Donnerstag, 28. April 2011

Ich komme aus dem Staunen nicht heraus

... und werde es in diesem Leben (bis morgen) nicht mehr lernen: Trotz vieler Ähnlichkeiten ist dieses nicht meine vertraute dänische Insel. Sie darf sich unterscheiden - die Nord-Süd-Ausrichtung, mithin die Windrichtung, die Wasser- und Strömungsverhältnisse - alles anders. Und für mich irritierend.




Bei meiner Radfahrt hatte ich Seitenwind, da die Wege nicht wie mit dem Lineal gezogen sind (obwohl es hier sehr deutsches und ordentliches Deutschland ist), kam der Wind mal mehr von vorn, mal mehr von hinten - während meines Strandaufenthaltes hatte er sogar leicht gedreht. Immerhin, ich habe es gemeistert. -



Es blies der Wind von den Dünen quer über den Strand, es gab ein regelrechtes Sandtreiben. Zunächst aber war ich das namenlose Erstaunen: Meine geliebten Balancierhölzer waren weg! Beziehungsweise war jetzt der inselübliche Bohlenweg gelegt worden. *schnüff* Vermutlich wird jetzt alles für die touristische Hochsaison in Form gebracht?



Stürmisches Jackenwetter also. Das kann aber einen Nordseefan nicht erschüttern, der (die!) zieht sich nämlich trotz allem Schuhe und Strümpfe aus. Ein vermutlich letzter Spaziergang im Wasser...



Um jetzt hier den Kreis mit meiner Einleitung zu schließen: Ich hätte auch hier am Strand mit Brandung gerechnet, was ich vorfand, sah aber vergleichsweise harmlos aus - auch wenn der aufmerksame Beobachter wohl die alles andere als harmlosen Meeresströmungen sehen konnte.


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