Sonntag, 8. April 2018

Mobilisierung #ohne

Keine Nummer, weil kein Spaziergang.

Mein Schrittzähler ist bei allen Wegen außerhalb meines Haushaltes immer dabei. Abends wird Bilanz gezogen und verglichen.

Gestern stand ich früh auf und fuhr los, Uhrzeiten wie arbeitsalltags, verbrachte bei der Tochterfamilie den Tag. Auch wenn ich mit den Zwergen nicht herumtollen oder sie schleppen kann (diese Zeiten sind vorbei - ächz - haha), so bin ich doch den ganzen Tag irgendwie in Aktion gewesen. (Ein schöner Tag, viel Kommunikation mit den Kindern, Bücher angucken, spielen, auf der Terrasse aufhalten, aufpassen, gemeinsame Mahlzeiten...) Und die U-Bahnlinie war unterbrochen, dafür gab es Schienenersatzverkehr mit Bussen. Die Wegezeit war trotzdem fast nur normal lang.

Am Ende des Tages war ich "platt", einfach fertig. Keine Luft mehr. Ich kenne das nach solchen Tagen. (Eine Nacht richtig gut schlafen, zehn Stunden lang, dann bin ich wieder gut erholt.)

Jedenfalls war ich von der Menge meiner (immerhin nur die reinen Wegstrecken) gegangenen Schritte ziemlich überrascht. Schon das hätte gereicht, zum Beispiel als Spaziergang, um hinterher platt in der Ecke zu sitzen.

Ich sollte über meine geringe Belastbarkeit weniger enttäuscht sein, sondern mich darüber freuen, wieviel immer noch geht!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen