Sonntag, 20. Januar 2019

Blogs

Seitdem meine Internetzeit von Facebook dominiert wird, kommen die ganz normalen klassischen Blogs viel zu kurz bei mir. Heute einfach mal auf meiner Linkliste gestöbert und via Frau Nessy (die ich auch allzulange vernachlässigt habe) auf ein für mich neues Tagebuchblog gestoßen, auf dem ich heute schon lesend viel Zeit verbracht habe.

Endlich mal wieder... oder so. Jedenfalls habe ich es in meine Blog-Linkliste eingeklinkt, um zumindest von Fall zu Fall mal stöbern zu können.

Wieder etwas, das ich ja "als Rentnerin" mehr machen könnte. Irgendwie sagt mir im Moment jeder, dass ich bald Zeit hätte für dies und das... Ich sehe die Zeit schon wegrennen vor meinen tausend Vorhaben. Nicht alle sind hier bekannt, aber wer mich kennt, kann sich einige denken.

Samstag, 19. Januar 2019

Luftlos

Es dauerte heute Morgen lange, bis ich mich einigermaßen stabil fühlte, deshalb auch erst spät unter die Dusche ging.

Da - ich dusche immer so heiß es geht - versuchte sich dann wohl etwas in meinen Bronchien zu lösen, was in einer Hustenattacke endete, die erstens komplett nutzlos war, zweitens mir sogar die Kraft nahm, aus der Wanne zu steigen.

Irgendwann raus und mich mit meinem Handtuch behängt, ich hustete so, dass mir das Hören und Sehen verging. 🙉🙈

Nach zwanzig Minuten, frierend, nur mit Handtuch etc. konnte ich mich dann vom Badewannenrand aufraffen, meine Wäsche, Brille, Handy greifen und den Raum wechseln - in die Nähe von Pulsoximeter, Berodual und Wasserflasche. Mit einem Wert von 54 %. So leicht stirbt es sich eben doch nicht. 💀

Es dauerte noch über eine halbe Stunde, bis es mir besser ging und ich mich endlich anziehen konnte, dann nochmal zwanzig Minuten Erholung, bis ich meine Haare trocknen, Zähne putzen etc. schaffte.

Und nun sitze ich hier erstmal bei Ingwer-Zitronen-Honig-Tee und mache mir Gedanken, wie ich bei einer evtl. künftigen Attacke zu einer schnelleren Schleimlösung komme, damit es gar nicht erst so heftig wird.

Dienstag, 15. Januar 2019

Krank sein und so...

Nachdem ich vom 26. November an AU war und mit dem Zähneknirschen meines Docs am Tag nach Weihnachten schwächelnd im Büro meinen Job wieder angetreten bin, hat es mich jetzt wieder erwischt.

Vor Weihnachten sagte Dr. T., er würde mich lieber noch vier Wochen krank schreiben, denn so wäre ich ein Kandidat sofort für den nächsten Infekt.

Da man aber im Büro etwas angesäuert war ob meines Ausfalls (und ich eh unruhig war, weil ich mir genau das auch lebhaft vorgestellt hatte), bin ich unmittelbar nach X-mas zurück gegangen. Mit mehr Luftnot und länger eingeplanten Wegezeiten. Merkt ja alles keiner außer mir, wie es mir tatsächlich geht.

Die neue Kollegin, meine Nachfolgerin, ist seit dem 07. Januar dort, und endlich bin ich seit gestern fertig mit allen 2018er Rechnungen. Nochmals "endlich" konnte ich heute mal das machen, zeigen, mitschreiben lassen, was ich eigentlich seit Tagen wollte... damit P. so langsam und sicher selbständig zu arbeiten beginnt. Keine Frage, dass die Einarbeitung ein wenig dauert, dafür ist unser Job zu komplex.*)

Ich bin allerdings schon wieder krank. Am Sonntag verließ mich meine Atmung. Es war Familiengeburtstagsnachfeierkaffeetrinken angesagt, und schon auf dem Weg von meiner Wohnung zur S-Bahn verließ mich die Luft. Auf dem Bahnsteig mein Notfall-Cortison genommen, ohne Wirkung bis zum Abend!

Gestern und heute ins Büro geschleppt. Die Fußwege sind sehr anstrengend. Ich huste und schniefe außerdem ohne Ende. Das war am Sonntag noch nicht abzusehen. Manchmal kommt erst der niedrige SpO2, bevor später andere Symptome sich bemerkbar machen. Ich hoffe, ich habe aus meiner Familie niemanden angesteckt!!!

