Samstag, 30. April 2011

Kurz und knapp

Gut und entspannt zurück gekommen. Meine Terrasse ist zum Urwald mutiert! Kühlschrank ist auch wieder gefüllt.

[Statusmeldung für alle meine Lieben]

Koffer auspackend, Wäsche sortierend, Blumen gießend...

Freitag, 29. April 2011

Koffer gepackt, Rad zurück gebracht...

... als würde sich das nicht seltsam genug anfühlen, hat der große Wolkenschubser einen frischen Wind genommen und alle Wolken der letzten zwei Tage weg gepustet.



Außer blauem Himmel gibt es folglich stürmische Böen und bewegte See.



So scheint sich diese Insel zu meinem Abschied noch einmal in ihr schönstes Gewand zu werfen. Jetzt werde ich auch ganz unruhig und möchte wieder nach Hause!

Bleibt die Hoffnung, dass meine Rückfahrt weniger katastrophal verlaufen wird als die Anreise. (Davon hatte ich nichts geschrieben, weil ich meinen Urlaub unaufgeregt beginnen wollte.)

Königliche Hochzeit

... im TV laufen lassen, dabei Koffer packen, eine letzte Radtour machen und dann meinen treuen Drahtesel wieder abliefern. Aber erstmal königlich frühstücken.

Donnerstag, 28. April 2011

Ich komme aus dem Staunen nicht heraus

... und werde es in diesem Leben (bis morgen) nicht mehr lernen: Trotz vieler Ähnlichkeiten ist dieses nicht meine vertraute dänische Insel. Sie darf sich unterscheiden - die Nord-Süd-Ausrichtung, mithin die Windrichtung, die Wasser- und Strömungsverhältnisse - alles anders. Und für mich irritierend.




Bei meiner Radfahrt hatte ich Seitenwind, da die Wege nicht wie mit dem Lineal gezogen sind (obwohl es hier sehr deutsches und ordentliches Deutschland ist), kam der Wind mal mehr von vorn, mal mehr von hinten - während meines Strandaufenthaltes hatte er sogar leicht gedreht. Immerhin, ich habe es gemeistert. -



Es blies der Wind von den Dünen quer über den Strand, es gab ein regelrechtes Sandtreiben. Zunächst aber war ich das namenlose Erstaunen: Meine geliebten Balancierhölzer waren weg! Beziehungsweise war jetzt der inselübliche Bohlenweg gelegt worden. *schnüff* Vermutlich wird jetzt alles für die touristische Hochsaison in Form gebracht?



Stürmisches Jackenwetter also. Das kann aber einen Nordseefan nicht erschüttern, der (die!) zieht sich nämlich trotz allem Schuhe und Strümpfe aus. Ein vermutlich letzter Spaziergang im Wasser...



Um jetzt hier den Kreis mit meiner Einleitung zu schließen: Ich hätte auch hier am Strand mit Brandung gerechnet, was ich vorfand, sah aber vergleichsweise harmlos aus - auch wenn der aufmerksame Beobachter wohl die alles andere als harmlosen Meeresströmungen sehen konnte.


Brandung

... endlich!

Heute weht ein stürmischer Wind, da kommt der "blanke Hans" in Wallung:



Schluss mit der sommerlichen Beschaulichkeit, jetzt zeigt die Nordsee, dass man sie nicht unterschätzen soll!

Und ob ich bei diesem Wind radfahren kann, wird sich gleich zeigen.

Mittwoch, 27. April 2011

Insel-Paul

(So allmählich regt mich diese mobile Internetverbindung auf, immer wieder geht trotz stabiler Verbindung der Kontakt zum Nameserver flöten, so dass weder Seiten zu finden sind noch die Mails abgerufen werden können. Übrigens scheint dabei auch eine Rolle zu spielen, wie weit entfernt ich mein Handy liegen habe - wieso teilen sich Handy und MobileStick das Funksignal?)

