Samstag, 16. Februar 2013

Ranelagh und Dundrum


Der Donnerstag war dem Sport gewidmet: Ich hatte schon vor meinem Urlaub der Tochter zugesagt, mit ihr ins Schwimmbad zu gehen, damit sie ihren regelmäßigen Sport nicht meinetwegen vernachlässigen sollte. (Wer mich kennt, weiß, dass ich ganz gern schwimmen gehe...) Mein Badeanzug war also im Reisegepäck mitgekommen.

Der Weg zur Schwimmhalle ist nicht eben kurz, so dass wir von und zur LUAS je einen recht langen Spaziergang zu machen hatten. Da uns aber das Wetter hold war, war dieser recht angenehm, es gab viel zu sehen, vor allem hübsche Häuser, und schließlich ein kleines Einkaufszentrum.




Das Schwimmbad entpuppte sich als sauber und modern, nicht viel anders als unsere Schwimmhallen. Einzig, dass ich am Empfang/an der Kasse ein Formular auszufüllen hatte über Namen, Adresse, Alter und meinen Gesundheitszustand, ich wurde dann auch prompt gefragt, ob ich meinen "inhaler" dann auch dabei hätte.

Von der nächsten Stunde entfielen dann ungefähr 45 Minuten auf das Schwimmen, ich natürlich in der "slow lane". Ach so: Es geht dort sehr diszipliniert zu, es gibt Bahnen für schnelle und langsame Schwimmer, die wie vorgeschrieben mit oder gegen den Uhrzeigersinn abgeschwommen werden dürfen. Der Bademeister sitzt auf seinem Hochsitz und schaut zu, dass alles seine Ordnung hat. Das Springen vom Beckenrand ist verboten. Alles sehr zivilisiert.

Der schließlich von mir gefürchtete Muskelkater blieb übrigens aus, keine Gummibeine, nichts. Aber ich konnte feststellen, dass ich mir trotz Krankheit noch eine Menge zutrauen kann!


Nach unserer Rückkehr und einer Essenspause ging es wieder los, dieses Mal nach Dundrum, ...




... es gab noch etwas im Einkaufszentrum zu begutachten, dann ein Treffen mit der Tochterfreundin zwecks gemeinsamen Essens, die uns später im PKW zurück brachte. So kam ich denn auch noch in den Genuss, während der Fahrt im Auto auf der linken Seite vorn zu sitzen...


Wein. Ja, auch ein schönes Thema. Man mag es kaum glauben, aber im Land des Guinness gibt es Wein in reicher Auswahl zu kaufen, allerdings zu exorbitanten Preisen. So standen wir kürzlich im Dunnes Store, hatten die Qual der Wahl, mir widerstrebte es, eine Flasche zum mehr als doppelten Preis wie Zuhause auszuwählen... mit der Folge, dass er uns nicht wirklich schmeckte. Die Tochter brachte es auf den Punkt: Wie alter, kalter, abgestandener Glühwein. Und das war ein Merlot.



Die angebrochene Flasche mit Verachtung strafend gingen wir gestern Abend in das hiesige Weingeschäft: Es hat eine unglaubliche, riesige Auswahl von Weinen aus aller Welt, sortiert nach Herkunftsland, zu Preisen, die ich freiwillig nicht ausgeben würde. Was wir dort kauften, war allerdings später am Abend, als eine andere Freundin hier "Hallo" sagte, sehr lecker!

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