Montag, 29. April 2013

Besuch mit Baby

Pati hat heute die gute Tat des Frühjahrs erledigt: Wir waren im Garten-/Baumarkt, ich bin jetzt glückliche Besitzerin einer neuen Fuhre Blumenerde und einiger bunt blühender Pflanzen. (Nicht zu viele, ich möchte nur ein paar farbige Akzente setzen auf der Terrasse, so vieles ist noch am Start...) Danke.

Auch auf meinen ganz besonderen Wunsch hin kam Pati in Begleitung von Amelie - selten habe ich ein so feundlich-ausgeglichenes Baby gesehen! Ich freu mich schon darauf, nach meinem Kurzurlaub einmal etwas mehr Zeit mit beiden zu verbringen. (Spazieren gehen mit Baby, oh ja... meine letzten Baby-Wege sind ja doch schon fast dreißig Jahre her *ggg*)

Sonntag, 28. April 2013

#tatortguckennägellackieren

;-)

Wer's bei facebook verfolgt oder sonst auf dem Laufenden ist (--->>> Töchter), weiß, es ist mein (und nicht nur mein!) Sonntagabendritual:

Tatort gucken. Dabei lecker essen. Und Maniküre. Gerne pahntasievoll.

Heute: ich versteh' den Tatort nicht. Ist mir zu durcheinander.

Und der Nagellack will auch nicht. Ständig mache ich mir wieder etwas kaputt. Immer wieder sind einzelne Nägel "Matsch", immer wieder Reparaturarbeiten.

Aber immerhin: Mein Essen schmeckt lecker. Tomaten, Feta, Oliven,  Brot und Wein.

Kreise

Mit dem Aufräumen ist es wie mit dem bekannten Stein, den man ins Wasser wirft: Kreise, Kreise, Kreise...

So bin ich hier gefangen zwischen Waschmaschine, Wischtuch, Büchern, Zeitschriften, Datensicherungen, mehreren Sondermüll-Sammlungen, die ich nicht los werde (kein Auto). Gleich auch wieder Fenster putzen und irgendwas Botanisches veranstalten.

Schönen Sonntag allerseits!

Samstag, 27. April 2013

Leistungskurve

... abwärts.

Muss auch mal sein. Darf sogar. Ist schließlich Wochenende.

Nachdem ich eine Woche krank bzw. angeschlagen war, eine Woche auf dem Wege der Besserung und völlig unter Strom - vermutlich ein Nebeneffekt meiner Reiseeuphorie in Gemeinschaft mit dem Frühsommerwetter - ging meine Kurve heute rapide nach unten.

Eingekauft, das vor Tagen geplante leckere Essen heute endlich gekocht und auch schon gekostet, das war auch schon alles bis jetzt. Und einfach dem Körper nachgegeben und eine Siesta gehalten.

Nun bin ich wieder wach - und schon läuft eine Waschmaschine. So richtig "nichts tun" ist mir persönlich auch zu unbefriedigend. Also weiter im Programm. Kaffee gekocht, nebenbei läuft hier eine der TerraX-Folgen, vermutlich werde ich mich gleich mal ein Stündchen mit italienischer Grammatik befassen. Schließlich ist zusammen mit meinen Reiseplänen auch mein Ehrgeiz wieder erwacht.

DSL: alles ist gut!

Freude!

Ich war ja immer sehr skeptisch, was diese Übernahme von Hansenet/Alice durch O2 angeht, aber: Es klingelte eben der DHL-Mann und brachte mir das neue Modem. Gerät einfach nur ausgewechselt, Router wieder dran gestöpselt - läuft!!!

1. Schneller als angekündigt. Heute statt Dienstag.
2. Einfacher als befürchtet. Nämlich gar keine Probleme.

(Und ich hatte schon einen Providerwechsel in Erwägung gezogen - der kann nun warten.)

Jetzt: Sonnabendeinkauf erledigen.

Donnerstag, 25. April 2013

Kein DSL

Um 18:30 Uhr nach Hause gekommen, wie immer erstmal Modem und Router eingeschaltet, nanu? Kein Netz? Alles wieder aus, Stecker gezogen, Reset, bevor mir die unsägliche Hotline diese Prozedur nahelegen möchte - man kennt das.

