Samstag, 20. April 2013

Sonnenschein

Unter Antibiotikaeinnahme sich der Sonne auszusetzen ist kontraindiziert, also eher kontraproduktiv. Was sollte ich aber machen, wenn...

  1. Ich zwar gesundheitlich (na klar) noch angeschlagen bin,
  2. andererseits mein kurzer Einkaufsweg die Lust auf Gartenarbeit geweckt hatte?
  3. Hier noch 50 Blumenzwiebeln auf Versenkung in Erde lauerten und
  4. ich vormittags drei weiß blühende kleine Geranien vom Supermarkt mitbrachte sowie
  5. draußen ein wunderschöner Frühsommertag mich anlachte?


Die Lösung hieß, möglichst wenig Haut der Sonne auszusetzen - also langärmelig rausgehen - und die Zeit streng begrenzen. Jedenfalls war das meine Lösung ;-)


Ganz nebenbei ergab sich, das ist hier vollkommen ungewöhnlich und ungewohnt, ein netter kleiner Plausch mit dem freundlichen Nachbarn über mir, so von Balkon zu Terrasse.

Ich habe also ein gaaaaaanz kleines bisschen gegärtnert, alle Zwiebeln gesetzt, ein bisschen Unkraut gerupft, mich daran erfreut, dass die Natur explodiert, die Forsythie blüht seit ein paar Tagen (oh, sie muss gestutzt werden, sie blühte schon mal üppiger!), die Fliederknospen werden täglich dicker...

Nach gut einer Stunde machte ich draußen Schluss, ich hoffe, morgen scheint die Sonne auch wieder so schön!


Diese Primel ist ein echtes Gartenwunder! Kaum war der Schnee weg, blühte sie bereits, und nun ist sie so prächtig! Mit Dank und Gruß an Pati, die sie mir vor Jahren mitbrachte.

Nachtrag. Für den Rest des Tages habe ich mich dann vorsorglich wieder in den Krankenstand versetzt. Gegessen, Medikament genommen, hingelegt. Ganz dezent TV laufen lassen - ich weiß jetzt alles über das Leben auf der Erde, die Geschichte der Stahlherstellung und die Entwicklung von Flugzeugmotoren. zdf_neo.

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