Sonntag, 18. September 2011

Ankunft und erster Tag in Bracciano

Guten Morgen liebe Leser. Nachdem gestern Abend hier das I-Net praktisch verstorben ist, muss ich heute den Bericht nachholen.



Wir hatten einen guten Flug, die Aussicht war allerdings so verwaschen, dass ich keine Bilder machen konnte. Immer wieder schön: Der Sonnenaufgang über den Wolken.

Nach der Ankunft in FCO erst auf die Koffer gewartet, dann ein aqcua minerale gekauft... orientiert (immer den Schildern Richtung "Treno" nach) und schließlich gut den Bahnhof gefunden. Hier gab es Fahrkartenschalter, wo ich ganz selbstverständlich die Biglietti verlangte. Mein erster diesjähriger Spracheinsatz! Bin mal wieder stolz auf mich, wie gut das alles klappt!

Dann die Zugfahrt, das Umsteigen in Trastevere, der Anruf beim Vermieter (Österreicher, der hier lebt), welcher uns vom Bahnhof abholte und die Koffer schleppte. Keine hundert Meter weiter ist unser Domizil. Nun denke bitte niemand, wir würden direkt am Bahnhof wohnen! Das Leben spielt sich hier in mehreren Ebenen ab, so ging es zu uns erstmal weit hinunter und um die Kurve. Von der Bahn ist nichts zu hören. (Bisher. Gestern waren wir viel unterwegs, und heute streikt die Bahn.)



Ok, nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, machten wir uns zum ersten Male auf die Suche nach dem See. Sein blaues Wasser leuchtet weithin, aber es ist gar nicht einfach, tatsächlich an das Ufer zu gelangen! Oft genug endet eine Straße direkt vor einer Mauer. Oder manche sind für Fußgänger nicht passierbar. Auf jeden Fall war es eine ganz schöne Kraxelei!

Immerhin hatten wir einen Supermercato gefunden und einen Pizza-Imbiss. Mit unserem Pizzastück in der Hand suchten und fanden wir eine schöne Panchina, wo wir Mahlzeit hielten.
Allmählich, durch die ungewohnte Wärme und die vielen zu überwindenden Steigungen, machte meine Gesundheit schlapp. Mehrere Pausen und ein Spray weiter kamen wir zurück, machten uns einen leckeren Kaffee und setzten uns nach draußen.


Zur Wohnung gehört eine bezaubernde klitzekleine Terrasse in luftiger Höhe, die über malerische (halsbrecherische) Treppen zu erreichen ist.

Am Abend gingen wir dann mit dem Stadtplan in der Hand Richtung Burg, um selbige herum durch die mittelalterliche Altstadt und kamen auf der Piazza zur schönen Aussicht an.


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