Gegessen, das nächste Fenster geputzt (im Moment ist jeden Tag eines dran, meine Energie ist grenzenlos), Fußboden gewischt, Bad geputzt - also nützlich gemacht. Nebenbei mich in die Hotline eingewählt, Sprachmenü, ja - nein - ja usw., Telefon laut gestellt, auch aus der Leitung geflogen, alles von vorn... irgendwann war ein menschliches Wesen dran: "ich prüfe"... Musik lalala... "wir schicken Ihnen einen neuen Router zu, Ihrer ist kaputt, wir konnten das messen." Wann er denn mit welchem Dienst zugestellt würde? Am Dienstag mit DHL. Ja toll. Dienstag also dann eine Karte im Briefkasten, Mittwoch ist Feiertag, Donnerstag abholen, anstöpseln - und wer glaubt, dann würde alles laufen, glaubt an Märchen. Meine Erfahrung jedenfalls.

Kollegen angeschrieben, der kürzlich einen Providerwechsel vorgenommen hat, vielleicht hat er noch ein Gerät liegen, das hier kompatibel ist. Hoffentlich liest er es heute noch, denn nächste Woche hat er Urlaub...

Also kein Skype am Wochenende. Denn dazu ist die mobile Verbindung nicht gut genug. (Immerhin: freue mich über den Stick, den ich mir damals fürs Krankenhaus kaufte mitsamt Prepaid-SIM...)

Dienstag, 23. April 2013

Überdreht

Bin ich.

Manchmal reichen der endlich angekommene Frühling, etwas Gartenarbeit (trotz bestehendem Infekt, er ist wieder mal hartnäckig!), Ordnung schaffen, Pflanzen pflegen - und die gebuchte Rom-Reise, um mich in ein absolutes Hoch zu versetzen.

Bin fleißig ohne Ende - werde gleich lecker kochen, auch für morgen habe ich mir ein leckeres Gericht vorgenommen, "Osso Buco", echt italienisch, hier in der Variante eines Familienrezeptes. Sogar den erforderlichen Rotwein dafür habe ich schon besorgt....

Nun ja, auf den Bahnfahrten habe ich brav meine Grammatik "gelesen" - eine Kurzgrammatik, die man wirklich kapitelweise lesen kann, muss dringend mein Italienisch jetzt wieder in die vordere Hirnregion holen, zumal ich schon eine Quasi-Verabredung mit der Sprachschule in Rom habe. Dieses Mal mache ich keinen Kurs, eine Woche ist dafür einfach nicht genug und mir dann zu teuer, aber Cornelia aus der Schule in Florenz hat mich zu den Kolleginnen nach Rom eingeladen zum Umsehen... Vielleicht ist es "nur" Werbung, aber ich freu mich wirklich darüber!

Und mir fallen tausend Dinge ein, um die ich mich kümmern muss. Vor allem Recherche, wo genau und in welchem Umfeld nun mein Hotel liegt, welches die Anbindung Metro/Bus sein wird, wie ich vom Flughafen hinkomme (Bahn, Taxi) und später in die città bzw. il centro storico.

Bei all' diesem gedanklichen Durcheinander (außerdem ist ein Treffen mit der seit acht Jahren nicht gesehenen Freundin noch vor meinem Ausflug nach Rom geplant) stört es mich weniger, dass heute in der Arztpraxis mal wieder eine große Sauerei passiert ist. Die Kollegin der Assistentin, die die Nadel setzte, kam hinzu und sagte als erstes: "Ach, Dr. T. war hier?" Da musste ich doch lachen, offenbar war das Erlebnis mit mir nicht einmalig... Heute war's einfach nur Pech der sonst sehr fähigen jungen Frau. Und mein neuer grasgrüner Rock kurvt gerade durch die Waschmaschine...

So, nun aber ab in die Küche!

Montag, 22. April 2013

Rom, ich komme!

Ich bin so aufgeregt.

Es ist ein ganz großer Unterschied, ob das Töchterlein in weit-weit-weg lebt und besuchsweise hin geflogen wird, da erwartet einen eine junge Frau am Terminal, die genau weiß, wie und wohin es weiter geht, meist in ihre eigene Behausung, die man sofort als eigene adoptiert und sich vom "Kinde" umsorgen lässt.

Oder ob frau ihren Mut zusammen sammelt, recherchiert, rechnet, Stadtpläne befragt, schon die Hoffnung fahren lässt, das "perfekte" Reisepaket schnüren zu können, dann weit nach Mitternacht das beste ihr genehme Angebot findet - und dann nicht bucht, weil sie sich nicht traut, mit müden Augen die richtigen Klicks mit dem erforderlichen Sachverstand zu treffen.

Dann einen Screenshot schnell an die Büroadresse mailt, um dann in vielleicht geheim-verbotener Mission in Reiseangelegenheiten bei Tageslicht unterwegs zu sein.