Glaube ich meiner Cousine, gehört zu jedem Urlaub eine anständige Touristenrundfahrt. Und zwar ganz am Anfang. Diese Meinung teile ich nicht unbedingt, ich erkunde meine Umgebung gern alleine, aber vielleicht liegt es daran, dass ich nicht unbedingt viel Übung habe im Urlaub machen? Nachdem ich nun über eine Woche hier war und das Ende meines Aufenthaltes bereits in Sicht ist, beschloss ich nun doch, den "Insel-Paul" zu besteigen.

Der "Insel-Paul" wird hier als Inselbahn bezeichnet, im Gegensatz zur "Insel-Paula", die ein kleiner Doppeldeckerbus ist, und startet drei Mal täglich am Fährhafen. Die Inselbahn ist ein verkleideter Jeep mit Anhängern und darf auch die sog. "Wirtschaftswege" befahren, die - außer für Radfahrer - nicht für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben sind.



Mit Paul fuhren wir (ich war ja nicht alleiniger Fahrgast) eine große Inselrunde, wobei ich auch die Ecken wieder sah, mit denen ich in der letzten Woche bereits anstrengende Bekanntschaft gemacht hatte, dieses Mal nun ganz entspannt. Der Fahrer spulte währenddessen gut gelaunt sein Vortragsprogramm ab, so dass ich nun von Amrum alles weiß, was die Chronik herzugeben vermag.


- Hügelgräber! -

(Wieder einmal war ich froh, dass mein Handy übergangslos die DigiCam ersetzen konnte - aber die Fotos haben eine andere Qualität, was manchmal zu überraschenden Ergebnissen führte.)



Ich denke, ich hatte mir für die Rundfahrt den richtigen Tag ausgesucht, denn wenngleich weiterhin die Sonne schien, so wehte doch ein tüchtiger Wind. Vom Sommerwetter zurück zum freundlichen Nordseewetter, es war wieder Jackenpflicht. Trotzdem hielt mich nichts davon ab, nach der Rundfahrt erst einmal ein großes Eis zu vernichten, während ich wieder einmal (dafür bin ich ja schließlich hergekommen) das Spiel der Nordseewellen beobachtete.

Dienstag, 26. April 2011

Kurz innehalten

Dies hat nichts, gar nichts, mit meinem Urlaub zu tun.

Es springt einen aus allen Medien an: Das Tschernobyl-AKW-Unglück vor 25 Jahren.

Ich war Ende zwanzig, mit drei kleinen Kindern, zwei davon in der Kita, wo sie gezwungen wurden, langärmelige Pullis zu tragen und - trotz wunderbaren Wetters - drinnen zu spielen. Meine Kleine war ein Baby und konnte gerade sitzen, am liebsten in der Sandkiste, wo auch ab und an mal ein Löffel Sand im Menschlein landete... Insgesamt hatten wir Glück, weil in der kritischen Zeit keine Niederschläge bei uns fielen.

Und manchmal frage ich mich, wie sehr wir uns eigentlich der unmittelbaren Gefahr für unsere (Gesundheit) Kinder gewiss waren.

Ganz fein

... ist es, bei strahlend blauem Himmel hier am Seezeichenhafen zu sitzen, den Schiffen und den Möwen zuzusehen und ansonsten einfach nichts zu tun. (War das jetzt gemein all' denen gegenüber, die heute wieder bei ihren Jobs sein müssen?)



Genau so schön kann es sein, sich aufs Rad zu schwingen und ziellos drauf los zu fahren - einfach, weil die Sonne scheint und es Spaß macht.



Muskelkater gibt es keinen mehr, ganz schnell habe ich mich an die Radelei gewöhnt. Allerdings "fit" im eigentlichen Sinne innerhalb von zwei Wochen werden zu wollen, das wäre illusorisch. Im Gegenteil. Wegen bekannter Einschränkungen muss ich ein bisschen darauf achten, mich nicht wieder zu übernehmen, ich täte mir keinen Gefallen damit. Allerdings, so viel körperliche Betätigung wie hier und jetzt habe ich sonst kaum, also wird es schon irgendwas Positives haben.

