Dienstag, 26. Juli 2016

Es will nicht so...

... wie ich wohl will.

Das Buch, das ich als Rezensionsexemplar bekam.

Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, hänge jetzt fest auf Seite 68, unterbreche immer wieder, um ein anderes Buch zu lesen.

Vielleicht war es falsch, ein Buch auszusuchen, mit dessen Inhalt ich ein wenig verbunden bin? Es geht um eine Familie, die das Erdbeben in L'Aquila zum Teil überlebt hat, sich neu zusammenfinden muss nach einem großen Verlust.

Ich erinnere mich daran, dass Töchterlein in Rom lebte und am Tag nach dem Erdbeben hier erwartet wurde, zum Osterbesuch. Sie war nachts aus dem Bett gerüttelt worden, und ich habe am Vormittag pausenlos die Berichte im TV verfolgt. Die Flüge von Fiumicino gingen trotzdem ab ...

Nun unternehme ich einen neuen Versuch, dieses Buch zu lesen - mindestens das bin ich dem Verlag schuldig.

Buchrezensionen im Netz: Die Macht der Laien

Ein sehr interessanter Artikel, auf den ich eben aufmerksam wurde, hier einfach mal als Lesezeichen für mich (und interessierte Leser) verankert.

Sonntag, 24. Juli 2016

Gelesen: Die letzte Seele Avalons

Die letzte Seele Avalons (Historischer Roman)
von Nadine Hofmann und Stephanie Scholz
TRIGA-Der Verlag
ISBN 978-3-89774-677-0

Warum dieses Buch?
Stephanie Scholz ist Mitglied der Bücherlesegruppe auf Facebook und machte auf das Buch aufmerksam.

Klappentext:
"Dieser Roman ist eine mystische Liebesgeschichte über verwandte Seelen, deren Liebe die Jahrhunderte überdauert. Eine magische Geschichte, die in den Wirren des Mittelalters beginnt und in unserer heutigen Zeit endet. Eine romantische Geschichte über eine junge Frau, die ein neues Leben beginnt, um ein altes abzuschließen. Erzählt werden parallel die Schicksale dreier Frauen in zwei verschiedenen Zeiten. Ihre Leben sind unweigerlich miteinander verknüpft und nur der Mond kennt ihr Schicksal."

Die Genrebezeichnung "Historischer Roman" ist nur mittelmäßig gut, ich wüsste aber keine bessere. Ein historischer Roman sollte in der Vergangenheit spielen, so verwirrte mich der ausführliche Beginn im modernen Leben. (Er kam mir sehr umfangreich vor, weil ich auf das Historische wartete und ungeduldig wurde.)

Johanna hat eine depressive Phase, igelt sich ein, ist antriebslos. Von ihren Eltern hatte sie sich am Vortage mit einem letzten Besuch verabschiedet, dieser Tag gehört ihrer Freundin, die sie auf Shoppingtour mitschleppt, Johanna empfindet es als Abschied. Am Abend macht sie einen langen Spaziergang zum Steinbruch. Dort ist eine Klippe, von der sich Johanna in den Abgrund stürzen möchte.

"Plötzlich flog aus dem Nichts ein schwarzer Vogel ganz dicht an mir vorüber. Er krähte mir laut ins Ohr und beinahe wäre ich gestolpert und unvorbereitet in die Tiefe gefallen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals..."

Sie hat - ja, was? Eine Erscheinung, eine Halluzination, einen Traum, eine Vision... und wacht in ihrem Bett auf.

Nun beginnt der zweite Handlungsstrang, wir lernen Lilian kennen, die mit ihrem Vater und ihrer Amme Meredith auf Burg Kettrick lebt, bewacht von einem eifersüchtigen Geistlichen, der sich daran stört, dass demnächst Beltane gefeiert werden soll - das alte keltische Frühlingsfest. Meredith ist mit den Vorbereitungen beschäftigt und ermöglicht es Lilian, heimlich das Fest zu besuchen, wo sie ihre große Liebe trifft. Zurück vom Fest schickt ihr wütender Vater sie ins Kloster, wo sie streng bewacht wird, bis sie an einen standesgemäßen Mann verheiratet werden soll.

Johanna in der modernen Zeit und Lilian im Mittelalter erleben allerlei Verwicklungen, darüber jetzt mehr zu schreiben hieße, ein Großteil der Geschichte vorweg zu nehmen.