Dann guckt, sucht, bucht, Kreditkartendaten sind nun eingegeben - schwupps ist die Reisebestätigung auf dem Schirm und in der Mailbox: Hotelbestätigung. Hotel weder zu nahe bei der Stazione Termini - um so das Töchterlein zu beruhigen, welches jahrelang Einwohnerin der Stadt war und genau weiß, wo vorzugsweise nicht gewohnt werden sollte, noch außerhalb der Ringstraße bzw. zu weit vom Stadtrand entfernt, um unnötige Anfahrtskomplikationen zu vermeiden. Stattdessen in einer Gegend der Stadt, die ich noch gar nicht kenne. Nun eben kennenlernen werde.

Einzelzimmer mit Frühstück. Das war schwierig genug, die sehr preiswerten Unterkünfte bestehen meist aus Sammelunterbringungen in 5-er Schlafräumen. Nicht meine Welt. Ob ich nun ein eigenes Bad habe? Ich hoffe doch, so ganz klar ersichtlich war es mir nicht. Und so sehr preiswert auch nicht, eher gerade noch im Rahmen.

Der Flug, Airberlin, vor Tau und Tag. Aber mit Billigflieger hätte ich Check-In für den Rückflug auch elektronisch machen müssen - ohne Drucker keine wirklich sichere Sache, um an die Bordkarte zu kommen. Also früh um sechs Abflug. Zwei Stunden direkt, immerhin. Zurück nach einer Woche.

Und nun bin ich wieder über meinen Mut erschrocken, genau wie im vergangenen Herbst, als ich nach Florenz flog, dieses ganz allein und für mich geplant zu haben. Und freu mich wie verrückt!!! In meinem Kopf kreiselt es schon wieder: Was mitnehmen, woran vorher denken? Mein Italienisch? Wacht gerade wieder auf. Mein Hirn ist voller Selbstgespräche, wenn das kein Anfang ist...

Sonntag, 21. April 2013

Aushang

Stellenangebot in meinem Treppenhaus:



Nachtrag/Ergänzung: Mir fiel gerade auf, dass ich nicht wirklich eindeutig war. Also, ich habe den Aushang gemacht. In der Hoffnung, dass sich irgendwie, irgendwo Bewerber finden. Die letzten beiden Stellenanzeigen in zwei verschiedenen Zeitungen im vergangenen Sommer brachten NULL Bewerbungen ein... Was Fachkräfte angeht, scheint der Markt wie leer gefegt zu sein.

Ein sicherer Arbeitsplatz, die nettesten Kollegen ever - ist das nichts?

Samstag, 20. April 2013

Sonnenschein

Unter Antibiotikaeinnahme sich der Sonne auszusetzen ist kontraindiziert, also eher kontraproduktiv. Was sollte ich aber machen, wenn...

  1. Ich zwar gesundheitlich (na klar) noch angeschlagen bin,
  2. andererseits mein kurzer Einkaufsweg die Lust auf Gartenarbeit geweckt hatte?
  3. Hier noch 50 Blumenzwiebeln auf Versenkung in Erde lauerten und
  4. ich vormittags drei weiß blühende kleine Geranien vom Supermarkt mitbrachte sowie
  5. draußen ein wunderschöner Frühsommertag mich anlachte?


Die Lösung hieß, möglichst wenig Haut der Sonne auszusetzen - also langärmelig rausgehen - und die Zeit streng begrenzen. Jedenfalls war das meine Lösung ;-)


Ganz nebenbei ergab sich, das ist hier vollkommen ungewöhnlich und ungewohnt, ein netter kleiner Plausch mit dem freundlichen Nachbarn über mir, so von Balkon zu Terrasse.

Ich habe also ein gaaaaaanz kleines bisschen gegärtnert, alle Zwiebeln gesetzt, ein bisschen Unkraut gerupft, mich daran erfreut, dass die Natur explodiert, die Forsythie blüht seit ein paar Tagen (oh, sie muss gestutzt werden, sie blühte schon mal üppiger!), die Fliederknospen werden täglich dicker...

Nach gut einer Stunde machte ich draußen Schluss, ich hoffe, morgen scheint die Sonne auch wieder so schön!


Diese Primel ist ein echtes Gartenwunder! Kaum war der Schnee weg, blühte sie bereits, und nun ist sie so prächtig! Mit Dank und Gruß an Pati, die sie mir vor Jahren mitbrachte.

