Donnerstag, 31. Dezember 2015

Alles Gute für 2016

Gebacken am Heiligabend

Wenn ich Euch schon ohne Weihnachtsgrüße gehen lassen musste, so war ich doch fleißig!

Unsere Familienweihnachtsplanung war in diesem Jahr ein wenig chaotisch bzw. mussten wir bedingt durch "höhere Gewalt" außerordentlich flexibel sein und uns bezüglich Ort, Zeit und Besetzung neu organisieren.

Das hatte zur Folge, dass ich am Heiligen Abend tatsächlich allein war - was mir sehr entgegen kam, denn ich hatte jede Menge zu tun!

Vorausschauend war ich sehr früh aufgestanden und früh losgezogen, um meine letzten Einkäufe zu tätigen - als ich den Rewe verließ, strömten mir die Massen entgegen! Hahaha...

Dann holte ich meinen Baum aus dem Keller, verfrachtete ihn in seinen Ständer (was mir nicht so sehr leicht fiel, ich hatte es noch nie gemacht, aber immerhin zuvor gründlich die Mechanik studiert) - und setzte mich für ein zweites Frühstück gemütlich hin.


Es folgte diese und jene Hausarbeit - und endlich konnte ich meinem Backwahn frönen, so dass es spät wurde, als ich meine dann allerdings aufgeräumte und geputzte Küche verließ.

Einer der Kuchen war unser altes Familienrezept, eine Linzer Torte.
Der zweite Kuchen war dann ein Apfel-Streuselkuchen, das Rezept muss ich erst noch einstellen.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Meine schönste Erinnerung 2015

Erster Babysittereinsatz, der Zwerg sollte bei mir bleiben, seine Eltern hatten etwas vor. Zwerg  war gerade dreieinhalb Monate alt und konnte sich noch nicht drehen, konnte also gefahrlos bei mir im Bett schlafen, wie er es gewohnt war, in einem Schlafsack.

Letzte Milchflasche gegen 22 Uhr, danach schliefen wir beide ein... morges gegen halb acht wachte ich davon auf, dass Zwerglein seine Beinchen im Schlafsack in die Luft streckte und vor sich hin brabbelte.

"Guten Morgen," - und ein ganz glückseliges Babygrinsen begrüßte mich.

:-)

Online-Shopping

... muss auch manchmal sein :-)

Im Herbst bekam ich vom Töchterlein einen Tipp, wo ich meinen nicht nur geliebten sondern quasi lebensnotwendigen Rimmel-Puder bekommen kann... (Es ist immer ein wenig schwierig mit dem Nachschub, wenn man sich an Produkte aus dem Ausland gewöhnt und dann die Quelle versiegt.)

So kam ich auf ASOS. Der Shop verkauft hauptsächlich Klamotten, ahja... bin ja kein Teenie mehr, aber meinen Puder, den hatte ich problemlos bekommen, der Vorrat sollte für ein Jahr reichen. Nun werde ich seither mit Werbemails bombardiert, hmja.

Eben mal draufgeklickt, man wirbt mit "sale" und enormen Nachlässen... und festgestellt, dass sich auch Größen oberhalb der Hungrig-und-Mager-Marke finden. Nun ist eine Bestellung unterwegs, und ich bin gespannt, wie die Teile ausfallen.

Silvester früher

Dreizehn, vierzehn Jahre ist echt ein blödes Alter. Zu groß, um früh ins Bett zu gehen, zu jung um eigene Silvesterfeiern zu haben. (Mein Bruder, zwei Jahre jünger, konnte zumindest irgendwann "draußen knallen" gehen, zwar offiziell nicht erlaubt, aber von meinen Eltern abgenickt... Als ihn ein Mal die Polizei nach Hause brachte, war der Kommentar meines Vaters: "Was bist du so blöd, dich erwischen zu lassen...")

Noch nerviger war allerdings, dass ich in beiden Jahren, also 1970 und 1971, pünktlich zum ersten Weihnachtsfeiertag mit hohem Fieber krank im Bett lag und am Neujahrstag wieder gesund war. Silvester war ich dann zwei, drei Stunden auf, so dass auch diese Fotos gemacht werden konnten.

Ich war immer schon brav und hatte meine Krankheiten während der Schulferien erledigt. Hier dann erst Windpocken, im Folgejahr Röteln.

1970

1971

Silvester 2015

Schon wieder ist ein Jahr vorbei.

Da fällt mir zunächst mal mein Blogpost vom vergangenen Jahr ein...

Zu ergänzen wären die guten Dinge - Reihenfolge ist nicht gleich Rangfolge:

- mein Enkelkind. Zuerst viele Sorgen um den Gesundheitszustand der Tochter, als dann alles gut war, die Freude über den Zwerg, welche anhält.

