Dienstag, 31. Mai 2016
James Krüss
Habt Ihr gewusst, dass heute der Geburtstag von James Krüss ist?
Ich bin durch die Posts von Maximilian Buddenbohm und Isabel Bogdan drauf gestoßen worden, zugegeben.
Ich hüte hier einen Schatz... "Mein Urgroßvater und ich" - Als Kind fand ich das Konzept vom Helgoländer Ober- und Unterland irritierend, aber gleichzeitig spannend. Inzwischen kenne ich Helgoland...
Das Buch fasziniert durch das Spielen mit der Sprache und ist hübsch illustriert. Ich werde öfter mal wieder hineinlesen, einfach aus Spaß!
Sonntag, 29. Mai 2016
Tippfehler - Lenovo?
Ich mache Tippfehler, die nicht vom Tippen kommen.
Ausgelassene Buchstaben, doppelte Buchstaben - lauter so Zeugs... ich habe das Gefühl, dass mein Netbook bzw. seine Tastatur mich nicht wirklich mag.
Ich bin Zehn-Finger-Schnellschreiber und kenne meine "normalen Vertipper" - aber was mich in den letzten Wochen verfolgt, ist einfach nervig. Dauernd muss ich irgendwelche Posts überarbeiten, weil seltsame Dinge drin stehen... Muss ich mir schon wieder Gedanken um ein neues Gerät machen???
Ausgelassene Buchstaben, doppelte Buchstaben - lauter so Zeugs... ich habe das Gefühl, dass mein Netbook bzw. seine Tastatur mich nicht wirklich mag.
Ich bin Zehn-Finger-Schnellschreiber und kenne meine "normalen Vertipper" - aber was mich in den letzten Wochen verfolgt, ist einfach nervig. Dauernd muss ich irgendwelche Posts überarbeiten, weil seltsame Dinge drin stehen... Muss ich mir schon wieder Gedanken um ein neues Gerät machen???
Wie immer...
... keine Zeit für irgendwas...
In der Warteschleife nun auch noch mein Reisebericht Verona Mennoooooo.... ich brauche mal zwei Wochen Pause für die Aufarbeitung aller möglichen Dinge - aber der Alltag hat mich schon wieder:
Wir werden sehen...
In der Warteschleife nun auch noch mein Reisebericht Verona Mennoooooo.... ich brauche mal zwei Wochen Pause für die Aufarbeitung aller möglichen Dinge - aber der Alltag hat mich schon wieder:
- Montag: Monatsende naht
- Dienstag: Infusion wie üblich
- Mittwoch: Mutterbesuch
- Donnerstag: Total müde, weil --->>> Mittwoch und zu spät zu Haus
- Freitag: --->>> Wochenende naht, vielleicht schon den Einkauf erledigen?
- Sonnabend --->>> noch nicht verplant, vielleicht P. und A. ??? .... gerade klar gemacht, ... am Freitagnachmittag
Wir werden sehen...
Bibliophil?
http://ahandfulofliterature.com/die-seltsamen-angewohnheiten-eines-bibliophilen/
Lesen und lächeln. Oder sich selbst wiedererkennen :-)
Lesen und lächeln. Oder sich selbst wiedererkennen :-)
Montag, 23. Mai 2016
Gelesen: Irisches Roulette
Irisches Roulette - Hannah O'Brian (Kriminalroman)
dtv-Taschenbuch
ISBN 978-3-423-21631-9
Warum dieses Buch? Impulskauf zum Thema "Krimi am Meer"
Klappentext:
"Ein Gefährliches Spiel für Grace O'Malley
Der zweite Fall für die irische Ermittlerin hat es in sich: Der Angestellte eines Wettbüros in Galway wird erschossen. Der Laden gehört ausgerechnet dem Zwillingsbruder von Grace' Kollegen Rory Coyne. Doch der Mord ist nur die Spitze des Eisberges, denn eine mächtige internationale Wettmafia stellt hier ihre eigenen, gnadenlosen Spielregeln auf..."
Eine Geschichte, die mitreißend beginnt - um dann zunächst ganz stark nachzulassen. Es kommen sehr viele Personen ins Spiel: Ihr Vorgesetzter, zwei Mitarbeiter, von dem sie einem nicht recht traut, ein Privatdetektiv, mit dem sie befreundet ist, und seine Mutter, die Hutmacherin Dixi, die ihre Freundschft zu suchen scheint, eine Sportmannschaft mit Trainer, ein Gestütsbesitzer, seine Freundin, ein Jockey, ein Pferdepfleger, ein Pub-Besitzer, der einst Gerichtsmediziner war, nebst Angestellter und deren Cousin, ein deutscher Biobauer mit seiner Schwester... und eine ganze Menge mehr.
Die meisten Personen werden mal mit Vor-, mal mit Nachnamen bezeichnet, meine Verwirrung war perfekt, was mich daran hinderte, die Geschichte flüssig lesen zu können.
Aus einem Mord werden zwei, dazu eine Entführung, die meiner Ansicht nach vollkommen überflüssig ist, weil sie der Geschichte nichts gibt.
Das eigentliche Thema, nämlich Sportwetten, insbesondere Pferdewetten, hier aber auch "Gaelic" - eine Mischung aus Fußball und Rugby mit ganz eigenen Regeln - eine regelrechte "Wettmafia" werden anschaulich geschildert; auf den letzten ca. 50 Seiten nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf, der Fall wird gelöst und alles zur Zufriedenheit des Lesers beendet.
Kann man lesen. Muss man aber nicht.
Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die Beschreibungen des irischen Lebens, des Landes, des Wetters usw. Das ist sicherlich dem Umstand geschuldet, dass ich einige kurze Male in Irland war, auch den Schauplatz der Geschichte - Galway - zumindest gestreift habe, die rauhe Küste gesehen hatte, das Wetter erleben durfte... und ich gern wieder hinreisen würde. (Was derzeit eher unwahrscheinlich ist.)
Im Innern des Hauses schloss sie als Erstes die Tür und atmete hörbar aus. In dem kleinen Flur herrschte Dämmerlicht und es roch nach getrockneten Blumen.
"Pst." sie legte den Zeigefinger an ihre Lippen und Peter sah, dass er mit einer Mullbinde verbunden war. "Er schläft." Mit dem verbundenen Finger zeigte sie vage nach oben. Das sah merkwürdig aus und Peter musste sich ein Lachen verkneifen. Was käme als Nächstes?
"Ich bin Mary. Es geht um meinen Mann Henry oder besser, es geht um seinen verdammten Computer."
Jetzt war Peter der festen Ansicht, dass eine Verwechslung vorlag. Mary warf ihm einen verzweifelten Blick zu. "Henry ist doch krank und kann nicht raus, und als ich Sie sah, dachte ich mir, Sie schickt unsere liebe Frau." An dieser Stelle bekreuzigte sie sich flüchtig, fuhr aber gleich weiter fort, bevor Peter den scheinbaren Irrtum klarstellen konnte.
"Es bleibt nur noch wenig Zeit, und da wollte ich sie bitten für meinen Mann die Wechselwette zu platzieren. Sein Computer ist abgestürzt und mit ihm das ganze verdammte Internet!"
dtv-Taschenbuch
ISBN 978-3-423-21631-9
Warum dieses Buch? Impulskauf zum Thema "Krimi am Meer"
Klappentext:
"Ein Gefährliches Spiel für Grace O'Malley
Der zweite Fall für die irische Ermittlerin hat es in sich: Der Angestellte eines Wettbüros in Galway wird erschossen. Der Laden gehört ausgerechnet dem Zwillingsbruder von Grace' Kollegen Rory Coyne. Doch der Mord ist nur die Spitze des Eisberges, denn eine mächtige internationale Wettmafia stellt hier ihre eigenen, gnadenlosen Spielregeln auf..."
Eine Geschichte, die mitreißend beginnt - um dann zunächst ganz stark nachzulassen. Es kommen sehr viele Personen ins Spiel: Ihr Vorgesetzter, zwei Mitarbeiter, von dem sie einem nicht recht traut, ein Privatdetektiv, mit dem sie befreundet ist, und seine Mutter, die Hutmacherin Dixi, die ihre Freundschft zu suchen scheint, eine Sportmannschaft mit Trainer, ein Gestütsbesitzer, seine Freundin, ein Jockey, ein Pferdepfleger, ein Pub-Besitzer, der einst Gerichtsmediziner war, nebst Angestellter und deren Cousin, ein deutscher Biobauer mit seiner Schwester... und eine ganze Menge mehr.
