Sonntag, 1. Dezember 2013

LaNonna: Hypertensive Krise

Ich war gestern wieder bei der Lady. Sie berichtete, dass sie am Vortage im Wartezimmer ihres Orthopäden kollabiert sei. Dieser habe nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Internisten den RTW samt Notarzt gerufen.

Die zentrumsnahe Nebenstraße sei durch den RTW blockiert worden, von wütenden Verkehrsteilnehmern, die zwangsläufig im Stau standen, mit Kommentaren bedacht, konnte nicht sofort ins KH gestartet werden, da Lebensgefahr bestanden habe.

Irgendwann wurde sie dann ins KH St. Georg transportiert, gründlich untersucht und an Monitore angeschlossen. Dank des verabreichten Nitro-Sprays war der Blutdruck wieder im Nombereich. Sämtliche durchgeführten Untersuchungen ergaben gesunde Werte, so dass sie nach einigen Stunden angeblich stabil nach Hause entlassen wurde. Wobei es schön gewesen wäre, wenn denn das KH-Personal auch zuverlässig ein Taxi bestellt hätte.

Sie machte gestern einen relativ normalen Eindruck, natürlich etwas "geschafft."  Und findet schon wieder tausend Gründe, warum sie nicht gleich am Montag zu ihren Kardiologen gehen soll.

Hypertensive Krise siehe hier. In diesem speziellen Falle bemerkenswert, da ein lebenslang vorhandener zu niedriger Blutdruck die Basis ist.

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