Freitag, 20. Januar 2017

Diclofenac

Dass muss nun wirklich niemand lesen... aber für mich ist es wichtig, dass ich es festhalte.

Diese Monster-Rückenschmerzen, Wanderschmerzen, mal auf Höhe des Beckens, mal der Schulterblätter, gerne auch endend in Muskelkrämpfen/-verhärtungen auf der Bauchseite... tatsächlich seit dem 01.11.2016, Ende November kurz unterbrochen, dann neu seit dem 19.12. - Ibuprofen war mein Freund. Ibu dämpfte den Schmerz, so dass ich leidlich funktionieren konnte.

Egal, dass es immer heißt, Schmerzmittel dürfen nur kurzzeitig eingenommen werden... wenn ohne praktisch der Körper nicht in aufrechter Haltung sein kann, der Alltag nur "mit" bewältigt wird... was sollte ich machen?

Auffällig war, dass unter Cortisonstoß-Behandlung (aus Lungengründen) die Schmerzen gleich mit "abgefrühstückt" wurden... ich weiß zwar, dass Corti anti-entzündlich wirkt, aber Anti-Schmerz?

Zahnprobleme fielen nicht ins Gewicht, da kein Schmerz...

Trotzdem bin ich nun allmählich am Ende meiner Kraft. Dauerschmerzen machen fertig. Fix und fertig. Gestern früh habe ich dann  - nach Wochen mit Ibuprofen 600, 400... meine Vorräte an Diclofenac gesichtet. Ich habe hier 50er, 75er, 100er, 150er liegen. Alle nicht mehr taufrisch, aber in Ordnung.

Gestern früh 75 mg retard genommen. Nach einer Stunde ging es mir sehr viel besser. Am Nachmittag noch eine. Selbstverständlich habe ich mich "schlau gelesen" über den Wirkstoff, die Tageshöchstgrenzen etc. Tageshöchstgrenzen sind wichtig, da ich mich vor Jahren mit Ibu - bei der Tageshöchstgrenze angekommen - mal ganz gehörig abgeschossen hatte - also einen Anfall von Luftnot hatte, der seinesgleichen suchte. In so einem "schmerzmittel-induzierten" Zustand von Bronchospasmus muss ich nicht unbedingt wieder ankommen...

Jedenfalls, was ich hier festhalten möchte, geht es mir mit Diclofenac viel, viel besser als vorher mit Ibuprofen! Der Schmerz wird nicht nur gedämpft, so dass ich irgendwie funktionieren kann, sondern er verschwindet damit komplett für viele Stunden, ich habe das Gefühl, die antirheumatische, entzündungshemmende Wirkung hat auch therapeutischen Nutzen, ich kann mich besser bewegen und fühle direkt einen einzelnen Schmerzpunkt - nicht ganze verkrampfte Flächen! Die Muskelkrämpfe am Ober- und Unterbauch sind verschwunden - keine bewegungseinschränkenden Verhärtungen mehr.

Wenn nun jemand fragt, warum ich nicht zum Arzt gegangen bin... Orthopäde mit sechs Wochen Vorlauf: Ganz schlechte Erfahrung gemacht. Vor zweieinhalb Jahren feierabends von 17.15 bis 18.45 Uhr im leeren Wartezimmer gewartet, um nach vier Minuten in der Sprechstunde nach einer nutzlosen Spritze wieder vor der Tür zu stehen, meine Fragen wurden nicht beantwortet - und ich war hochgradig frustriert, enttäuscht, verärgert. ... Hausarzt-Internistin... hat maximal fünf Minuten Zeit, nimmt mich nicht ernst, macht gern sinnlosen Utraschall, wundert sich über... - was ich damals auf dem Aufnahmefragebogen bereits geschrieben hatte... - entlässt mich mit "gesund" - obwohl ich bei ihr wegen Schmerzen gewesen war... Ihr Compagnon riet mir mal bei einem Infekt zu "Hustensaft und Tee" - obwohl meine chronische Krankheit im PC stehen sollte... da muss nämlich einiges anders behandelt werden als bei Gesunden. - Außer meinem LuFa, einer guten Augenärztin und einer guten HNO (die alle beide vom LuFa vermittelt wurden!) habe ich hier nur lustlose Docs, die mich nach weniger als fünf Minuten hinauskomplimentieren!

Samstag, 14. Januar 2017

Nagellack "gel couture"

Keine Werbung. Nur ein kurzer Erfahrungsbericht.

Wer mich kennt, weiß um meine Liebe zu Nagellack. Wer mich besser kennt, kennt meine Fläschchensammlung...

Die Weihnachtsfrau brachte mir trotzdem drei neue Fläschchen ins Haus, die ich inzwischen auch ausprobiert habe: Essie gel couture. Wäre ich nicht begeistert, würde ich das hier nicht schreiben...

Meine weichen Nägel, die immer wegplatzen, abbrechen (etwas, das ich offenbar an meine Mädels vererbt zu haben scheine), blieben stabil. Der Lack machte keine "Chips", musste also auch nicht repariert werden. Lediglich der dunkelrote hinterließ im Job rote Streifen auf Papier, wenn ich nicht achtsam genug war, aber das passiert mit jedem dunklen Lack.

