Sonntag, 20. September 2015

Wiedersehen mit der Stadt gefeiert

Vorhin mit einer großen Spaziergangrunde hier überall Florenz-Wiedersehen gefeiert. Es ist Sonntag, die Stadt ist brechend voll und man muss aufpassen, dass man nicht von Touristengruppen über den Haufen geschoben wird. Alle folgen sie ihrem Leithammel.

Nach meiner kleinen Kaffeepause wunderte ich mich über den Besucherandrang vor einem mittelalterlichen Gemäuer, und erst spätere Recherche klärte mich auf:

Die Badia Fiorentina (ital. „Florentinische Abtei“) ist eine mittelalterliche Abteikirche im Stadtzentrum von Florenz, die in ihrer heutigen Form im Wesentlichen aus dem späten 13. und frühen 14. Jahrhundert stammt. (Zitat Wikipedia)



An der Kirche Orsanmichele zum ersten (aber nicht letzten) Mal in diesem Urlaub vorbei gekommen:

Orsanmichele (eigentlich: Or San Michele, früherer Name San Michele in Orto) ist ein Kirchengebäude in Florenz des Erzbistums Florenz. Das zwei- bzw. dreistöckige Gebäude aus den Epochen der Romanik und Gotik befindet sich gänzlich im Straßenblock Via dei Calzaiuoli, Via dell‘Arte della Lana, Via dei Lamberti und Via Orsanmichele. (Zitat Wikipedia)


Ach, hallo Piazza della Signoria...



... mit dem Palazzo Vecchio...


und der Loggia dei Lanzi.


Die Carabinieri sind auch da - Ordnung muss sein.



Hallo, David!


 Genug auf der Piazza umgesehen für den Moment, jetzt Richtungswechsel - im nächsten Kapitel.

Einfach mal die Gegend näher angeschaut

... vieles kenne ich noch, was ja auch ein Grund ist, warum ich unbedingt wieder nach Florenz wollte (ich bin ein Zuhausemensch), abgesehen von der Schule die morgen für mich beginnt...

Guten Morgen! Die Aussicht von gestern Abend - offenbar schläft die Trattoria noch:


Und los geht mein Spaziergang...



Ich bin hier unmittelbar in San Lorenzo.

Ich lasse meinen Blick auch gerne mal oberhalb der Geschäfte und Restaurants schweifen:


Wie in bisher jeder italienischen Stadt voller Altertümer (was praktisch doppelt gemoppelt ist, denn Italien ist das Land mit der größten Dichte an Altertümern jeglicher Epoche) treffe ich auch hier gleich mal auf Baugerüste... San Lorenzo bzw. die Cappelle Medicee sind in Restauration.



Zum ersten Mal stürze ich mich in das Marktgetümmel und fühle mich herrlich.


San Lorenzo bezeichnet sowohl die Kirche als auch den zugehörigen Stadtteil.




Welchen Weg man auch immer einschlägt, alle Wege scheinen zum Dom zu führen:


Hier bin ich in der Via Maurizio Bufalini angekommen, die Straße, in der auch die Scuola Leonardo ihren Sitz hat. Generalwegeprobe geglückt, meine Erinnerung war perfekt.




Es ist Sonntag, da ist die Tür verschlossen. Wer sich ein bisschen mit den alten italienischen Gebäuden auskennt, weiß, dass sich hinter solchen Türen meist große Innenhöfe mit vielen weiteren Eingängen verstecken, deshalb ist werktags tagsüber diese Tür geöffnet.

Gegenüber der Schule snd die Farmacia (Apotheke) Santa Maria Novella...


... und das gleichnamige Krankenhaus.


Auf meinem weiteren Weg bescherte mir der Blick nach unten dieses Juwel:


Mein weiterer Spaziergang führte mich an einem Kloster vorbei - dieser Weg war neu für mich, das Kloster hatte ich noch nie gesehen...




