Mittwoch, 26. Juni 2013

DHL-Sachen

Ich will nie wieder etwas gegen DHL sagen ;-)

Eins.

Es rief mich LaNonna an, sie habe eine Paket-Benachrichtigungskarte erhalten, obwohl sie nichts bestellt hätte. Und las mir den kompletten Text inklusive aller Optionen vor, war in ihrer Aufregung nicht zu bremsen. Ich ließ mir die Sendungsnummer geben und schaute zwischendurch unter dhl.de/sendungsverfolgung nach. Damit hätten wir den Versandort. Der ihr jedoch nichts sagte. Namentlich fragte ich sie noch nach allen Versandhäusern - für den Fall, dass sie doch etwas vergessen hätte.

Ich rief die DHL-Servicenummer an, schilderte kurz den Vorgang, gab die Sendungsnummer durch und bekam umgehend den Absender genannt. Außerdem war die Mitarbeiterin auf der anderen Seite sehr freundlich. Absender: Kabel Deutschland.

Zwei.

Die Lady wieder angerufen, Ergebnis mitgeteilt. Sie sei am Sonnabend im Service-Laden gewesen und hätte nachgefragt, ob es wirklich unabänderlich ist, dass sie eine ganze Anzahl von TV-Sendern nicht empfangen kann. (Ich hatte seinerzeit den Flyer selbst gesehen, auf dem die Streichung von vielen Sendern mitgeteilt wurde - Luftverkehrs-Einflugschneise, angeblich wären die benannten Sender Störquellen.) Sie ist durchaus sehr verärgert, dass ihr damit fernsehmäßig vieles entgeht.

Gefragt, ob sie irgendein Pay-TV in Auftrag gegeben hätte. Nein, und überhaupt hätte dort nur ein "Asiate" gesessen, der kaum Deutsch gekonnt hätte und ihr einen Prospekt mitgegeben habe. Sie wird die Annahme der Paketsendung (mein Gedanke: Equipment, z.B. Decoder) verweigern. Ich empfahl LaNonna, die nächsten KabelDeutschland-Lastschriften im Blick zu behalten, besser ist das.

Drei.

Andere Geschichte. Gestern Abend gefielen mir die Sonderangebote eines Versandhauses, schnell war eine Bestellung zusammengeklickt, Registrierung erledigt, dann erst, auf dem Weg zur virtuellen Kasse, bekam ich die Mitteilung: Paketdienst UPS. Ups, ja, das ist nichts für mich. UPS liefert Mo-Fr während normaler Geschäftszeiten, während derer ich - was wohl - geschäftlich aushäusig tätig bin. Da würde auch keine zweite Anlieferung etwas nützen. Kontaktaufnahme des Fahreres via Handy auch nicht. Erstens telefoniere ich während der Arbeit nicht mit meinem privaten Handy, zweitens käme ich auch dann nicht nach Hause geflogen. Meine Nachbarn kann ich schlecht dazu verdonnern, für mein Privatvergnügen im Hause zu sitzen. Umleitung einer Sendung ins Büro möchte ich nicht - aus Gründen. Folge: Bestellung nicht abgeschickt und Geld gespart.

Vier.

Zähneknirschend lasse ich mir gelegentlich Hermes gefallen. (Amazon versendet hin und wieder über Hermes.) Immerhin ist der Fahrer nett, fährt oft bis 19/20 Uhr - und man kann mit dem Verein auch eine Zustellung am Sonnabend vereinbaren!

DHL: Im Falle, dass kein Nachbar anwesend ist, geht es in die Postfiliale, die liegt auf meinem Einkaufsweg und dort wartet alles notfalls 7 Tage lang.

Versand via DHL ins Ausland übrigens funktioniert ebenfalls super, incl. Sendungsverfolgung neuerdings bis zur Empfangsbestätigung. Nach Rom war es seinerzeit sehr zäh, was allerdings an den Italienern gelegen haben muss. In Dublin kommt alles zügig und zuverlässig an.

