Mittwoch, 20. Juli 2011

Brille: vom Mercedes zum Audi

Wenn ich zuvor gesagt hatte, ich hätte den Brillen-Mercedes, so bedeutet diese Überschrift, dass ich nun einen Schritt zurück gehe (zum Audi eben) und die bewährten Raumgleitsichtgläser bekommen werde.

Im Büro habe ich heute wieder mit der alten Brille geguckt - eine wahre Entspannung! Ich möchte doch nur eine neue haben, weil meine (Nah-)Sehschärfe ein klitzekleines bisschen mehr Korrektur benötigt.

Heute Abend beim Optiker, eine andere Bedienung, da Herr B. im Urlaub weilt, hatte ich meinen Kummer geschildert, dazu angegeben, dass ich mit dem neuen Teil auf der linken Seite praktisch gar nichts scharf sehen kann... Folglich haben wir einen frischen Sehtest gemacht, der dann tatsächlich auch links etwas andere Werte ergab. Um nun ganz auf "Nummer Sicher" zu gehen, muss ich Sonnabendfrüh noch einen Sehtest machen. (insgesamt also 1 x nach der Arbeit und 1 x ausgeruht). Dann bekomme ich meine bewährten Office-Gläser mit dem großen Sehbereich wieder. Und wenn eines Tages meine Sehstärke für die Fernsicht definitiv angepasst werden muss, werde ich eine Zweitbrille brauchen.

Irgendwann innerhalb der nächsten zwei Wochen habe ich dann vermutlich eine Brille, mit der ich auch im Büro gucken kann.

Warum ist das eigentlich immer so ein Problem? Bei der ersten Brille erging es mir ähnlich.

Ich habe einen ganz normalen Büroarbeitsplatz: großer Schreibtisch mit viel Papierkrams, Telefon, Schreibzeug, um die Kurve angesetzter PC-Tisch mit Monitor, Tastatur etc., viel menschliches Kommen und Gehen... unter dieser Maßgabe kann doch mein Brillenbedarf nicht so absonderlich sein? Diese Gläser werden nur von Zeiss gefertigt und sind nicht im "Normalprogramm" verfügbar. Warum eigentlich nicht? Weil sie einen Tick weniger kosten als klassische Gleitsichtgläser?

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