Donnerstag, 7. Februar 2013

Stimmlos

Seit meinem letzten Infekt im Dezember plagen mich Probleme mit meinem Hals. Stimme mal da, mal weg, Räuspern, Husten, an einigen Tagen ging nichts mehr, an anderen war alles in Ordnung. Oder bunt gemixt. Zum Beispiel gestern Abend beim Skypen mit der Tochter: alles bestens, zwei Stunden ohne größere Heiserkeit etc. geklönt.

Und dann heute! Im Job stieg der Druck. Ich muss morgen Mittag meinen Schreibtisch komplett leer haben. Mein Chef versorgte mich aber heute noch mit Ausschreibungen und Co., außerdem liegen drei dicke Vorgänge zur Abrechnung bereit, mit denen ich viele Stunden nicht weiter kam mangels Kooperation anderer Unternehmen. Und Telefon, das Tagesgeschäft... Meine Stimme begann, ihren Dienst einzustellen.

Manchmal hilft ein sofortiges Maßnahmenpaket aus Salbutamol-Spray, frischer Luft (Tür weit öffenen) und heißem Tee. Das war auch heute ganz gut, reichte aber nicht.

Nachdem ich aber erstens meinem Chef einen Telefonierjob zwecks Klärung aufgehalst hatte, ein Kollege sich tatkräftig meine dicken Vorgänge zwecks Mitarbeit griff und die Kollegin begann, die Ausschreibungen zu bearbeiten, waren fast schlagartig mein Hals, meine Stimme, meine Atmung einwandfrei.

Ein gutes und sehr handfestes Beispiel dafür, wie schnell man "einen dicken Hals" bekommen, einem etwas "die Luft abschnüren" oder "die Stimme versagen lassen" kann.

Wieder etwas dazu gelernt.

Keine Sorgen machen um meinen Hals. Sondern Druck loswerden, dann klappt der Rest auch.

Danke, lieber Kollege, liebe Kollegin (die mir so oft einen Tee macht).

Kommentare:

  1. Das ist wirklich mal ein sehr anschauliches Beispiel, liebe Gudrun!
    Ich wünsche dir eine traumhafte Zeit! Erhol dich und geniesse die Zeit mit Tochter &co.!
    Angelika

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