Dienstag, 29. November 2011

Weihnachtsurlaubspläne

Töchterlein hat Flüge gebucht. (Was ist das nur teuer von Dublin nach HH?!? Dagegen war Rom ja zum Taschengeldpreis zu haben!) Ich habe Urlaub eingereicht. Was mit meinem futuro Genero ist, weiß ich noch nicht. Wenn die Nonna planmäßig aus der Reha-Klinik zurück kommt und alles so weit ok ist, besucht sie zu X-mas, in meiner aktuellen Terminologie sollte ich lieber Natale sagen, der ältere Herr aus dem Süden. Zusammen mit meinen hier ansässigen Kindern und Co. wird unsere Weihnachtsfeierrunde groß, größer... ganz genau: Ich habe mir immer eine große Famiglia gewünscht!

Also muss ein ausziehbarer Esstisch her nebst einiger stapelbarer Stühle. Gestern Abend alles besprochen :-)) Das sollte dann zu Weihnachten auch klappen!

Und bevor ich hier jetzt zuviel sinnloses *chiacchiere* veranstalte, sage ich nur buonanotte.

Lesezeichen

Ab ist der Brillenbügel

... anderer Titel: Einohrig (?)

Gestern Abend fiel mir meine Brille aus dem Gesicht, wortwörtlich. Ein Bügel ist ab. Einfach so. Und keine Schraube in Sicht, die fest zu schrauben wäre, so sehr ich auch (mit der alten Brille auf der Nase) gesucht habe. Es handelt sich hier um eine zwar schicke aber trotzdem irgendwie merkwürdige Steckkonstruktion...





(Ich kann erst morgen zum Optiker, es ist Dienstag, da komme ich bekanntermaßen immer spät nach Hause.)

Und: Nein, ich zähle nicht zusammen, was in letzter Zeit alles nicht wie vorgesehen funktioniert ;-(

Update: Die Senseo funktioniert einwandfrei. Zwar macht sie ein etwas anderes Geräusch als die vorherige - aber egal. Danke an die Tochter für die zügige Reklamation.

Montag, 28. November 2011

Senseo-Tausch

Nach nur gut einem Jahr Senseo-Leben war sie hin. Kein Bild - kein Ton... verkehrt. Nochmal: Kein Lämpchen - keine Aktion... Da die Maschine ein Nina-Geschenk war und das Töchti so ordentlich immer alles aufbewahrt, hatte sie selbstverständlich noch den Kaufbeleg... Heute bekam ich von ihr das Austauschgerät.

Ganz geschickt nutzten wir die Gelegenheit ... sie brachte jemanden mit, den ich "wieder kennenlernen" durfte. Lustig, wenn man (ich) jemanden zuletzt sah, als er 10 Jahre alt war - und das Ganze 20 Jahre her ist :-)) Und mehr schreib ich darüber nicht an dieser Stelle.

P.S. Meine neue Brille hat sich von einem ihrer Bügel verabschiedet, und ich komme erst am Mittwoch zum Optiker. Im Moment muss also die alte (eigentlich ausgediente) Brille herhalten.

Sonntag, 27. November 2011

Erster Advent

Ich bin beschäftigt, räume, hänge Lichterketten auf, sortiere Kerzen... und wünsche Euch einen feinen ersten Advent.

Freitag, 25. November 2011

Die tickt nicht richtig

Vom Töchterlein bekam ich eine Uhr geschenkt, gut durchdacht, fein ausgesucht, ich freute mich sehr. Gemeinsam waren wir dann beim Juwelier, um sie ein wenig enger machen zu lassen.

Zwei Tage später, die Tochter war bereits wieder abgereist, fiel der Verschluss ab und ein weiterer Stift lockerte sich. Ich dachte an eine Reklamation der Juweliersarbeit.

Weitere zwei Tage später fielen mir wieder zwei Stifte fast entgegen. Ich dachte ein eine Reklamation beim Hersteller. Der Juwelier bot nach neuerlicher Reparatur an, sie zwecks Garantie einzuschicken.



Ich wollte das bis Weihnachten weiter beobachten und sie dann ggf. der Tochter direkt mitgeben. So haben wir es mittlerweile besprochen.

Heute stellte ich fest, dass sie nicht richtig geht. Täglich verliert sie ca. 7 Minuten. Wird wohl auf jeden Fall eine Reklamation werden müssen... schade!