Das Top Coat (natürlich beim frisch aufgetragenen Lack zum Versiegeln benutzt) habe ich nur am Donnerstagmorgen als Touch Up genommen, da hatte der Nagellack auf den Nägeln bereits Tag vier zu überleben, und ich werde ihn erst morgen, am Sonntag, komplett erneuern.

Freitag, 13. Januar 2017

Winterweiß und keine Spuren im Schnee

Ich bin kein Fan von Schnee. Mit einer Ausnahme: Frisch gefallenen Schnee muss ich fotografieren. Immer. So zog es mich heute früh unmittelbar vor meinem Start zur Arbeit noch kurz auf die Terrasse hinaus, das Smartphone blitzbereit.




 .. da sprach mich die Nachbarin vom Balkon über mir an, ob ich etwas bemerkt hätte... bei ihnen sei eingebrochen worden - über den Balkon! Gestern sehr spät oder in der Nacht. Also vermutlich von meiner Terrasse aus... Dank des Schnees sieht aber bei mir alles aus "wie neu."

Übrigens war ich um 3:00 Uhr kurz wach und hatte rausgeschaut, kein Schnee weit und breit. Um halb fünf aber sah es schon aus wie auf den Fotos, die von ca. 7:00 Uhr sind.

Viel Zeit hatte ich nicht zum Reden von Terrasse zu Balkon, da ich in Eile war, deshalb weiß ich auch nicht mehr - aber die Erinnerung an den seinerzeitigen Einbruch bei mir, die war gleich wieder da...

Vorhin sah es dann schon wieder etwas "nasser" aus, der Schnee taut langsam weg, und ich sehe deutlich die grünen Spitzen, wo mein persönliches Frühlingsblütenmeer entstehen wird!



Und!!! Meinen Christrosen geht es gut!


Wein im Küchenblog

Ich habe denn drüben mal meinen Senf zu Wein abgelassen. Oder so.

Samstag, 7. Januar 2017

Venezia!!!

Tochter2 und ich haben es getan: Einen Frühjahrs-Kurzurlaub gebucht in Venedig.

Mit der Vorfreude im Herzen werde ich mich mit frischer Energie (Energie? Welcher Energie? - Aber egal...) über mein Italienisch-Lernmaterial hermachen. Eine bislang ungehörte Lern-CD mit dem Thema "Venedig" ist schon vorgeholt...

Samstag, 31. Dezember 2016

Silvester

Ich wünsche Euch einen guten Übergang von 2016 in 2017!

Dieses Jahr war für mich sehr gemischt. Eine Heirat, noch ein Enkelkind, eine weitere Erkundung einer italienischen Stadt, mehr Zusammenkünfte mit dem Töchterlein als sonst in den letzten Jahren - aber auch viele Sorgen um das Kleinste, um meine Mutter, Gedanken um die Beziehungen zu anderen Menschen. Eine wacklige Gesundheit, viel Anstrengendes - das Jahr gehört jetzt mit dem großen Besen ausgekehrt.

Hach, dieses Bild ist immer wieder gern genommen... Silvester 1958 ... ich war also knapp 14 Monate alt.

Habt einen schönen Abend, eine fröhliche Feier oder einfach einen gemütlichen Abend!

Was es von mir dazu zu sagen gibt, habe ich schon einmal hier geschrieben.

Wir lesen uns 2017!

Das Geschenk der Seidenprinzessin

Das Geschenk der Seidenprinzessin
von H.W. Knobloch
Franz Schneider Verlag, 1964

Warum dieses Buch?  Hach, eine Kindheitserinnerung. Ich bekam das Buch zu einem Geburtstag geschenkt, ich meine zum zehnten, das Buch ist allerdings gekennzeichnet mit "M12."

Warum ich es vor Jahren weggegeben habe... vermutlich einem Anfall vom Aufräumwut zum Opfer gefallen? Und gebraucht gekauft vor einigen Wochen. Und gefreut. Ich lese alle paar Tage einige Seiten...

Klappentext: Keiner vorhanden.

Aus dem Inhaltsverzeichnis...
Das Mädchen Ying-Ying kommt in ein fremdes Huas.
Ein Kapitän plaudert zu viel, und ein Kaufmann fasst einen Plan.
Die kleine Ying-Ying entdeckt viel Neues und lernt den Gärtner kennen...

Eine Geschichte, die im alten China spielt, in der sich alles um die Pflege und Aufzucht der Seidenraupen dreht, zu der Zeit ein großes Geheimnis, von dem keine Kenntnis ins Ausland gelangen durfte - ich denke, dieses für mich seinerzeitige exotische Drumherum war der Grund, warum dieses Mädchenbuch bei mir nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte.

Aus heutiger Sicht fasziniert mich die schöne Sprache, mit der man in der Gegenwart vermutlich kein Kind begeistern kann, zumindest sind m.E. Kinder heutzutage damit möglicherweise überfordert.

Mir macht es Freude, dieses Buch nach Jahrzehnten wieder zu lesen.