Sendungsverfolgung, ja... ein kürzlich von der Firma auf den Weg gebrachtes Paket mit teurem technischen Gerät hatte angeblich den Empfänger nicht erreicht. Via Sendungsverfolgung die Bestätigung "geholt", nach einem Telefonat mit der Service-Hotline bekamen wir die Empfangsquittung mitsamt Klartextnamen, was ja zusammen in diese mobilen Geräte eingegeben wird, in die Mailbox und konnten das an unseren Geschäftspartner weiterreichen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Hitzepause

Morgen soll es wohl nochmals heiß werden, bevor dann angeblich am Freitag der Temparatursturz folgt.

Hier ist ja allgemein bekannt, dass das augenblickliche Wetter mich schwer atmen lässt, alles ist noch viel anstrengender als schon normalerweise. Und so kommt es, dass ich zum Feierabend keine klaren Gedanken mehr formulieren kann. Jedenfalls kaum mehr als diese paar Sätze.

Ich geh denn mal ins Bett...

Montag, 17. Juni 2013

Der große Gatsby

Mit der Tochter war ich gestern im Kino, wir sahen "Der große Gatsby".


Nachdem ich vor einigen Wochen einen Bericht über die Kostümdesigner gelesen hatte, und mit wieviel Sorgfalt und Liebe zum Detail man sich um die authentische Kleidung bemüht hat, war ich regelrecht "angefüttert".

Kürzlich - schließlich wollte ich mehr wissen als nur "irgendwie eine Geschichte aus den 1920er Jahren" - kaufte ich mir das Buch. Diverse Ausgaben liegen in den Buchhandlungen aus, aber es war eine Sache der Ehre für mich, das Original zu nehmen. Seit Tagen arbeite ich mich nun durch etwas angestaubtes Englisch, es geht jeden Tag besser, aber "fertig geworden" bin ich damit nicht rechtzeitig, d.h. vor dem Filmgenuss. (Macht nichts, ich lese weiter...)

Der Film gefiel mir und uns gut, ich bezeichne ihn gerne als "Mädchenfilm", Showeinlagen und leise Töne, schöne Kleidung und tiefe Gedanken, sprudelnd-ausgelassenes Leben und eine herzergreifende Liebesgeschichte, wunderbar dargestellt u.a. von Di Caprio, herrlich anzusehen in 3D.../schmacht :-)

BH-logie

Männer dürfen wieder spielen gehen.

Ende letzter Woche machte Susi aufmerksam, nämlich auf eine allgemeine und weit verbreitete Passform-BH-Problematik. Nachdem ich ihren Text gelesen hatte, folgte ich den Links und verbrachte einige Stunden mit der Lektüre von "Drüber und drunter" sowie im "Busenfreundinnen-Forum".

Über einige Aussagen staunte ich nicht wenig, aber trotzdem erschien mir der eine oder andere Hinweis wertvoll zu sein, vor allem vollkommen plausibel! Es erwachten auf der Stelle Begehrlichkeiten in mir...

Gestern hatte ich sowieso eine Verabredung mit der großen Tochter, es war außerdem "verkaufsoffener Sonntag", so dass wir die Gelegenheit ergriffen und uns die Zeit ein wenig mit Dessous vertrieben... Danke.

Freitag, 14. Juni 2013

Schwächeltag

Nicht mein Tag, Wochenendeinkauf mit Mühe nach Hause geschleppt, kurz danach schlapp gemacht. Lag's an der drückenden Schwüle? Auf jeden Fall (leider) kein Sonder-Ferienprogramm für mich.

Morgen Lady-Tag, und Sonntag noch eine Unternehmung mit der Großen ;-)

Also: Ruhe halten, früh schlafen - und hoffentlich gesund bleiben.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Museum für Kunst und Gewerbe

Mindestens ein Museumsbesuch musste in dieser Woche sein, denn: Bin ich im Ausland, gehe ich in jede Kirche, jeden alten Palazzo, besichtige Schlösser und überhaupt alles, was irgendwie alt und geschichtsträchtig ist - aber bin ich in meiner eigenen Stadt, so kenne ich herzlich wenig an Sehenswürdigkeiten. Das wird sich nun ändern!


