Sonntag, 31. Juli 2011

Aussortieren

Derzeit sortiere ich Leute "aus". Gemeint ist, dass ich mein Umfeld überprüfe und beschließe, dass ich diejenigen, die sich nur alle paar Jahre mal bei mir melden oder, wenn sie sich dann melden, entweder PC-Hilfe benötigen oder zu tief ins Glas gesehen haben, von meiner geistigen Liste streiche. Es befreit ungemein, diese "false friends" künftig zu ignorieren. Sie tun es ja ohnehin die meiste Zeit mit mir. Zuletzt habe ich es vor 20 Jahren gemacht, es wird mal wieder Zeit.

Nein, es gibt keinen aktuellen Anlass für diese Notiz.

Sommersonntag Ende Juli 2011

:-)))

14°C, Regen, es wird den ganzen Tag lang nicht hell, die Heizungen laufen, die Gartenarbeit wartet immer noch. Genau der richtige Tag für Küchenarbeit, Wäsche waschen und DVD-gucken.

Außerdem offenbar für ein Telefonat der Nonna, welche den ganzen September in Italien zu verbringen vor hat. Hoffentlich übernimmt sie sich damit nicht!

Freitag, 29. Juli 2011

Urlaubsfreudiges

Besser noch: Urlaubsvorfreudiges

Zwei Wochen gab es keine Cousinentreffen, so dass das heutige natürlich viel länger gedauert hatte als sonst. Dafür haben wir auch überhaupt keinen Lernstoff beackert, sondern uns über den nahenden Urlaub unterhalten und uns dann doch mit der einen oder anderen sprachlich zu meisternden Situation befasst.

Die Cousine prägt sich lieber komplette Sätze oder zumindest Versatzstücke der Marke "einfach, dafür sicher" ein, ich baue mehr auf das Selberhäkeln und scheitere an vergessenen Verbformen oder korrekten Konstruktionen bzw. Zeitformen.

Meist einigen wir uns auf "das bekommen wir auf jeden Fall hin" - aber mein Kopf produziert trotzdem dauernd stumme fiktive Gespräche, bei denen ich natürlich ständig an meine Grenzen stoße.

Ganz wichtig ist uns beiden allerdings die Überschrift "wir haben Urlaub, wollen Erholung, Spaß, Entspannung."

Commune di Bracciano - Turismo
Fotos, die die Tochter in Bracciano gemacht hat - und gleich "nebenan" in Anguillara
(und wenn wir hinkommen, ist sie nicht in Rom.../psst)

Donnerstag, 28. Juli 2011

Terminknappheit, deshalb

... zwei Dinge miteinander verbunden:

Das leidige Thema "Personalausweis" abgehakt. Jetzt bin ich Besitzerin dieses neuen, scheckkartenkleinen Ausweises mit Gruselbild. Ich habe noch kein wirklich schönes biometrisches Foto gesehen, finde meines aber (natürlich) am furchtbarsten. Egal, man kann mich erkennen und es gilt die nächsten zehn Jahre.

Gleich danach im Barmbek die Freundin P. getroffen, draußen vorm Café gesessen und LatteM (ich zumindest) getrunken. So wirklich schönes Draußen-Wetter ist es nicht, und am Ende wurde es kühl und windig. Nicht, dass es mich stören würde, aber wie Juli fühlt es sich nicht an.

Na, jedenfalls mit der Freundin ein paar Updates ausgetauscht, auch ihre mittlerweile gar nicht mehr ganz so neue männliche Hälfte kennen gelernt... wie es eben so ist, wenn man sich sehr lange nicht mehr gesehen und gesprochen hat.

Und jetzt: Hunger!

Montag, 25. Juli 2011

Schuhe statt Scanner

Mein Scanner hat das Zeitliche gesegnet, die Farben sind verfälscht, alles ist rötlich; also beschloss ich, einen neuen anzuschaffen. Bis zum Mediadingsda bin ich aber gar nicht gekommen, denn mir sind die ultimativen Urlaubsschuhe begegnet. Herab gesetzt, modisch und ultraleicht!

