Dienstag, 31. Mai 2011

Online-Portal Nummer drölfundneunzig

Der nächste Kunde hat beschlossen, dass es an der Zeit ist für die Nutzung einer Online-Anwendung. Der fortschrittliche Teil unserer Kundschaft entscheidet sich in den letzten Jahren immer für eine von zwei vermutlich marktführenden Anwendungen. Etwas seltsam kommt es mir vor, wenn in den Einladungsschreiben immer darum gebeten wird, auch dann zur Vorstellung der Anwendung zu erscheinen, wenn das Unternehmen (wir!) bereits damit arbeitet.

Seit Jahren schon nehme ich bei Bedarf daran Teil, neuerdings in Begleitung der Kollegin, was sehr viel sinnvoller ist als die Chefanwesenheit (der ja nichts damit zu tun hat - dafür hat er ja uns). Heute also mal wieder dem Vortrag des Herrn Sxdf gelauscht, der seit ungefähr zehn Jahren nichts Anderes macht als dieses Projekt zu betreuen. Warum ist er dann so abhängig von seiner schönen ppt-Präsentation? Neues Zubehör ist sein roter Laserpointer, den hatte er die anderen Male noch nicht... Ein wenig mehr Lockerheit stünde ihm auch gut zu Gesicht. Gehemmt und verspannt schien er zu sein.

Auf jeden Fall haben wir keinerlei neuen Erkenntnisse gewonnen, dafür den halben Arbeitstag verloren. Je eine Stunde für An-und Abfahrt, dazwischen zwei Stunden Vortrag und fröhliches Fragespiel. Das ausgerechnet an einem Dienstag, an dem ich immer etwas früher als normal gehen muss. Ob das etwas macht? Neeeeiiiin.... es ist nur heute gerade Monatsabschluss... *seufz*

Abschließend der Wetterbericht:
Nachdem hinsichtlich der EHEC-Gurken jetzt das Reset geschaltet worden ist und die Suche von vorn beginnt, erfreut uns das Wetter nach dem hochsommerlich-heißen Tag von gestern nun mit einem Temperaturabfall und endlich richtigem Regen. Der blühende Weißdorn auf meiner Terrasse biegt sich schwer von der Nässe, und endlich dürfen alle durstigen Pflanzen sich einmal richtig betrinken. Da ich morgen offenbar meine Technik-Ersatzteile von der Post abholen darf, ist ab morgen Abend wieder mit fliegenden Bits und Bytes zu rechnen. Allergiker werden gebeten, ihre Köpfe einzuziehen. Dieses gilt auch jetzt schon bei fliegenden Hula-Reifen. Ansonsten bitte gut polstern, dann gibt es auch keine blauen Flecken.



P.S. Ab morgen gilt das Label "Sommer" - die Meteorologen lassen ihn nämlich am 1. Juni beginnen.

Montag, 30. Mai 2011

S-Bahn: Murmeltiertag

Ach, dachte das Murmeltier, wie war es doch am Freitag so lustig...

Und wieder waren Kupferkabel entwendet worden, wieder fuhr die S-Bahn nur eingeschränkt, sogar ein Zug blieb wieder unterwegs liegen. Nur war es dieses Mal meiner. Und es war nicht Harburg sondern Hammerbrook. Ich war mit zwanzigminütiger Verspätung am Arbeitsplatz. Immerhin.

Sonntag, 29. Mai 2011

Fehlstart - noch keine neue Brille

Da war ich gestern extra mit der Tochter verabredet, sie sollte mich beim Aussuchen meiner neuen Lese-Arbeits-und-so-weiter-Brille beraten. Und dann standen wir vor einer geschlossenen Fielmann-Filiale! Inzwischen haben wir uns ja daran gewöhnt, dass alle (alle?) Geschäfte an Sonnabenden bis mindestens 18 Uhr geöffnet haben - fataler Fehler, denn der Optiker hatte seit 14 Uhr geschlossen.

Kurzentschlossen ins Phoenix-Center gefahren - und uns einen schönen Nachmittag gemacht. Denn: Es gibt dort zwar drei Optiker, aber keinen Fielmann - und der muss es sein! Nunja, wir haben ein ausgiebiges Geschäftegucken mit Essenfassen getrieben und den Tag genossen. Und zu Fielmann geht es dann demnächst!

Online-offline...

Ich glaub, ich habe ein Teufelchen in meiner Linea sitzen, das in fröhlichem Wechsel die Telefon- und DSL-Leitung an- und abschaltet. Seit einer Woche geht es jetzt so. Manchmal habe ich eine Telefonleitung, manchmal DSL, manchmal beides und häufiger auch nichts von alledem.

Zähneknirschend habe ich jetzt die (kostenpflichtige!) Hotline übers Handy kontaktiert, habe zwei Mitarbeiterinnen das Problem schildern dürfen, und muss nun abwarten. Man sagte, man wird sich bei mir melden.

Jetzt in diesem Moment habe ich seit ca. 15 Minuten Internet und setze dieses hier mal ab.

[Im übrigen bin ich gespannt, wie sich diese Alice-ex-Hansenet-Geschichte weiter entwickeln wird, das Unternehmen wurde kürzlich an die spanische Telefónica verkauft und gehört seit längerem schon zu O2.]

Update 18:30 Uhr: Nachdem sich nun Stunden später ein Techniker gemeldet und die Leitungen gemessen hat, befand er, dass sowohl NTBA als auch Splitter ausgewechselt werden müssten. Zusendung via DHL wird veranlasst.

Also, liebe Leute, ich bin derzeit über Festnetz telefonisch nicht erreichbar. (Inzwischen wechselt die Leitung wenigstens nicht mehr andauernd zwischen Telefon und DSL hin und her, überwiegend kann ich ins Internet. Aber nicht zuverlässig.)

Samstag, 28. Mai 2011

S-Bahn: Kupferkabel demontiert

Immer wieder erlebe ich Überraschungen im Öffentlichen Personennahverkehr. Dieses Mal hatten Diebe des Nachts die Kabel der Signalleitungen auf der S-Bahn-Strecke demontiert - sicherlich zum Zwecke des Verkaufes. Später stellte sich heraus, dass die Kabel nicht gestohlen waren (warum eigentlich nicht, wer oder was hat die Täter behindert oder gestört?) - allerdings funktionierten aber nun die Signalanlagen nicht mehr.

Das führte zum kompletten Wegfall der Linie S31 und einem verlängerten Takt der S3 auf 10 Minuten. So weit, so ungut. Ich saß in der Bahn und wartete auf die Abfahrt. Und wartete. Und wartete. Und rief meinen Chef an. (Wieder mal ein Dank an die Handytechnologie.) Und wartete.

Eine S-Bahn war beschädigt in Harburg eingetroffen und musste erst aus dem Verkehr gezogen werden - so etwas dauert seine Zeit. Nach gut 20 Minuten ging es tatsächlich los! Allerdings im Schneckentempo, denn wegen der defekten Signalanlage - siehe oben - mussten die Fahrer "auf Sicht" fahren, was offenbar nur langsamer geht.

Statt 45 Minuten dauerte mein Arbeitsweg gestern eineinhalb Stunden.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Und jetzt natürlich: Die Freude des Tages

Post vom Töchterlein, Inhalt war eine CD, "brani scelti" - also ausgewählte Stücke - von "Giulietta e Romeo". Diese CD ist hier nur über einen Versender zum absoluten Mondpreis zu bekommen. Und der legale (Kauf-)Download ist für das (aus italienischer Sicht) Ausland nicht möglich.

Ich freu mich sehr - sie läuft schon das zweite Mal... Ach ja, übrigens kommt die CD nicht im normalen "jewel case" daher sondern in einem kleinen Buch (kein booklet, sondern ein richtiges Buch!) mit sämtlichen Texten und vielen Fotos.