Nachtrag. Für den Rest des Tages habe ich mich dann vorsorglich wieder in den Krankenstand versetzt. Gegessen, Medikament genommen, hingelegt. Ganz dezent TV laufen lassen - ich weiß jetzt alles über das Leben auf der Erde, die Geschichte der Stahlherstellung und die Entwicklung von Flugzeugmotoren. zdf_neo.

Italienisch auf BR alpha

Mehr oder weniger zufällig habe ich gezappt und bin geradewegs am Beginn einer Sendung gelandet - Italienischkurs auf BR alpha.

Spielszenen mit historischen Persönlichkeiten vor gemalter Kulisse, die gewisse Anachronismen beinhalten. Spaßig und eine schöne Wiederholung.

Die liebe Gesundheit

Nachdem mein letzter Infekt vom Dezember erst Ende Januar vollkommen verschwunden war, erfreute ich mich in letzter Zeit (so weit möglich) guter Gesundheit. Alle Infekt-Attacken in meinem Umfeld habe ich unbeschadet überstanden.

Ich bastele mir lieber meine Erkrankungen ganz unabhängig.

Zu Beginn der vergangenen Woche meldeten sich arge Halsschmerzen bei mir, ein Schnupfen kam schnell hinterher. Bevor der Infekt auf die Bronchien übergehen konnte, begann ich damit, mein Cortison zu schlucken. Diese Entscheidung mache ich mir niemals leicht, das wird sich so bald auch nicht ändern. Bald zeigte sich, dass meine Kopfhöhlen dabei waren, sich zuzusetzen, eine Familienpackung Sinupret war schnell besorgt. Gestern dann furchtbare Kopfschmerzen, bis Mittag fühlte ich mich dann deutlich krank.

Die ganze Woche gut, sogar sehr gut, am Arbeitsplatz durchgehalten. Kollegin "out of order", da hält frau natürlich auch extra gut durch, aber die allgemeine Stimmungslage war auch recht fein.

Gestern Mittag dann bei meiner Internistin-Hausärztin angerufen mit der Frage, ob ich ein Antibiotikum bekommen könnte, das vielleicht weniger Nebenwirkungen als das Avalox hat, welches ich hier in Reserve halte. Nein, ich solle mich hinlegen, schonen, inhalieren (gemeint muss hier eine Heißwasserdampf-Inhalation sein) und bei Verschlechterung in ein Krankenhaus gehen. Mittlerweile kam ein Husten dazu. (Alarmstufe rot.)

Nach Feierabend, Freitag ist ja immer nur ein halber Arbeitstag, in der Apotheke mein Cortison abgeholt, welches mir mein Facharzt am Dienstag verordnet hatte (Notfallmedikamente müssen immer ausreichend im Vorrat sein), mich gewundert, dass ich ein Generikum bekam. Gewundert deshalb, weil das Decortin in zweieinhalb Jahren noch nie ausgewechselt wurde. Stichwort "Rabattvertrag Krankenkasse."

Zu Hause dann richtig abgebaut. Gegessen - nie wieder Medikamente auf leeren Magen! - nach gründlichem Überlegen Avalox genommen, was ich nun natürlich 5 Tage machen muss. Viel getrunken, dann geschlafen. Aufgewacht um 21 Uhr, Cortison genommen, Sinupret, Wasser getrunken. Etwas unheimlich war es mir, dass sich so eine Art dumpfer Schmerz im Brustkorb ausbreiten wollte. Panik unterdrückt, wieder geschlafen.

Heute früh geht es mir deutlich besser, kein Husten, kein Schmerz, die Nebenhöhlen kämpfen sich mehr recht als schlecht frei, ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Mattigkeit ist noch vorhanden.

Was mich wundert, ist, dass meine Hausärztin meinte, ich solle doch am Wochenende ins Krankenhaus gehen. Warum für mich eine AB-Behandlung erforderlich ist, erklärt sich doch aus meinen Patientendaten, auch wenn ich sie erst gut zwei Jahre kenne, halte sich sie doch auch mit den Infos vom Facharzt auf dem Laufenden - warum hat sie das verweigert? Bei Bedarf am Montag in die Sprechstunde kommen...? So lange hätte ich den Infekt sich ausbreiten lassen sollen?

Seufz. Ich wollte so viel Haus- und Gartenarbeit machen heute...

