Samstag, 28. Mai 2011

S-Bahn: Kupferkabel demontiert

Immer wieder erlebe ich Überraschungen im Öffentlichen Personennahverkehr. Dieses Mal hatten Diebe des Nachts die Kabel der Signalleitungen auf der S-Bahn-Strecke demontiert - sicherlich zum Zwecke des Verkaufes. Später stellte sich heraus, dass die Kabel nicht gestohlen waren (warum eigentlich nicht, wer oder was hat die Täter behindert oder gestört?) - allerdings funktionierten aber nun die Signalanlagen nicht mehr.

Das führte zum kompletten Wegfall der Linie S31 und einem verlängerten Takt der S3 auf 10 Minuten. So weit, so ungut. Ich saß in der Bahn und wartete auf die Abfahrt. Und wartete. Und wartete. Und rief meinen Chef an. (Wieder mal ein Dank an die Handytechnologie.) Und wartete.

Eine S-Bahn war beschädigt in Harburg eingetroffen und musste erst aus dem Verkehr gezogen werden - so etwas dauert seine Zeit. Nach gut 20 Minuten ging es tatsächlich los! Allerdings im Schneckentempo, denn wegen der defekten Signalanlage - siehe oben - mussten die Fahrer "auf Sicht" fahren, was offenbar nur langsamer geht.

Statt 45 Minuten dauerte mein Arbeitsweg gestern eineinhalb Stunden.

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