Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachten wie immer...

... und doch anders.

Nachdem in den zwei Wochen vor Weihnachten viel diskutiert und unser aller Gefühle strapaziert wurden bis zur nervlichen Zerreißprobe, glänzte am Ende der Verursacher mit Abwesenheit. Dafür gab es irische Kugeln für den Tannenbaum:



Und zu mitternächtlicher Stunde erreichte F. auch meinen Haushalt. Fast wäre er erst am nächsten Tag angekommen, durch die Verspätung der Ankunft in Frankfurt war der gebuchte Anschlussflug nicht mehr sicher. Aber was ein rechter Kerl ist, den es zur Liebsten drängt, der rennt!

Eine andere Sache wuchs sich bis zum Mittag des 25.12. zum Drama aus - schließlich hatten wir die Lady dann wohl und munter hier, wo ich sie bis zum 26. behielt, um sie dann nach Hause zu begleiten.



Der neue Esstisch hat sich bewährt - und das Essen auch. Trotz aller möglicher Widrigkeiten hatten wir tatsächlich eine richtig schöne Weihnachtsfeier, kreuz und quer wurden drei Sprachen bemüht - ich mag das. Die Nonna wurde gehätschelt und war bester Stimmung, die Geschenke passten genau, das anwesende Jungvolk war nett. (Jungvolk? Alles inzwischen Erwachsene...) Sämtliche vorher angelegten Vorräte an Sekt und Wein wurden ihrem Zweck zugeführt und alles verlief genau richtig.

Jetzt ist es ruhiger geworden. Das Töchterlein ist viel mit F. unterwegs und ich komme ein wenig zum Abschalten. Heute war der erste Tag mit freien Kopfhöhlen, ohne Halsweh und Heiserkeit für mich. Ein Schläfchen am Nachmittag tat ein Übriges.



Ein Vorhaben in die Tat umgesetzt und die Mutter der Tochterfreundin angerufen, damit wir uns vielleicht mal treffen. Eingespannt, wie wir sind, sehen wir uns nicht mehr wie früher zufällig draußen. (Eigentlich trau ich mich nicht, so vorzupreschen und einfach mal etwas zu versuchen, aber mit immer nur vornehmer Zurückhaltung erreiche ich eben auch nichts!)

Und was ist mit meinem Italienisch? Ja doch. Mir nicht gut genug, aber irgendwie durchaus in Ordnung. Ich denke mal drüber nach, wie ich das erklären kann.

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtsgrüße aus dem Chaos

Das Tochterkind aus Dublin ist seit vorgestern Abend hier, der Gefährte fliegt aus Rom morgen Abend ein, letzte Einkäufe haben wir heute gemeinsam erledigt.

Das größere Tochterkind hat mit dem Gefährten ganz wunderfein für einen großen Esstisch und noch einiges mehr gesorgt - nebenbei war's auch noch ganz vergnüglich!

Der Tannenbaum ist seit Mittwoch auf meiner Terrasse und wird morgen fein gemacht.

Und ich habe einige Tage Urlaub.

Zwischengestreut sind ein paar mehr oder weniger große Probleme im Familienverbund, einige Gesundheitssachen und jede Menge Futterplanung. Dies eine Mal im Jahr hätte ich es gerne perfekt. Perfekt ist ausverkauft? Na gut, dann bitte fast perfekt!



Meinen Lesern wünsche ich möglichst harmonische Feiertage, lecker Essen und Trinken, feine Geschenkchen und am Ende des Jahres einige ruhige Tage oder zumindest Stunden.

Montag, 19. Dezember 2011

Vorweihnachtlicher Taumel

Update zu dem hier.

Ein vermutlich letztes Gespräch mit dem Töchterlein geführt, bevor sie übermorgen Abend hier sein wird. Gemeinsam Gedanken sortiert, die Gästeliste durchgesprochen, auch die Essenplanung und was noch zu erledigen sein wird. Nun habe ich auch keine Stimme mehr (nur noch heiseres Gekrächz), bin andererseits ein wenig "geläutert".

Morgen Abend soll die "Aktion neuer größerer Esstisch" hier ablaufen... Ich berichte davon lieber hinterher.