Das Wetter war heute auch nicht so prickelnd, bewölkt, regnerisch und schwül, da passte es gut, dass ich ins Museum ging. Die Ausstellung "Böse Dinge" hat letztendlich den Ausschlag gegeben für meine Auswahl - und ein Kitsch-as-Kitsch-can-Teil, das ich gerne beisteuern wollte:

(Ja, dieses Teil hat eine Geschichte, die bleibt aber auch ohne diese Scheußlichkeit...)

Für zehn Euro Eintritt kann man sich praktisch den ganzen Tag lang im Museum aufhalten - leider begannen nach zwei Stunden meine Füße und mein Rücken zu protestieren - es war also genug. Aber ganz klar, es gibt hier noch so viel zu sehen, dass ich jederzeit wiederkommen kann!

Für mich ein Phänomen: Kaum drin und umgeben von schönen Dingen, war ich vollkommen entspannt und wie aus meiner normalen Welt heraus genommen. Kultur als Erholung, muss ich mir merken weiß ich ja längst ...

Zuerst habe ich mich in der Porzellanausstellung umgesehen und mich über Schönes und nicht so Schönes sehr gewundert.




Dann besuchte ich die "Bösen Dinge" - Enzyklopädie des Ungeschmacks, wirklich sehenswert! Im Rahmen der Ausstellung wird gut erklärt, worum es hierbei geht, wie guter Geschmack definiert wird, die Exponate haben alle Erklärungen - es macht Spaß, sich dieses alles anzusehen, warum muss ein Museumsbesuch auch immer nur ernsthaft sein?

(Hier habe ich dann mein Mitbringsel zwischen gestellt.)



Es folgte ein Streifzug durch den Jugendstil - zauberhafte Zimmer sind hier eingerichtet... ich war völlig hingerissen!




Was noch? "Inside out" - Einblicke in Mode, nett und teilweise erstaunlich.


Ein bisschen "Christentum im Mittelalter" auf dem Weg zum Barock...


... beeindruckende Räume auch hier, nicht alles ließ sich gut fotografieren - blitzen war nicht erlaubt und manche Räume sehr dunkel... egal, geht selber hin und seht!


Ab sofort wird dieses mein Lieblingsmuseum sein - ich hatte es befürchtet...   :-))
 

Termine, zweiter Teil

Deshalb habe ich Urlaub genommen - in der internistischen Praxis kann man trotz eines Termins warten, bis man grau ist...

Ein sehr erquickliches Gespräch mit Frau Doktor gehabt.

Erstens: Der Blutzuckerwert ist endlich ein klein wenig besser geworden. Weitermachen wie gehabt. (Zuckerfrei ernähren, Gewicht halten)

Zweitens: Der mitgebrachte (Ausdruck vom) Lungenfunktionstest hat auch hier begeistert.

Drittens: Über bei mir übliche Infektverläufe und meinen erfolglosen Anruf in der Praxis vom April gesprochen. Lage geklärt und als Notfall-Antibiotikum Amoxicillin verordnet bekommen. Frau Doktor weigert sich ganz allgemein, auf Zuruf Antibiose zu verschreiben wegen sich ausbreitender Resistenzen. Da bin ich nun ihr Sonder- und Ausnahmefall.

Mittwoch, 12. Juni 2013

S-Bahn-Mail

Um der Gerechtigkeit willen: Ich habe heute eine persönliche Antwortmail auf meine Rolltreppen-Beanstandung erhalten. Nicht unbedingt inhaltlich zu meiner Zufriedenheit, aber immerhin hat man reagiert.

Grammatica italiana - gli avverbi

Mein privates Lesezeichen.

Ein Artikel, der vollgestopft ist mit Adverbien, von denen ich noch nie gehört habe. Schwerer Stoff.

Urlaubsmittwoch

Das Wetter konnte sich nicht recht entscheiden, was es wollte - ich auch nicht.

