Freitag, 5. Januar 2018

Beschlossen

Ich habe beschlossen, dass es jetzt reicht. Genug krank gewesen, genug geklagt - ich kann mich selbst nicht mehr leiden.

Erstens ist hat sich die letzte Entzündung in meinem Körper nun vom Antibiotikum verjagen lassen - mein Allgemeinbefinden ist okay.

Zweitens ist mein Sauerstoffwert in Ruhe top.

Was bleibt, ist die geringe Belastbarkeit.

Nun ist es ja bei Lungenkranken prinzipiell so, dass sie in Bewegung sein oder bleiben müssen, damit sich ihr Zustand nicht kontinuierlich verschlechtert. Andererseits geht manchmal nicht viel, weil der Zustand nicht so prickelnd ist. Womit wir hier bei dem berühmten "Katze beißt sich in den Schwanz" angekommen wären: Ich kann nicht so, wie ich möchte, weil ich akut krank war. Aber wenn ich jetzt nichts mache, wird es vielleicht auch nicht wieder besser werden?

Mein aktuelles Motto: Re-Mobilisierung ohne Überforderung.

Das ging eben schon damit los, dass ich von meinem Physiotherapeuten hellseherische Fähigkeiten verlangte: Fordern ohne zu überfordern. Das hat er ganz gut hinbekommen. Zwanzig Minuten aktive Bewegung taten mir super gut.

(Und ja, der Rückweg fiel mir nicht leicht, aber er war gestern anstrengender...)

Also leichtes Sportprogramm ab sofort, sonst komme ich gar nicht mehr auf die Füße (und könnte auch gar nicht mehr allein wegfahren...)

Forza!

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