der nächste Tag bringen würde, hatte er sich mit Soonya, einer zurückhaltenden schönen Koreanerin zusammen getan. Schließlich bekamen sie einen Sohn, der nur wenige Wochen alt war, als Chris zurück nach Amerika ging, Soonya, der er nie etwas versprochen hatte,  mit dem Kind zurück ließ.

In Amerika wartete Laura auf ihn, die kluge und schöne Wissenschaftlerin, die so ganz anders war als Soonya, an die er sich zuerst ein wenig gewöhnen musste. Soonya war bald verdrängt bzw. so gut wie vergessen.

Bis zu diesem Tag, an dem er den Brief erhält, der alles zu ändern scheint. Er berichtet Laura von der Zeit in Korea, von Soonya, erzählt von dem Kind. Das scheint die Ehe in eine Krise zu stürzen. Sie vergewissern den jeweils Anderen stets ihrer Liebe, sind aber beide unsicher und verstört. Gleichzeitig nimmt der Wahlkampf an Fahrt auf und Laura beschließt, sich auf eine Reise nach Korea und der Suche nach dem Kind zu begeben.

Dort erlebt sie einen Zusammenprall der Kulturen, und sie versucht mit Hilfe von Freunden, die sie dort gewinnt, sich sowohl Soonya als auch dem offensichtlich von dieser ungeliebten Sohn vorsichtig anzunähern, beide kennenzulernen...

In leisen und einfühlsamen Worten schildert Pearl S. Buck das Fühlen, Denken und Handeln der Personen. Es ist eine tiefsinnige, ruhig erzählte Geschichte, wirbt für gegenseitiges Verständnis nicht nur der unterschiedlichen Mentalitäten und Traditionen, sondern sie schildert auch die Gefühlskonflikte der Beteiligten.

Selbstverständlich endet der Roman mit einem guten und versöhnlichen Ende und einer hervorragenden Perspektive für die Zukunft: "Vor ihnen lag ein neues Jahr."

Freitag, 12. Mai 2017

LVR - Lesezeichen, mehr nicht

... weil mein Bruder das angestrebt hatte, bevor... 

Vor- und Nachteile der Lungenvolumenreduktion bei schwerem Lungenemphysem

“Das Geschäft mit dem Blut”

Als "Nachklapp" zu meinem Gespräch mit der Grifols-Dame erhielt ich kürzlich eine Mail der Geschäftsführerin von Grifols Deutschland, die mir eine ausführliche Stellungnahme und Erklärung zum Herstellungsprozess von der Plasmaspende bis zur Produktion von u.a. Prolastin zukommen ließ. Diese Stellungnahme kann ich, da es eine persönliche Mail war, nicht veröffentlichen.

"Das Geschäft mit dem Blut" - ARD/ARTE

"Die Ware Blut" - ARTE Magazin 02/17

Zusätzlich sandte Sie mir einen Bericht der PPTA (Plasma Protein Therapeutics Association e.V.) incl. Link. Hier ist der Bericht, der sich auf die umstrittene TV-Dokumentation bezieht.

Es kehrt keine Ruhe ein bei mir

Vor etwa 10 Tagen Husten. Nichts weiter. Nur blöder, nutzloser Husten. Drei Tage Prednisolon, alles besser. Krankheitsgefühl auch verschwunden.

Seither einzelne Hustenattacken, vielleicht drei oder vier hartnäckige am Tag, ich habe sie einfach ignoriert.

Diese Woche: Von Tag zu Tag schlechteres Befinden, verstärkte Luftnot, grenzwertige SpO2-Werte schon früh am Tag. Zum Feierabend war alles mega-anstrengend, mit viel Geduld und Mühe die Heimwege geschafft. Mittwoch die Lady besucht, da geht es mir nie so dolle, die Rückwege sind immer katatstrophal...

Gestern: Krankheitsgefühl. Kopf zu. Husten. Schlechte Werte. Immer noch. Dazu erhöhte Temperatur. (Fieber ist ja etwas, das ich besser nicht bekommen soll.)

Beschlossen: Das volle Programm. Notfallmedis durchgesucht. Prednisolon plus Amoxi seit gestern Abend. Die Wirkung ist immer wieder erstaunlich. Schon eine Stunde später ging es mir bedeutend besser.

Heute früh war ich praktisch ein neuer Mensch. Werte okay, Arbeitsweg, Arbeitstag, Einkäufe hinterher... alles kein Problem. (Ein geringeres - anstrengend ist alles auch bei meinem "Normalbefinden" - klar.)

Nun darf ich die Medikamente natürlich ein paar Tage nehmen und am Dienstag (Routinekontrolltermin ist angesagt) alles dem Doc erzählen.

Alpha 1 - Research and Therapeutic Updates

Zugegebenermaßen bin ich ein Fan von Frau Prof. Sabina Janciauskiene... Ein Vortrag über die neuesten Forschungsergebnisse, den sie bei Alpha-1-Global in Lissabon hielt:

Sonntag, 7. Mai 2017

Terrassengarten

Natürlich standen meine Blumen wie immer zu Ostern in voller Blüte... aber bei meiner Heimkehr waren sie noch sehr schön anzuschauen...





In den letzten Tagen gab es (und es war wieder kalt geworden) reichlich Regen, so dass das Unkraut sprießt... gestern war ein trockener und angenehmer Tag, so dass ich angefangen habe, mich zu kümmern... wie immer aus bekannten Gründen nur mit gebremster Kraft. Eine Stunde Unkrautrupfen und Erde bearbeiten, kaum Quadratmeter genug geschafft, war ich schon erschöpft, trotzdem zufrieden. Besser einen Anfang gemacht als überhaupt nichts!


Diese rosa Hortensien habe ich kürzlich gekauft und ausgesetzt, sie waren blau!


Dieses ist die schöne blau blühende Bauernhortensie, die meine Tochter mir letztes Jahr schenkte - im Winter war sie komplett weggefroren - so bin ich erfreut, dass sie überhaupt noch Leben zeigt. Es besteht Hoffnung!


Das grüne Gebüsch hier ist meine allererste Hortensie... Als ich begann, die Terrasse vom Gras zu befreien - Stammleser erinnern sich - war sie eine kleine Pflanze im Blumentopf. Jedes Jahr verändert sie die Farbe ihrer Blüten... die kräftiggrünen Blätter lassen mich hoffen - auf blau vielleicht? (Eine große Portion Dünger hatte sie Anfang März bekommen!)

Vor Jahren, als Gerüstbauarbeiten drohten, meinen Flieder zu zerstören, hatte ich zwei Ableger in einen Kübel gesetzt, um wenigstens etwas von dem alten Flieder meiner Großmutter zu retten. Er wuchs gut an und produzierte Jahr für Jahr Blätter. Um zu blühen, fehlte ihm wohl Raum, sich auszubreiten. Vergangenes Wochenende hat nun mein Schwieso zum Spaten gegriffen und auf meinen Wunsch hin den Flieder auf der Terrasse ausgesetzt. Ich bin gespannt...!