Dienstag, 15. Januar 2013

Hinterland

Ich schreibe hier im Moment wenig über meine Bemühungen, mir die italienische Sprache weiter zu eigen zu machen, vor allem deshalb, weil es mir nicht gelingen will, mir einen regelmäßigen einhaltbaren Zeitplan zu erstellen.

Trotzdem versuche ich, so viel wie im Moment möglich, kleine Lernhäppchen in meinen Alltag zu integrieren.

Seitdem ich ein Smartphone habe, starte ich jeden Morgen in der S-Bahn eine App, die mir italienische Zeitungen anzeigt. Meine tägliche Wahl fällt auf "Il Messaggero" aus Rom. Kein Bericht über Monti, Berlusconi & Co., Politik ist zu schwierig für den frühen Morgen und anstrengend, wenn ich immer wieder die Leo-App mit den Vokabeln befragen muss.

Sehr gut "funktionieren" für mich Artikel über das Wetter (große Angst vor drohender Schneekatastrophe in Rom) oder ein abgestürztes Sportflugzeug an der Küste von Venezuela mit italienischer Prominenz an Bord, ein Wohnungsbrand... usw. usw.

Heute stolperte ich über das Wort "Hinterland" - da haben die Italiener ganz offenbar unser deutsches Wort 1:1 übernommen:

Mobilitato anche F.P., sindaco di Subiaco, tra i comuni dell’hinterland più colpiti lo scorso anno.

(Il Messaggero: Neve a Roma, Alemanno: “Leggenda metropolitana” 14 Gennaio 2013)

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