Donnerstag, 29. September 2016

Gelesen (oder auch nicht): Ich will dir glauben

Ich will dir glauben -  Kriminalroman
von Elisabetta Bucchiarelli
Übersetzung aus dem Italienischen "Ti voglio credere"
btb Verlag/Random House
ISBN 978-3-442-74436-7

Warum dieses Buch? Ein Griff vom Remittendentisch.

Klappentext:
"Weil sie die Tatverdächtige ihres letzten Falls im Affekt getötet haben soll, wird die Mailänder Kommissarin Maria Dolores Vergani vom Dienst suspendiert und unter Hausarrest gestellt. Jetzt sucht sie selbst fieberhaft nach der Wahrheit, denn ihr fehlt die Erinnerung an jenen Abend."

Ein hochgelobter, italienischer Kriminalroman, ausgezeichnet mit irgendeinem tollen Krimipreis.

Die Hauptkommissarin Maria Dolores Vergani wird des Mordes beschuldigt. Sie hatte auf eigene Faust Ermittlungen angestellt und jemanden verfolgt, der in den Bergen (?) unterwegs war, jemanden, der Kinder missbraucht haben sollte. Frau Vergani steht unter Hausarrest im Hause ihrer Eltern, ihrer Kindheit. Regelmäßig wird sie von Polizisten besucht, die kontrollieren müssen, ob sie anwesend ist. Manchmal begleitet von ihrem jüngeren (?) Kollegen ...

Ich bin genervt. Wirklich genervt. Und breche das Buch nach weniger als hundert Seiten ab.

Jedes Kapitel ist zweieinhalb Seiten lang. Selten eine Seite mehr.

Kaum verstehe ich, um wen es hier eigentlich geht - ist der Teil schon wieder zu Ende. Ich komme auf diese Weise nicht in die Geschichte hinein. Das ärgert mich. Da nützt auch kein Krimipreis.


(Keine Zitate aus dem Buch, es lohnt die Mühe nicht.)

Es findet keine Handlung statt, es geht um Gedanken, Gefühle, innere Selbstgespräche. Zu anstrengend für mich.

Buch wird weiter gegeben.

Kommentare:

  1. Ach wie doof. Aber ich hätte auch abgebrochen. Für so ein Buch ist die kostbare Leaezeot viel zu schade.
    LG Beate

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    1. Danke für deinen Kommi, Beate.
      Ja, ich habe fast zwei Wochen lang immer wieder versucht, reinzukommen in die Geschichte und mich dann sogar richtig geärgert...
      Die Entscheidung, es zu lassen, fiel gestern Abend ganz spontan Heute gehört das Buch schon meiner Kollegin. Erst liest sie es, dann geht es evtl. in eine Spende. Ich sammle nur noch die Bücher, die mir gut gefallen :-)

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