Wohl wissend, das sowohl mein Urlaub als auch dieses herrliche Wetter endlich sind, hier noch ein Bild mit einem unglaublich blauen Himmel...


Samstag, 23. April 2011

Ostergrüße

Allen Besuchern wünsche ich schöne und sonnige Ostertage!



P.S. Noch nie sah ich so viele wind- und wetterfeste, gleichzeitig blühende Osterglocken! Das scheint hier neben blauen Stiefmütterchen und lila Heide, Kiefern und Heckenrosen die lokale Standardbepflanzung zu sein.

Glück gehabt

Heute Vormittag hat mich mein labiles Knie gewaltig geärgert. Als ich kurz vorm Verzweifeln war, rief mich die Große an... vermutlich waren es die fünf Minuten Ablenkung... ein "Gnurps" im Kniegelenk, da sah die Welt gleich wieder besser aus.

Sonnig und windig präsentiert sich das Wetter immer noch sehr fein. Aber aus Sicherheitsgründen war ich heute vorsichtig-brav. Keine Radtour, nur kurze Ausflüge. Dafür Souvenirs gekauft. Eis gegessen in der Sonne und an der Hafenmole die Nordseewellen beobachtet.

Sommer im April

... bedeutet, mit den Füßen im Wasser den Strand entlang zu gehen.


Donnerstag, 21. April 2011

Strand

Nach der Überanstrengung vom Vortage war gestern nur eines angesagt: Strand! Und ich kann Euch sagen, es war ganz wunderbar, denn ich habe "den Strand der Strände" gefunden!

Vom Waldweg aus bin ich dem ersten Hinweis "Badestrand" gefolgt. Angekommen sah es schon gleich sehr vielversprechend aus:



Das Fahrrad abgestellt, meine Tasche geschnappt und losgegangen. Ob ich gleich einen altvertrauten Anblick haben werde? Oder wieder zunächst Sand sehe, so weit das Auge reicht?




Und - Hauptgewinn!



Mich erwartet ein allerfeinster Nordseeküstenstrand - ich muss die Nordsee nicht einmal suchen... *jubelfreu*

Kaum an der Wassserkante angekommen, muss ich mir dringend Schuhe und Strümpfe ausziehen, um endlich - endlich, mit den Füßen im Wasser zu spazieren!



Es ist noch April, fühlt sich aber an wie Sommer, und am liebsten würde ich gleich ganz in die Nordsee springen. Natürlich bleibe ich vernünftig. Nachdem ich eine Weile so spaziert bin, suche ich mir ein schönes Plätzchen, setze mich in die Sonne und beobachte das Spiel der Wellen, lausche der Musik des Meeresrauschens.



Irgendwann spaziere ich zurück. Auch hier gibt es einen Bohlenweg Richtung "Ausgang." Diese Bohlen sind geschätzte 10 cm breit und verführen mich zum Balancieren. Bin ich nun kindisch? Egal, ab und zu sehe ich andere es genau so machen...



[Note to my kids: Ich bring Euch jede Menge Meeresrauschen und Wellenschlag mit...]

P.S. Das ist der Strand von "Süddorf"

Mittwoch, 20. April 2011

Übermut tut selten gut

Oder: Im Überschwang übernommen. (Langer Text!)

Aber den Anfang zuerst, und der ist ganz harmlos: Stell dir vor, du gehst einkaufen und machst mal eben einen kleinen Umweg über das Watt und die Wasserkante. Zugegeben, es ist ein kleines Stückchen Watt, das zwischen dem Ende des Deiches (ich hasse Deiche, ganz besonders solche mit schwarzen Steinbrocken - aber was muss, das muss...) und dem Beginn des Fährhafens liegt. Also über den vermutlich südlichsten Parkplatz der Insel bis zum Ende geschlendert, dort die Düne hinunter - und du stehst direkt im Watt. Unter deinen Füßen knirschen Muschelschalen, ein paar Schritte weiter quetscht du mit deinen Füßen Schlick hoch, noch ein paar Schritte... und du stehst auf allerfeinstem, festem Sandstrand, direkt vor dir rollen die Nordseewellen an deine Füße heran, draußen schaukeln Vögel auf dem Meer.



