Samstag, 20. Dezember 2014

Ernährung bei COPD

Ich habe keine "normale" COPD - früher ganz allgemein mit "Raucherhusten" bezeichnet. Ein Alpha-1-Antitrypsinmangel äußert sich jedoch meist irgendwann mit Symptomen, die einer COPD gleichen. Unterschied ist einzig beim Lungenemphysem, dass dieses "unten" sitzt, bei "normaler" COPD eher "oben". Die Behandlung ist z.Zt. die gleiche - zu wenig ist bisher erforscht.

Bei facebook bin ich  Mitglied einer Gruppe, die sich mit "gesunder Ernährung  bei COPD" beschäftigt. Alle Mitglieder posten voller Begeisterung Fotos von ihren Gerichten, irgendwann schrieb die Besitzerin der Gruppe, dass sie nicht zufrieden sei mit den Inhalten, sie selber ernährt sich "low carb" und glutenfrei. Es kamen auf diesen Post bisher nur wenige Reaktionen, keine Antwort auf meine Äußerung, was denn nun gewünscht sei...

Ich kann nicht ohne Kohlehydrate sein - spätestens nachts werde ich vor Hunger wach, wenn ich abends zu wenig Kohlehydrate gegessen habe. Meine Richtlinie ist "ohne Zusatz von raffiniertem Zucker" - denn vor zwei Jahren wurde ein grenzwertiges Blutergebnis festgestellt. Seither vermeide ich alle Zusätze von Zucker (bei allen Packungen von Lebensmitteln --->>> LESEN!!!) und habe auch eine Menge Kilogramm abgenommen....

Mich stört in der Gruppe, dass immer wieder gepostet wird von:

Gerichten, die
  • sehr viel Zucker enthalten
  • oder viel Fett
  • oder zu viel Fleisch
schade, dass die "group-Eigentümerin" dazu nicht klar Stellung genommen hat!

Ich selber fahre gut mit einer "normalen" Ernährung, die so wenig Zucker wie möglich, reichlich Obst und Gemüse, ausreichend Kohlenhydrate durch (möglichst) Vollkorn enthält, wenig Fleisch (bekomme Bauschmerzen von zu viel!)

Kommentare:

  1. hej Gudrun,
    Ich bin mir sicher, dass du bereits Dr. T. nach einer möglichst korrekten Ernährung befragt hast und wenn er dir einen entsprechenden Ratschlag erteilt hätte, deinen Speiseplan danach ausgerichtet hättest. Ärgere dich nicht und genieße den 4. Advent. Prost (wegen der gesunden Polyphenole mit einem Glas Roten).
    LG
    he

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    1. Hej H.,
      Dr. T. ist "Fachidiot" und sagt sehr gerne "nicht meine Baustelle" - aber ich kenne natürlich die allgemeinen Richtlinien für die gesunde Ernährung bei dieser Krankheit, auch im Netz ist dazu reichlich Infomaterial zu finden. Meine Internistin ist ebenfalls "Fachidiotin" und legt bei mir ihr Hauptaugenmerk auf den Blutzuckerspiegel. Bei einem Schmerzproblem war sie schnell mit einer Ultraschalluntersuchung zur Hand - bringt vermutlich Geld ein - und hat mich für gesund erklärt.
      Mit Alpha-1 muss letztlich jeder sein eigener Spezialist werden. Und die gesunden Polyphenole gehören auf jeden Fall dazu! Prost!

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