Montag, 13. Juni 2011

Ich kann nicht alles retten

... oder: Besuch des Antikflohmarktes in den Colonnaden gemeinsam mit der Tochter am Pfingssonntag.

[Trotz Humpelbein unterwegs, zwar anstrengend aber dank Schmerzmittel möglich.]

Am Nivea-Haus am Anfang der Colonnaden mit Nina getroffen...





Jetzt konnte unser Bummel losgehen.

Es schimmerte und glitzerte überall:





Es gab neue und ältere Kunstwerke zu kaufen:





Auch Maritimes war zu sehen:



Außerdem Kronleuchter, alte Bücher, Schmuck, Silberbesteck, immer wieder Glas, Bilderrahmen, alte Spielwaren, Kitsch und Tand.



Schon ganz am Anfang fand ich eine wundervolle Schale aus Murano-Glas, die unbedingt zu mir wollte. So ein Flohmarkt ist ja auch eine gute Möglichkeit, festzustellen, ob man auf irgendeinem Gebiet ein wenig Sachverstand mitbringt. Besser ist das, sonst kann man leicht zum Opfer der Verkäufer werden! Immer wieder fand ich Objekte aus Murano-Glas, Glas von Holmegaard, Bernsteinketten und -anhänger sowie silbernes Besteck. Auch Besteckteile, die zu dem Besteck meiner Eltern gehören, sollten für je 3 Euro an Mann und Frau gebracht werden. Mir blutete das Herz, zu sehen, wie das eine oder andere Schätzchen in diesen Mengen von Dingen lag... Ich hätte gerne vieles "gerettet" - was natürlich nicht ging! Was auch "nicht ging", das waren unfreundliche Verkäufer, die bei offensichtlichem Interesse an mehreren Teilen gleich Gesamtangebote machten, die oft trotzdem noch überhöht waren, und bei nachlassendem Kaufwunsch sehr unhöflich reagierten.

Kaffeepause!



Weiter ging es - vorbei an männlich-markanten Mess- und Wiegeinstrumenten -



... zu einem weiteren Angebot von gläsernen Dingen.



Hier waren Glas und Porzellanwaren wirklich sehr ansprechend präsentiert!



Am Ende war die Tochter noch ganz hingerissen von diesen alten Handtaschen:



Schließlich konnten wir uns losreißen (siehe oben, ich kann nicht alles retten...), zuletzt von einem ganz wunderbaren Jugendstil-Silberbesteck, dessen ganz und gar angemessener Preis mein Taschengeldbudget ganz klar gesprengt hätte, und suchten einen Platz der Erholung.

Die City war brechend voll - nicht zuletzt auch, weil der neue Zugang zur HafenCity (Petrikirche bis Magdeburger Hafen) mit allerlei Jubel und Trubel gefeiert wurde - und natürlich auch wegen des sommerlichen Wetters!

Letztlich besuchten wir das Eiscafé in der Europapassage, wo es noch freie Plätze gab - und wie immer eine schöne Aussicht auf den Jungfernstieg:


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