Sonntag, 4. September 2016

Terrasse - alles neu macht der Herbst

Herbst, weil seit dem ersten September der meteorologische Herbstanfang ist. Mir fällt es leichter, den Jahreszeiten volle Monate zuzuordnen. Aber egal. sollte sich - wie vorher gesagt - der Spätsommer nochmal bemerkbar machen, würde ich mich freuen. Zumal ich noch eine Woche Urlaub vor mir habe.

Meine Terrasse ist verwildert.

In den letzten Jahren hatte ich viel Freude daran gehabt, in meinem Terrassengarten zu werkeln. Stammleser wissen das.

Vor zwei Jahren brachen gewisse Familienkatastrophen auf mich herein, die - abgesehen von jeglicher Dramatik - zu großen Zeitfressern mutiert sind. Folglich habe ich seit fast genau zwei Jahren meine gärtnerischen Aktivitäten eingestellt mit dem Effekt, dass mein Grün dermaßen gewuchert ist, dass ich es im Nachhinein nicht mehr bändigen konnte.




Meine Mitteilung an den Hausmeister hatte ich neulich hier verewigt.

Vor einer Woche besuchte mich der Gärtnermeister, und am Donnerstag rückten seine Leute an und meiner Terrasse zu Leibe. Einen ganzen Tag lang haben sie damit verbracht, das Stückchen Erde zu roden. Mein geliebter Flieder (Ableger von meiner längst dahin gegangenen Oma aus dem Garten) wurde zurecht gestutzt, desgleichen die Forsythie (von meinen Ex-Schwiegereltern). Ja, ich bin befragt worden, und es ist in Ordnung so.



Das wild gewachsene Bäumchen wurde - entgegen meiner Idee - nicht entfernt, aber so sieht es eigentlich auch ganz lustig aus. Meine wunderschön blühende Hortensie wurde auch nicht angefasst. Bevor ich es vergesse: Meine Hibiskussträucher stehen noch und bekommen endlich mehr Licht! Die Hortensie (das Andenken an meinen Bruder) hat in der letzten Wärmeperiode sehr gelitten, nachdem sie doch endlich ein paar Blätter produziert hatte, wurde aber tatsächlich auch stehen gelassen...

Natürlich sieht jetzt alles sehr kahl aus ... und ich kann wieder auf die Wiese gucken, Sonnenuntergänge sehen. So bald der Hausmeister seinen Urlaub beendet haben wird, entscheidet er gemeinsam mit dem Gärtner über weitere Bepflanzung - eine Hecke, ohne Dornen dieses Mal (!) als Begrenzung zur Wiese und zum Nachbarn, wird es geben. Was man sich weiter denkt, werde ich sehen... auf jeden Fall bleibt mir genug Spielraum und Platz für neue Frühlingsblumenzwiebeln und die eine oder andere neue Pflanze. Ich denke, ich schicke dem Hausmeister nochmal eine Nachricht. So weit ist erstmal alles bestens.




Ich überlege, einige Kübel zu bepflanzen, wie es die Tochter gemacht hat - mit Heidekraut und Gräsern... hübsch für Herbst und Winter.

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