Samstag, 7. Januar 2012

Hiobs Brüder und die Brille

An einem Tag "zwischen den Tagen" zog es mich in die City, einen Bummel über die Restweihnachtsmärkte machte ich, schaute so in das eine oder andere Geschäft hinein und, das war ja irgendwie wieder klar, ich landete schließlich in einer Buchhandlung. Als ich so versonnen an dem Tisch mit den historischen Romanen stand, fiel mir schlagartig auf, dass ich, seitdem ich Italienisch lerne, kein einziges Buch mehr einfach so aus Spaß gelesen habe. Und ich griff zu... drei Romane kamen in meine Einkaufstasche.

Gleich nachmittags machte ich mich über "Hiobs Brüder" von Rebecca Gablé her: Englisches Mittelalter im Jahr 1134 (ich kann jetzt nicht nachsehen zur Kontrolle, das Buch ist bereits in Dublin...), eine Insel voller Gefangener, die von Amnesie bis Trisomie 21 allerlei verschiedene "Gebrechen" haben; sie kommen als Folge eines Unwetters frei... und bestimmen den Fortgang der britischen Geschichte.



Je mehr Stunden ich las, desto weniger konnte ich (mit meiner wirklich perfekten Arbeitsbrille) sehen. Am nächsten Tag stand ich vor dem Optiker meines Vertrauens und verlangte nach einer Einstärkenbrille, die ich schon am nächsten Vormittag in Empfang nehmen konnte! So stand weiterem ungetrübten Lesegenuss nichts mehr im Wege.

Über den Namen der Autorin war ich in irgendeinem Blog vor längerer Zeit gestolpert, und siehe da, es war eine gute Wahl. Künftig werde ich mehr von Rebecca Gablé lesen. Aber es warten noch zwei andere Bücher auf mich - jedoch sind die Cousine und ich jetzt wieder angefangen, italienische Lektüre zu bearbeiten, es wird sich also ein wenig hinziehen...

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