Freitag, 4. November 2016

Das eiserne Band ist wieder da

... das, welches sich um meinen Rücken und Brustkorb zu legen scheint.
Statt unmittelbar einkaufen zu gehen, mache ich eine schöpferische Pause, drücke meinen von Tag zu Tag mehr schmerzenden oberen Rücken gegen meinen Komfort-Bürostuhl in der Hoffnung, dass es wenigstens einen Moment lang besser sein möge.
Ich erinnere mich an genau so ein Vorkommnis im Januar 2014, nach vier Wochen oder so hatte der Schmerz nachgelassen.
So viel Schmerzmittel, wie ich verantworten kann, sind drin in mir - ich muss damit vorsichtig sein, um nicht ein luftmäßiger Notfall zu sein (auch schon gehabt). Jeder Atemzug (der ja den Brustkorb und den ganzen Oberkörper bewegt) schmerzt, und draußen schleppe ich mich dahin wie meine eigene Großmutter - wenn sie es denn noch könnte.
(Entschuldigt mein Gequängel, ignoriert es einfach.)

Follow-Up  vom 23.11.2016
Seit acht Tagen bin ich frei von Schmerzmitteln - gerade pünktlich zum Beginn meines Infektes. Das Weglassen der Ibus basiert darauf, dass ich nur Schmerzmittel nehme, wenn es ohne überhaupt nicht geht, es bedeutet nicht, dass der Schmerz vollkommen verschwunden war/ist.
Immerhin ging es von Tag zu Tag ein wenig besser - den Rest habe ich, wie immer, heldenhaft ignoriert.
Und nun das Seltsame: Infektbedingte anhaltende "Luftlosigkeit" macht den Einsatz von Cortison erforderlich. Einnahmebeginn: gestern Abend.
Heute bin ich zu 95 % schmerzfrei aufgewacht. Es grenzt an eine Wunderheilung.
So stellt sich für mich die Frage, ob es sich hier nicht doch, wie immer von mir vermutet, um einen entzündlichen Prozess gehandelt hat, der als Nebeneffekt der Cortisonbehandlung "mal eben" mit aufgeräumt wird...?
Merken für die nächste Attacke - auf die ich allerdings gut und gern verzichten kann!

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