Mittwoch, 30. März 2016

Das Hochhaus

... mal eben von facebook mitgenommen...

Das Hochhaus ist, wie eben eine schrieb, Ali Mitgutsch für Große ;-)

Sonntag, 27. März 2016

Buona Pasqua - Happy Easter - Frohe Ostern

Ich geb's ja zu, ich bin ein bisschen spät dran ;-)


Diese Tage standen ganz im Zeichen der Familie, man kommt ja zu nichts dann :-) :-) :-)

Nichtsdestotrotz, Ostern ist immerhin noch nicht ganz vorbei: Habt ein paar schöne freie Tage - mit Familie oder auch nicht, ganz wie Ihr es wollt....

Mittwoch, 23. März 2016

Rezensionsexemplar

Freude!

In letzter Zeit lese ich wieder mehr. Es hat mir immer Freude gemacht und war in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen. Ich bin der Überzeugung, dass es mir hilft, mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Außerdem macht es Spaß, in einer Facebook-Gruppe über Bücher zu sprechen.

Mein erster Versuch, ein Rezensionsexemplar anzufordern, wurde von Erfolg gekrönt, ich bin ganz erstaunt. Heute lag es im Briefkasten. (Mein SUB ist zwar ziemlich hoch, aber dann wird dieses Buch eben jetzt an die zweite Stelle gerückt...) Zur geplanten Veröffentlichung der Buchbesprechung hatte ich nur angegeben "mein Blog" und "eine Facebook-Bücherlesegruppe" - keine Internetadressen, nichts. Und trotzdem hat es geklappt.

Frau lernt immer noch dazu.

(H.E. - Interesse? Send me a Mail.)

Sonntag, 20. März 2016

Frühlingsanfang

Wieder einmal geschafft.

Frühlingsanfang ist erreicht seit heute früh, 5:30 Uhr.

Dieses Jahr im Zeichen des kleinen Schreihalses, der sich sein Sternzeichen offenbar selber ausgesucht hat.


Freitag, 18. März 2016

Nail Art Stampy Set

Es gibt ja immer wieder neue Sachen... heute aufmerksam gemacht worden auf Nagellackstempel.

Wird natürlich ausprobiert.

Donnerstag, 17. März 2016

Sonntag, 13. März 2016

Im Sommer gelesen: Eisige Schwestern

Eisige Schwestern - S.K. Tremayne
- Psychothriller -
Titel der englischen Originalausgabe: "The Ice Twins"
Knaur Taschenbuch
ISBN 978-3-426-51635-5

Warum dieses Buch? Eine Leihgabe und Empfehlung der Tochter als Reise- und Urlaubslektüre.

Seit Ende August guckt es mich vorwurfsvoll an und wartet darauf, dass ich es hier verewige.

Ein Psychothriller ist nicht das, was ich normalerweise lese. Dieser Roman ist mehr "Psycho" als "Thriller," ich konnte also trotzdem nachts ruhig schlafen.

Angus und Sarah Moorcroft verkaufen ihr Haus im Londoner Camden und planen ihren Umzug auf Eilean Torran, eine schottische Hebriden-Insel, die sie geerbt haben. Sie müssen weg, Umgebungswechsel, eine Flucht vor der Erinnerung.

Zwillinge waren sie, Lydia und Kirstie, eineiig, zum Verwechseln ähnlich. Zu ähnlich. Unterscheidbar in Gestik und Mimik, dem Temperament.

Lydia ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Oder?

"Na?", sage ich. "Was hältst du davon? Auf deine eigene Insel zu ziehen? Wäre das nicht toll?"
Kirstie nickt langsam. Sie schaut in ihr Buch hinunter, klappt es zu, und dann blickt sie wieder auf und sagt: "Warum nennst du mich immer Kirstie?"
Ich antworte nicht gleich. Es herrscht dröhnendes Schweigen. Dann bringe ich heraus: "Entschuldige, Süße, was hast du gesagt?"
"Warum nennst du mich immer Kirstie? Kirstie ist tot. Kirstie war es, die gestorben ist. Ich bin Lydia."