Donnerstag, 24. November 2011

Bücherwirrwarr

Vorab: Es geht bei nachfolgendem nicht um Weihnachtsgeschenke! Sonst könnte ich das wohl kaum hier breit treten.

Kürzlich stand ich mit zwei Bücherlisten in der Buchhandlung. Auf jeder waren drei Bücher, die eine lose Romanfolge darstellten, gelistet. Insgesamt also von zwei Autoren. Meine Ansage hieß:

Von Liste Nummer eins bitte alle drei (waren nicht vorrätig, obwohl Klassiker).
Von Liste Nummer zwei ist mir der Autor unbekannt, aber die Beschreibung im Werbemagazin war interessant (mit heraus gerissener Seite wedelte ich herum), ob ich vielleicht mal hineinschauen könnte? Wenn mir der Schreibstil gefallen sollte, hätte ich gern alle drei. Man bot mir eine unverbindliche Bestellung "zur Ansicht" an, notierte Namen, Adresse, Telefonnummer.

Nach einer Woche des Wartens telefonierte ich heute. Das Ergebnis: von jeder Liste sind zwei Bücher bestellt worden und vorhanden. Was soll ich denn damit? Telefonnummer? Nicht vorhanden. Meine Listen, die ich der Buchhändlerin in die Hand gedrückt hatte? Nicht vorhanden.

Na toll. Meine Klassikerliste hatte ich aus dem Internet und liegt hier als zweiter Ausdruck vor mir. Aber die andere - das war ja die Seite aus dem Magazin... Der Schriftsteller ist mir doch noch nicht geläufig. Online gibt es ein neues Magazin mit anderen Themen

Hat jemand von meinen Lesern das Thalia-Magazin 03/2011 noch irgendwo herumliegen? Ich bräuchte bitte die Seite 8 (oder war es die 11?) Habe nämlich noch das Gegenstück Seite 9/10 hier...

Ich bestelle zwar oft beim Buchversender, aber manchmal mag ich gerne in Bücher hineinlesen und sie in der Hand halten, bevor ich eine Kaufentscheidung treffe. (Buchhandlungen sind große Verführer für mich.)

Montag, 21. November 2011

Italienisches Durcheinander

Den ersten Arbeitstag habe ich gut überstanden, wenngleich auch mit ziemlich verstopftem Kopf. Dagegen gibt es seit heute Abend "Sinupret" - so allmählich wird es Zeit, dass mir meine Apotheke den roten Teppich ausrollt, wenn ich komme :-)

Dann heute Abend die Telefonnummern-Info der Lady auf meinem AB, sie ist ja heute in die Reha-Klinik gebracht worden. Ja fein..... bei den Patiententelefonnummern handelt es sich also um gebührenpflichtige 01805-Nummern. Abzockeeeeeee!!!!!

Ich hielt mich für sehr schlau und wählte natürlich zuerst die normale Klinik-Nummer mit der persönlichen Nr. hintendran - diese war mir ja direkt auf mein Phone übermittelt worden. Denkste, da gibt es dann eine Ansage, dass die Patientennummern neuerdings... 01805..... usw. usw. ....

Inzwischen rief der italienische Herr an, der vor Sorge fast verrückt wurde, da er die Lady nicht erreichen konnte. Er hatte (selbst heraus gefunden) die Zentrale der Klinik angerufen und in mühsamem Deutsch seinen Wunsch erklärt. Dem man nicht nachkam. Man weigerte sich, das Gespräch zu verbinden und verwies ihn an die Service-Nummer, die auch zuerst eine Ansage mit den Kosten bringt. Völlig aufgeregt wandte er sich an mich...

Er ließ mich nicht ausreden, nichts erklären - und dafür brauche ich lange, denn ich habe gerade überhaupt keine Sprechübung, bin gesundheitlich angeschlagen und muss erst über diese komplizierten Sachverhalte auf Italienisch meditieren... Und er war zwar sehr freundlich - aber aufgeregt ohne Ende. Wie schön, dass ich wenigstens Ziffern sehr fit und sicher auf Italienisch kann!

Ich habe versucht, diese Sache mit der deutschen Service-Telefonnummer zu erklären - aber ich weiß nicht einmal, ob diese überhaupt (mit der deutschen Vorwahl) aus dem Ausland zu erreichen ist. Puh.

