Samstag, 6. Oktober 2012

Geschwächelt

05.10.2012 - 21:1 Uhr

Ob es an dem Abschluss des Kurses mit Test lag (kann eigentlich nicht) oder am Wetter (unvorstellbar: Es war so heiß heute, wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich es wohl kaum noch glauben können) - ich war nicht so ganz "auf dem Damm".

Aber der Reihe nach...

Eineinhalb Stunden Grammatiktraining mit Gianni, dann bei Patrizio der Test (86 % ist kein schlechtes Ergebnis, ein Teil errechnet sich aus der laufenden Kursmitarbeit), der mir auch (also doch!) das Zertifikat ausstellte. Mit jedem Lehrer machten wir noch einige Abschiedsfotos, schade nur, dass die nette Amerikanerin heute nicht dabei war!


Ich war sehr erstaunt und gerührt, dass die Türkin, die anfangs überaus zurückhaltend war und im Laufe der Zeit tüchtig "Fahrt" aufgenommen hatte, sich persönlich ausdrücklich von mir verabschiedete! (Und natürlich das Freundinnen-Duo, ohne das es nicht halb so lebhaft zugegangen wäre...)

Dann die große Tasche, Jacke (morgens frisch, mittags heiß) im Hotel abgeladen und zu einem Spaziergang aufgebrochen. Inzwischen kenne ich ja auch die kurzen Wege, bin also schnurstracks zum Fluß gegangen (daher nochmal die phantastischen Fotos) und habe mich im Sesto Fiorentino herum getrieben.




Das ist eine reine Wohngegend, nicht uninteressant, teils gehobene Klasse, eine Straße weiter aber eher ärmlich. Ich wollte mir eigentlich die Kirche anschauen, die auf all' den vielen Arno-Fotos zu sehen ist, aber sie wollte mich nicht! Besser: Vermutlich hatte ich schon den richtigen Weg eingeschlagen und war nur wenige Meter entfernt - aber es waren so viele männliche Wesen auf der Straße, die mir nicht wirklich geheuer waren. Ich hatte schon die Kamera nicht in der Hand, stattdessen eine italienische Zeitschrift, um mich nicht sofort als Touristin zu outen, aber wirklich gut fühlte ich mich nicht dort.



Also bin ich lieber wieder an die Uferstraße spaziert und habe dort auf meinem Rückweg noch einige malerische Motive aufgenommen.


Mittlerweile war mir nur noch heiß, ich war ausgesprochen schlapp und "fertig", dass ich mich ins Hotel schleppte, wo ich Siesta hielt. Ob das so gut war? Nach einem Schläfchen hatte ich Probleme, mich zu reaktivieren. Na gut, dann fing ich schon mal an mit dem Sortieren meines Gepäcks, denn so langsam machte ich mir wirklich Gedanken, wie ich all' den Krempel einpacken sollte. Inzwischen habe ich die Übersicht und bin nur noch wenig unruhig ;-)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen