Samstag, 5. Mai 2018

Gelesen: Into the Water

Into the Water - Paula Hawkins (Roman)
Blanvalet/Random House, Taschenbuch
ISBN 978-3-7645-0523-3

Warum dieses Buch? Ach, es wurde sehr gehyped, und dann kaufe ich gelegentlich mal ganz aktuelle Bücher...

Klappentext:
"Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …" In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen…"

Ein sogenannter "Spannungsroman" mit vielen kurzen Kapiteln, deren Überschrift jeweils den Namen, aus dessen Perspektive erzählt wird, trägt. Was mich übrigens wieder mal schwer aus dem Konzept gebracht hat, ständig hatte ich mit den vielen Personen zu kämpfen... erst in der zweiten Hälfte des Buches bekam ich allmählich den Durchblick.

Nel scheint ertrunken zu sein, und Julia, ihre Schwester, muss sich kümmern. Um ihre Nichte Lena, das Haus und irgendwie auch um alle Personen in dem Ort, mit denen ihre Schwester zu tun hatte. Keine einfache Aufgabe, denn es hat den Anschein, als sei die Flussbiegung, an der man Nel gefunden hatte, ein Ort, an dem im Laufe der Jahrhunderte unliebsame, unbequeme Frauen "entsorgt" worden seien. (Die Einleitung ist eine Episode aus dem Zeitalter der Hexenverfolgungen, die in keinem Zusammenhang mit der Geschichte, wohl aber mit dem "Drowning Pool", steht.)

Ich verzichte auf die Wiedergabe einer Passage - obwohl sich das Buch gut liest, fand ich es nur mäßig spannend und bin nach dem eingangs erwähnten Hype doch etwas enttäuscht.

 

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