Donnerstag, 4. Oktober 2012

Abendlicht

Auch hier wird es angesichts der Jahreszeit schon früh dunkel, so dass - nachdem ich am Nachmittag brav meine Übungsaufgaben erledigt hatte - als ich meinen nächsten Weg nach draußen machte, alles in ein schönes weiches Licht getaucht war...

Eigentlich war ich so ein bisschen ziellos, so dass ich beschloss, mich nach dem Bus für meinen nächsten größeren Ausflug zu erkundigen. In direkter Bahnhofsnähe ist eine Tourist-Information, dort bekam ich Rat und Hilfe samt der nötigen Biglietti. Dieses war der erste Moment, dass es für mich völlig normal war, Italienisch zu sprechen, und ich mich dabei kein bisschen merkwürdig fühlte. Es klappt einfach alles zu gut!

Dermaßen beflügelt ging ich im Bahnhof zum Zeitschriftenstand, fragte nach einer bestimmten Illustrierten (weil ich sie nicht finden konnte) und erfuhr, dass sie erst morgen zu haben sein wird.

Weiter, Latte Macchiato "per portare via" geholt, mit diesem in der Hand einen anderen Bahnhofsausgang erkundet und dabei, na klar! - eine ganz normale große Post gefunden! Warum hatte ich eigentlich letztens so sehr suchen müssen? Es findet sich irgendwann alles von selber. (Nur dass ich jetzt keine Post mehr brauche :-) )




Okay, hier an der Seite vorbei, musste es Richtung Fluss gehen... rechter Hand die Kirche Santa Maria Novella... das wird wohl nichts Besonderes sein, ich hatte ja kürzlich schon alles im Regen gesehen... Denkste!





Die Kirche strahlte, so schön es ging, und die Piazza war sehr belebt, die umliegenden Häuser leuchteten im Abendlicht. So konnte ich es nicht lassen, gefühlte tausend neue Fotos zu machen - und entdeckte in bzw. unter den Obelisken Schildkröten!




Nach einer großen Runde auf der Piazza ging es durch eine noble Straße weiter zum Arno. Unterwegs hielt ich einige unautorisierte Schaufensteransichten fest - es ist zu schön, hier einfach nur zu gucken!




Schon war ich am Arno und einfach nur hingerissen von den schönen Ansichten.





Zurück ging ich den kürzlich bereits beschrittenen Weg, vorbei an den Häusern der exklusivsten Modemarken (merke: hinter dicken Mauern in riesigen Palazzi verbergen sich ultramoderne Geschäftsräume!)

Und schon - und das ist hier das Phänomen, sofern die Richtung nur so ungefähr stimmt - sah ich ein mittlerweile sehr vertrautes Bild:


Noch einmal kurz den Dom und den Turm bestaunt, Essen gefasst, ab ins Hotel.


Wenn dann auch dieser Blogtext samt Bildern geladen ist, werde ich mich nochmal über meine Grammatik hermachen. (Ja, Streberin, ich weiß.)

Buonanotte - 20:06 Uhr

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