Ich muss mich mal eben sortieren

... Akkuproblem mit meinem Telefon, also rufe ich vom Handy aus an, es geht ja schließlich im Wesentlichen um eine Terminvereinbarung. Mein Denken. Sage, ich rufe vom Handy aus an - ach, das müsse dann ja schnell gehen, da könne man ja gar nicht reden, weil es sonst zu teuer würde.
...
Ja, also, ich möchte den (regelmäßigen) Termin am Sa. um eine Woche verschieben. Biete aber an, falls Einkäufe getätigt werden sollen, am Freitag nach der Arbeit zu kommen. Das sei ihr zu spät. Wie, spät? 14 Uhr. Oh, nicht erst um 17 Uhr? Nein, am Freitag habe ich mittags Feierabend. (Seit 14 Jahren.)
...
Aber sie muss zum Arzt. Vielleicht ist sie noch nicht zu Hause. Macht doch nichts: Ich habe einen Schlüssel. Kann vorher Kuchen kaufen. Schon einmal Kaffee aufsetzen.
...
Das ist ja schon bald! Bleibt keine Zeit zum Putzen. Egal, bin doch nur ich. Könnte ja auch während der Wartezeit Staub saugen. Ach nein. Wir würden ja denken, sie könne sich nicht mehr selbst versorgen und sie dann ins Heim stecken. Was für ein ausgemachter Blödsinn.
...
Sie bräuchte aber Zeit zum Reden. Herz- und Arztsachen. Ja, Mama, ich komme Freitag, kaufe ein und habe Zeit zum Reden. Ich bin um 14 Uhr da. Und dann am Sonnabend darauf auch nochmal.
...
Aber das ist ja die Woche mit dem Feiertag! Ja - und?
...
Und warum bin ICH jetzt so niedergeschlagen? Weil ich diesen Sonnabend keine Zeit habe? Weil ich angerufen habe, OBWOHL mein Telefon spinnt? Weil ich AUSSER DER REIHE komme? Weil ich den Termin aus EIGENEN Gründen geändert habe? (Verflixt, ich brauche aber endlich eine neue Brille! Ich Egoist, ich.)
...
Telefon-Akkus gewechselt, vermutlich geht es jetzt wieder.

Montag, 23. Mai 2011

Bracciano

Bracciano, knapp 40 km nördlich von Rom am Lago di Bracciano, das wird das herbstliche Urlaubsziel sein, das ich gemeinsam mit der Cousine ansteuern werde. [Die Links auf Italienisch: Bracciano und Lago di Bracciano]

Nach einiger Internet-Hin-Und-Her-Klickerei, dem Ausfüllen ellenlanger Formulare, die letztendlich eine Fehlermeldung produzierten "Mailserver unbekannt", bin ich auf eine der vor längerer Zeit zuerst angesteuerten Seiten gegangen und habe ganz einfach eine formlose Anfrage geschickt mit unseren Wünschen. Zurück kam ein Ferienwohnungs- und ein Hotelangebot, beides in gewünschter Lage.


Größere Kartenansicht

Nun gab es ein bisschen Mailverkehr mit deutschem Ansprechpartner - inzwischen ist alles fix und fertig gebucht, die Anzahlung angewiesen, außerdem die Flüge gebucht. (Nachdem gestern Abend mein Internet sich mehrfach während des Online-Flugbuchens verabschiedete, habe ich heute den Service eines Reisebüros in Anspruch genommen.)

Jetzt fragt sich nur noch, was wir nach der frühen Ankunft bis zum Nachmittag (Wohnungsbezug) machen werden. Aber - die Cousine sagte, es wäre in 17 Wochen - wir haben ja noch reichlich Zeit zum Nachdenken!

P.S.: So sahen der Ort und der See im letzten September beim Anflug auf Rom aus!

Samstag, 21. Mai 2011

Die zweite Brücke!

