Mittwoch, 21. Mai 2014

Die Calla im Wachstum

Meine Stammleser mögen sich vielleicht daran erinnern: Im vergangenen August erstand ich eine Calla. Hauptsächlich zu dem Zwecke, meine in die Ferne gegebene Pflegeanleitung für mich zu verifizieren. Nennt es Neugier.

Sie ging also im Winter sozusagen ein, Blatt für Blatt verwelkte, vertrocknete, wurde entfernt. Der Blumentopf stand treu und brav auf der Küchenfensterbank, gelegentlich gab ein ein paar Tropfen Wasser und gut war's.

Einzig zwei kleinere Blätter behielt sie während des Winters.

Aber dann... dachte ich, ich hätte sie umgebracht: Mitte April, ich stellte Blumentöpfe auf die Terrasse, versah die eine oder andere Pflanze mit frischer Erde, da erinnerte ich mich an die Calla, wollte ihr auch etwas Gutes tun. Holte sie hervor, kippte den Topf etwas - und hielt die zwei standhaften Blätter in der Hand. Argh... und nun?

Die Calla ist eine Zwiebelpflanze, wie sie mir offenbarte: Ich lockerte die Erde und sah frische Wurzeln und ganz, ganz klitzekleine weißliche Triebe. Oh... schnell ein wenig frische Erde drüber gegeben, etwas Wasser drauf und zurück auf die Fensterbank.

Das ist inzwischen etwa sechs Wochen her.

Heute präsentiert sie sich so:



Ich freue mich, dass sie offenbar wächst und gedeiht, bin gespannt, ob sie im Sommer blühen wird und hoffe, dass die Calla in der Ferne, wegen der ich ursprünglich um Rat gefragt wurde, den Winter auch so gut überstanden hat!

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