Ich erwähne hier mindestens zum zweiten Mal die Gepäckbegrenzung auf 20 kg, das kommt daher, dass seit kurzem AirBerlin diese Beschränkung ganz genau nimmt und pro kg Übergepäck saftige 10 Euro kassiert. Noch im letzten Jahr war es ja egal, wenn man 3 oder 4 kg mehr im Koffer hatte. Deshalb bin ich so versessen darauf, mein Gepäckgewicht so gering wie möglich zu halten bzw. noch eine Marge einzuplanen für Dinge, die mir in bella Italia "nimm mich mit" sagen werden.

Na, jedenfalls habe ich ein paar flache Römersandalen und ein paar kleine, leichte Ballerinas, die ich noch einlaufen muss, dafür allerdings keinen Scanner. Muss der eben noch warten, nützt nichts.

Sonntag, 24. Juli 2011

Regen

Heute wird es den ganzen Tag nicht hell, und es ist so kalt, dass meine Heizung läuft.

Meine Terrassengärtnerei (ja, ich hatte letztens noch nichts darüber geschrieben, aber ich habe eine Säge...) konnte heute nicht von mir fortgesetzt werden. Gestern - ja, etwas Dornengestrüpp ist wieder gekappt - aber es reicht noch nicht, um die Clematis auszupflanzen. Jetzt stehen sie in ihren Containern, teilweise noch von Papier umhüllt, gut geschützt draußen vor meiner Terrassentür und harren der Dinge.

Alle "ausgelagerten" Blumentöpfe - das Sommerquartier für manche Zimmerpflanze ist draußen - darf ich jeden Tag mehrmals wieder aufstellen. Seit Tagen ist es so stürmisch, dass sie ständig umgeweht werden!

Ansonsten: Ja, dies und das heute erledigt an Haus- und Räumarbeiten, eben noch mit Töchterlein geskyped - ich bin gespannt. Und: nein, ich darf immer noch nichts erzählen.

Der Freundin P. eine Mail geschickt mit Terminvorschlägen für ein Treffen. Sie hat Urlaub. Ich nicht, dafür zusätzlich massenweise Termine. Ob wir es wohl schaffen, uns wenigstens ein Mal in diesem Jahr zu treffen?

Samstag, 23. Juli 2011

Frühe Urlaubsvorbereitungen

Da ich im August terminlich mehr als normal eingeschränkt sein werde, bin ich heute damit angefangen, den Kleinkram einzukaufen. Im Einzelnen wären das alle fehlenden Dinge für meine Reiseapotheke, Kosmetika in Kleinpackungen (Fluggepäck max. 20 kg!), Blasenpflaster und noch so allerlei Herrlichkeiten, die ich rein zufällig am Wegesrand entdeckte :-))) [Nagellack in hellblau! Modeschmuck, weil ich meinen echten Schmuck nicht mit auf Reisen nehmen werde, jede Menge praktischer Pröbchen bekam ich dazu, hach!]

Zu guter Letzt gab es im Blumen-Discounter noch Clematis. Clematis!!! Seit Jahren wünsche ich sie mir für die Terrasse und fand sie nie im Handel (günstig ist hier gemeint, Clematis kosten manchmal ein Heidengeld.) Sie sind noch im handlichen Format, das mag ich ja - wachsen können sie dann hier auf meiner Terrasse.

Als ich an einem Kleidungsständer eines Klamottenladens im Begriff war, die ultimative Jacke ausfindig zu machen, schob mir die Verkaufskraft den Ständer vor der Nase weg in den Laden mit Hinweis auf "wir schließen jetzt". Da war es fünf vor drei. Dann eben nicht.

Freitag, 22. Juli 2011

Mir bleibt auch nichts erspart

Dieses Jahr hat es wirklich in sich...

Heute Routine-Zahnarzttermin; allerdings weiß ich seit Jahresanfang, welcher Zahn heute dran kommen sollte. Dass der Zahn, der völlig beschwerdefrei war, allerdings von oben bis unten gerissen war, hatte ich vergessen oder verdrängt.

Folglich hat der beste aller Zahnärzte ohne zu zögern eine Kronenvorbereitung samt Provisorium gebastelt. Interessant war, dass die sog. "Leitungsanästhesie" zu wirken begann, nachdem ich aus der Sprechstunde entlassen war und meine Einkäufe machte. Natürlich bin ich nicht im Stande, mit offenem Mund und während er mit allerlei Gerätschaften arbeitet, "Autsch!" zu sagen... Dafür ist jetzt alles fein betäubt.