Mittwoch, 17. April 2013

Heizungsmonteure gesucht

Meine Kollegen können ihre Arbeit nicht mehr alleine bewältigen! Wir wollten uns Monteure backen, das hat aber nicht funktioniert. Auch stricken und häkeln brachte keine zufrieden stellenden Ergebnisse. Deshalb jetzt so:

Heizungsmonteure dringend gesucht! (Am Wochenende erscheint auch eine Anzeige im Hamburger Abendblatt, ist also absolut seriös!).

Heizungsmonteure für Baustellen, Kundendienst, Wartung gesucht. PKW-Führerschein Voraussetzung, außerdem Nachweis/Erfahrung im E-Schweißen. Gehalt nicht höher als "normal", zusätzlich aber die nettesten Kollegen der Welt!

Einsatzbereich Hamburg und drumherum. Nette mögliche Kollegen in spe dürfen sich gerne auf diesem Weg bei mir melden.

Personaldienstleister-Kontakte sind ausdrücklich keine erwünscht.

Eine "alte Freundin" von mir...

... hat meine Tochter gestern zufällig (neu) kennen gelernt. Manchmal ist die Welt ja wirklich klein. Und vielleicht wird die "alte" Freundin ja auch wieder zur richtigen Freundin? Auf jeden Fall ist der Kontakt wieder hergestellt. Danke.

Die jüngere Tochter fliegt seit ungefähr zwölf Stunden über den großen Ozean. Ich hoffe, es wird alles schön - der Urlaub und die Arbeit. Und ohne Bomben.

Meine Gesundheit ist in diesen Tagen etwas angeschlagen, eine Erkältung, die nicht manifest werden darf, ich nehme Cortison und hoffe das Beste. Zu Hause bleiben geht nicht, die Kollegin ist gerade nicht da. Aber die Stimmung im Büro ist so weit ziemlich gut, denke, ich bekomme alles ordentlich hin.

Immer noch auf der Suche nach meinem Mai-Urlaub.

Aber - nachdem ich mir vorhin einen Friseur-Termin holte, fiel mir ein grasgrüner Rock in die Hände und in die Einkaufstüte: Herab gesetzt von 39,99 auf 9,xx Euro. Schnäppchen. Dann hier eine einsame Modenschau gemacht und beschlossen, jetzt auf Frühling umzuschalten und die Winterjacke nebst wolligen Röcken in den Schrank zu verbannen. Hatte mich bisher nicht getraut - siehe oben, Gesundheit.

Sonntag, 14. April 2013

Kurzurlaubsplanung Italien

Alles nicht so einfach.

Italien soll es möglichst sein, eine Woche. Gerne Rom, aber ich wollte auch anderen Städten eine Chance geben.

Problem Nummer eins - Internetsuche Flug + Hotel zu Orten ohne Flughafen funktioniert nicht. Wäre doch interessant, wenn gleich noch eine passende Zugverbindung in die Wallachei mit angeboten würde. Geht nicht.

Problem Nummer zwei - alle größeren Orte in der Toscana sind via Florenz oder Pisa plus Zug zu erreichen. Die Strecke kenne ich sogar. Aber die Flüge dorthin sind eine Katastrophe: Minimum 6,5 Stunden Reisezeit zu astronomischen Preisen oder günstiger mit 11 bis 14 Stunden Umsteigezeit und Ankunft am nächsten Tag. Toscana muss also unbedingt längerfristig geplant werden, wie zum Beispiel im vergangenen Herbst.

Problem Nummer drei - z.B. Verona hat alle günstigen Hotels an der Autobahn/Schnellstraße, ohne PKW offenbar keine Chance, kenne mich weiter dort nicht aus.

Und so weiter und so fort. Preisgünstig sind alle Ziele südlich von Rom bis einschließlich Sizilien, dort möchte ich aber nicht hin. Sardinien wäre eine Versuchung, aber ohne fahrbaren Untersatz könnte es problematisch sein.

Venedig ist ein Plan für nächstes, übernächstes Jahr, Gardasee - hmja, muss ich überlegen, evtl. zu gebirgig...

Bleibt Rom. Es soll mir keiner sagen, ich hätte nicht versucht, eine andere Gegend zu erkunden... Ich liebe Rom. Diese Internetabfragen sind doof ;-)   ...  so bald ich die Reisezeit einen Tag hin oder her verschiebe, ändert sich die Hotelauswahl, ändern sich die Preise.... Habe ich festgestellt, wo genau die Unterkunft liegt, zeigt mir die Suchseite ein "timeout" an.

Und dann... habe ich heute Nachmittag eine geschlagene Stunde meinen Reiseführer und meine Stadtpläne von Rom gesucht! Google Maps genügt nicht, um mir die Adressen im Kontext zu zeigen. Und: Die Hotels sind so weit außerhalb, dass sie auf meinen Karten (fast) nicht drauf sind. Ist das cool?

