Freitag, 15. Juli 2011

Erste Blicke

... durch die neue Brille.

Seit einer Stunde habe ich sie nun und versuche, mich zu orientieren.

Der Mercedes unter den Brillen: Gleitsicht. Drei Zonen: Nahbereich, erweiterter Nahbereich und Fernsicht. Die ersten zwei hatte ich zuvor als "Raumgleitsichtbrille". Da hätte mir die Umstellung bzw. Eingewöhnung doch eigentlich leicht fallen sollen. Hm. Aber nun: Lesen und in die Ferne gucken - kein Problem. Aber der mittlere Bereich, es ist so schwierig, herauszufinden, wie und wo ich den Blick "scharf stellen" kann. Sogar hier vor dem Netbook - andauernd ist das Display trapezförmig und der Schreibbereich im Blogfenster ist nicht komplett scharf. Entweder nur links oder nur rechts.

Ich hatte gelesen, dass die Augen schon richtig damit gucken und "nur" das Gehirn das "Sehprogramm" anpassen muss. Werde nachher mal die Cousine gründlich befragen dazu. Und die Brille einstweilen aufbehalten. Obwohl ich gleich wieder los muss und draußen der Weg und die Treppen bedrohlich zu schwanken scheinen. Ich schwank denn mal zur Krankengymnastik.

:-)

Kommentare:

  1. Liebe Gudrun,
    ich hatte am Anfang auch Probleme,allerdings hatte ich vorher nur eine Lesebrille.
    Mir viel es auch schwer beim Laufen durch den richtigen Bereich zu schauen und beim treppe laufen verschwamm es mir (passiert manchmal heute noch) und ich hatte dann immer das Gefühl ins Leere zu treten. Musste mich auch erst daran gewöhnen z.B. die Anzeigentafeln in der U-Bahn (angebracht unter der Decke) nur dann lesen zu können,wenn ich wirklich gerade davor stand und direkt gerade durch den entsprechenden Bereich guckte. Lass dir Zeit, das dauert ein bisschen.
    Liebe Grüße
    Angelika

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  2. Danke für deine Erfahrung.
    Da ich die Brille ja für die Fernsicht eigentlich gar nicht brauche, steht es mir ja frei, mich draußen nach wie vor "ohne" zu bewegen. Im Moment trage ich sie also extra oft wegen des Lerneffektes. Dabei merke ich, wie viele Brille-abnehm-Reflexe ich mir schon über die Jahre angewöhnt hatte. Bin gespannt, wie es morgen am Arbeitsplatz damit geht.

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