Zum Jahresende also zusätzliche Kosten durch zwei Zahnersatzteile... hätte ich nicht meinen Urlaub fix und fertig gebucht und schon teilbezahlt... Der Zahnarzt murmelte etwas, das sich anhörte wie "Lottogewinn".

Den Cousinenlerntreff für heute habe ich gecancelled - werde mich gleich fein ins Bett packen und eine Donna-Leon-DVD anwerfen. (Ja, so etwas besitze ich inzwischen auch, ich komme ja kaum mehr dazu, über wirklich alltägliche Dinge zu schreiben... Die spannenden darf ich immer noch nicht erwähnen.)

Donnerstag, 21. Juli 2011

Einlagen

lose, für Schuhe, zum drauf gehen.

Heute wieder früher Feierabend gemacht, um den Orthopädie-Techniker, welcher ein Mal pro Woche am Nachmittag in unmittelbarer Nachbarschaft meines Wunderdoc Hof hält, ein zweites Mal zu beehren und meine Einlagen in Empfang zu nehmen.

Wir erinnern uns, der Druckpunkt im Kniegelenk soll dadurch ein klein wenig verlagert werden.

Der Herr Techniker legt sie mir in die Schuhe, ich hatte heute vorsorglich flache an, und verabschiedet mich. Help, ich kann erstmal gar nicht darauf laufen! 100 m weit gegangen und die nächste Parkbank angesteuert, Einlagen in die Handtasche verfrachtet und nach Hause spaziert. Das Gehen fühlt sich dermaßen falsch und ungewohnt an, ich werde es langsam angehen lassen. Das bedeutet, dass ich z.B. heute Abend in der Wohnung statt barfuß zu gehen Schuhe mit Einlagen trage.

Con calma, con calma....

Und morgen zum Zahnarzt - es könnte ja sonst langweilig werden hier.

(Im Job passieren sowieso interessante Dinge - über die ich hier wieder mal nichts erzählen kann, der Preis fürs Schreiben unter Realnamen.)

P.S. Post von der Bundesdruckerei, der Ausweis scheint fertig zu sein.

Spannung

elektrische.

Ich wachte auf, weil es so leise und so dunkel war im Zimmer. (Fragt nicht nach Marotten, ja, ja.) Die sofortige Überprüfung ergab einen gekippten Sicherungsschalter, welcher sich zunächst sogar störrisch weigerte, in seine angestammte Position zu wechseln. Erst nach dem Ausschalten des ohnehin stromlosen TV-Gerätes gelang dieses. Ich rechnete damit dass der Fernseher das Zeitliche gesegnet haben würde, aber nein: Alles in Ordnung.

Ein Blick auf mein Telefon (das auch als Wecker fungiert, siehe Marotten) zeigte mir nur die Blinkanzeige "Basis", also hatte die Station keinen Strom. Wohnzimmerkontrolle. Anderer Stromkreis, Sicherungsschalter okay. Eine von drei (Sicherheits-)Steckdosenleisten ist im Nirvana, es ist die, an der PC, Monitor und Drucker hängen. Und das DSL-Modem. Modem testweise umgesteckt: Alles gut.

Die Steckerleiste mit dem Telefon hatte eine intakte Kontrollleuchte (ich hasse 3 x Konsonant!), aber das Telefon tat's erst wieder nach dem Aus- und neuerlichen Einstecken des Steckers. Aber die kleine Schreibtischlampe (die ausgeschaltet war, hier keine Marotte!) hat's gerissen.

Kann mir jemand erzählen, was letzte Nacht zwischen 2.00 Uhr und 4.30 Uhr in Hamburgs Süden los war? Stromausfall, Spannungsschwankungen oder Poltergeister?

Mittwoch, 20. Juli 2011

Brille: vom Mercedes zum Audi

Wenn ich zuvor gesagt hatte, ich hätte den Brillen-Mercedes, so bedeutet diese Überschrift, dass ich nun einen Schritt zurück gehe (zum Audi eben) und die bewährten Raumgleitsichtgläser bekommen werde.

