Donnerstag, 6. Juni 2013

Augenweh - und dann Urlaub

An meiner Allergiesituation hat sich bislang nichts geändert.

Im Büro bitte ich darum, die (Außen-)Tür geschlossen zu halten - eine Tortur für alle, wir haben im Büro derzeit am Nachmittag 26°C. Kurzzeitiges Lüften lässt meine Augen jucken, die Bindehaut anschwellen, meine Sehfähigkeit schwinden. Unter anderem meine Kollegin besteht auf mehr "Tür auf", sie klagt über Kopfschmerz und stellt zeitweise die Kommunikation mit mir völlig ein. Die Chefdame besteht auf gelegentlich einer Viertelstunde "Tür auf" - alles verständlich. Aber für mich kontraproduktiv. Die Pollen kommen rein und bleiben drin. Nachmittags um 16 Uhr bin ich quasi blind und habe Augenschmerz.

Das gibt sich erst, wenn ich in meinen eigenen vier Wänden bin. Hier wird nur morgens ganz früh und abends spät kräftig die Luft ausgetauscht. Ansonsten bleiben Türen und Fenster geschlossen.

Das Ganze macht mich zu allem Überfluss furchtbar müde und "fertig" - ich möchte meine Reiseberichte weiter schreiben, aber ich habe keine Kraft für irgendwas. Hänge auf dem Bett herum, lasse den Fernseher laufen (Ton reicht durchaus) und irgendwann schlafe ich ein. Früh. Trotzdem wache ich morgens nicht erholt auf.

Nächste Woche habe ich "Urlaub" für ein paar Arzttermine - Blutzuckerkontrolle und Folgegespräch zwei Tage später (die Sprechzeiten der Arztpraxis sind absolut nicht kompatibel mit meinen Arbeitszeiten, auch nicht mit etwas Mühe) sowie ein Zahnarztkontrollbesuch incl. medizinischer Zahnreinigung, die seit der Montage meines Implantates Pflichtveranstaltung für mich ist. (Ich grusele mich übrigens davor, ich habe dabei heftige Schmerzen.)

Für das restliche Freizeitprogramm bin ich am Recherche betreiben:

Ist es sonnig und warm, kann ich schlecht durch die Natur spazieren. Aber es gibt Alternativen...

Hallenschwimmbad.
Elbfährenrundfahrt.
Museumsbesuche.
(Gerne auch gekoppelt mit z.B. Aufenthalten in der HafenCity, dort blüht auch fast nichts.)
Rathausführung.
Alsterrundfahrt.
Oder mal die großen Kirchen von innen betrachten.
Kino?
Wenn nichts mehr geht: Dickes Buch, Flasche Wein, Alternativ Becher Tee, je nach Wetter. Sofa.

Mit viel Glück hat in zehn Tagen das, was mir/meinen Augen derzeit so zusetzt, ausgeblüht und das Büro-Problem ist erledigt.

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