Mittwoch, 27. März 2013

Niedrigschwellig

Unsere Monteure müssen dann und wann Belegfotos am Einsatzort machen.

Meist benutzen sie dafür ihre privaten Handys, die Firmenhandys können entweder nicht fotografieren oder sind keine Smartphones, also ohne Internet. Bisheriges Verfahren: Kundendienstler schickt Bilder über App an Kollegen.(Büro-)Kollege druckt (!!!) Bilder aus, so er Zeit hat und gerade daran denkt. Wenn ich Pech habe, löscht er die Fotos danach sogleich. Wer schon mal gedruckte Fotos gescannt und dann angesehen hat, kennt die Katastrophe (durch die unterschiedlichen Raster Drucker/Scanner). Aber vielfach werden die Bilder digital an den Auftraggeber weiter gereicht... So weit klar?

Ich muss also ständig Herrn X. auf die Nerven gehen, damit ich irgendwann bekomme, was ich brauche.

Nun habe ich zumindest mit einem Kundendienstler vereinbart, dass er mir die Bilder auf mein (ebenfalls privates) Handy schickt - das meine ich mit niedrigschwellig, denn für ihn ist es einfach und komfortabel.

Ich schicke, wenn ich Bilder und Kurzinfo erhalten habe, meist zur Feierabendzeit, das Ganze als Mail an meinen Arbeitsplatz und habe früh bei Arbeitsbeginn alles parat. Schon beim ersten Testlauf hat sich dieses Verfahren bewährt. Morgens um 8:00 spricht mich mein Chef an "da muss es Fotos geben" - meine Antwort "habe ich schon". (Haha...)

Dieses Verfahren war jedenfalls Grund genug, die Zugangsdaten fürs Firmen-Internet zu erbitten, denn immerhin verlangt ja niemand, dass ich das über meine private Verbindung manage. Da mein mobiles Internet im Büro praktisch nicht funktioniert, ich habe kaum Empfang fürs normale Handynetz hinter den Firmenmauern, finde ich das natürlich jetzt ganz komfortabel...

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