Im Büro habe ich heute wieder mit der alten Brille geguckt - eine wahre Entspannung! Ich möchte doch nur eine neue haben, weil meine (Nah-)Sehschärfe ein klitzekleines bisschen mehr Korrektur benötigt.

Heute Abend beim Optiker, eine andere Bedienung, da Herr B. im Urlaub weilt, hatte ich meinen Kummer geschildert, dazu angegeben, dass ich mit dem neuen Teil auf der linken Seite praktisch gar nichts scharf sehen kann... Folglich haben wir einen frischen Sehtest gemacht, der dann tatsächlich auch links etwas andere Werte ergab. Um nun ganz auf "Nummer Sicher" zu gehen, muss ich Sonnabendfrüh noch einen Sehtest machen. (insgesamt also 1 x nach der Arbeit und 1 x ausgeruht). Dann bekomme ich meine bewährten Office-Gläser mit dem großen Sehbereich wieder. Und wenn eines Tages meine Sehstärke für die Fernsicht definitiv angepasst werden muss, werde ich eine Zweitbrille brauchen.

Irgendwann innerhalb der nächsten zwei Wochen habe ich dann vermutlich eine Brille, mit der ich auch im Büro gucken kann.

Warum ist das eigentlich immer so ein Problem? Bei der ersten Brille erging es mir ähnlich.

Ich habe einen ganz normalen Büroarbeitsplatz: großer Schreibtisch mit viel Papierkrams, Telefon, Schreibzeug, um die Kurve angesetzter PC-Tisch mit Monitor, Tastatur etc., viel menschliches Kommen und Gehen... unter dieser Maßgabe kann doch mein Brillenbedarf nicht so absonderlich sein? Diese Gläser werden nur von Zeiss gefertigt und sind nicht im "Normalprogramm" verfügbar. Warum eigentlich nicht? Weil sie einen Tick weniger kosten als klassische Gleitsichtgläser?

Dienstag, 19. Juli 2011

Maulwurfsblind

... komme ich mir bei der Arbeit mit der schönen neuen Brille vor. Bin gereizt, genervt, enttäuscht, denn ich sehe nichts. Nicht wirklich nichts, aber:

PC-Display: Komplett verschwommen. Kann nur arbeiten, weil ich unser Programm im Blindflug beherrsche. Lesen nur mit viel Fantasie.

Papiere auf meinem Schreibtisch: ungefähr ein Viertel einer A4-Seite bekomme ich "scharf gestellt" - überfliegen/mal kurz einen Blick drauf werfen geht gar nicht.

Telefon: Um auf dem Display den Anrufer zu erkennen, muss ich halb aufstehen, von meinem Platz aus ist alles verschwommen.

Jetzt im Moment habe ich hier zu Hause meine 15-Euro-Karo-Einfach-Lesebrille auf und sehe ganz wunderbar - zumindest das Display von Netti.

Morgen werde ich meine altgediente Brille mit zur Arbeit nehmen (mag nicht den ganzen Tag lang genervt und gereizt sein) und abends gleich beim Optiker die neue reklamieren.

Wenn ich schon den "Mercedes unter den Brillen" habe, sehe ich gar nicht ein, dass ich damit nicht sehen kann. Irgendwie ist das am Sinn der Sache vorbei.

P.S.: Natürlich gäbe es auch schöne Sachen zu erzählen, aber es sind nicht meine eigenen Geschichten - ich habe Verbot.

Sonntag, 17. Juli 2011

Physiotherapie

- ehemals "Krankengymnastik" genannt.

Ich mache in diesem Jahr viele neue Erfahrungen - gewollte und ungewollte. Wer weiß, vielleicht sind die ja gut für mein Karma?

Freitag also die erste "Behandlung" für mein Knie. Das verlief anders und viel netter als gedacht. Meine Vorstellung ist vermutlich um Jahrzehnte überaltert... Zunächst hat sich der nette Therapeut meine Diagnose angehört, mein Bein etwas hin- und herbewegt, dann den Nutzen und Schaden von Maßnahmen erklärt (Kniebandage, siehe früherer Eintrag, sein Kommentar: "Diese alten Orthopäden...!") sowie die Funktion der Muskulatur. Als nächstes gab es eine Art "Druckpunktmassage" im rückseitigen Kniegelenk. Nach meiner Rückmeldung (diese Rückmeldungen, wie sich etwas anfühlt, scheinen ganz wichtig zu sein) dann noch an einer anderen Stelle knapp daneben. Interessante Angelegenheit. Zum Schluss klebte er mir ein Tape von oben nach unten längs des Knies an die Beininnenseite. Hmhm... sieht nach nichts aus (nur schön pink), macht aber durchaus einen fühlbaren Unterschied. (Leider ist das Klebeband gestern Abend schon abgefallen, obwohl es ein paar Tage halten sollte.)

Insgesamt ein positives Erlebnis, ab Anfang August gibt es die sechs verordneten Termine Schlag auf Schlag, damit ich möglicherweise eine fühlbare Verbesserung bereits zum Urlaub habe.

P.S. Alle Termine, die ich irgendwo in fußläufiger Nähe habe (Orthopäde, Techniker, Physio), nutze ich mindestens auf dem Rückweg (hin ist häufig aus Zeitgründen nicht möglich) als Spaziergang. So komme ich wenigstens trotz derzeit dauerndem Termindrucks zu meinen Bewegungseinheiten :-))

Freitag, 15. Juli 2011

Erste Blicke

... durch die neue Brille.

Seit einer Stunde habe ich sie nun und versuche, mich zu orientieren.

Der Mercedes unter den Brillen: Gleitsicht. Drei Zonen: Nahbereich, erweiterter Nahbereich und Fernsicht. Die ersten zwei hatte ich zuvor als "Raumgleitsichtbrille". Da hätte mir die Umstellung bzw. Eingewöhnung doch eigentlich leicht fallen sollen. Hm. Aber nun: Lesen und in die Ferne gucken - kein Problem. Aber der mittlere Bereich, es ist so schwierig, herauszufinden, wie und wo ich den Blick "scharf stellen" kann. Sogar hier vor dem Netbook - andauernd ist das Display trapezförmig und der Schreibbereich im Blogfenster ist nicht komplett scharf. Entweder nur links oder nur rechts.

Ich hatte gelesen, dass die Augen schon richtig damit gucken und "nur" das Gehirn das "Sehprogramm" anpassen muss. Werde nachher mal die Cousine gründlich befragen dazu. Und die Brille einstweilen aufbehalten. Obwohl ich gleich wieder los muss und draußen der Weg und die Treppen bedrohlich zu schwanken scheinen. Ich schwank denn mal zur Krankengymnastik.

:-)

Donnerstag, 14. Juli 2011

Sonntagsausflug an die Außenmühle

Vergangenen Sonntag war das Wetter so schön, dass ich mir die Cousine schnappte und wir einen Weg um den Harburger Außenmühlenteich spazierten.



Allerlei Geflügelgetier war unterwegs, eines stürmte direkt auf mich zu und erschreckte mich ziemlich. Ich bezweifle allerdings, dass es seine Absicht war, mich zu zwacken - ich schmecke nämlich nicht.

Ein paar Meter weiter ging es auch gleich ruhiger zu:



Außer fremden Spaziergängern war am meisten zu sehen: Wasser natürlich. Und Grünzeugs.



Letzteres an, auf, im und über dem Wasser. Hier beispielsweise als Trauerweide.

Oder als Seerosenteppich. Verblüht, denke ich, aber immerhin noch jede Menge Riesenblätter, in der Ferne allerdings nur als grüner Randstreifen zu erkennen.



An dieser Stelle deutlicher:



Am Ufer wächst allerlei Blumiges und Krautiges.



Was ich allerdings auf keinem Foto habe, ich hatte nicht daran gedacht, nachdem ich einen kleinen Schreck bekommen hatte: Herkules ist inzwischen auch bei uns angekommen. Diese Pflanze ist ausgesprochen attraktiv, im Moment gut eineinhalb Meter hoch, mit schönen Blättern und großen (noch geschlossenen) Knospen. Vollkommen naiv bestaunte ich sie, bis von der Cousine die Warnung erging. (Ich hatte gedacht, sie sei noch nicht im Norden heimisch - Irrtum, Herr Herkules erobert nach und nach alles!) Bitte den oben verlinkten Wikipedia-Artikel lesen... die Pflanze ist megagefährlich.