Der Tannenbaum wird mir von einem Kollegen am Mittwoch auf die Terrasse gestellt werden, so haben wir es heute besprochen.

Wie schon heute Nacht (manchmal wache ich mitten in der Nacht auf und bin erstmal hellwach) in einer Kommentarantwort ausgeplaudert, steht seit gestern Abend die Flugbuchung für Marens Liebsten. Auf seinen Besuch freue ich mich besonders, weil wir in meinem Urlaub so einen wirklich netten Nachmittag miteinander verbracht hatten.

Wozu ich unbedingt noch kommen muss: Weihnachtsmails an einige Menschen verfassen, die mir lieb und wert sind. Dazu braucht es nur so ein, zwei Stündchen Ruhe... Ich habe Euch also nicht vergessen!

Sonntag, 18. Dezember 2011

In 24 Stunden um die Welt

3sat-Thementag

"Dieter Moor moderiert den Tag und lässt sich von Auslandskorrespondenten der vier 3sat-Partner über die Geschichte und den Alltag in ihren Gastländern berichten. Der Thementag ist aus 15-minütigen Essays aus der Reihe "Schätze der Welt – Erbe der Menschheit" zusammengesetzt, die seit 17 Jahren weltweit gedreht werden. So ist ein filmisches Archiv des UNESCO-Welterbes entstanden, das einen Teil der 936 Welterbestätten umfasst. 90 Orte, die Sie gesehen haben sollten, zeigen wir am Thementag "In 24 Stunden um die Welt". Basisstationen sind in diesem Jahr der Hauptbahnhof Dresden und das Eisenbahnmuseum Dresden-Altstadt."

So genial schön, ich kann mich kaum losreißen, bin heute Mittag zufällig hinein gestolpert und unterbreche meine Tätigkeiten immer wieder, um den einen oder anderen Film anzusehen.

Samstag, 17. Dezember 2011

Weihnachtsbäckerei

Dank Schmerzmittel geht es mir verhältnismäßig gut, und so allmählich wird es Zeit, meine kulinarische Weihnachtsplanung anzugehen. Folglich habe ich mich beim Einkauf wieder hoffnungslos übernommen, was die Masse der nach Hause zu schleppenden Sachen betraf. Aber irgendwie komme ich ja schließlich immer an...

Dann folgte Sprach-CD-Genuss mit fröhlicher Begleitung des Küchenmaschinenmotors sowie der Tanz zwischen Backofen und Spüle. Der Zwischenstand:



Es handelt sich hier um Kokosmakronen , die ein Schokoladenfußbad bekamen sowie meinen bewährten Apfelkuchen, der es gut verträgt, für einige Tage im Gefrierschrank zu verschwinden. Im Kühlschrank liegt der fertige Teig für Vanillekipferl, die werden dann morgen gebacken.

Zutaten für das Abendessen nach Ankunft der Tochter sind bevorratet. Was folgt ist die Planung für Heilig Abend, ich möchte mal etwas Anderes machen als sonst und habe gerade zwei Alternativen im Sinn. Mal sehen.

Freitag, 16. Dezember 2011

Kaffee mit Trinkhalm

oder: Au Backe
oder: Ausgrabung von Antiquitäten

Ich sehe aus wie ein Zombie, mit geschwollener Backe (Wange, aber Backe liest sich einfach besser), versorgt mit Ibuprofen, Kühlkissen und Anweisungen. Vor allem von der Art, was ich alles nicht essen darf. Erinnert mich sehr an das seinerzeitige Piercing meiner Nachkommenschaft. (Heul... kein Joghurt, keine Milchprodukte! Davon lebe ich normalerweise!)

Also, meine lieben Kinderlein, ruft mich nur nicht an! Ich kann nämlich nicht sprechen...

Glücklicherweise ist mir Kaffee, sogar mit Milch (!) ausdrücklich erlaubt worden. Und die Kollegin brachte mir heute früh Trinkhalme mit. So bin ich nun fast froh.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Anstrengend

Ich hätte auch gerne andere Themen, aber es ist, wie es ist...

