Dienstag, 11. Oktober 2016

Infusion

Wenn die erste Assistentin mit der vernarbten Armbeuge nicht klar kommt und sich so versticht, dass die Infusion ins Gewebe laufen möchte... (sie war einige Jahre lang meine bevorzugte "Stechtante" - scheint wohl bei mir aus der Übung zu sein)... und die Kollegin, die neulich noch Azubine war, holt...

Wir haben zu zweit meine Arme abgesucht nach Alternativen... (eine Vene am anderen Arm hält nichts aus und ist in der Vergangenheit einfach geplatzt, die zweite liegt sehr tief und ist nicht zu sehen, nur zu fühlen... hat sich heute aber total versteckt)... schließlich musste der Unterarm herhalten.

Dann lief die Infusion auch ganz gut, aber meine Psyche hat sich mit der Situation nicht wohl gefühlt... Schließlich musste ich überirdisch lange auf meine S-Bahn warten und bin spät nach Hause gekommen.

Bevor ich mir mein Essen heiß mache, habe ich (verboten...!) zwei Kleinkindeiswaffelchen gegessen - irgendwas in mir brauchte ein Trösterchen

Was, wenn die bevorzugte Vene nicht will oder die MTA falsch sticht und die Infusion neu gesetzt werden muss?

Unterarme, Handgelenke, Hände? (Handgelenke und Hände tun wiederlich weh und bekommen große blaue Flecken, die nach zwei Wochen noch nicht weg sind...)

Fragen, die sich alle paar Monate mal stellen...


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