Ich war zugegebenermaßen sehr skeptisch, als ich zu lesen begann. Zwei Erzieherinnen haben gemeinsam dieses Buch geschrieben, was sollte das schon sein? Die Geschichte ist ganz großartig gelungen, die Handlungsstränge werden immer dichter miteinander verflochten, die Personen von Kapitel zu Kapitel weiter entwickelt, es gibt ein paar überraschende Wendungen und es liegt ein interessantes Konzept zu Grunde.

Da ich schon früher einiges über Avalon, die Priesterinnen, den keltischen Glauben und Magie gelesen habe, waren mir die grundsätzlichen Ideen vertraut, die hier aber auf eine frische Art und Weise verwendet wurden.

Ein Buch voller großer Gefühle und Romantik, Abenteuer und Mystik mit einem wahrhaft zauberhaften Ende.


"Lilian stand auf, als es noch dunkel war. Der Hahn hatte noch nicht gekräht. Ihr Herzklopfen war es, das sie aus dem Schlaf geweckt hatte. Ihr Körper hatte sich auf die Flucht eingestellt und nun wurde es Zeit zu gehen. Sie holte das Amulett aus dem Bettzeug hervor und zug es sich über den Kopf...."

Urwald!

Letzte Woche habe ich es geschafft, meine Konzentration gebündelt und mein Anliegen getippt.

Der eine oder andere Stammleser wird sich schon gewundert haben, warum keine Gartenarbeitsberichte mehr kommen, keine Blumenfotos... Wobei ich unbedingt sagen muss, dass meine Hortensie ganz schön gewachsen ist und zauberhaft rosa-lila-mit-blau-Einschlag blüht. Die kleine Hortensie, die ich nach dem Tod meines Bruders als Andenken pflanzte, erholt sich allmählich (sie war ja praktisch sofort eingegangen...), hat noch keine Blüten, dafür aber sattgrüne Blätter. Was ein bisschen Düngergranulat im Frühjahr ausmacht!

Im Kübel blühen die Geranien, die meine Mutter hatte wegwerfen wollen. Fotos muss ich unbedingt machen und nachreichen!!!

Jedenfalls ist ansonsten meine Terrasse ein Trauerspiel, ich bekomme das allein nicht geregelt, und habe nun meinem Hausmeister letzte Woche eine Mail geschickt:

Hallo Herr XXX,
meine Terrasse verwildert, da müssen wir etwas tun.

Gut die Hälfte (zur Wiese hin plus zum Nachbarn) ist ...-Bepflanzung. Leider wird der Rückschnitt von Ihrer beauftragten Gärtnerfirma nie durchgeführt, somit überwuchern die Dornengewächse alles, was da noch Schönes ist (Rhododendren, Weigelie, Rose, kleiner Flieder, Felsenbirne…) – inzwischen auch von reichlich wilder Brombeere begleitet.

Erste Bitte ist also, die Gärtnerfirma darauf hinzuweisen.

Ein anderer Teil der Terrasse (zur Wohnung hin) ist privat angelegt.
Da ist mir klar, dass ich dafür selber aufkommen muss.

Vielleicht ist es möglich, dass Sie veranlassen, dass die Gärtnerei mir einen Kostenvoranschlag macht und ggf. die Arbeiten dann zusammen ausgeführt werden können?

Ich möchte folgendes privat erledigt haben:

  • Flieder zurückschneiden auf ca. 1,50 m Höhe, den dicken Stamm aus der Mitte entfernen und die kahlen Seitentriebe entfernen.
  • Die Forsythie vor dem Küchenfenster zurückschneiden auf ca. 1,00/1,50 m Höhe, ebenfalls den dicksten Stamm rausnehmen.
  • Meinen großen Rhododendron zurückschneiden und etwas in Form bringen.
  • Ein „wild gewachsenes Bäumchen“ neben der blühenden Hortensie möglichst entfernen.
Es gibt ein paar kleinere Pflanzen (blühende Hortensie, Hortensie, von der man nur ein paar Blätter in Bodennähe sieht, Malve, Chrysantheme), die keinesfalls versehentlich entfernt oder beschädigt werden sollen.

Unter diesem Aspekt könnte noch (eventuell) Unkraut entfernt werden (aber die ca. 200 Blumenzwiebeln sollen im Boden verbleiben), je nach Kosten möglicherweise Rindenmulch verteilt werden.


Nach der Kostenaufstellung/dem Angebot würde sich die tatsächliche Beauftragung richten, ggf. müsste ich sonst jemand Anderen finden.

Um mit dem Gärtner evtl. alles anzusehen bzw. bei den Arbeiten anwesend zu sein, biete ich diese drei Tage an, an denen ich Urlaub habe: ......... 