Heute zum Infusionstermin und gleich um ein Gespräch mit Dr. T. gebeten. Das übliche Programm durchgezogen: Lungenfunktionsprüfung mit DCO, BGA, Arztgespräch mit Abhorchen. AU für eine Woche ab heute.

Dr. T. war heute ausgesprochen entspannt und kommunikativ, und ich habe gleich heute Abend eine entsprechende Internet-Recherche durchgeführt. Studie, neue Medikamente und so... Außerdem von ihm die Frage, was ich denke, warum ich derzeit so sehr anfällig scheine. Meine Meinung: Ich bin einfach "durch", vollkommen erschöpft, ausgepowert. Unsere Hoffnung: Es wird besser werden, wenn ich nicht mehr arbeite.

Der letzte Arbeitstag meines Lebens wird der 14. März sein, zwei Monate also noch... seltsame Vorstellung nach so vielen Jahren, aber ich freue mich auch darauf!

*) Meine Nachfolgerin P. kenne ich persönlich seit ca. 2003, wir hatten eine zeitlang den Kontakt zueinander verloren, bis sie mich im Oktober völlig überraschend anrief. Wir verstehen uns super, und ich denke, sie wird die Richtige für meinen Job sein. Privatkontakte werden wieder gepflegt werden.

Samstag, 5. Januar 2019

Januar 2019

Ich wünsche Euch ein gutes und gesundes neues Jahr, ganz so, wie Ihr es Euch erhofft...!

Mein Start ist schwierig, ein enormer Rückstand an Arbeit liegt immer noch auf meinem Schreibtisch, obwohl ich schon eine Menge abgearbeitet habe. Am  Montag beginnt P., meine Nachfolgerin, die ich  vermittelt habe, weil ich sie seit vielen Jahren kenne, obwohl wir eine lange Zeit den Kontakt zueinander verloren hatten...

Es ist nicht alles einfach für mich, die Stimmung im Büro ist seltsam, als würde ich bereits ausgegrenzt werden - ich weiß es nicht. Mehr kann ich dazu an dieser Stelle nicht schreiben.

Meine (Nicht-)Gesundheit ist so lala... fast normal, wetterbedingt (trockene kalt Luft oder etwas wärmer und sehr feucht - heute -) schwankend, aber immerhin nicht total schlecht, also habe ich den Infekt jetzt gut überstanden, nehme ich an.

Einem Monteurskollegen habe ich gesagt, ich würde ihn dann vermissen... er guckte so bedröppelt, als würde er gleich zu weinen beginnen... es gibt einige Menschen, die ich vermissen werde, wenn ich dann in den Ruhestand wechseln werde. Normal, oder?

Sonntag, 30. Dezember 2018

Jahresende 2018

Ja, ist es denn schon wieder so weit???

Ich hatte in meinem Leben alle Arten von Silvesterfeiern. Drei schöne Weihnachtstage mit viel Familie sind genug. Ich halte es wie an gemütlichen Wochenenden: Glas Wein, gutes Buch - klingt nach Klischee, aber ich mag es so. Füße hoch und entspannen. Um Mitternacht mal kurz ausgucken, was so an Raketen in den Himmel geht - falls die Sicht klar ist, manchmal war es schon so feucht-neblig, dass ich gar nichts sehen konnte. Alles prima.

Heute betreibe ich keine ausführliche Rückschau - es gab einige sehr positive Zeiten, schöne Erlebnisse und auch anstrengende Phasen. So weit nichts Neues. Die Zwerge wachsen und gedeihen.

Das nächste Jahr wird für mich sehr besonders werden, da ich im Frühjahr in den Ruhestand wechseln werde. Viele Ideen habe ich im Kopf, was ich dann tatsächlich realisiere, wird sich zeigen.

Ich wünsche Euch einen guten Übergang und viel Gesundheit für 2019!

Montag, 24. Dezember 2018

Frohe Weihnachten

Ich wünsche frohe Festtage allerseits!


Macht es Euch gemütlich, lasst Euch nicht stressen, hängt die Messlatte Eurer Erwartungen nicht so hoch und nehmt es, wie es kommt!

Sonntag, 23. Dezember 2018

Ramipril

Gerade gefunden und hier festgehalten: Sehr interessante Info über meinen Blutdrucksenker Ramipril.