Mittwoch, 6. April 2011

Dieses Mal die U-Bahn

Probleme mit der S-Bahn bin ich ja schon halbwegs gewöhnt, dieses Mal kam die Störung von U-Bahn-Seite: Polizeieinsatz in Hamm.

Zunächst saßen alle Fahrgäste an meiner Arbeitshaltestelle eine Viertelstunde im Zug (und die Mutter blicket stumm...) - dann kam die erste Durchsage, dass die Abfahrt sich ca. 15 Minuten verspäten würde. Kurz danach die zweite Durchsage: Dieser Zug fährt bis Horner Rennbahn, von dort aus würden Ersatzbusse und Taxen eingesetzt werden!

Der erste Bus, der kam, ich hatte Glück und konnte in dem Geschiebe und Gedränge auch einsteigen, war ein Linienbus - von Ersatzbussen weit und breit keiner in Sicht - folglich gab es an jeder Haltestelle ein großes Geschubse. Allerdings hatten wir einen sehr humorigen Busfahrer (jeden Tag möchte ich nicht Fahrgast bei ihm sein, das könnte ganz schön auf die Nerven gehen, aber als Einzelvorstellung war es lustig), er begrüßte nach jeder Station die neu zugestiegenen Fahrgäste und warnte launig vor dem Schließen der Türen, wünschte so oft eine gute Heimfahrt zu Kaffee und Kuchen, dass man annehmen konnte, er sei selbst wohl hungrig!

Schließlich kam dieser Bus am Berliner Tor an - zu einer Zeit, zu der ich sonst längst zu Hause bin! Weiter zur S-Bahn, meine Überlegung war, am Jungfernstieg in meine Linie zu wechseln, weil dort die Umsteigesituation sehr viel komfortabler ist als am Hauptbahnhof. Allerdings!!! gab es, frisch in die S-Bahn eingestiegen, sofort eine Durchsage, dass sich die Abfahrt verspäten würde um ca. 10 Minuten. Außerdem sei der Bahnverkehr wegen Gleisbauarbeiten behindert und nur mit verminderter Geschwindigkeit möglich.

Da hatte ich dann augenblicklich meinen Plan revidiert und habe am Hauptbahnhof fluchtartig diesen Zug verlassen. Inzwischen war ich ein wenig geschafft (lange Busfahrt im Stehen in neuen Schuhen, die noch nicht eingelaufen sind...) und hungrig! Obwohl ich üblicherweise unterwegs nicht esse - dieses war ein Notfall: lecker Baguette gekauft und während der Heimfahrt vernichtet.

19.00 Uhr - statt 45 Minuten dauerte mein Heimweg vom Büro heute eineinhalb Stunden.

Es folgte mein geplanter Supermarkteinkauf.

Terrassenblumeninventur fotografiert, Bilder folgen nicht mehr heute - ich höre nämlich schon sehr laut mein Bett nach mir rufen...

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