Bei Bedarf könnte ich Fotos machen und sie Ihnen kurzfristig auf diesem Wege schicken.

Für Ihre Mühe vielen Dank!


Warum ich es habe zum Urwald werden lassen? Weil die letzten zwei Jahre für mich wirklich hart waren und meine gesamte Energie und Zeit gefressen haben. (Mutter Krankenhaus, Bruder gestorben, Mutter Krankenhaus, Mutter bedürftig... bin echt ziemlich ausgepowert.)

Samstag, 23. Juli 2016

Frank schreibt: Brief an meine Krankheit

Ein Mitglied "meiner" Alpha-1-Gruppe hat ein Blog eröffnet, über das er selbst sagt:

Heute bin ich 46 Jahre alt und lebe immer noch! Ich habe einen kleinen Blog eröffnet um Betroffene, Angehörige und Freunden die Möglichkeit zu geben, sich mal etwas von der Seele zu schreiben.

Wer mag, ist hier herzlich eingeladen... So unterschiedlich, wie die Menschen sind, sind es auch ihre Geschichten, selbst bei labortechnisch ähnlichen Werten (hier: dem Gendefekt) ... meine Geschichte ist eine andere.

Wie Kleinkinder schlafen

... weil die Eltern meiner Enkelkinder hier mitlesen. Ich finde diesen Artikel interessant und bin gute dreißig Jahre später immer noch überzeugt von meiner damaligen (Außenseiter-)Meinung.

Medikamentenüberwachung

Mein kürzliches mich sehr erschreckendes Krankheitserlebnis mit Fieber und extremer Atemnot möchte die AlphaCare-Dame (die alle paar Wochen anruft) mitsamt Chargen-Nummer an die Grifols-Prolastin-Medikamentenüberwachung melden.

Es fand zwar am Abend der Infusion (etwa zwei Stunden danach) statt, da es mir aber an dem Tag schon "so irgendwie" nicht ganz gut gegangen war, hatte ich es in keinen Zusammenhang gebracht.

Sonntag, 17. Juli 2016

Gelesen: Der blaue Basalt

Der blaue Basalt, John Knittel  (Roman)
Bertelsmann Lesering, 1954
ISBN - keine -

Warum dieses Buch?
In der Facebook-Lesegruppe sah ich kürzlich "El Hakim" von John Knittel. Ich wusste, dass meine Eltern einige Bücher von ihm haben/hatten... da ich einiges aus der Familienbibliothek inzwischen hier beherberge, sah ich einfach mal nach. El Hakim muss noch bei meiner Mutter stehen,  in meinem Besitz befindet sich "Der blaue Basalt." Ich las ein paar Sätze und war wie von einem Sog sofort in der Geschichte verschwunden. Das klingt nach einem guten Anfang, ja?

Es gibt keinen Klappentext, deshalb hier der Beginn:

"Eines Nachmittags zu Anfang November kam mit dem Schiffszug aus Port Said ein Mann in Kairo an. Er hieß Walter Beam, und auf seiner Visitenkarte standen hinter diesem Buchstaben die Buchstaben M.A.Ph.D. Er war hochgewachsen, muskulös und breitschulterig, aber in den Hüften ungewöhnlich schlank. Auf den ersten Blick hätte man nie vermutet, daß er ein Mann der Wissenschaft sei, Altertumsforscher, und zwar Ägyptologe."

Die Hauptperson Walter Beam, Ägyptologe, kommt zu Ausgrabungsarbeiten ins Tal der Könige. Er ist seit seiner Kindheit besessen von der Geschichte der Königin Nitokris. Wir lernen den Financier Bernheim und Walters Vorgänger Preston Cable kennen. Durch Intuition und Zufall findet Mr. Beam das Grab der Nitokris, hat allerdings bei dem Versuch der heimlichen Öffnung einen Unfall.

Ich mag ältere Bücher, die heute gestelzt wirkende Sprache der 1950er Jahre, stolpere hier aber ständig über heute als "rassistisch" anmutende Begriffe zur Beschreibung von Personen. Diese Benennungen ziehen sich durch die ganze Geschichte. Damals gab es noch keine "political correctness" - und ich störe mich pausenlos daran.

Eine FB-Freundin brachte mir (ganz unbeabsichtigt) das Konzept des "ruhigen Erzählens" nahe, so dass ich das Buch durchgehalten habe, obwohl häufig meine Gedaniken abschweifen wollten.