Wir trafen einige Kinder mit einem Catcher. "Was fangt ihr denn da?" FRÖSCHE



Später trafen wir noch viele Baby-Frösche in freier Wildbahn und achteten darauf, keine zu zertreten.

Oh, Rhabarber!



Vermutlich eher nicht, der wäre wohl nicht so zerfressen. Aber eine gewisse Ähnlichkeit mag man nicht leugnen, oder?

Kurz vor dem Ende unserer Tour stießen wir auf diese verwahrloste Brunnenanlage zu Ehren eines lange verstorbenen Bürgermeisters:

Prolastin-Kontrolle

Alpha-1-Serumkontrolle = 73 mg/dl, als therapeutisch wirksam gelten 80. Bevor nun die wöchentliche Dosis erhöht wird, soll es noch zwei Kontrollmessungen im Laufe der nächsten Monate geben. (Immerhin kein schlechtes Ergebnis, wenn ich als Referenz X heranziehe, der gegen das Zeugs eine Antikörperbildung hatte und einen Messwert von 0,00 über zwei Jahre aufwies, so dass die Therapie abgebrochen wurde.)

[Just for the records.]

Mittwoch, 13. Juli 2011

Beim Optiker

... oder: endlich eine neue Brille!

In letzter Zeit machte mich meine Brille "wahnsinnig" - entweder ist sie nach jetzt vier Jahren so zerkratzt, dass ich nicht mehr richtig sehen konnte - oder die kleine Verschlechterung meiner Sehschärfe hat Schuld. Schon länger versuchten die Tochter und ich, einen Termin zu finden, der mit der Optiker-Öffnungszeit harmoniert.

Allerdings habe ich mittlerweile Abstand von F***mann genommen, da der örtliche Optiker nicht teurer ist, dafür aber freundlicher berät und insgesamt kompetent und sympathisch wirkt. Nachdem also der Sehtest und die Diskussion über die Art der Gläser erledigt waren, ging es daran, ein passendes Gestell auszusuchen.



Insgesamt haben wir viel Spaß dabei gehabt - und am Ende ist es mir beinahe entfallen, welches Teil ich mir nun eigentlich ausgesucht habe. Am kommenden Freitag werde ich mir die fertige Brille vermutlich abholen können. Wenn es denn nur eine Abholung wäre - aber nein, es geht trotz aller möglichen Preisnachlässe, die mir gewährt wurden, ein knappes halbes Gehalt dafür über den Ladentisch. (Immerhin: es geht um die Augen!)

Donnerstag, 7. Juli 2011

Mein wunderbares Knie

... ist nicht operabel.

Heute Abend erklärte mir mein Wunderdoc den inzwischen längst vorliegenden Befund. Im Wesentlichen: Der Knorpel im Gelenksinneren ist schlicht nicht mehr vorhanden (aufgebraucht), dafür hat sich stattdessen ein kleiner Knubbel gebildet (der immer mal "gnurpst" und dann für den Schmerz verantwortlich ist).

Erste Empfehlung ist, die umliegenden Muskeln zu stärken - dafür gibt es ein paar Male Krankengymnastik bei einem Spezialisten, der feierabends auch im FitHus tätig ist. Außerdem soll ich das Kniegelenk so viel wie möglich belasten. Auch wenn es immer wieder zu Schmerzen, Schwellungen und Gelenkblockaden kommt. O-Ton: "Durch dieses Tal müssen Sie gehen."

Zweite Empfehlung sind Einlagen, um die Fußwölbung etwas seitlich anzuheben und damit die Belastung (den Druckpunkt) des Gelenks zu verlagern.

Eine Kniebandage kann kurzfristig eingesetzt werden, allerdings nie länger als eine Stunde auf einmal. (Ist klar: Ich bin unterwegs und entferne mal eben auf einer Parkbank oder in einem Restaurant die Bandage, so in der Öffentlichkeit mich halbwegs zu entkleiden ist ja vollkommen normal...) Also höchstens mal beim Waldspaziergang ausprobieren.

Ach so, ja, ich fragte, welchen speziellen Handgriff er mir zeigen könne, um die Blockaden sicher wieder lösen zu können, mir würde das nur in neun von zehn Fällen gelingen. Seine Antwort: Auch bei ihm sei es ein Herumprobieren, Fühlen und Zufall. Ich muss also weitermachen wie bisher.

