Dienstag, 23. Januar 2018

Arztgespräch und weiteres Vorgehen

Nachdem ich zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen versucht habe, das Prednisolon runterzudosieren (das war vor Weihnachten so abgesprochen worden - nach drei bis vier Wochen aussteigen) und jedes mal am zweiten Tag ein Notfall bin, hat es mir gereicht.

Letzter Notfall war vergangenen Freitag, den also hochdosiert abgefangen, dann wieder jeden Tag runterdosiert bis auf 5 mg Predni täglich. Damit geht es mir gut, aber das kann es ja nicht sein... Außerdem gehen meine Tablettenvorrräte dem Ende entgegen - für Notfälle muss ich aber immer welche vorhalten! Also heute nicht nur Infusion, sondern auch ein Arztgespräch.


Ich frage mich, warum ich mir den ganzen Tag lang einen Kopf gemacht habe deswegen. Ich denke immer, ich muss irgendwie überzeugend sein... Stichwortliste dabei.. erzählt, wie es mir immer wieder geht. Nicht lange mit Befindlichkeiten aufgehalten, sondern ich habe Zahlen vom Pulsoximeter genannt. Wie er das findet (dass ich so ein Teil habe und benutze), ist mir eigentlich auch Wurscht... Es ist so viel einfacher, zu sagen: "Dann und dann hatte ich diese und jene Werte." Ich denke, es werden ausreichend viele Patienten schon mal geschildert haben, wie es einem dabei geht.

Strategie angepasst, Prednisolon-Vorräte per Rezept aufgefüllt (darum musste ich gar nicht erst bitten, er kam von selber drauf), Blutabnahme, nochmals wurde ich auf die Exazerbation vom Dezember hingewiesen. Bedeutet Hinweis auf die Schwere der Krankheit... Ich habe verstanden, fühle mich aber mit Corti super, will nur allmählich weg von dem Zeugs und brauche: Geduld. Mal wieder.

Vor ein paar Tagen Netzrecherche betrieben und ein kleines Cortison-Kompendium gefunden (pdf).

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