So habe ich heute einfach "nichts" getan, was immerhin noch beinhaltet, dass ich leckeres Essen bereitet habe, einige Maschinen Wäsche erledigt sind, ich mit einem Büchlein begonnen habe, dass ich innerhalb der nächsten drei Tage durchgelesen haben möchte, immerhin klassische englische Literatur*), aus gegebenem Anlass. (Eigentlich komme ich mit der antiquierten englischen Sprache ganz gut klar, aber ein bisschen Eingewöhnung brauche ich doch!)

Und der Tag ist noch nicht ganz zu Ende. (Aber Wecker schon gestellt, morgen ist wieder ein "Termin".)

*) Ist das überhaupt schon "klassisch", von 1925?

Dienstag, 11. Juni 2013

Ein Garten mit Elbblick

Nach langer Zeit mal wieder eine kleine Buchbesprechung hier.

Seltsamerweise fehlt mir seit langem die Ruhe für das eine oder andere Buch, zwei angefangene dümpeln hier so vor sich hin, und mein Stapel wächst und wächst... bis ich mich nun daran erinnerte, dass es ja genau anders herum ist: Fange ich an zu lesen, so werde ich dann ruhig und entspannt, versinke auf die mir altbekannte Art und Weise im (Buch-)Geschehen, dass ich die wirkliche Welt (mitsamt Computer, Internet und Smartphone) um mich herum vergesse.

Ein Garten mit Elbblick - Petra Oelker - historischer Kriminalroman - rororo Taschenbuch

Irgendwann vor Wochen oder Monaten im Vorbeigehen gegriffen, es muss an der Aufmachung gelegen haben: Bei einem so schönen impressionistischen Gemälde kann ich nicht wirklich widerstehen. Außerdem rede ich mir ein, ich müsse es der weit weg lebenden Tochter geben, um ihren Sinn für hamburgisches Lokalkolorit zu erhalten. Blödsinn, das alles.

Ich hatte schon einmal Bücher von Petra Oelker gehabt und gelesen, empfand sie allerdings zu schwerfällig, zu mühsam nachzuvollziehen, was vermutlich meine Schuld war, da ich in Gedanken immer versucht hatte, die antike Geographie unserer Stadt den heutigen Örtlichkeiten zuzuordnen. Ziemlich lokalpatriotisch verbohrt, oder?

Jedenfalls, um zu diesem Buch zu kommen: Es hat mir gefallen, ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Eine Geschichte aus dem Hamburg im Jahr 1895, es wird die höhere hanseatisch-kaufmännische Gesellschaftsschicht beschrieben - und, wie unfein, es kommt gleich zu zwei Todesfällen, um deren Klärung sich einerseits eine verwöhnte junge Frau der "besseren Kreise" und andererseits der Kriminalkommissar bemühen.

Einziges Manko nach meiner Meinung: Die Aufklärung und gleich darauf das Ende der Geschichte sind ein wenig kurz abgehandelt, gerade so als wolle die Autorin nun plötzlich zügig das Buch fertigstellen. Schade. Trotzdem: Lesenswert. Besonders für "echte Hanseaten".

Summer in the City

Natürlich habe ich meinen üblichen Dienstagstermin absolviert, bin dann aber zurück spaziert an der Binnenalster...




... es war ein so strahlender Tag, dass ich ihn unbedingt mit der Kamera einfangen musste, bevor ich in der Europa-Passage verschwand, wo ich Besorgungen machte und ein Stück Pizza gegessen habe, wie es in Italien nicht hätte leckerer sein können!


Termine, erster Teil

Der Grund für meinen Urlaub: Arzttermine.

Teil eins, Blutabnahme, nüchtern, um zwanzig vor acht.
Brötchen gekauft, Kaffee gekocht - Frühstück. Schnell noch mal Zähne geputzt.

Teil zwei, Zahnkontrolle, neun Uhr.
Zwei Zähne aufgehübscht. Für mich nenne ich es "kosmetische Behandlung" - vermutlich aber dem Zahnerhalt dienend.*)  Jedes Mal erzählt der Zahndoc seinen Helferinnen, dass er mich schon etwa 30 Jahre kenne ;-) Und dass sie nett zu mir sein sollen. Und Grüße an die Tochter im Ausland!
Dann die professionelle Zahnreinigung, der Schmerz, vor dem ich mich dabei fürchtete, blieb aus. (Allein das Herumkratzen am Zahnstein ließ mich sonst an die Decke gehen...)
Frage der Helferin, ob ich Zahnzwischenraumbürsten benutzen würde? Aber ja. Großes Lob, weil wenig Arbeit für sie. Am Ende die Profibürstchchen mit nach Hause bekommen. Besser als Entsorgung in der Praxis.
Fertig um zehn Uhr.