Vorgestern einen halben Tag frei genommen und Töchterleins Personalausweis abgeholt. Das Thema Ortsamt, neudeutsch "Bürgerbüro," hat direkt nochmal irgendwann einen eigenen Artikel verdient. Aber egal jetzt. -

Gestern freudestrahlend meinen reparierten Reisekoffer (Garantie) in Empfang genommen. Schlimm genug, dass er überhaupt dermaßen gelitten hatte - hey, das ist ein Gepäckstück und für "Schwertransporte" gedacht, sonst hätte es ein Handtäschlein werden müssen - aber nun sieht er aus wie neu.

Heute gemeinsam mit der großen Tochter diverse Dinge erledigt. Aber zuerst gab's ein spätes Frühstück. Dann musste ich ihr alle meine neuen Schuhe zeigen (O-Ton: "wie im Schuhgeschäft"), die ich mir hatte schicken lassen. Ich war ja davon ausgegangen, dass ich würde welche zurücksenden müssen, aber leidergottseidank passen alle vier Paare.

Die größte Prosecco-Flasche ever mitgebracht, sie steht jetzt hier zur Deko im Schrank und wartet auf den passenden Anlass, außerdem bei A*d* (ich habe ja derzeit keinen in erreichbarer Nähe hier) mich mit Kaffee bevorratet - bei den derzeit gestiegenen Preisen spare ich gegenüber R*W* je 500 g zwei(!) Euro.

Danach gab's dann eine abenteuerliche Fahrt durch Harburg und am Ziel vorbei mit großer Autobahnrückrunde und zweiter Anfahrt über die andere Option/Brücke. Schuld habe ich, weil ich just an der richtigen Stelle Geschichten aus der Kinderzeit von meiner Cousine und mir erzählt hatte und wir dadurch abgelenkt waren :-)) So kamen wir in den Genuss des Maschener Autobahnkreuzes... Glücklicherweise lässt sich die Tochter dadurch ja nicht aus der Fasson bringen.

Dies und das besorgt, alles Haushaltsdinge, die ich schon seit einiger Zeit auf meiner Liste hatte. Endlich alles in die Wohnung geschleppt und mit Erdbeeren die Lebensgeister wieder geweckt!

Nach Wegfahrt der Großen und ein bisschen Entspannung dann etwas im Gärtchen gewerkelt, aber nur kleines Programm, verblühte Tulpenreste weggeschnippelt und dergleichen, außerdem noch eine Topfpflanze mit frischer Erde versehen, ein paar Samen verstreut - so Zeugs eben.

Und gerade als ich die Hoffnung auf Beantwortung einer Mailanfrage aufgeben wollte, erreichten mich zwei praktikable Vorschläge für Urlaubsunterkünfte im Herbst. Dazu mehr, wenn die Cousine und ich uns entschieden haben.

So, Ihr Lieben, ich verlasse Euch für hier und heute, mir wurde ans Herz gelegt, einen Film anzusehen (Tod in Venedig), der in Kürze beginnen soll.

Dienstag, 17. Mai 2011

Wink

Ein kleiner Gruß an meine treuen Leserseelen hier! Ja, es gibt mich noch... bin sehr oft abends sehr müde und der PC bleibt tatsächlich manchmal ganz aus. Heute Abend (und: ja, die Heimfahrt war heute einwandfrei!) nach dem Arztbesuch gleich mal mit der Großen telefoniert und diverse Eintragungen in meinen Terminkalender vorgenommen. Kaum fertig geklönt - klingelte das Telefon. Ein seltener Anrufer, nett, heute inhaltlich ergiebiger als oft. Dann noch auf mein Bankkonto geguckt... und nun? Ist der Abend eigentlich für mich schon zu Ende, "muss" aber noch auf die Schnelle zwei CDs brennen - ist versprochen.

Das Leben lebt so vor sich hin, in diesem Moment gerade mal ohne Berg- und Talfahrt.