Schlussendlich habe ich dann auch erstmal selbst mit der Lady telefoniert, die sehr erschöpft und müde ist, Schmerzen hat und tapfer alles macht, was sie muss. Außerdem von den Bemühungen des o.g. Herrn berichtet.

Und nun bin ich fertig mit diesem Tag, warte auf meinen Lieblingstatort aus Münster um 21 Uhr (alle anderen habe ich mir mittlerweile so gut wie abgewöhnt), um danach sofort ins Bett zu kippen.

Ciao!

Sonntag, 20. November 2011

Kopfschmerzen

Gesund fühlt sich anders an. Trotzdem versuche ich es morgen mit der Lohn-und-Brot-Arbeit wieder.

Immerhin: Ich habe schon jetzt (!) ungefähr 80 % aller meiner Weihnachtsgeschenke nicht nur gekauft sondern auch verpackt. Das ist vollkommen unüblich für mich, entstresst aber ungemein. So bleibt noch Energie für anderes auf meiner Liste. Wenn sie denn erst da wäre, die Energie.

Ach ja, die Nonna: Nachdem ich tägliche Updates über den Umweg aus dem Veneto erhielt, zweifelte ich allmählich an meinem Sprachverständnis und telefonierte gestern selber mit dem Krankenhaus. Dort war die diensthabende Krankenschwester so freundlich, das Telefon weiter zu reichen: Ja, Bluttransfusion stimmt, aber ohne Dramatik, einzig zum Zwecke der schnelleren Erholung. Die Übungen und das Gehen mit dem Rollator werden fleißig gemacht, der Transport zur Reha-Klinik soll Montag erfolgen. Die Zimmertelefonnummer erhalte ich, so bald sie vorhanden ist.

Programmschwerpunkt bei ARTE

So, ich habe ein bisschen weiter im Online-Angebot von Arte gestöbert und hier die komplette Übersicht für "bella italia" gefunden. (pdf)

Die Erstausstrahlung des Films von gestern wurde vorgezogen aus Anlass des Rücktritts von Berlusconi. Er wird noch zwei Male gezeigt werden und ist sicher deshalb auch noch länger in der Mediathek vorhanden. Ich will ihn hier nicht zerreden sondern nur unbedingt empfehlen! (Ich habe ihn mir eben zum zweiten Male angesehen.)

Samstag, 19. November 2011

TV-Dokumentation über Italien

Heute, 19.11.2011, um 22.00 Uhr auf ARTE: Italy, Love It or Leave It

Film in der Mediathek

Beschreibung von tvtoday.de:

Italien - das Land, in dem laut Goethe die Zitronen blühen und nach dessen Sonne sich zahllose Nordeuropäer sehnen. Doch derzeit ist es eher ein Land, das durch Politikskandale, Korruption, Schuldenkrise und Müllberge in den Schlagzeilen erscheint. In ihrer Dokumentation 'Italy: Love It, or Leave It' laden die italienischen Filmemacher Luca Ragazzi und Gustav Hofer auf eine Reise durch ihr Land ein. Sie machen sich auf die Suche nach guten Gründen, trotz Silvio Berlusconi, der Mafia und schlechter Wirtschaftslage auch heute noch dem Stiefelstaat die Treue zu halten und nicht - wie immer mehr junge Leute - ihm den Rücken zu kehren und auszuwandern. Es ist eine ebenso unterhaltsame wie kritische Bestandsaufnahme des wohl bizarrsten Landes Europas. In 'Italy: Love It, or Leave It' zeigen die Regisseure ihr Land auf originelle und unerwartete Weise. Sie spielen mit Klischees und erzählen Geschichten von Menschen, die mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft für ein besseres Italien arbeiten. Dieses verborgene Italien ist zwar anders als das Sehnsuchtsland, von dem Touristen gerne träumen, aber deshalb nicht weniger reizvoll. 'Italy: Love It, or Leave It' ist ein Film, der die Sicht auf Italien verändert, egal welche Vorstellungen man bisher von diesem Land hatte. (Senderinfo)

Weitere Ausstrahlungstermine:
Sonntag, 27. November 2011, 23:25
Freitag, 2. Dezember 2011, 10:10

Gespenstischer Nebel

Jedenfalls fiel mir das zuerst ein, als mein Blick zufällig aus dem Fenster fiel:



So eine richtig schöne Kulisse für einen novemberlich-schaurigen Film...