Erstmal zu ReWe.
Telefonat mit der Kollegin, die gemailt hatte. Frage geklärt.
Jetzt Kaffee und Buch. Bis ich heute Nachmittag wieder los muss zum üblichen Termin.

*) Auch so eine Behandlung ist, wenngleich schmerzfrei, doch einigermaßen unangenehm. Woran ich dabei dachte *lach* --->>> Manche lassen sich ihr Bauchfett absaugen... Dann doch lieber schöne und gepflegte Zähne haben. Wahre Schönheit kommt sowieso von innen.... was müsste ich da leuchten!!! *LOL*

Montag, 10. Juni 2013

Auf der Elbe

... mit der Hafenfähre 62. HVV-Tarif statt Hafenrundfahrt.



Einerseits war das Wetter traumhaft, andererseits wollte ich gern den Pollen entkommen. Und zum Dritten habe ich eine bekannt große Affinität zu unserem Hafen.


Ich fuhr also zu den Landungsbrücken, freute mich darüber, dass es nicht so brechend voll war - Wochentag eben, kaum Einheimische unterwegs, nur Touristen. Spazierte ein wenig hin und her, schaute mir die Rundfahrtschiffe an - und entschied mich dann doch für die Fähre.


Wie gerufen kam sie gerade angetuckert und klappte passend zu meinem Standort ihre Brücke aus. So gehörte ich zu den ersten, die auf das Deck kletterten und erbeutete mir ganz vorn einen "Logenplatz" mit bester Sicht. Da ich pausenlos mit dem Fotoapparat herumhantierte, traute sich auch niemand, sich in meinem Sichtbereich vor meine Linse zu stellen :-)))



Bei Sonne, Wind und Wellen (was manch schiefes Bild erklären mag) ging es also bis Finkenwerder, dann machte die Fähre eine große Kehre und fuhr auf der anderen Elbseite zurück.




Am (fast) Ende der Rückfahrt gab es nicht nur ein großartiges Stadtpanorama zu sehen, da gerade wieder die "Queen Mary" sich die Ehre gibt, konnte ich sie - dank Zoom - auch einfangen.



Sonntag, 9. Juni 2013

DHL Track & Trace

Sendungsverfolgung funktioniert zum ersten Mal über die Landesgrenze hinaus! Das nennt man vermutlich technischen Fortschritt?

Das Paket, welches ich für die Tochter am Montag aufgab, befindet sich unmittelbar vor der Zustellung. Neugierigerweise habe ich mal wieder den Link zur irischen Post ausprobiert - dort gab es sonst immer eine Meldung, dass man mit meiner Sendungsnummer nichts anzufangen wisse. Aber nun!

Loratadin-Dosis

... seit gestern erhöht.

Anstatt einer Tablette nehme ich jetzt eineinhalb. Das hilft meinen Augen wenigstens für einige Stunden. Probleme setzen erst später am Tag ein. Im Gegenzug bin ich unglaublich müde.

Samstag, 8. Juni 2013

Bücher-nicht-Kauf

Heute wollte ich gern ein ganz bestimmtes Buch kaufen.

Schließlich habe ich Urlaub. Nicht, dass ich nicht selbstverständlich den allseits beliebten "Stapel ungelesener Bücher" (meist einfach SUB genannt) hätte. Aber ein seit langem im Internet gehyptes Buch droht sonst von mir vergessen zu werden - immerhin hat es bei Amazon fast neunzig positive Rezensionen - und so ein Urlaub eignet sich ja gut für ein besonderes Buch, nicht?

Ein, zwei andere hätte ich denn außerdem auf meiner Wunschliste.