Fast habe ich mich jetzt entschieden, warte noch auf den Kommentar des Töchterleins, ob die Gegend okay ist... ob dann das Hotel noch buchbar ist, wird sich zeigen...

Samstag, 13. April 2013

Muttertag

Sie schaute auf ihren Kalender, wann ich wohl nächstes Mal kommen würde. In drei Wochen, wie immer. Der erste Sonnabend im Mai. Ach, und danach... sei dann ja Muttertag. Und sie wie immer alleine. Der Sohn... -

Ich sagte, sie habe doch jeden dritten Sonnabend Muttertag.

???

Ja, ich sei doch an jedem dritten Sonnabend bei ihr, sei also für sie Muttertag.

Sie guckte seltsam. Schluckte.

Verabschiedete mich dann mit: "bis zum nächsten Muttertag also."

Falsch?

Sind meine regelmäßigen Besuche weniger wert als ein gelegentlicher Besuch von meinem Bruder? Muttertag nur schön, wenn der Sohn sich pünktlich zum Muttertag zeigt???

Hallo, der Sohn kann nicht so, wie er vielleicht möchte und hat wenig übrig für "angeordnete Feiertage", ist aber durchaus zur Stelle, wenn nötig oder gewünscht.

(Wir sind beide chronisch krank und machen trotzdem soviel für sie, wie uns möglich ist.)

P.S. Ich habe so oft Muttertag, oft auch direkt an dem Wochenende, aber es sind die Töchter, denen das wichtig ist... Der (mein) Sohn ist krank, leider, von dem wird gar nichts erhofft - fällt aus. Den Töchtern - ich möchte immer sagen "Mädchen"... wie lange sind sie Mädchen...? ... fällt immer etwas ein. Zum Muttertag. Und sowieso immer mal wieder im Laufe des Jahres. Danke.

Donnerstag, 11. April 2013

Uhr

Die Lady besitzt seit vielen Jahren eine goldene Armbanduhr, hochwertig und sehr geliebt.

Diese Uhr hat ein Armband, das aus gewirkten goldenen Metallfäden besteht. Während ihres letzten Urlaubes löste sich solch ein feiner Draht, und sie brachte die Uhr im Ausland zum Juwelier. Nach dieser Reparatur ließ sich die Uhrzeit nicht mehr einstellen, da die Krone defekt war. Es ist anzunehmen, dass die Uhr beim fremdländischen Uhrmacher genau an der Krone in ein Gerät eingespannt gewesen war.

Der Haus- und Hofjuwelier der Dame existiert nicht mehr, und sie war ratlos, wohin die Uhr nun gebracht werden könne. Zudem ist sie ein wenig mobilitätseingeschränkt - mithin alles etwas schwierig zu erledigen.

Mein Angebot war, die Uhr hier in meinem Gebiet in ein alteingesessenes Geschäft zu bringen - dieser Juwelierladen ist unserer Familie seit mehr als fünfzig Jahren mehr oder weniger bekannt. (Immerhin hat man dort schon MIR als Baby meine Ohrlöcher gestochen...) Ich verließ mich auf die Reputation dieser Firma, als ich die Reparatur der Uhr Anfang Februar in Auftrag gab.

Telefonisch veranschlagte man mir nach Inaugenscheinnahme durch den Uhrmacher einen Preis von 219,00 Euro, wofür dann Krone und Welle erneuert wurden. Ohne Rücksprache wurde die Batterie ausgewechselt zu Euro 16,00 mit dem Kommentar "war nötig" - obwohl weder abgesprochen noch beauftragt.

Irgendwann durfte ich die Uhr in Empfang nehmen, stolze Euro 235,00 bezahlen. Auf der Quittung wird eine Garantie "für Teilreparaturen" ausgeschlossen, keine Lauffähigkeit garantiert. Mein Fehler, das beides nicht zu beanstanden. Ich habe/hatte einfach keine Erfahrung mit solchen Sachen...

Drei Tage später die Uhr mit zur Lady genommen und dort im Verlaufe des Nachmittags festgestellt, dass sie nicht richtig lief, immer mal wieder stehen blieb. Also wieder eingepackt und mit nach Hause genommen. Am Folgetag bei mir zu Hause lief sie. Am Tag danach blieb sie wieder stehen. also wieder eingepackt und zum Juwelier zurück gebracht.