Herr Beam erweckt auf nicht näher geschilderte Weise seine Königin Nitokris zum Leben, erklärt sie zu seiner Frau, nennt sie "Isis" und erlebt seltsame Abenteuer mit ihr. Spätestens hier frage ich mich, ob ich es nun mit mystischen Elementen oder einer Fantasy-Geschichte zu tun habe...

Es kommen sowohl Herr Bernheim als auch Preston Cable in seinen Abenteuern vor, aber immer wieder schaut Walter Beam alte Papyri an, beginnt Szenen zu sehen, die sich mit Geschichten aus dem Altertum - 5.000 Jahre zuvor - überlagern. Lebende Personen scheinen alte Seelen zu beherbergen, die Erzählung wird tatsächlich sehr verworren.

Und dann geschieht etwas, das ich als Betrug am Leser empfinde: Walter Beam wacht auf. Nach seinem eingangs erwähnten Unfall sind zwei Monate vergangen, er war krank gewesen, die komplette Geschichte entspringt seinen Hallunzinationen.

Die Besichtigungen des Königinnengrabes überfordern ihn, und er findet eine Möglichkeit, den Sarg mit "seiner" Königin anderenorts zur ewigen Ruhe zu bringen.



"Sorgfältig knüpfte er das Seil um den Sarg und ließ dann seine Königin in die Tiefe hinab, so daß ihr Antlitz nach Osten blickte. Er fühlte das Seil schlaff werden; da ließ er es los und hörte, wie es auf dem Grunde der Höhle aufschlug. Er holte einen Felsblock und wälzte ihn über das Loch. der Felsblock sank ein Stückchen hinab, blieb dann stecken.
Walter setzte sich hin, das Antlitz starr und kalt wie Stein, und wartete auf den Anbruch der Dämmerung."

Muss man nicht lesen. Wirklich nicht.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Düsseldorf, Tag vier.... Trauerort Düsseldorf

Am letzten Tag bin ich allein unterwegs... Tochter macht Home Office-Tag, weil wir am Nachmittag gemeinsam Richtung Norden fahren werden.

Ich habe mir einen Museumsbesuch vorgenommen, der Weg führt mich durch die Altstadt. Rechts des Weges ist ein halb offenes Tor, ich bin neugierig...

Der Trauerort Düsseldorf war mir bisher auch kein Begriff, aber zumindest hinterher macht Wikipedia ja schlau...

Die kleine Außenanlage hat mir gut gefallen:











Dienstag, 12. Juli 2016

Düsseldorf, Tag drei, Treffen mit Dagmar

... und ein toller Sonnenuntergang!

Verabredung mit der Kölnerin Dagmar, auch einer FB-Freundin, die ich vor ein paar Wochen schon in Hamburg getroffen habe. Dagmar war so nett, mich direkt in Düsseldorf vor der Wohnung des Töchterleins einzusammeln.

In der Altstadt entschieden wir uns für die Freiluftabteilung des Block House (eines Hamburger Unternehmens... - da weiß frau, was sie hat!).


Hier haben wir lecker gegessen und uns das Neueste von Haus & Hof erzählt. Da jeder außer mir ja Alltag hat, musste Dagmar auch viel zu früh wieder los, so dass ich noch einen Altstadtbummel machte...


... wobei es mir dieser alte Musikpavillon besonders angetan hatte:




Der geneigte Leser wird wissen, dass ich mich im vergangenen Jahr mit der Straßenbahn sehr verfahren hatte und schließlich mitten in der Wallachei stand - mit einem Handy, das plötzlich den Geist aufgegeben hatte und mich vollkommen orientierungslos zurück gelassen hatte...

Um so erfreuter bin ich in diesem Jahr, dass die Straßenbahn auf einem Streckenabschnitt zur U-Bahn geworden ist, top-moderne Bahnhöfe sorgen für bessere Orientierung und mehr Komfort.




Somit war der Heimweg zur Tochter total einfach, und das Reststück von der Haltestelle zu ihrer Wohnung gehen meine Füße inzwischen automatisch.


Nachdem ich wieder in den Genuss der besonderen Kochkünste vom Töchterchen kommen durfte, erfreut uns beim Weinchen dieser tolle Sonnenuntergang:

Düsseldorf, Tag drei, Altstadt

Ich hatte ja genügend Zeit für einen Spaziergang... ich kenne mich nicht wirklich in Düsseldorf aus, deshalb nur ein paar Fotos hier:


Der Musikpavillon vor dem Wilhelm-Marx-Haus.



 



Man kann ihnen nirgendwo entkommen, wie Tochterkind schon mal sagte... eine Straße mit Irish Pubs...