Ich war ja sowieso im Phoenix-Center, also schnell mal bei Thalia reingeguckt. Buch nicht zu finden. Verkäuferin auch nicht zu finden. Zwischen den Angeboten herum gestromert -  vielleicht sieht mich eine Verkäuferin? Ach nein, ist ja keine da. An der Kasse, klar. Aber ich wollte wissen, ob man mich sieht, eventuell auch anspricht?

Ohne Buchkauf von dannen gezogen. Am Dienstag bin ich in der City, da könnte ich die Filiale in der Europapassage aufsuchen, sie ist sehr viel größer.

Andere Buchhandlungen als Thalia habe ich hier weit und breit nicht. Ist es da ein Wunder, dass ich so gerne bei Amazon bestelle? Da bekomme ich einfach jedes Buch zu jeder Zeit.

Was ich da nicht bekomme, ist das haptische Erlebinis: Buch vor dem Kauf anfassen, aufblättern, eine Seite lesen, Papier fühlen, Rückseite lesen - auch sofort mitnehmen und gleich in der Bahn anfangen zu lesen...

Am Dienstag wird es sich entscheiden.

Gesichtsmaske

Männer dürfen hier wieder weglesen.

Vergangenen Herbst hatte ich damit begonnen, hier ein paar Gesichtsmasken-Tests festzuhalten. Damit könnte ich eigentlich weiter machen, dachte ich heute, als ich im Drogeriemarkt etwas aussuchte.

Eine Peel-Off-Maske sollte es sein, hatte meine Haut mir am Morgen signalisiert. Früher eine wöchentliche Prozedur, immerhin hatte ich etwa dreißig Jahre lang Akne-Probleme. Aber nun seit vielen Jahren keine mehr im häuslichen Vorrat.

Ich kaufte also diese hier:


Schaebens Peel-off-Maske (Rossmann) - angeblich "sehr gut", siehe aufgedrucktes Label.
Farbe und Konsistenz: reichliche Masse an türkisfarbenem dickflüssigem Gel, kleisterig, der Rest von den Händen lässt sich nur schwer abwaschen.
Laut Aufdruck soll das Ganze 15 - 20 Minuten einwirken/antrocknen. Antrocknen ist Pflicht, sonst kann man es ja nicht abziehen (peel-off). Also... nach 20 Minuten wars noch eine einzige Matsche. Nach einer Stunde war die Maske so getrocknet, wie ich es kenne, und ließ sich dann auch gut abziehen.
Wirkung: lässt sich bei solcher Maske schwer sofort sagen. Erstmal Creme-bedürftig.
Meine Meinung: na ja. Andere Produkte testen, ausprobieren, was mein früher bevorzugter Anbieter (Yves Rocher, lang, lang ist's her) aktuell so im Sortiment hat.

Ach, noch etwas: Auf der Verpackung ist ein QR-Code aufgedruckt, der leider zu "not found" führt.
Hersteller: Schaebens

Rolltreppe

Ich bin auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, insbesondere auf unsere S-Bahn.

Zur Arbeit fahre ich mit der Bahn, sogar mit zweimaligem Umsteigen. Und alle Wege, die mich auch ansonsten aus meinem allernächsten Wohngebiet hinaus führen erreiche ich... - genau.

Seitdem ich zu Pfingsten aus Rom zurück bin, fällt hier die Rolltreppe aus. Nicht nur, dass sie einfach nicht läuft - man kennt dieses rote Zeichen? Nein, sie ist komplett stromlos, wie mir scheint.

Kein Thema, so lange der Lift funktioniert. Vor ein paar Jahren wurde in einer umfangreichen monatelangen  Umbauaktion unser Sozialer-Brennpunkt-Bahnhof behindertenfreundlich modernisiert.

Na und, mag man nun eventuell an dieser Stelle denken.

Meinen Stammlesern ist bekannt, dass ich lungenkrank bin. Ich lebe einen ganz normalen Alltag, in dem ich ohne nachzudenken meine Einschränkungen berücksichtige. Berücksichtigen muss. Also unbedingt überall Rolltreppen und Aufzüge benutze. Aufwärts. Abwärts ist natürlich kein Problem. Nur gegen die Schwerkraft.