Die Eltern geben ihre Londoner Existenz auf und die Familie zieht auf die Gezeiteninsel in ein baufälliges Gebäude, das der Renovierung harrt. Im Verlaufe der eher minimalen Handlung wird ein Bild der Familie gezeichnet, der Probleme des Paares, das einander fremd zu werden scheint. Angus bekommt ein Alkoholproblem, Sarah sucht Rat beim Psychologen, die siebenjährige Kirstie hat Schwierigkeiten, sich in einer neuen Schule einzuleben, bleibt Außenseiterin. Und irritiert immer wieder ihre Eltern mit der Aussage, sie sei Lydia. Kirstie sei tot... Sarah besteht auf einer Trauerfeier für Kirstie. Da sie ja gegelaubt hatten, Lydia sei gestorben, hatte eine Feier für Lydia stattgefunden... Das Verwirrspiel des  verbliebenen Zwillingsmädchens wird immer intensiver, irritierender.

Inzwischen wird es Winter im hohen Norden, das alte Anwesen hat noch immer keine funktionierende Heizung, der Wind heult... abgeschnitten von der Außenwelt sind Kirstie - oder doch Lydia? - und ihre Mutter einander ausgesetzt. Verbindung zum Festland und damit zu Freunden ist ein Boot oder, bei Ebbe, ein Fußweg durch den Schlamm.

Er blieb kurz stehen. Starrte geradeaus in den Bindfadenregen. Die beiden Gestalten waren verschwunden. Hier und da gab es in der Nebelwand kleine Wirbel und Kringel - wie Einschlüsse in einem Eisblock. Vielleicht hatte er sich die Gestalten nur eingebildet? Vielleicht war hier gar niemand unterwegs. Es ergab ja auch überhaupt keinen Sinn. Was sollten die beiden hier draußen? Warum hatten Sarah und Kirstie das Cottage verlassen und in diesem furchtbaren Sturm umherirren sollen? Ein vollkommen sinnloses Risiko.
Und das Geräusch? Diese Stimme?

Das Ende der Geschichte ist irritierend, für mein Empfinden nicht ganz zufriedenstellend.

Trotzdem: Eine unbedingte Leseempfehlung!

Sonntag, 6. März 2016

Noch nicht fertig gelesen: Der Hundertjährige...

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
carl's books, Random House
ISBN 978-3-570-58501-6

Warum dieses Buch? Es stand auf sämtlichen Bestsellerlisten und wurde überall bejubelt, da kaufte ich es irgendwann. Seither fristete es sein Dasein auf meinem SUB.

Heute ist ein Sonntag ohne Verpflichtungen für mich, genau richtig, um in einer neuen Geschichte zu versinken...

Dass dieses Buch in sämtlichen Medien gelobt wurde, ist mir gerade unverständlich. Ich habe bis jetzt 120 Seiten davon gelesen und muss mich direkt zwingen, durchzuhalten. Ein Buch ohne jeden Spannungsbogen, lakonisch erzählt reiht sich Erlebnis an Erlebnis, Gegenwart, Vergangenheit, alles bunt gemischt. Muss ich jetzt durchhalten, weil es ein "gutes Buch" ist...?

Der Hundertjährige bei buecher.de

Samstag, 5. März 2016

Getestet

Vor ca. eineinhalb Jahren ein neues MakeUp gekauft. Da man dem Fläschchen nicht ansieht, wann es leer ist, wollte ich das Produkt nachkaufen. Nein, es ist nicht aus dem Sortiment genommen (welch Wunder!), aber in der Parfumerie nicht vorrätig. Aus privaten Gründen möchte ich gerade nichts bestellen (Anwesenheit bzw. Möglichkeit, etwas von der Post abzuholen unklar)... keine Zeit, mehrere Filialen abzuklappern.
 
Im Drogeriemarkt ein preiswertes Produkt zur Überbrückung und als Reserve gekauft. So weit, so gut. Oder auch nicht.
 