- viele Urlaubsreisen. Zu viele... die Fahrt mit der Schwägerin im Wohnmobil an den Gardasee, die Woche beim Töchterlein in Düsseldorf, mein Aufenthalt nebst Sprachkurs in Florenz. (Mir fehlt ruhige Zeit zu Hause... Schöne Ferien, aber hier komme ich nur schwer zur Ruhe.)

- die jüngere Tochter, welche wieder in D-Land Fuß gefasst hat und häufiger präsent ist!

- meine Kollegin. Nach jahrelangen Anlaufschwierigkeiten verstehen wir uns inzwischen super.

- meine Gesundheit: seit fünf Jahren stabil. Individuell tagesformabhängig nicht immer lustig, insgesamt aber zufriedenstellend, die wöchentlichen Infusionen tragen sicherlich ihren Teil bei.

Nicht gut: Der Unfall von LaNonna, der lange KH-Aufenthalt, Kurzzeitpflege und nun - wieder zu Hause - anhaltender Unterstützungsbedarf vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Charaktermerkmale. Anstrengend ohne Ende.

Die guten Aussichten auf 2016:

- die Familie wird größer! Viel Freude und ein wenig Sorge. Bis zum Ende des ersten Quartals sollte alles gut sein.

- eine Woche Rom im Mai erscheint am Horizont.

Die schwierigen Aussichten... LaNonna... mit allem, was sich ergeben mag.

Silvesterfeier? Wie im vergangenen Jahr schon geschrieben, nein danke, es ist gut so, wie es ist.

Samstag, 12. Dezember 2015

Facebook-Freundin

Da bin ich zur Verfügung für Liebesleid, Enttäuschungen, Frust etc., investiere Zeit und Gedanken... reagiere ich aber ein einziges Mal anders als gedacht mit meinen eigene Problemen und Gedanken im Hintergrund, mit einer einfachen Frage, ist Person X gleich angefressen? (Wer kümmert sich um mich?)

So schnell kann es gehen.

Dass man Feierabende, Sonntagvormittage, investiert hat, um Person X ein wenig zu helfen, ist sofort vergessen, wenn man nur ein einziges Mal einen Kommentar/eine Frage hinterlassen hat, die ihr nicht in den Kram passt.

Weihnachten

Bei einen Facebook-Freund geht es gerade um das "Zerbröseln von Weihnachten" Und ich fand diesen Text bei Tchibo: "Dieses Jahr gibt es Weihnachten die volle Ladung Geschenke." So gruselig!

Ich habe viele Jahre als Alleinerziehende von drei Kindern versucht, "unser Weihnachten" zu entwickeln. Eigentlich auch schon, bevor ich Alleinerziehende wurde.

Zuhause in meiner Herkunftsfamilie war Weihnachten schon künstlich, die kleinkindlich-nervende Oma musste geholt und gebracht werden, meine Mutter, immer im Stress, bemüht, etwas Besonderes zu machen, mein Vater in Freizeitkleidung, der die freien Tage für Haushandwerkerarbeiten nutzen wollte, die Stimmung immer gewittrig-angespannt, die sich meist am zweiten Feiertag entlud. 

Verheiratet und hochschwanger die unerwartete Fortsetzung, als Ehemann und Schwiegervater an der Kaffeetafel versuchten, einen Föhn zu reparieren... 

Es war nicht leicht, ein Familienweihnachten zu entwickeln, scheint aber letztlich irgendwie gelungen zu sein, in den letzten zehn Jahren allerdings variabel hinsichtlich der "Besetzung" hier. 

Ich habe immer gern Geschenke gekauft und alles liebevoll vorbereitet, auch eine "große Weihnachtsfeier" vorbereitet mit viel Essen... Vorspeise, Hauptgang, Dessert, italienischem Caffè, Wein etc.... Mit mehr oder weniger Erfolg übrigens. Meistens war es LaNonna, die schlechte Laune mitbrachte, in einem Jahr auch den italienischen Herrn, den ich auf gar keinen Fall hier bewirten wollte!!!

Und wieder ändert sich manches! Die Familie ändert sich, die Gegebenheiten damit auch.

Ich denke, es geht nicht um möglichst teure Geschenke. Es geht (wie immer) um die guten Gedanken an jedes Familienmitglied. Etwas zu finden, was wirklich Freude macht. Die Familie vergrößert sich, manche "Traditionen" bleiben (das habe ich dann gut gemacht),  manche werden verändert. 

Es bleibt spannend.

Ich sollte vielleicht mal Weihnachtsfotos scannen und einstellen?

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Stille Leser?

Hier scheint sich wieder mal jemand durch die ganz alten Seiten zu lesen... es wäre eine Frage der Höflichkeit, sich kurz in einem Kommentar zu hinterlassen, denn:

Dieses Blog ist nicht "tot" - es schläft nichtmal.

Familiengründe nehmen mir die Zeit, die ich bräuchte, ich habe noch so viel in der Warteschleife ...

Also, liebe fremde, neue Leser, zeigt Euch.