Dabei hatten wir heute recht gutes Wetter, es war fast warm...



Die Luft war zwar ein wenig feucht und die Sonne verhangen, aber nichts deutete im Vorwege auf dieses Schauspiel hin.


Freitag, 18. November 2011

Collage für Petra

Da sie gerade Geburtstag hatte, fielen mir die Collagen ein, die ich ihr vor fünf Jahren gebastelt hatte, eine zeig ich hier:



Diese Bilder decken einen Zeitraum von ungefähr 15 Jahren ab, begonnen mit unserem Klassenfoto mit 15/16 Jahren und - genau daneben beendet mit unserem Discoabend mit Anfang 30 Jahren ;-))

Aufräumeritis

Ich meine, es geht mir seit heute Nachmittag besser.

Am Vormittag begann ich damit, meine Lernutensilien zu sortieren - ach, wäre all' das Italienische doch schon in meinem Kopf anstatt nur in den Büchern und auf den CDs! Beim Sortieren ließ ich eine Lern-CD laufen und als ich müde wurde, guckte ich mir nach langer Zeit mal wieder "Maria, ihm schmeckt's nicht" an.

Danach öffnete ich Schranktüren, sortierte dies und das, trennte mich auch von Dingen, räumte... fatal, fatal, jetzt kann ich nämlich zusehen, wie ich das Zimmer wieder in Ordnung bekomme! (Zwischendurch war ich damit beschäftigt, manches ins Verschenke-Netzwerk zu setzen, eine To-do-Liste für morgen zu machen etc.)

Richtig gesund bin ich noch nicht, aber ich halte das Räumen schon für ein gutes Zeichen!

Kahl

... sieht es jetzt auf meiner Terrasse aus - oder zumindest gewöhnungsbedürftig, nachdem kürzlich die Gärtner das Dornengestrüpp abgesäbelt hatten:


Licht!


Gibt es jetzt freien Einblick in meinen Privatbereich?


Dort liegt der riesige Berg Gestrüpp!

Und alles, was zertreten wurde, begutachte ich erst im Frühjahr - erst dann kann ich es auch richten. Oder die Natur bringt es vielleicht selbst in Ordnung?

Donnerstag, 17. November 2011

Anruf aus dem Süden

Ich verbringe weiter den größten Teil des Tages sitzend/liegend und kämpfe gegen meine Erkältung an, trinke Tee, Tee, Tee. Ab und zu fällt mir ein, dass ich wohl auch etwas essen sollte... Einer Bronchitis bin ich wohl entkommen, ansonsten geht es mir nicht so berauschend.

Vor einer halben Stunde: Telefon. Der italienische Herr informierte mich über den Zustand der Nonna (alles wie gewünscht) und ich sollte doch bitte meinen Bruder auch informieren. Mein Italienisch war grottenschlecht, da eben krank und unkonzentriert. Immerhin schaffte ich es, ihn nach seiner Gesundheit zu fragen (von deren Problemen ich weiß) und mich für den Anruf zu bedanken. Mein Italienisch ist noch nicht gut genug, um immer und jederzeit abrufbereit zu sein. (Gemeint ist selber sprechen - verstehen geht irgendwie immer.)

Auftragsgemäß rief ich X an - der nun seinerseits krank zu Bett liegt, mit der anderen Erkrankung, die gerade die Runde macht.

Aber wenn schon sonst nicht viel klappt - wenigstens kann ich in aller Ruhe Brainstorming machen hinsichtlich Weihnachtsgeschenken. Und DVDs gucken, so viel ich mag. Na super.

Dienstag, 15. November 2011

Aus dem Verkehr gezogen

... hat mich der Doc nun bis zum Wochenende. So einen Infekt brauche ich nicht, ehrlich. Aber noch weniger muss ich mit dickem Kopf und erhöhter Temperatur im Büro sitzen - die Zeiten sind endgültig vorbei. (Die Friedhöfe sind voll von den Unentbehrlichen.)

Wie schön, dass ich gerade am Wochenende mit der Tochter so leckere Teesorten eingekauft habe! Krankenkost heute = 5-Minuten-Kartoffelmampf aus Plastikpott. Wenn ich krank bin, brauche ich so etwas.