Samstag, 14. Mai 2011

Kleinkram

Da ist mir eben während des Schreibens Firefox abgestürzt.

Während der letzten paar Tage hatte Blogger Probleme und konnte keine neuen Texte aufnehmen, was mich eher wenig gestört hat, da ich eh' hauptsächlich total müde war. Genau jetzt kommt endlich der Regen, auf den die Natur seit Wochen wartet... Lustig ist, dass es mir bei Wetterlagen mit viel Sonne und höheren Temperaturen eher schlecht geht. Heute geht es also bestens.

Allerdings habe ich gestern etwas seltsam mich irgendwie verletzt... beim Schuhkauf gab es nur ein elendig tiefes und total weiches Sitzmöbel, und es wollte mir nicht gelingen, meine (eigenen) Schuhe wieder zu schließen, bis ich eine eher merkwürdige Verrenkung seitwärts-abwärts machte. Sofort durchschoss mich unterhalb der Rippen ein innerer Schmerz. Ja, die Schuhe waren zu - aber um welchen Preis? Ich habe das Gefühl, als hätte ich innere Prellungen. Was auch immer man sich darunter vorstellen mag.

Davon abgesehen geht es eigentlich ganz gut. Hier lagern ein paar hundert Megabyte Fotodateien - z.B. von meiner Terrassenflora - aber ich habe gerade keine Lust, die zu verwursten.

Mehr kümmere ich mich wieder im meine Itanienischkenntnisse. Oder Noch-nicht-Kenntnisse. Habe schon wieder das Gefühl, alles zu vergessen. Was gar nicht sein kann, da ich permanent lese... Mein Musiktipp: Zucchero mit dem Album "Chocabeck." In Harburg beim Shoppen nach langer Zeit wieder einen ehemaligen Kursteilnehmer nebst Gattin getroffen und nett geplaudert.

Und heute Abend ganz viele Donna Leon-Krimis gucken - drei nacheinander auf BR.

Bis dahin muss ich noch etwas tun... ciao.

Dienstag, 10. Mai 2011

Irgendwann werde ich wohl klug...

Fortsetzung der never ending story zum HVV - dieses Mal allerdings ohne Schuld der S-Bahn: Im Hamburg-Heimfeld wurde eine Fliegerbombe aus dem WWII entdeckt und entschärft. Während derartiger Maßnahmen wird stets das entsprechende Stadtgebiet geräumt und selbstverständlich die entsprechenden Bahnhöfe gesperrt.

Die heutige Folge: Schienenersatzverkehr per Bus von Harburg Rathaus bis Neugraben. Und wie ein Schaf bin ich wieder ohne Einsatz meines Gehirns den Durchsagen gefolgt, habe einen der überfüllten Busse bestiegen, stand wieder einmal eingequetscht, den Ausdünstungen Fremder und - noch schlimmer - dem unsäglich dummen und weinerlichen Gehabe weiblicher Fahrgäste (man sollte sie an den Ohren packen und... - egal, nützt ja nichts) ausgesetzt in einem Vehikel, das sich innerhalb einer Dreiviertelstunde ca. 200 m durch die Gassen und Gässchen der Harburger Innenstadt quälte. In einer weiten Kurve ging es schließlich über die Seehafenbrücke und durch das Hafengebiet... Ist klar, Heimfeld musste ja umfahren werden.

Wie lange dieses Mal die Sperrung dauerte, entzieht sich zur Zeit meiner Kenntnis. Ich allerdings, frisch tropfinfusioniert, fußlahm, mit dickem Knie, schwitzend und totally erschöpft, hatte wieder nicht daran gedacht, diese Situation einfach auszusitzen.... Immer wieder nehme ich mir vor, einfach shoppen oder Kaffee trinken zu gehen und mich derartigen Situationen nicht mehr auszusetzen.

Vielleicht denke ich ja nächstes Mal daran.