Der Juwelier gab sie seinem Uhrmacher, welcher sie einige Tage unter Beobachtung hielt und dann wurde mir telefonisch erklärt, dass das Innenleben erneuert werden müsse, da es durch die ursprüngliche ausländische Reparatur wohl einen solchermaßen Schlag auf die Krone gegeben habe, dass sich die Erschütterung auf weitere Teile ausgewirkt haben müsse. Diese Reparatur soll nun noch einmal Euro 290,00 kosten. Zunächst habe ich die Uhr (nach erheblichen organisatorischen Schwierigkeiten seitens des Geschäftes - Uhrmacher krank, Werkstatt räumlich nicht im oder am Laden, Osterferien - und meiner Tagesabläufe, die mir ein Abholen nur an drei Feierabenden ermöglichen) endlich vergangenen Montag ohne weitere Reparatur abgeholt mit dem Hinweis, die Dame möchte sich weiteres erst einmal überlegen.

Heute mit einer sehr wütenden Lady telefoniert, die meint, der Uhrmacher bzw. Juwelier hätte sie betrogen, viel Geld kassiert und die Uhr nicht repariert. Man hätte doch die Uhr kontrollieren müssen vor der Herausgabe und sie komplett in Ordnung bringen müssen. Geldschneiderei, Betrug, die Innung, Verbraucherzentrale, die BILD oder der NDR müssten her! Und dann das Telefonat abgebrochen.

Hier sitz' ich nun, ich dummer Tor und bin so schlau als wie zuvor...

Update 13.04.2012
Heute bei der Lady gewesen und die Uhr und die Quittung übergeben. Mich verwahrt dagegen, mit Ihrer Wut konfrontiert zu werden, meine Version der Geschichte (siehe oben) nochmals ausführlich dargelegt.
Reatktion: Uhr heftig beiseite getan ("gepfeffert"), kurz gefragt, ob die Preise für solche Arbeiten heute so hoch sind, alles wohl auf diese Weise behandelt würde?  Und gesagt, sie würde sich einen Termin bei der Verbraucherzentrale holen. Ich bin raus aus diesem Spiel. Und muss künftig wachsam sein, dass ich keine derartigen Dinge mehr anbiete für sie zu erledigen.

Mittwoch, 10. April 2013

Regen

Endlich.

Nach monatelangem Schnee sollte man meinen, der Boden sei hinreichend nass, aber nein, der Schnee war direkt weg getrocknet, ohne die Erde vorher zum Sumpf zu machen.

Nun also Regen, eine Wohltat für die Natur, die bestimmt in kürzester Zeit explodieren wird - jetzt, wo der verspätete Frühling bereit ist, uns zu erfreuen.

Leider ist es nur wirklich sehr ungemütlich kalt und trübe draußen. Aber Besserung ist in Sicht!

Ich selber habe eine Schwächelwoche, so dieses und jenes an Unpässlichkeiten, dazu ungewohnt häufig gestörter Schlaf. Einmal, weil ich wieder begonnen habe, mich intensiver mit dem Italienischen zu befassen, das geht bis in den Schlaf hinein, lässt mich innerlich überdreht sein.

Zum Anderen habe ich nach längerer Zeit wieder eine Nacht mit Beinkrämpfen hinter mir, ziemlich sicher verursacht durch ein Medikament. Normalerweise kann ich das kontrollieren dadurch, dass ich es spät am Abend inhaliere, wenn frau aber todmüde ist und früh schlafen muss...? Dann wird es um 20 Uhr genommen - mit dem Effekt, dass ich von 2 Uhr bis 4 Uhr häufiger mit Schmerzen erwache... diese Krämpfe sind praktisch nicht (wie Wadenkrämpfe) zu lösen - vom Spann zum Schienbein zieht sich der Schmerz, Herumwandern nützt Null. Ertragen und schnellstens wieder einschlafen. Anstrengend.

Na ja, kann nicht immer Wünsch-Dir-Was-Programm sein hier ;-)

Sonntag, 7. April 2013

Frühlingswochenende

Am Freitag bekam ich durch den Tochterpartner ein neues Familienmitglied gebracht:, zu Ostern hatte mein Staubsauger das Zeitliche gesegnet, und so musste natürlich ein neuer her!

