Freitag, 13. September 2013

Herbst, definitiv

Ich friere. Friere von morgens bis abends.

Stehe ich morgens auf, ist es noch zappenduster. Und kalt. Die Heizungen laufen noch nicht wieder mit Volllast. Was anziehen? Die Übergangszeit ist immer schwierig. Von den ganz dünnen Strumpfhosen habe ich mich wieder verabschiedet, und weil's sonst blöd aussieht, gleichzeitig auch von den Sommerballerinas in weiß und rosa. (Ja, und die dunklen sind noch nicht eingelaufen... siehe mein Wehklagen über meinen Fuß... aua.)

Und dann? Dünne Röcke bei Seite gelegt, die ersten wolligen vorgeholt. Langarm-T-Shirts unter Strickjacken... Trotzdem: Im Büro friere ich als sei es schon Winter. Die Kollegin liebt frische Luft, die Tür steht offen, wenn ich eintreffe, das Thermometer auf meinem Schreibtisch zeigt 16°C an. Hat sich dann mittags die Luft auf knapp unter 20°C erwärmt, ist der Kollegin heiß - und die Tür geht wieder auf. Ich friere. Überlege, künftig mit Outdoorjacke und Handschuhen am Schreibtisch zu sitzen.

Zu Hause? Ich soll meinen Fuß kühlen. Gleichzeitig habe ich das Bedürfnis nach ganz doll dicken Socken....

Eben den Wetterbericht gehört: Es geht abwärts. Eindeutig.

Glühwein. Habe ich irgendwo Glühwein?

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