Die meisten Personen werden mal mit Vor-, mal mit Nachnamen bezeichnet, meine Verwirrung war perfekt, was mich daran hinderte, die Geschichte flüssig lesen zu können.
Aus einem Mord werden zwei, dazu eine Entführung, die meiner Ansicht nach vollkommen überflüssig ist, weil sie der Geschichte nichts gibt.
Das eigentliche Thema, nämlich Sportwetten, insbesondere Pferdewetten, hier aber auch "Gaelic" - eine Mischung aus Fußball und Rugby mit ganz eigenen Regeln - eine regelrechte "Wettmafia" werden anschaulich geschildert; auf den letzten ca. 50 Seiten nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf, der Fall wird gelöst und alles zur Zufriedenheit des Lesers beendet.
Kann man lesen. Muss man aber nicht.
Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die Beschreibungen des irischen Lebens, des Landes, des Wetters usw. Das ist sicherlich dem Umstand geschuldet, dass ich einige kurze Male in Irland war, auch den Schauplatz der Geschichte - Galway - zumindest gestreift habe, die rauhe Küste gesehen hatte, das Wetter erleben durfte... und ich gern wieder hinreisen würde. (Was derzeit eher unwahrscheinlich ist.)
Im Innern des Hauses schloss sie als Erstes die Tür und atmete hörbar aus. In dem kleinen Flur herrschte Dämmerlicht und es roch nach getrockneten Blumen.
"Pst." sie legte den Zeigefinger an ihre Lippen und Peter sah, dass er mit einer Mullbinde verbunden war. "Er schläft." Mit dem verbundenen Finger zeigte sie vage nach oben. Das sah merkwürdig aus und Peter musste sich ein Lachen verkneifen. Was käme als Nächstes?
"Ich bin Mary. Es geht um meinen Mann Henry oder besser, es geht um seinen verdammten Computer."
Jetzt war Peter der festen Ansicht, dass eine Verwechslung vorlag. Mary warf ihm einen verzweifelten Blick zu. "Henry ist doch krank und kann nicht raus, und als ich Sie sah, dachte ich mir, Sie schickt unsere liebe Frau." An dieser Stelle bekreuzigte sie sich flüchtig, fuhr aber gleich weiter fort, bevor Peter den scheinbaren Irrtum klarstellen konnte.
"Es bleibt nur noch wenig Zeit, und da wollte ich sie bitten für meinen Mann die Wechselwette zu platzieren. Sein Computer ist abgestürzt und mit ihm das ganze verdammte Internet!"
Sonntag, 15. Mai 2016
Grüße aus Verona
Hallo, viele Grüße aus Verona.
Jetzt scheint die Sonne, aber innerhalb von 22 Stunden habe ich schon zwei sehr heftige Unwetter/Gewitter erlebt.
Gestern bei der Taxifahrt vom Flughafen, da hätte die Taxifahrerin wohl gerne Schwimmflossen unter den Reifen gehabt. Die Straßen wurden zu reißenden Flüssen... Hagel donnerte aufs Blech... und in den Nebenstraßen lag er so dick, das es aussah als hätte es geschneit!
Heute Vormittag war alles ganz harmlos (wie jetzt, strahlender Sonnenschein), um dann zwei Stunden später zu einem heftigen Gewitter zu werden. Ich suchte mir einen Platz unter einem Restaurantschirm, nach kurzer Zeit schwamm der Weg (ich musste auf meine Papier(!)tüte mit gerade gekauften Büchern aufpassen) und in den Aperol tropfte der Regen durch ein Loch im Schirm...
Jetzt scheint die Sonne, aber innerhalb von 22 Stunden habe ich schon zwei sehr heftige Unwetter/Gewitter erlebt.
Gestern bei der Taxifahrt vom Flughafen, da hätte die Taxifahrerin wohl gerne Schwimmflossen unter den Reifen gehabt. Die Straßen wurden zu reißenden Flüssen... Hagel donnerte aufs Blech... und in den Nebenstraßen lag er so dick, das es aussah als hätte es geschneit!