Und es sagte vor vielen Jahren meine jetzt Ex-Kollegin zu mir: "Denken Sie an meine Worte, wenn man erstmal über 50 ist, gehen die Probleme mit der Gesundheit los." Jawohl, der erste Lack ist ab. Aber der Mensch an sich ist ja auch nur für 30 Lebensjahre konzipiert, der "Rest" ist der Zivilisation zu verdanken./Philosophie off.

P.S. Soll ich mich nun freuen, dass ich keine Knie-OP bekomme? Im Gegenzug ist das Knie teilweise aufgebraucht. (Kleine Nebenbefunde sind altersgemäß und hier nicht erwähnt.) Zumindest meinen Arbeitgeber wird es freuen: Kein wochenlanger Ausfall.

Sonntag, 3. Juli 2011

Gefallenes Mädchen

Mitten in der Nacht wachte ich davon auf, wie ich schwungvoll aus dem Bett fiel, dabei eine Rutschpartie über den Teppichboden machte und mit der Bettdecke im Arm, einem Wadenkrampf und einem aufgeschürften Knie mich sitzend wieder fand. Manches lässt sich nur mit Humor ertragen. Und mit Heilsalbe.

Samstag, 2. Juli 2011

Hossa!

Heute ist Schlagermove - nicht mein Ding, ich steh' nicht auf Klamauk. Allgemein ist diese Veranstaltung aber sehr beliebt als eine Art Faschingsmottoparty "seventies" mit deutschen Schlagern. Für die Kollegin eine immer wieder gern besuchte Veranstaltung. Passt, denn sie trällert tagein, tagaus deutsche Schlager.

Gestern mussten die Hossa-Party-Schuhe zur Probe getragen werden. Bei ihrem Anblick war ich sofort hingerissen und dachte gleich an meine gelben Schuhe aus den 70ern.



Ich habe folglich die rosa Hossa-Schuhe fotografiert und heute eines meiner alten Fotos ausgegraben. Schlussfolgerung: Was die Ähnlichkeit der Modelle betrifft, unterlag ich einem respektablen Irrtum. Obwohl ich pink ganz entzückend finde, geht nichts über meine originalen gelben Plateaupumps.



Heute ist das Wetter allerdings nicht hossamäßig, bei 14°C regnet es so vor sich hin, das Feiervolk wird wohl frieren...

Hossa Nr. 2 - zugegebenermaßen etwas respektlos von mir - ist die kirchliche Hochzeit des Monegassenfürsten Albert mit Charlene. Derzeit ist im ZDF das Eintreffen der Gäste zu betrachten - auch irgendwie eine Verkleidungsmottoparty... Nichts kann die letztjährige Schwedenhochzeit toppen.

An der Supermarktkasse

... wurden gestern erste Weihnachtsvorbereitungen gesichtet.


Freitag, 1. Juli 2011

Eben gerade

... hat irgendjemand nach einer google-Suche mit dem Namen meiner Tochter hier 21 Seiten gelesen... Das finde ich schon unheimlich. Es wäre ja irgendwie einfacher, mich nach ihr zu fragen oder sie direkt anzuschreiben.

Im Allgemeinen werte ich keine Statistiken mehr aus (langweilig), aber bei besonderen Auffälligkeiten forsche ich schon mal ein bisschen nach.

Grün, grün, grün...

... sind alle meine Kleider, so sangen wir als Kinder.

Gestern stieg ich am Dammtorbahnhof in die S31 und erwischte zum ersten Mal eine grüne S-Bahn. Wie sie von draußen aussah, weiß ich gar nicht mehr genau, das kommt davon, wenn frau Werbung an Verkehrsmitteln allgemein nicht wahr nimmt, aber "irgendwie" sah ich grün.

Drinnen hatte ich dann eine halbe Stunde Zeit, die grüne Farbe an den Wänden und auf dem Fußboden zu bewundern, einschließlich der überdimensional großen Birkenblätter (?) auf dem Boden. Ich glaube, ich habe das erste Anzeichen unserer "Umwelthauptstadt" gesehen! Ob es auch das letzte bleiben wird? [Umwelthauptstadt 2011 - ein halbes Jahr ist gerade um...]