Ansonsten: Fußball. Ich denke an die Tochter, die ich im Stadion glaube mit ihrem irischen Multikulti-Trupp. Hoffentlich warm angezogen, wir haben hier so 2 bis 3 Grad! - Und während ich so der deutschen Mannschaft zusehe, werde ich immer müder... und mir wird immer wärmer...

Montag, 14. November 2011

Eiskalt und neblig und das Töchterlein

... ist wieder fort. Noch nicht weg geflogen. Umgezogen ins Tagungshotel zu den Kollegen.

Schade, dass sie nicht so ganz gesund war. Schön, dass sie uns "so zwischendurch" kurz besuchen konnte. In sechs Wochen etwa ist das Töchterlein wieder hier - so bald ist nämlich schon Weihnachten!

Freitag und Sonnabend hatten wir hervorragendes Wetter. Zwar eisig kalt (Schal! Handschuhe! Dicke Socken!), aber es schien die Sonne. Dann änderte sich die Wetterlage: Nachtfrost, Raureif und Nebel 24 Stunden am Tag. (Offenbar nur hier südlich der Elbe. In Hamburgs Norden herrschte zumindest heute klare, weite Sicht.) Diese drückende feuchte Luft ist so gar nichts für mich, alles strengte doppelt an, schwere Atmung und Herzklopfen bis in den Hals. Dazu macht sich bei mir ein Infekt breit. (Also wieder Cortisontabletten.)

Gestern trafen wir uns mit Töchterchens Bruder in der City, schauten so dies und das an, shoppten ein wenig in der Wandelhalle und verspeisten ein "halbes Schwein auf Toast".

Dem Wetter angemessen verliebte ich mich augenblicklich in diese Hauspuschen, die wenig mehr sind als Socken mit Sohlen und sooooo gemütlich!



Gestern Abend gab sich die Tochterfreundin die Ehre - ich hatte sie auch lange nicht mehr gesehen - das gute "Kind" ist so fleißig und lernt andauernd, so dass wir einen bunten Abend hatten, zu dem erst eine reichliche Verkostung neu eingekaufter Teesorten gehörte, dann allerlei Antipasti und schließlich noch ein guter Schluck Rotwein.

Da wir nun beide gesundheitlich ein wenig angeschlagen waren, übertrieben wir unseren langen Abend dieses Mal nicht (sehr) und waren gegen Mitternacht im Bett. Schließlich hatten wir uns für heute den Wecker gestellt!

Heute Vormittag ging es dann auf eine kleine Runde nach Harburg, schöne Dinge angucken und einkaufen. Während wir eine letzte TeaTime abhielten, erschreckte mich ein lautes Geräusch und beim anschließenden Blick aus dem Fenster die Anwesenheit von Gärtnern auf meiner Terrasse. Draußen mit dem Mann an der Säge gesprochen... man sei beauftragt, den Feuerdorn runter zu schneiden.

Irgendwie ja "gotteseidank", denn mir war er ja reichlich über den Kopf und über meine Kraft gewachsen. So war ich ganz dankbar, dass die Wohnungsgesellschaft sich kümmerte. Andererseits passierte natürlich genau das, was ich fürchtete: Männer! Trampelten alles nieder, was ihnen vor die Füße kam. Lavendelpflanzen, Fuchsie... das konnte ich nicht mit ansehen.

Aber es war ohnehin Zeit für den Start der Tochter, der ich noch bei der Bahnfahrt gerne hatte Gesellschaft leisten wollen. Im Norden der Stadt hieß es dann Abschied nehmen und ihr einen klitzekleinen Moment hinterher zu sehen. Töchterlein mit rotem Rollkoffer - gleichzeitig junge Karrierefrau auf dem Weg zum Meeting.

Als ich zurück kam, war es dunkel, die Gärtner verschwunden, das Elend draußen ohne Tageslicht nicht zu sehen.

Im Gegenzug könnte ich über meine Zimmerpflanzen ganze Bücher füllen - allein, es fehlt mal wieder die Zeit. Also nur kurz: Das Fensterblatt "monstera deliciosa", das ich als Ableger von Nina bekam, produziert Blatt auf Blatt, und dieses Mal ein besonders schönes, fein und reichlich geschlitztes!



Zwischendurch mit X und dem Krankenhaus telefoniert. Die Lady hat anscheinend die OP gut überstanden. Es geht ihr den Umständen entsprechend zwar schläfrig, aber gut.