Heute Vormittag war alles ganz harmlos (wie jetzt, strahlender Sonnenschein), um dann zwei Stunden später zu einem heftigen Gewitter zu werden. Ich suchte mir einen Platz unter einem Restaurantschirm, nach kurzer Zeit schwamm der Weg (ich musste auf meine Papier(!)tüte mit gerade gekauften Büchern aufpassen) und in den Aperol tropfte der Regen durch ein Loch im Schirm...
Was ich aber
eigentlich erzählen wollte ist das, was mich (immer noch) wundert: Ich
betrete italienischen Boden und spreche ohne Nachzudenken Italienisch!
(Weder besonders komplizierte Dinge noch grammatikalische Spezialitäten,
dafür aber spontan.)
Taxifahrer gestern und heute... Bücherkauf, wichtig: Unmut äußern und mich durchsetzen!!! Im Restaurant, weil man mich einfach vergessen hatte... ich kann das! Und am Taxistand an der "Piazza Bra", als andere sich vordrängeln wollten (und ich war wirklich fix und fertig)... Hier in der Unterkunft (dazu später mehr) mich verlaufen (meine Spezialität) und einen älteren Herrn gefragt... Alles, alles funktioniert sprachlich gut. Ich freu mich.
Ach, hm, hat vielleicht mit der regionalen sprachlichen Färbung zu tun? Es scheint hier ähnlich dem Italienischen in Florenz, aber doch noch etwas weicher zu klingen. Römisch ist dagegen hart. (Das bezog sich eher auf das Verstehen als auf das Sprechen, klar.)
So, es sollte kein langer Roman werden, aber trotzdem wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen. Fotos kommen später nach.
Taxifahrer gestern und heute... Bücherkauf, wichtig: Unmut äußern und mich durchsetzen!!! Im Restaurant, weil man mich einfach vergessen hatte... ich kann das! Und am Taxistand an der "Piazza Bra", als andere sich vordrängeln wollten (und ich war wirklich fix und fertig)... Hier in der Unterkunft (dazu später mehr) mich verlaufen (meine Spezialität) und einen älteren Herrn gefragt... Alles, alles funktioniert sprachlich gut. Ich freu mich.
Ach, hm, hat vielleicht mit der regionalen sprachlichen Färbung zu tun? Es scheint hier ähnlich dem Italienischen in Florenz, aber doch noch etwas weicher zu klingen. Römisch ist dagegen hart. (Das bezog sich eher auf das Verstehen als auf das Sprechen, klar.)
So, es sollte kein langer Roman werden, aber trotzdem wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen. Fotos kommen später nach.
Donnerstag, 12. Mai 2016
Ich bin so im Rückstand
... das Leben lebt so vor sich hin. Manchmal überholt es mich auch dabei. Dann komme ich nicht dazu, meine Berichte zu schreiben.
Es fehlen immer noch Reiseberichte aus 2015, jetzt Bremen und der Info-Tag, ein bisschen Familienzeugs (wovon ich in Wirklichkeit ja gar nichts erzähle), das Treffen mit Dagmar - und morgen schon packe ich meinen Koffer für Verona.
Plötzlich ist die Zeit schon wieder so schnell gelaufen... meine Tulpen auf der Terrasse sind zum großen Teil hin, der Flieder blüht... was ist mit meinem Rhododendron los? Die Knospen wirken gerade ein wenig mickrig...
Wie immer... ich habe mein Blog nicht vergessen - ich schaffe einfach nicht alles, was ich gern möchte. Ist ja nichts Neues.
Man liest sich. Gelegentlich.
:-)
Es fehlen immer noch Reiseberichte aus 2015, jetzt Bremen und der Info-Tag, ein bisschen Familienzeugs (wovon ich in Wirklichkeit ja gar nichts erzähle), das Treffen mit Dagmar - und morgen schon packe ich meinen Koffer für Verona.
Plötzlich ist die Zeit schon wieder so schnell gelaufen... meine Tulpen auf der Terrasse sind zum großen Teil hin, der Flieder blüht... was ist mit meinem Rhododendron los? Die Knospen wirken gerade ein wenig mickrig...
Wie immer... ich habe mein Blog nicht vergessen - ich schaffe einfach nicht alles, was ich gern möchte. Ist ja nichts Neues.
Man liest sich. Gelegentlich.
:-)
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