Sonntag, 24. November 2013

Rom - Florenz - Italien

In der Deutsch-Italienisch-Facebook-Lerngruppe läuft eine Abstimmung der Art "Lieblingsstadt in Italien" - spontan habe ich für Rom gestimmt.

Aber ein wenig nachdenklich macht mich das.

Bisher hat mich alles, was ich von Italien kenne (was zugegebenermaßen noch nicht so viel ist), stark beeindruckt, mir neue Erfahrungen vermittelt und ist sehr speziell.

Rom, jahrelang das Zuhause meiner "Kleinen", viele gemeinsame Wege und Besichtigungen, ein wenig "das echte Leben" (im Gegensatz zum reinen Touri-Dasein) mitbekommen dürfen. Antike, Barock, Sehenswürdigkeiten, Anwendung erster frisch erworbener Sprachkenntnisse und noch viel mehr ist Rom für mich. So sehr, dass ich regelmäßige Anwandlungen von Heimweh-Fernweh bekomme.

Florenz, Renaissance-Stadt, Sprachkurs-Stadt. Vor allem aber meine ganz eigene spezielle Erfahrung, vom Flug (kompliziert, lange Wartezeiten) übers Hotel, der Orientierung in einer vollkommen fremden Umgebung, erstes konsequentes Italienisch sprechen über zwei Wochen (bis hin zum Feilschen auf den Märkten). Sehr sehr gut die Sprachkurs-Erfahrung mit Frauen aus allen möglichen Ländern. Ich liebe Florenz. Anders als Rom. Aber auch sehr. Und möchte, wenn es irgend möglich zu machen ist, im kommenden Herbst wieder hin.

Bracciano, geschichtsträchtige kleine Stadt am Berg am See, kann man machen, muss man aber nicht. Da genügt wirklich ein Urlaub.

Lucca, historische Altstadt, niedlich. Einen Tag dort verbracht, viel gesehen, ganz bezaubernd. Gerne wieder.

Ostia Antica und Tivoli: zählen hier wohl nicht, da ging es um die Sehenswürdigkeiten...

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