Damit nicht genug, es wurde noch diese und jene Kleinigkeit hier in Ordnung gebracht und - ganz wichtig - Bilderrahmen mit meinen Kunstdrucken aus Dublin an die Wand gebracht. Dieses erwies sich als schwierig, da diese Bilderrahmen, am Vortage in einem namhaften Geschenk- und Dekoartikelgeschäft gekauft, sich als wahre "Schrottproduktionen" erwiesen. Nicht nur, dass sie schon durch bloßes Anschauen auseinander zu fallen drohen - einer hatte seine Aufhängevorrichtung nicht in der Mitte, das Bild Schlagseite! D. mutierte zum kreativen Bastler, und tatsächlich war es nicht nötig, am Sonnabend den Bilderrahmen ins Geschäft zurück zu bringen.

Gestern war ein wunderbarer Frühlingstag, so dass ich das Wetter nutzte, um erste Aufräumarbeiten auf meiner Terrasse zu erledigen. (Wenn meine Arme und Beine zerkratzt sind, weiß man, es ist Gartensaison!) Allerdings bremste ich mich, nachdem ich  beinahe in meinen Rhododendron gekippt wäre... Gleichgewichtsstörung, wodurch? Vielleicht hatte ich mich nur übernommen. Aber in den nächsten Tagen geht es damit weiter. Vorausgesetzt, es bleibt weiterhin sonnig - oder zumindest trocken

Mittwoch, 3. April 2013

Hafen Hamburg, Geschichte

Ich sehe gerade eine Dokumentation im NDR-Fernsehen über den Hamburger Hafen in den 1950er Jahren. Meine frühesten Erinnerungen datieren aus den 60ern, aber vieles sieht mir altbekannt, vertraut aus.


Das Foto zeigt links im Bild meinen Vater ca. 1955 (zwei Jahre vor meiner Geburt) auf dem Arbeitsweg zu den damaligen Howaldtswerken.

Montag, 1. April 2013

Osterspaziergang an der Wasserkante

Ich erwachte, weil mir die Sonne ins Gesicht lachte.

Außerdem hatte ich Muskelkater: Tochter hatte mir den vom Kollegen erhaltenen Gymnastikball mit Luft gefüllt, und ich verbrachte den letzten Abend auf dem Ball sitzend bzw. eigentlich mich andauernd bewegend. (Maßnahme gegen meine Rückenschmerzen.)

So machte ich mich am Nachmittag auf Richtung Wasser. Hamburg ist voller schöner Ausflugsziele, aber mein erstes, gerade nach einer langen Schlechtwetterperiode, ist oft der Hafen.

Ich fuhr bis zu den Landungsbrücken,...





.. spazierte - mit einem Umweg vorbei an einer Riesenbaustelle...




... über die Kehrwiederbrücke in die HafenCity,...



... vorbei an der ewigen Baustelle Elbphilharmonie, zum Dalmannkai,...


... besah mir die Magellanterrassen nur aus der Ferne, kurve über den Vasco-Da-Gama-Platz zum  Museumshafen (alte Schiffe angucken),...




... dann durch die Speicherstadt,...


... vorbei am Binnenhafen...


... dann zur U-Bahn Baumwall und ab nach Hause.

Was sich so leicht und locker liest, war alles in allem ein Ausflug von knapp vier Stunden. Bein -und fußlahm, aber mit reichlich Sonne aufgetankt, kam ich zu Hause an.

Natürlich nicht ohne angemessene Foto-Ausbeute.

Ostersonntag

So aufgeräumt...


sah es nur ganz kurz aus.

Es trafen die große Tochter mit Mann und Kind ein, die mir - statt der (mir verbotenen) Ostersüßigkeiten ein zum Frühling passendes Mitbringsel gaben:


Fünfzig Blumen "to grow" :-))
(Heute weckte mich heller Sonnenschein, da besteht durchaus Hoffnung, sie demnächst in den Boden setzen zu können - hach!)

Also Familienbesuch, der Tisch brach fast zusammen unter den aufgetischten Dingen - es wurde gebruncht, und erst nach einer Ausruhpause für das Kind hatte es Lust zur "Eiersuche".

Am Nachmittag beschloss die Tochter, ein Spaziergang müsste sein, üblicherweise sind hier in meiner Straße viele Bäume und Sträucher als "Osterbäume" hergerichtet. Es schienen weniger als sonst zu sein, vermutlich dem bislang unschönen, eisigen Wetter geschuldet.


Der Schnee ist nun auf dem Rückzug, hoffentlich bleibt es dabei!

Passend zu Ostern (von wem kommen nun eigentlich die Eier - vom Huhn oder doch vom Hasen?) fanden wir in der Seitenstraße einen kleinen privaten Hühnerhof:


So, die Sonne scheint, einen schönen Ostermontag!