Donnerstag, 17. September 2015

Reisefieber

Nicht alles ist so, wie ich es mir wünschen würde...

Mutter weiterhin im Krankenhaus, ... andere Familienmitglieder derzeit etwas angeschlagen, obwohl alles geregelt ist, starte ich ein wenig unruhig.

Morgen letzter Arbeitstag, Koffer packen - im Moment liegt alles im Wohnzimmer ausgebreitet auf dem Sofa, damit ich sehe, was ich mir zusammen gesammelt habe. Man mag nun lachen, aber meine Schuhe nehmen ein Großteil des Kofferplatzes ein. Nicht, weil ich vielleicht so verrückt nach Schuhmode wäre (was ich gerne wäre, hätte ich nicht meine blöden Fußprobleme!), sondern weil ich einfach mehrere Paar Schuhe brauche, um immer wieder zu wechseln, verschiedenes Wetter muss berücksichtigt werden - und auch ein Tagesausflug... Da sind dann fünf Paar Schuhe für zwei Wochen das absolute Minimum.

Medikamente, Kosmetika, mein üblicher Handtaschen-Notproviant (Müsliriegel) liegen bereit.

Buchungsunterlagen, Hotel"Gutschein", E-Ticket für die Flüge, alles nochmal gesichtet, ebenfalls. Die Bestätigung der Schule, Zahlungseingangsbestätigung, alles klar. (Warum habe ich gefühlte hundert verschiedene Varianten des E-Tickets von Air France? Das erste von Opodo bei der Buchung, dann eines direkt von der Airline, dann - nach der Zubuchung meines Gepäcks gleich nochmal welche... Ein Haufen Papier, von dem ich nicht die blasseste Ahnung habe, was man  beim Check-In nun sehen möchte.)

Natürlich bin ich schon reisenervös, ganz wie immer.

Dieses mal geht es über Paris nach Florenz - ich habe die Hoffnung, dass der Flughafen interessant ist, so dass ich in der Umsteigewartezeit ein bisschen "Geschäfte gucken" kann - oder einen Kaffee trinken... so was in der Art. Mein Französisch müsste ich re-aktivieren, so verlasse ich mich darauf, dass am Airport ohnehin alle Leute Englisch sprechen ;-)

Der Flug ist also anders als vor drei Jahren, weniger Wartezeiten zwischendurch.
Das Hotel ist identisch, so bin ich von Anfang an orientiert.
Die Sprachschule sowieso.

Ich freue mich auf "mein Stadtviertel," darauf, durch die bekannten Straßen zu gehen, in meiner Lieblingspizzeria zu essen, in der Markthalle Obst zu kaufen - und auch, die neue obere Etage zu erkunden...

Es gilt, Gegenden zu erkunden, die ich damals nicht besucht habe, aber auch, Altbekanntes zu begrüßen... und, wenn es so klappt, wie ich es mir überlegt habe, ein Tagesausflug nach Siena.

Man darf gespannt sein.

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