 
Es gibt "Tester" - ich habe mich also durch die Farben getestet, ausgewählt. Und? Ein letztes Originalprodukt war vorhanden... in welches irgendwer mit seinem Finger schon reingefuhrwerkt hatte....! (Ich verstehe das nicht... wenn es doch Tester gibt...!) Ein weiteres Originalprodukt war in der Filiale nicht vorhanden, also habe ich 50 % Nachlass auf das angebrochene Produkt bekommen....
 
Frage ist: Muss man als potentielle Kundin unbedingt in Originalprodukte greifen???

Gelesen: Das Geheimnis des Frühlings

Marina Fiorato - Das Geheimnis des Frühlings 
Limes-Verlag, Random House
ISBN 978-3-8090-2574-0

Warum dieses Buch? Ganz einfach: Angelika hatte es mir geschickt, und es lag einige Zeit auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher).

Hauptperson ist Luciana Vetra, zu Beginn Hure im Florenz des 15. Jahrhunderts. Sofort wirkt es auf mich sehr befremdlich, dass sie (autobiographisch erzählt) sich einer teilweise sehr derben Ausdrucksweise bedient. Und ja, im Mittelalter war die Sprache sicherlich etwas "deftiger" als wir es heute gewohnt sind, aber es irritierte mich.

Lucina soll Botticelli Modell sitzen für ein Gemälde - das heute berühmte "Primavera." Unmittelbar danach findet sie ihre Freundin-Kollegin und ihren letzten Kunden ermordet vor, flieht zu dem einzigen Mann, den ihre weiblichen Reize nicht in Versuchung führen konnten: Bruder Guido, Mönch, der außer Gott nichts mehr liebt als die Bücher. Aber auch im Kloster ist sie nicht sicher...

Es stellt sich heraus, dass das Bild ein Rätsel ist, anscheinend ist eine Verschwörung im Gange, deren Aufklärung das ungleiche Paar quer durch Norditalien führt....

Abgesehen davon, dass ich historische Romane mag, begeisterten mich die Beschreibungen der Städte, insbesondere Florenz und Rom - weil ich diese Städte und ihre historischen Bauwerke recht gut kenne und mir das mittelalterliche Treiben dort sehr gut vorstellen konnte.

Die Reisen von Luciana, Gefangenschaft in Venedig bei ihrer spät gefundenen Mutter, Intrigen, die erwachte Sehnsucht nach... ich möchte hier keinen Spoiler posten... sind interessant. Aber wann immer sie sich mit Bruder Guido an die Entschlüsselung der im Gemälde verborgenen Informationen macht, wird mir dieser Roman zu ausführlich, geradezu ermüdend. Ungefähr in der Mitte des Buches musste ich mich hindurch quälen und hatte ernsthaft in Erwägung gezogen, abzubrechen. War diese Durststrecke überstanden, nahm der Roman an "Fahrt" auf und gelang zu fesseln.

Fazit: Das Drumherum, die Geschichte, Städtebeschreibungen, auch die Handlungen, insofern sie Aktionen betreffen, gefallen mir. Aber die Entschlüsselung des Bildes (die ja im Zentrum des Romans steht) war mir zu langwierig, anstrengend, an den Haaren herbei gezogen (oder ich war einfach überfordert und konnte nicht folgen).

"Ich sah ihm seine Zufriedenheit an, obgleich er nicht viel sagte. Mir dämmerte, dass ich mich in der Gegenwart eines Genies befand, als er mich umkreiste und mir zeigte, welche Pose ich einzunehmen hatte. Am Fenster stand ein Krug mit korallenfarbenen Rosenblüten, mit denen er meinen Rock füllte. Er zählte sie sorgsam ab - zwanzig, dreißig und noch ein paar mehr - und arrangierte sie so, dass jede einzelne deutlich zu erkennen war..."

Geburtstag

Heute vor 36 Jahren bin ich zum ersten Mal Mutter geworden.

Tja.

Seufz.

*keine Kommentare bitte*