Sonntag, 26. August 2012

Besteck II - Recherche

Es soll schließlich nicht irgendein Besteck sein, sondern dasjenige, welches sie in den nächsten Jahren durch den Alltag begleiten soll, jedes In-die-Hand-Nehmen auch ein leiser Gruß von Zuhause sein.

So war es mir sehr recht, dass die Große samt Liebsten mich gestern in den Fachhandel begleiteten, wir uns alles genau anschauten und ich den Fragenkatalog abarbeiten konnte. Wir hatten einen netten, sachkundigen Verkäufer, der schnell begriff, dass wir kein x-beliebiges Kundschaftspublikum waren, sondern bereits einiges an Vorinformation mitbrachten.

Ich hatte eine Liste mit bevorzugten Design-Namen, zu denen es Fragen zu beantworten galt wie zum Beispiel: Ist der Löffel groß genug, um gemütlich Müsli mit viel Milch zu löffeln? Die Griffe matt oder blank? Wie fassen sich die Teile an? Lohnt sich wirklich der höhere Preis für Modell X? Der Verkäufer beantwortete Fragen zu der neuen super-duper Qualität, zu den Preisunterschieden (Messer drölfzehnfach geschmiedet), war sehr clever und holte ein Geschirr, dass möglicherweise den töchterlichen Geschmack treffen könnte, und drapierte das Besteck:


Am Ende würden wir drei uns hierfür entscheiden, wenn der Kauf denn für uns getätigt sein sollte. So habe ich heute einen Bericht samt Bildern gemailt, und warte nun auf Kommentare oder das nächste Telefongespräch.

Übrigens wunderte es mich, dass der Tochterliebste nicht am Fotografieren gehindert wurde! (Danke.)
Und: Er hat eine Quelle gefunden, die preislich noch unter der Auszeichnung im Einzelhandel liegt. (Nochmals danke.)

Ich glaube, ich sollte künftig alle größeren Einkäufe nur noch mit Nina und Ninaliebstem erledigen, denn was ich später am Tage noch erlebte, ... aber das ist eine Geschichte für die nächsten Tage. (Jetzt ist nämlich Schlafenszeit.)

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