Zum Beispiel meine Zähne. Derzeit kann ich am besten essen, was sowieso "Löffelkost" ist. Meine maroden Brückenpfeiler geben keinen Halt mehr. Ich freue mich direkt, dass ich noch einigermaßen sprechen kann... Noch nie habe ich einem Zahnarztbesuch und dem Ziehen bzw. Ausgraben von Zähnen mehr entgegen gefiebert. Dann ist zwar oben hinten eine ziemliche Lücke, aber das bleibt nicht so. Leider dauert die komplette Prozedur vermutlich bis ca. Mai. Egal, jetzt heißt es durchhalten bis Freitagnachmittag. Dieser Zustand ist anstrengend.

Bald ist Weihnachten, ach ja, damit erzähle ich keine Neuigkeit :-) Neu ist, dass ich nicht genau weiß, in welcher Zusammensetzung wir uns hier treffen. Plötzlich sind die Puzzleteile irgendwie durcheinander geschüttelt und ich bin völlig planlos. Und deprimiert. Klärung ist gerade nicht in Sicht.

"Mein" Tannenbaum steht in der Firmenwerkstatt. Ob er bis zum 24. wohl den Weg hierher finden wird? Derzeit bitte ich alle greifbaren Monteurskollegen, an meinen Baum zu denken, wenn sie der Weg in den Hamburger Süden führen sollte. Problem ist nur, dass wir hier nicht so viel Kundschaft haben... Meine Terrasse ist sogar im Moment frei zugänglich, es wäre also auch tagsüber kein Problem, den Baum zu deponieren.

Überhaupt, Terrasse: Mein Nachbar, der heute hier den Heizkostenableser in meine Wohnung ließ und am Abend mir noch eine Lampe reparierte, erzählte, dass auf der Terrasse noch weitere Maßnahmen durchgeführt werden sollen... Einer meiner Büsche soll einem Gerüst weichen, dann soll "hinten" eine neue Bepflanzung angelegt werden, damit es hier nicht so einsichtig ist. Also mache ich auf absehbare Zeit gar nichts draußen, verabschiede mich gedanklich von einigen geliebten Pflanzen, von den Blumenzwiebeln etc. etc.... (Rentner. Die wissen immer alles.)

Natürlich gibt es auch Positives, klar. Zum Beispiel, dass das Töchterlein bald kommt. Und ich Urlaub haben werde. Der Rest wird sich finden. Da bin ich sicher.

Samstag, 10. Dezember 2011

Schneematsch von oben

Dicke Flocken fallen...






... aber liegen bleiben sie noch nicht.

Das ist mir auch ganz recht so, ich hatte in den letzten Jahren genug "echten Winter"! Weil sich das Wetter bekanntermaßen nicht nach mir richtet, habe ich mir nichtsdestotrotz gestern dicke wollige Stulpenkniestrümpfe gekauft. Seit gefühlten Äonen das erste Mal, dass ich im Geschäft der Marke Hungrig & Mager zur Kasse schritt.

Gestern war Ninas und mein schon traditioneller Abend im Hamburger Weihnachtsgetümmel. Es war schön und ausgesprochen lustig. Allerdings: Regen, Regen, Regen. Danach: Schneematsch von oben. Deshalb: Keine Lust, die DigiCam auszupacken. Manchmal ist das Leben nicht fotogen.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Nach down kommt up

Nachdem es mir gestern (wir hatten bei der Nonna "klar Schiff" gemacht) so grottenschlecht gegangen war, habe ich heute ein regelrechtes Hoch. (Ganz im Gegensatz zum Wetter.) So ein Aktivitätsanfall muss ausgenutzt werden, folglich machte ich trotz Sturm und Regen noch einen Einkaufsweg, jetzt rotiert die Waschmaschine...

Mit der Lady telefoniert, die am Wochenende nach Hause kommen wird...

Was meinen Blutdruck betrifft, führe ich zunächst ein Tagebuch. Ich kenne die normale Schwankungsbreite nicht und muss erstmal gucken, was bei mir Sache ist. Dann kann ich immer noch im nächsten Jahr meine Ärztin befragen. Von einzelnen Spitzenwerten stirbt es sich nicht gleich - ich bin also nicht leichtsinnig.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Blutdruck

Ob ich jetzt ein neues Problem habe, ist mir noch nicht ganz klar, deshalb - einfach um meinem Erinnerungsvermögen eine Krücke zu geben - just for the records:

Sonntag - schlapp und müde, Impfnebenwirkung? Mein Besuch ist fort und ich greife, einer Eingebung folgend, zu meinem kleinen Blutdruckmessgerät. Das zeigt mir Zahlen an, die einfach nicht stimmen können, nicht stimmen dürfen. Ich bin doch seit Teenagerzeiten mit dem niedrigsten Blutdruck, den man sich denken kann, gesegnet... Nach fünf Stunden (und mehrfachem Messen), die ich liegend und dösend verbracht habe, ist alles wieder gut.

Vorhin war ich zur üblichen Infusion. Die Idee, die Werte zu kontrollieren, ist nicht ungewöhnlich. Vielleicht ist mein kleines Drogeriemarkt-Messgerät einfach nur Schrott? Die Assistentin misst "klassisch" und notiert mir Zahlen, die mich nun wirklich erschrecken.

Zu Hause angekommen, nur umgezogen, einen Tee aufgesetzt und vorm Netbook Platz genommen, messe ich erneut - ca. 1,5 Stunden später als beim Arzt zeigt mir mein Gerät einen für mich zwar im oberen Bereich liegenden, aber trotzdem normalen Wert von 113/78 an.

Nachdem ich mir in der S-Bahn so viele Sorgen gemacht hatte, beschloss ich, erstmal "runterzukommen" - Angst macht schlechte Werte, so wie vor über einem Jahr, als ich u.a. deshalb ins KH musste.

Bei nächster sich bietender Gelegenheit besuche ich meine Hausarzt-Internistin.

Montag, 5. Dezember 2011

Nachtrag

Ach nein, keine nette Unternehmung gestern, dem Wetter geschuldet. Fiel aus wegen ... usw.

Trotzdem lieben Besuch gehabt, zwar nicht lang, aber immerhin. Einzelheiten gibt es derzeit nicht, da ich nicht beabsichtige, das Privatleben u.a. meiner Tochter hier ohne Erlaubnis (und ich habe nicht gefragt) breit zu treten.

Am Mittwoch treffen wir uns, um den Haushalt der Nonna auf Vordermann zu bringen, den Kühlschrank zu füllen ... denn nun ist die Zeit doch schnell gelaufen und die Reha geht dem Ende zu.

Dafür naht Weihnachten, aber wem sag ich das hier überhaupt?

Darauf noch einen Rotwein *hicks* - und ab.


Brrrr-Wetter

Heute ist es so richtig, richtig ungemütlich draußen: Kalt, windig, und es regnet, zwischendurch vermischt mit dicken, nassen Flocken. Alles trieft. Es ist dunkel - viel dunkler als in den letzten Tagen. Nun bin ich richtig froh, wenn mich abends meine Lichter in den Fenstern begrüßen!

Freitag, 2. Dezember 2011

Anfang Dezember

... und - im Gegensatz zum vergangenen Jahr - kein Eis und Schnee. Milde Temperaturen, ab sofort mit ein wenig Regen, auch Sturmböen sind angesagt, aber egal. Das Einzige, worauf ich gut verzichten kann, sind Stürze und Rutschpartien.

Eine Weihnachtskleinigkeit fehlt noch, ansonsten ist hier alles komplett.
Meine Brille ist seit gestern Abend repariert und wieder gut.
Ganz brav habe ich mich vorhin gegen Grippe impfen lassen - für mich ja mittlerweile eine Pflichtveranstaltung.

Morgen: Friseur. "Meine Friseuse" heute war etwas angesäuert, als sie mitbekam, dass ich einen Termin bei ihrer Kollegin vereinbarte, was völlig okay ist, da sie mir zuletzt etwas zu zickig war. Und die Kollegin hatte kürzlich ganz gut geschnitten...

Sonntag, ach ja, da freu ich mich... wenn's wettermäßig einigermaßen gut wird, geht es für ein paar Stunden in netter Gesellschaft... wohin und mit wem, erzähle ich später.

Einstweilen wünsche ich Euch ein schönes zweites Adventswochenende!