Freitag, 6. Mai 2011

Genial

... ist eindeutig Skype, weil ich damit mein Töchterlein sehen kann. (Bin seither ganz fröhlich.)

Seltsam ist, dass ich mittlerweile ganz versessen auf meine Freitags-Samstags-Krimis bin ?-) Und auf die Donna Leon-Krimis, die leider unregelmäßig gesendet werden - Venedig-Bilder (hach!).

Ganz fein ist, dass N24 mal wieder eine (die hundertste?) Wiederholung der "Bauwerke der Caesaren " bringt. Zusammen mit einem (oder zwei?) Gläschen "Pinot Grigio" mein Privatvergnügen.

So. Die erste Nach-Urlaubswoche

... wäre überstanden.

Viel zu tun, aber alles halb so wild. Trotzdem bin ich reichlich erschöpft, wie jeden Freitag. Egal.

Gestern den Ärger des Tages erlebt, natürlich wieder mal mit der S-Bahn. Feuerwehr-Großeinsatz und Streckensperrung. In solch einem Fall geht es dann mit dem Fernzug über die Elbe. In dem es brechend voll war und natürlich ohne Sauerstoff. Nach dem Sprung über das Wasser in Harburg ausgestiegen, Luft geschnappt, vom Fernbahnhof zur S-Bahn getappert. Anzeige: Hier fährt nichts. Bitte Busse/Ersatzverkehr benutzen. Am ZOB herum gegeistert. Nach fünf Minuten die Anzeige gelesen: S-Bahn fährt wieder. Also zurück auf den Bahnsteig und nach Hause. Gesamtwegezeit Arbeit-Home: 2 Stunden.

Danach spontan die Freude des Tages erlebt: Im Briefkasten lag ein gespolsterter Muttertagsbrief aus bella Italia mit einem wunderschön bebilderten Reiseführer meines nächsten Urlaubszieles, welches ich im September anzufliegen gedenke. Da war dann die Bahnfahrt sofort vergessen!

Heute die Erledigung des Tages unternommen und meinen nagelneuen Reisekoffer, an welchem schon bei Ankunft auf Amrum das Ziehgestänge defekt war, reklamiert. Nun wird er eingeschickt und ich werde Nachricht bekommen, wenn er repariert ist. Es besteht ja glücklicherweise Garantie.

Dann noch dies und das eingekauft und schließlich im Heimatsupermarkt die praktische Pati getroffen, welche mich mitsamt Einkäufen in ihrem niegelnagelneuen Auto nach Hause brachte!

Gleich ist meine Kaffeepause vorbei, dann wird Kuchen gebacken. Muttertagskuchen mit Eierlikör für morgen, also meine Mutter. Ich habe sowieso andauernd Muttertag, danke!

Und wenn ich ganz viel Glück habe, finde ich am Sonntag die Zeit, das schöne Wetter auf meiner Terrasse ein wenig zu genießen.

Montag, 2. Mai 2011

Frischauf zur Arbeit

Ach ja - der erste Tag verlief ganz geschmeidig. Natürlich hatte ich viel Papier auf meinem Schreibtisch, aber auch das war schon mal schlimmer. Ich scheine wirklich erholt und entsprechend gelassen zu sein.

Ansonsten: sonnig aber eisig kalt. Verfrühte Eisheilige? Für morgen früh sind 0°C angesagt! Habe gestern meine Geranien in den Terrassenkübel gesetzt - mal sehen, ob sie es überstehen.

Sonntag, 1. Mai 2011

Kurz und knapp Nr. 2

... Irgendwann hörte ich die Waschmaschine noch rotieren, obwohl längst alles fertig war. Wie schön, dass ich dann mit der Cousine draußen war, den grün gewordenen Wald ansehen. Auf dem Rückweg heftigste allergische Attacke (Lindenblüten?), na ja. Bei einem Käffchen noch ein bisschen über Amrum geredet - sie fährt demnächst hin - und über unsere Herbst-Urlaubspläne. Morgen dann wieder Alltag.