Muss ich Treppen steigen, stellt sich die Situation so dar:

20 Stufen - hinterher bekomme ich schwer Luft, kann aber mit gedrosselter Geschwindigkeit meinen Weg fortsetzen.

30 Stufen - ich muss danach stehen bleiben, meine Finger sind taub mangels Durchblutung, es dauert knapp fünf Minuten, bis ich normal atmen kann.

Hier fällt also seit Wochen die Rolltreppe aus. Dann am vergangenen Mittwoch auch der Aufzug. Im Laufe des Tages besuchte ich die Web-Site unserer S-Bahn und schrieb über das Kontaktformular einen Hinweis, dass nun sowohl Rolltreppe als auch Lift an der Station N., Ausgang R., nicht mehr funktionieren würden. (Hey, es gibt nicht nur mich - was machen Rollstuhlfahrer, Rollatorbenutzer, Kinderwagenschieber?)

Ich fragte mich nebenbei, ob denn die S-Bahn nicht über eine automatische Überwachung verfügen müsste, die Ausfälle dieser Art automatisch meldet? Na, egal, ich habe informiert.

Gestern, zwei Tage später, erhielt ich eine Satzbaustein-Mail des Inhaltes, dass man bemüht sei, alle Kundenanfragen innerhalb 14 Tagen zu beantworten................

Der Aufzug funktioniert inzwischen wieder. Wunderheilung? Auf der Rolltreppe sammelt sich allmählich Unrat an.

Übrigens war drei Wochen lang am Hauptbahnhof eine Rolltreppe außer Betrieb, wer sich dort auskennt, weiß aber um die Ausweichmöglichkeiten.

Heute fuhr ich nach Harburg zwecks Einkauf im Phoenix-Center. Dieser S-Bahnhof verfügt über mehrere Ebenen, vom Bahnsteig kam ich mühelos weg - aber dann: Alle Rolltreppen ausgefallen. 20 oder 30 Stufen, je nach gewünschter Route, waren zu gehen.

Ich zahle viel Geld für mein Fahrkarten-Abo.

Ich möchte keine Baustein-Mail haben - sondern eine Reparatur.

Freitag, 7. Juni 2013

Italien

Cousinentreff zeitlich vorgezogen und verkürzt. Sie war nach Pfingsten für zehn Tage in der Toscana. (Irgendwo in der Wallachei mit Besuchen u.a. von Florenz und Lucca.) Dort war es kalt und hat die meiste Zeit geregnet. Was hatte ich in Rom für ein Glück!

Heute Abend im TV: Phoenix, ab 20:15 Uhr, Venedig, drei Sendungen nacheinander.
Verborgenes Venedig

Donnerstag, 6. Juni 2013

Augenweh - und dann Urlaub

An meiner Allergiesituation hat sich bislang nichts geändert.

Im Büro bitte ich darum, die (Außen-)Tür geschlossen zu halten - eine Tortur für alle, wir haben im Büro derzeit am Nachmittag 26°C. Kurzzeitiges Lüften lässt meine Augen jucken, die Bindehaut anschwellen, meine Sehfähigkeit schwinden. Unter anderem meine Kollegin besteht auf mehr "Tür auf", sie klagt über Kopfschmerz und stellt zeitweise die Kommunikation mit mir völlig ein. Die Chefdame besteht auf gelegentlich einer Viertelstunde "Tür auf" - alles verständlich. Aber für mich kontraproduktiv. Die Pollen kommen rein und bleiben drin. Nachmittags um 16 Uhr bin ich quasi blind und habe Augenschmerz.

Das gibt sich erst, wenn ich in meinen eigenen vier Wänden bin. Hier wird nur morgens ganz früh und abends spät kräftig die Luft ausgetauscht. Ansonsten bleiben Türen und Fenster geschlossen.