Samstag, 12. November 2011

Geldbaum

Während beide Töchter ihren Schwesterntag und Freundinnenabend haben, war ich als Kofferpackassistenz bei der Nonna, die morgen von X ins Krankenhaus gebracht wird zwecks OP am Montag.

Da sie wiederholt sagte, sie müsse den größeren der zwei Geldbäume aus Platzgründen abgeben und Nina Interesse daran hat, ihn ihrer Bürobotanik hinzuzufügen, hier zwei tagesaktuelle Fotos:






Während die Lady die nächsten Wochen in KH und Reha verbringen wird, dürfen wir das gute Stück aus der Wohnung transportieren. So, Tochter... :-))

Schaf

Kaum ist sie hier, hängt auch schon ein irisches Schaf an meinem Kühlschrank.



Und: Ja, inzwischen darf jeder wissen, dass das Töchterlein nach Dublin gezogen ist :-))

Alles, was sie mir gestern Abend aus ihrer Arbeitswelt erzählt hat, hört sich ganz großartig an... Wer hätte das jemals von meinem Nesthäkchen gedacht? Chapeau!

Bei allen "Karrieregeschichten" ist sie immer noch einfach die Tochter, mit der ich im Schlafzeug am Küchentisch sitzen und Nägel lackieren kann... Und heute ist Schwesterntag.

Freitag, 11. November 2011

Status

geplant 15:15 - erwartet 15:30

So bleibt mir noch reichlich Zeit, etwas Leckeres zu zaubern und ein paar Handgriffe im Haushalt zu machen.

Mittwoch, 9. November 2011

Übermorgen

... kommt das Töchterlein für ein Wochenende her!
*freu-freu-freu*

Lesezeichen

http://www.thehealthprotector.net/how-do-i-deal-with-alpha-1-antitrypsin-deficiency.html

Besser als die meisten deutschen Artikel.

Dienstag, 8. November 2011

Feierabend

... oder das, was davon übrig ist.

Die Kollegin war heute krank und ich achteinhalb Stunden lang am Rotieren wie ein Roboter. Dann der übliche Dienstagsabendtermin. Dachte ich. Ein kurzes Arztgespräch sollte dabei sein wegen meiner heiseren Räusperstimme. Es folgte: Volles Lungenfunktionstestprogramm. Ich genervt. Aber immerhin freundlich geblieben gegenüber den MTAs, trotzdem völlig am Boden weil erschöpft.... Nun gut, es gibt schlimmere Schicksale.

Die Ergebnisse waren unverändert gegenüber dem letzten Mal, was ich immer mit "gut" für mich übersetze. (Warum denke ich immer, dass ich beim LuFu-Test etwas leisten und mich anstrengen muss? Es ist, wie es ist - besser geht es eh nicht.)

Mein Symbicort wird nicht ausgetauscht. Das Halsproblem könnte ein Pilz sein, der sich meiner Stimmbänder bemächtigt. Ursache ist vermutlich die Kombination der im August geschluckten Cortison-Tabletten in Verbindung mit Symbicort. Sozusagen ein Overkill bzw. eine additive Wirkung.

Option eins: Ein Medikament ausprobieren - wenn's nicht nützt, ab zum HNO-Arzt. Option zwei: Gleich eine Überweisung für HNO. Ich wählte Option eins. Der Doc lachte und meinte, so sei ich nun mal, er hätte es sich schon gedacht. (Hm - wie bin ich denn?) Folglich darf ich morgen mal wieder ein Rezept einlösen...

Zu Hause war ich dann gegen sieben. Haushalt, Abendbrot - nebenbei läuft der "Tatort", bei dem ich letztens eingeschlafen war.

Sonntag, 6. November 2011

Aktiv

Ich komme gerade nicht richtig zum Schreiben, weil ich mich gestern kopfüber in Hausarbeit und Pflanzenpflege gestürzt hatte und es mich heute mit aller Gewalt an die frische Luft drängte. Jetzt habe ich bergeweise Fotos und keine Zeit für irgendwas, denn: Hunger! Muss erstmal in die Küche und allerlei Gemüse schnippeln.

Freitag, 4. November 2011

Zahngeschichten

Komme gerade vom Z-Arzt. Die neue Krone sitzt wie 'ne Eins.

