Samstag, 1. September 2012

Drei Kilogramm

LaNonna hat eine Waage - im Gegensatz zu mir. Nach über zwanzig waagelosen Jahren wollte ich mir letztens eine kaufen: no chance. In ganz Harburg war keine zu bekommen. Aber egal, ich schweife ab:

Ich absolviere ja mehr oder weniger regelmäßig "Muttertag", so nutzte ich die Gelegenheit...

Nach drei Wochen zuckerfreien Essens habe ich ganz ohne Anstrengung drei Kilogramm verloren.

Wohlgemerkt: Ich esse reichlich, esse mich satt, zähle keine Kalorien, achte nicht auf den Fettgehalt. (Allerdings macht zu viel Fett Magenschmerzen, also passe ich doch auf.) Einzige Vorgabe war ja, weil mein Blutzucker etwas über dem Grenzwert lag, auf raffinierten Zucker und Fertiggerichte etc. mit Zuckerzusatz zu verzichten. Das ist gewöhnungsbedürftig, und ein Einkauf ohne Lesebrille funktioniert meist nicht. Einziges Zugeständnis mache ich bei Brot - Brot ohne Zusatz von einer Zuckerart scheint es nicht zu geben, und ohne Brot kann ich nicht sein. Ansonsten heißen die Zauberworte:

Gemüse, Obst, Naturjoghurt, Gemüse, Gemüse, Obst, Obst...


Nervig ist der "Zwischendurch-Hunger", den ich sonst mit einem Keks, einem Fruchtjoghurt, einem Müsliriegel gestillt hatte. Im Büro gibt es dann ein oder zwei Vollkornreiswaffeln oder einen Apfel, ansonsten: Ignorieren, dieser "kleine Hunger" vergeht meist schnell wieder.

Das alles scheint ein Kilogramm pro Woche zu "schaffen", Kleidung sitzt lockerer, und, ziemlich überraschend: Es geht mir so gut! Keine bleierne Müdigkeit mehr, dafür mehr Luft zum Atmen. Ich könnte Bäumchen ausreißen!

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