Nun brauchte ich eine Kaffeepause!!!


Samstag, 19. September 2015

Auf geht's nach Florenz!

12:37 Uhr
Nach einer Dreiviertelstunde Schlange stehen für die Sicherheitskontrolle ist nun im Wartebereich noch gähnende Leere.


Und dann geht es los Richtung Paris!



16:11 Uhr
Umgestiegen in Paris Charles de Gaulle.




Eine Stunde später, schon wieder im Flieger...
Ich bin der Überzeugung, es ist die identische Maschine, mit der ich die erste Etappe geflogen bin. Das Personal erkenne ich sofort wieder. Der Flieger, der Hamburg-Paris flog, bediente auch den Flug Paris-Florenz. Selber Captain, selbes Kabinenpersonal. Andere Flugnummer, anderer Sitzplatz. Finde ich lustig.

Es waren zwei Flüge, weil es HH-Florenz als Direktverbindung nicht gibt.

19:50 Uhr
Eingechecked im mir bekannten Hotel Ascot, ein paar Sachen vom Koffer in den Schrank geräumt, ...

- Die Aussicht aus meinem Fenster. Vor drei Jahren hatte ich die schönere Aussicht, heute habe ich ein größeres und besseres Zimmer (sogar mit WLAN), man kann nicht alles haben -


... dann eine kleine (Wieder-)Orientierungsrunde im Zentrum gedreht - hier ist noch Spätsommer!
Ich stelle fest, dass sich einige Dinge verändert haben, im Centro ist offenbar jetzt keine reine Fußgängerzone mehr, Taxen, Busse und PKW mit Ausnahmegenehmigungen fahren... der Markt in San Lorenzo ist ein wenig "geschrumpft" worden, dafür haben sich die Restaurants draußen auf die Bürgersteige weiter ausgebreitet. Unangenehm fällt auf, dass nun überall "Touristenmenüs" zu vollkommen überzogenen Preisen angeboten werden. Das geht besser! 

Ehrensache, dass ich zu allererst Il Duomo (Santa Maria del Fiore) begrüßen musste, ohne wäre es keine richtige Ankunft in Florenz für mich!


Freitag, 18. September 2015

Französisch

Mein Handy macht mich auf private Mails aufmerksam, so dass ich auch im Büro mal kurz auf meine Webmails sehen kann. Air France! Ich möchte doch bitte mal kurz meine Platzreservierungen für morgen vornehmen... Ein Klick bringt mich auf eine Seite, auf der meine Daten schon hinterlegt sind. Ich wähle meine Plätze, drucke die Bordkarten. Fertig.

Und war die ganze Zeit sehr aufgeregt, denn: Air France schreibt nur auf Französisch! Mein Französisch ist seit 35 Jahren außer Betrieb, und so war ich froh, doch alles verstanden zu haben.

Aber bitte, was machen die Fluggäste, die diese Sprache nie gelernt haben?


Französische Mail, französiche Registrierungsseite, französiche Platzwahl mit Angebot für Plätze mit mehr Beinfreiheit gegen Zuzahlung (auch eine Art, mit den Plätzen an den Notausgängen noch Geld zu machen! Ich hasse es, meine Handtasche nicht bei mir haben zu dürfen... keine Chance auf diesen Plätzen, das steht da natürlich nicht). Irgendwo die Hinweise, was nicht mit ins Handgepäck darf und die Abfrage, ob die nötigen Dokumente zur Hand sein werden (Ausweis), das Ganze zu bestätigen...
Ich habe es gut hinbekommen, aber nur, weil ich vor einer Lebenszeit mal sechs Jahre Französischunterricht hatte...

Donnerstag, 17. September 2015

Reisefieber

Nicht alles ist so, wie ich es mir wünschen würde...

Mutter weiterhin im Krankenhaus, ... andere Familienmitglieder derzeit etwas angeschlagen, obwohl alles geregelt ist, starte ich ein wenig unruhig.

Morgen letzter Arbeitstag, Koffer packen - im Moment liegt alles im Wohnzimmer ausgebreitet auf dem Sofa, damit ich sehe, was ich mir zusammen gesammelt habe. Man mag nun lachen, aber meine Schuhe nehmen ein Großteil des Kofferplatzes ein. Nicht, weil ich vielleicht so verrückt nach Schuhmode wäre (was ich gerne wäre, hätte ich nicht meine blöden Fußprobleme!), sondern weil ich einfach mehrere Paar Schuhe brauche, um immer wieder zu wechseln, verschiedenes Wetter muss berücksichtigt werden - und auch ein Tagesausflug... Da sind dann fünf Paar Schuhe für zwei Wochen das absolute Minimum.

Medikamente, Kosmetika, mein üblicher Handtaschen-Notproviant (Müsliriegel) liegen bereit.

Buchungsunterlagen, Hotel"Gutschein", E-Ticket für die Flüge, alles nochmal gesichtet, ebenfalls. Die Bestätigung der Schule, Zahlungseingangsbestätigung, alles klar. (Warum habe ich gefühlte hundert verschiedene Varianten des E-Tickets von Air France? Das erste von Opodo bei der Buchung, dann eines direkt von der Airline, dann - nach der Zubuchung meines Gepäcks gleich nochmal welche... Ein Haufen Papier, von dem ich nicht die blasseste Ahnung habe, was man  beim Check-In nun sehen möchte.)

Natürlich bin ich schon reisenervös, ganz wie immer.

Dieses mal geht es über Paris nach Florenz - ich habe die Hoffnung, dass der Flughafen interessant ist, so dass ich in der Umsteigewartezeit ein bisschen "Geschäfte gucken" kann - oder einen Kaffee trinken... so was in der Art. Mein Französisch müsste ich re-aktivieren, so verlasse ich mich darauf, dass am Airport ohnehin alle Leute Englisch sprechen ;-)

Der Flug ist also anders als vor drei Jahren, weniger Wartezeiten zwischendurch.
Das Hotel ist identisch, so bin ich von Anfang an orientiert.
Die Sprachschule sowieso.

Ich freue mich auf "mein Stadtviertel," darauf, durch die bekannten Straßen zu gehen, in meiner Lieblingspizzeria zu essen, in der Markthalle Obst zu kaufen - und auch, die neue obere Etage zu erkunden...

Es gilt, Gegenden zu erkunden, die ich damals nicht besucht habe, aber auch, Altbekanntes zu begrüßen... und, wenn es so klappt, wie ich es mir überlegt habe, ein Tagesausflug nach Siena.

Man darf gespannt sein.

Mittwoch, 2. September 2015

Mein Papa

... hätte heute Geburtstag gehabt.

Er ist schon seit 18 Jahren tot, aber unvergessen...


Wenn ich Zeit und Ruhe habe, schreibe ich mal mehr über ihn. Bis dahin muss das Foto genug sein. Er war damals schon sehr krank, aber immerhin noch in der Lage, zu verreisen. Ich mag dieses Urlaubsbild mit ganz viel Sonne - habe es im Frühjahr in einem Karton unsortierter Bilder gefunden.

Dienstag, 1. September 2015

Gesundfutter

Nun also wieder der Spagat zwischen Arbeit, Krankenhaus, Haushalt, Mutterwohnung, Tochterfamilie usw. usw.  -  da bin ich der Meinung, dass viele Vitaminie mir helfen sollten, widerstandsfähig zu bleiben.

Heute Abend also Nudelsalat. Oder, wie mein Schwager schrieb, "Salat mit Nudeln" - soll jeder denken, was er möchte ...

LaNonna geht es den Umständen entsprechend bestmöglich. Hoffen wir, dass sie sich (mit nunmehr so gut wie 88 Jahren) berappeln möge...