Mittwoch, 27. April 2011

Insel-Paul

(So allmählich regt mich diese mobile Internetverbindung auf, immer wieder geht trotz stabiler Verbindung der Kontakt zum Nameserver flöten, so dass weder Seiten zu finden sind noch die Mails abgerufen werden können. Übrigens scheint dabei auch eine Rolle zu spielen, wie weit entfernt ich mein Handy liegen habe - wieso teilen sich Handy und MobileStick das Funksignal?)

Glaube ich meiner Cousine, gehört zu jedem Urlaub eine anständige Touristenrundfahrt. Und zwar ganz am Anfang. Diese Meinung teile ich nicht unbedingt, ich erkunde meine Umgebung gern alleine, aber vielleicht liegt es daran, dass ich nicht unbedingt viel Übung habe im Urlaub machen? Nachdem ich nun über eine Woche hier war und das Ende meines Aufenthaltes bereits in Sicht ist, beschloss ich nun doch, den "Insel-Paul" zu besteigen.

Der "Insel-Paul" wird hier als Inselbahn bezeichnet, im Gegensatz zur "Insel-Paula", die ein kleiner Doppeldeckerbus ist, und startet drei Mal täglich am Fährhafen. Die Inselbahn ist ein verkleideter Jeep mit Anhängern und darf auch die sog. "Wirtschaftswege" befahren, die - außer für Radfahrer - nicht für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben sind.



Mit Paul fuhren wir (ich war ja nicht alleiniger Fahrgast) eine große Inselrunde, wobei ich auch die Ecken wieder sah, mit denen ich in der letzten Woche bereits anstrengende Bekanntschaft gemacht hatte, dieses Mal nun ganz entspannt. Der Fahrer spulte währenddessen gut gelaunt sein Vortragsprogramm ab, so dass ich nun von Amrum alles weiß, was die Chronik herzugeben vermag.


- Hügelgräber! -

(Wieder einmal war ich froh, dass mein Handy übergangslos die DigiCam ersetzen konnte - aber die Fotos haben eine andere Qualität, was manchmal zu überraschenden Ergebnissen führte.)



Ich denke, ich hatte mir für die Rundfahrt den richtigen Tag ausgesucht, denn wenngleich weiterhin die Sonne schien, so wehte doch ein tüchtiger Wind. Vom Sommerwetter zurück zum freundlichen Nordseewetter, es war wieder Jackenpflicht. Trotzdem hielt mich nichts davon ab, nach der Rundfahrt erst einmal ein großes Eis zu vernichten, während ich wieder einmal (dafür bin ich ja schließlich hergekommen) das Spiel der Nordseewellen beobachtete.

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