Das Ganze macht mich zu allem Überfluss furchtbar müde und "fertig" - ich möchte meine Reiseberichte weiter schreiben, aber ich habe keine Kraft für irgendwas. Hänge auf dem Bett herum, lasse den Fernseher laufen (Ton reicht durchaus) und irgendwann schlafe ich ein. Früh. Trotzdem wache ich morgens nicht erholt auf.

Nächste Woche habe ich "Urlaub" für ein paar Arzttermine - Blutzuckerkontrolle und Folgegespräch zwei Tage später (die Sprechzeiten der Arztpraxis sind absolut nicht kompatibel mit meinen Arbeitszeiten, auch nicht mit etwas Mühe) sowie ein Zahnarztkontrollbesuch incl. medizinischer Zahnreinigung, die seit der Montage meines Implantates Pflichtveranstaltung für mich ist. (Ich grusele mich übrigens davor, ich habe dabei heftige Schmerzen.)

Für das restliche Freizeitprogramm bin ich am Recherche betreiben:

Ist es sonnig und warm, kann ich schlecht durch die Natur spazieren. Aber es gibt Alternativen...

Hallenschwimmbad.
Elbfährenrundfahrt.
Museumsbesuche.
(Gerne auch gekoppelt mit z.B. Aufenthalten in der HafenCity, dort blüht auch fast nichts.)
Rathausführung.
Alsterrundfahrt.
Oder mal die großen Kirchen von innen betrachten.
Kino?
Wenn nichts mehr geht: Dickes Buch, Flasche Wein, Alternativ Becher Tee, je nach Wetter. Sofa.

Mit viel Glück hat in zehn Tagen das, was mir/meinen Augen derzeit so zusetzt, ausgeblüht und das Büro-Problem ist erledigt.

Sonntag, 2. Juni 2013

MO 13.05.2013 - Via Nazionale bis Nationaldenkmal

Ich setzte meinen Spazierweg fort.

Durch die Via Nazionale sollte es gehen...



... immer mein Ziel im Sinn.

Da traf ich auf diese Kirche, die mich sehr an die Kirchen in Florenz erinnerte...




Mehr als einen kurzen Blick hinein warf ich aber nicht, es hatte offenbar gerade eine Trauung im kleinen Kreise stattgefunden, da wollte ich nicht stören.

Weiter ging es also durch die Einkaufsstraße...


... vorbei am Palazzo delle Esposizioni...


... und dann hatte ich ein Zwischenziel erreicht.

Wer mich kennt, kann sich denken, dass ich auch Kosmetikgeschäfte ansteuere, im Ausland ist das viel spannender als zu Hause. Hier jetzt KIKO. Gibt es auch irgendwo in Hamburg, kennen gelernt habe ich die Marke aber in Florenz.


Ich war einigermaßen mit dem Sortiment vertraut, und es kümmerte sich eine sehr nette Verkäuferin um mich, die kein Problem damit hatte, bei Bedarf die Geschwindigkeit ihrer Sprache ein bisschen zu drosseln. Italienischer Kosmetikfachjargon ist mir wenig geläufig, da musste ich gut zuhören. Am Ende erstand ich allerlei Schätzchen, die ich in meiner Handtasche versenkte und für die nächsten Stunden durch die Gegend schleppte.

Immer geradeaus ging es zunächst, vorbei an der Banca d'Italia:


Ein kurzes Stück weiter ging es in einen Kreisverkehr, den ich nicht kannte oder keine Erinnerung mehr daran hatte...



... und ich fand - was schon - Ruinen! Überhaupt das meiste, was man in Rom findet, deshalb sind wir Touristen ja alle so gerne hier, nicht?

Mercati di Traiano

So ein seitlicher Blick in die Trajansmärkte war schon sehr interessant!


Ganz harmlos ging die Straße weiter geradeaus...


... an ihrem Ende war ich aber das namenlose Erstaunen selber, sie endete in einer riesigen Treppe!



Am Ende der Treppe gelangte ich hinter dem großen Parkplatz (überhaupt: Parkplätze jede Menge, die müssen neu sein, ich kann mich nicht daran erinnern, in Rom früher solche Massenparkplätze gesehen zu haben!) direkt zur Trajanssäule und dem Nationaldenkmal.