Interessanter war die Diskussion, wie wir nun mit "oben links" verfahren werden, die ich mit dem Senior, der Juniorin und der Assistentin führte: Variante Nummer eins ist zahntechnische Steinzeit, zieht viele gesunde Zähne mit in den Abgrund und ist schlicht und ergreifend nicht diskutabel. Ich habe Bilder von diesen Apparaturen gesehen.

Variante Nummer zwei wird teuer und funktioniert nur mit ein bis zwei Implantaten. Erstens machen sie sich auf die Suche nach dem günstigsten Labor, aber nicht im Ausland, da zu viele Schwierigkeiten entstehen, wenn es zu Reklamationen usw. kommt. Praxiskosten sind moderat, wir sind hier nicht an der Alster/an der Elbe sondern schlichtweg in Neuwiedenthal (wo der gemeine Patient meist Hartz4 hat oder in anderer Form arm ist).

Auf Rückfrage versprach man mir ein Einsetzen ohne Vollnarkose, das war mir wichtig. Und keine Fremdpraxis sondern durch die Juniorin höchstpersönlich. (Selbstredend ist sie eine mittlerweile erfahrene Zahnärztin.)

Nun warte ich auf die Kostenaufstellung und werde sicherlich zwischenzeitlich die Abrechnung für das Ersatzteil von heute erhalten - das macht mir weniger Kopfschmerzen, da wird die Zusatzversicherung ihren Teil zahlen.

Mittwoch, 2. November 2011

Glückwünsche und Geschenke

... für diese junge Dame bitte hier abliefern :-))



Dienstag, 1. November 2011

Blaue Flecken

Ja, ich meine schon ganz richtige... Ich habe manchmal offenbar eine Tendenz zur Selbstbeschädigung. Früher habe ich beim "Cruisen" durch die Wohnung meine Füße dick und blau gestoßen, auch mal einen kleinen Zeh gebrochen. Dann kam die Phase der blauen Flecken auf den Oberschenkeln durch das Schreibtisch-Umkurven im Büro. Seit einiger Zeit sind meine Arme dran - mit Vorliebe schlage ich gegen Türdrücker und bin folglich gern mal blau dekoriert an den Unterarmen.

Im Urlaub schaffte ich es, unmittelbar nach dem Einzug in der Ferienwohnung, mein Schienbein aufzuschlagen am Bettrahmen, so richtig bis (fast?) auf den Knochen. Seither ist das Bein mit dem Heilungsprozess beschäftigt. Hey, das schmückt doch ungemein...

Vor drei Wochen war der linke Arm dran, ich war wieder unachtsam bei der Hausarbeit. Spontan gab es eine dicke (!!!) Beule, die im Laufe der Tage zu einem handflächengroßen blauen Fleck auslief. Noch sind die Konturen gut zu sehen.

Heute kurvte ich im Büro herum - sinnigerweise mit Brille, die dafür nicht geeignet ist, so dass die normale Sicht verzerrt ist. Aber im Büro bin ich praktisch zu Hause und kenn mich schließlich blind aus...? Am Schreibtisch meines Kollegen vorbei und ...rrrrrums... nicht Richtung Küche! Ich wurde schmerzhaft aufgehalten von einem Vitrinenschrank, der daraufhin ins Schwanken geriet. Nichts zerstört, Glastüren heil, die dahinter befindlichen silbernen Pokale (!) alle am rechten Platz (na ja, fast). Nur ich habe schon wieder eine neue Baustelle am Arm.

Kurzes Gespräch zwischendurch mit dem Doc

... als Update.

Mittlerweile ist der Kongress vorbei und der wissenschaftliche Beirat befragt worden.

Die Studie, welcher zu Folge ein Wert von 80 mg/dl konstant nach 7 Tagen vorhanden sein soll, ist fünf Jahre alt und nicht mehr aktuell. Es gibt eine neue europäische Richtlinie, wonach 60 mg/dl ausreichend sind. Dieses möchte angeblich Talecris nicht publik machen, um keine Verkaufseinbußen zu haben. Auf jeden Fall kann meine Wochendosis bleiben, wie sie ist.

Nebenbei gleich nachgefragt, warum ich seit zwei Monaten heiser und "verräuspert" bin - manchmal so schlimm, dass ich meine berufsbedingten Telefonate kaum führen kann. Ursache kann das Symbicort sein - ich soll vermutlich nächste Woche das Medikament wechseln. (Toll - hier lagert noch ein Vorrat für 3 Monate... kann ich den dann verschenken?)