Ganz klar, was das hier ist...

Düsseldorf, Heinrich Heine getroffen

... bzw. sein Haus. (Eine U-Bahn-Station heißt auch nach ihm.)

Interessant, weil ich mich in letzter Zeit wieder viel mit Büchern und Literatur beschäftige...






Die U-Bahn-Station ist ein Joke...

Sein Haus - okay, wenn man schon mal davor steht, kann man es auch fotografieren, in die Buchhandlung bin ich nicht hinein gegangen, weil sie

- erstens langweilig aussah
- ich zweitens ein anderes Ziel hatte

Immerhin.

Montag, 11. Juli 2016

Düsseldorf, zweiter Tag: Treffen in Köln

Mein zweiter Tag hatte den Programmpunkt "Treffen mit Renate in Köln" - Tochter hatte ja keinen Urlaub und ich war daher frei in meiner Planung.

So habe ich mich auf gemacht zum Düsseldorfer Hauptbahnhof (den Bus kannte ich ja schon von gestern) und habe den Nahverkehrszug nach Köln genommen..


... wo mich dann Renate einsammelte zwecks ungefähr dreier Schritte zum besten Café Kölns (zumindest, was die Lage betrifft!) direkt unterhalb des Doms.






Renate ist eine Forums- und Facebookfreundin, die ich das erste Mal persönlich getroffen habe. Wir hatten einen sehr vergnüglichen Quatsch- und Tratschnachmittag mit Kaffee (hier serviert man tatsächlich noch Kaffeekännchen!) und Erdbeertorte (ich habe gesündigt! aber die Vitamine!).

Nun kann man schlecht stundenlang auf den Kölner Dom gucken, ohne wenigstens nochmal eine Runde drinnen zu drehen... die große Fotosession hatte ich vor einem Jahr, also sind wir nur geschlendert, haben die eine oder andere Besonderheit angeschaut (die Fenster! das Blau!)... da komme ich aus Hamburg und erzähle einer Kölnerin etwas über ihren Dom...ts

Zurück ging es dann wieder mit dem Regionalzug. Die Verkehrsverbindungen funktionieren alle sehr gut, aber man braucht Zeit, Zeit, Zeit... der Bus zur Tochter fährt nur alle 20 Minuten.... stelle fest, ich bin sehr verwöhnt von Hamburg.

Den Abend haben wir in der töchterlichen Küche/dem Wohnzimmer verbracht, sie hat leckerst gekocht...

Sonntag, 10. Juli 2016

Besuch in Düsseldorf, erster Tag

Die Zugfahrt nach Düsseldorf begann in Harburg schon damit, dass per Durchsage mitgeteilt wurde, dass der Wagenlauf umsortiert wurde... ansonsten war alles störungsfrei (!!!) - einzig nervig war die Tatsache, dass (Sechserabteil) das Abteil immer voll und damit sehr eng war.

Angekommen in Düsseldorf wurde ich von Tochter plus Freundin, die an diesem Sonntag zurück nach Hause reiste (wir machten sozuagen einen fliegenden Wechsel in Düsseldorf), in Empfang genommen.

Oh Wunder, in D-Dorf fährt jetzt ein Bus direkt vom Hauptbahnhof bis fast zur Tochter hin... (Überhaupt wurde der Nahverkehr einigen Verbesserungen unterzogen!)

Dann ging es Essen fassen in einer "Hipster-Pizzeria"...



Zu der Zeit (ca. 14:30 Uhr) waren schon annähernd 30°C - hier war also der Sommer, auf den wir in Hamburg gewartet haben!

Umgeguckt und Häuser fotografiert.



 Nach Verabschiedung der Freundin, kleiner Pause und Käffchen ging es in die Altstadt und an den Rhein, wo wir schließlich freie Plätze in den Kasematten fanden, den Blick auf den Rhein genossen und ausgiebig die Aperitif-Karte studierten...




Ganz offenbar blüht in der Nähe irgendwas, das wir beide nicht recht vertragen... Tochter bekam dicke Augen und ich - als wir auf dem Weg zurück in die Altstadt waren - einen wahrhaft bemerkenswerten Hustenanfall. Je weiter wir vom Wasser weg gingen, desto mehr ging es mit der Gesundheit bergauf...

Unsere Restaurantsuche fürs Abendessen endete bei einem Italiener, wo wir Lachslasagne aussuchten. Ich fand sie sehr lecker, Tochter meinte, sie hätte sie schon besser gegessen.