Von oben rechts strahlt die Sonne aus wolkenfreiem Himmel. Der Tag lacht dich an, die Möwen kreischen, du verlierst das Zeitgefühl. Da war doch noch etwas? Ach ja, einkaufen, nur eine Kleinigkeit zwar, aber notwendig. Also die Düne wieder hinauf und erstmal die Schuhe grob gereinigt. Noch einmal umgesehen.



Neben dir unter dem Baum spielen Kinder. (Echt! Sie spielen ganz richtig!) Und zurück in den Kurort, in dem ich wohne. Ein niedliches, verschlafenes Nest mit kleinstädtischem Charakter, nur belebt durch stete Touristenströme. Immerhin: Das Friesische setzt sich insofern durch, als dass einem von überall ein fröhliches "Moin!" entgegen schallt.

Ich habe Größeres vor heute, was durchaus rechtfertigt, dass ich mir ein Stück von meiner allerliebsten Lieblingstorte, das mich beim Bäcker schon von weitem angrinst, mitbringe und vernichte.

Jetzt, das Fahrrad schwenkt schon die Pedalen und scharrt ungeduldig mit dem Vorderrad, geht es endlich los. Wohin? Immer geradeaus. Nein, ich habe mir kein Ziel vorgenommen - belüge ich mich selbst, denn es ist zu weit - einfach in gerader Linie nach Norden. Auf einer Insel ja eine einfache Angelegenheit, die von Anfang an ihre logische Begrenzung hat. Der Radfahrer wird auf feinen Radwegen, zwar holprigen aber landschaftlich schönen Waldwegen geführt, hohe Kiefernwälder, in denen allerlei Vögel krakeelen, gefolgt von Wiesen und Feldern, dazwischen kleinere Ansammlungen wunderschöner strohgedeckter Friesenhäuser.



So geht es Kilometer um Kilometer, es radelt sich wie von selber. Ich merke nichts davon, dass die Hälfte der Strecke abschüssig ist. Ich bemerke auch nicht den leichten aber stetigen Rückenwind.

Am Ende gibt es ein Ortseingangsschild "Norddorf". Oh, ich bin doch so weit gekommen? Es geht jetzt steil hinunter, zwischen Friesenhäusern hindurch, dieser Ort hat wieder seinen ganz eigenen Charakter, in der Ferne grüne Wiesen, am Horizont glitzert die Nordsee.




Hin! Am Deich angekommen habe ich die Wahl: Entweder radle ich auf der Deichkrone, was mir zu schmal - also riskant - vorkommt, oder auf dem Weg zwischen Deich und Wiese. Ich wähle letzteres, wobei mir allerdings der Blick aufs Meer versagt ist. (Sagte ich schon: Ich hasse Deiche?) Links sind riesige von Wassergräben durchzogene Areale, die von Millionen von Vögeln bewohnt werden. Die ganze Insel ein Vogelschutzgebiet. Ich fahre eine große Runde und bin wieder am Ausgangspunkt Ortsausgang angekommen. Im Wind merkt man kaum, dass die Sonne brennt, aber allmählich habe ich im Gesicht das Gefühl von Sonnenbrand. Also besser "nach Hause" fahren!



Ich folge der Ausschilderung für Radfahrer. Bevor ich merke, dass dieses eine andere Route als auf dem Hinweg ist, ist es zu spät, diese zu ändern. Der Weg führt praktisch pausenlos zwischen Wiesen und Feldern vorbei, selten kommt ein Auto, unterwegs streife ich das eine oder andere Dorf. Die Krux ist: Es geht permanent bergan - mit Gegenwind. Zwischendurch muss ich absteigen und schieben, anhalten, wieder Luft bekommen. Hier gerate ich allerdeutlichst an meine Grenzen und bin sehr froh, als es nach ungefähr der Hälfte der Strecke meist wieder abwärts geht. Es bleibt der Gegenwind. Und das Gefühl, ein verbranntes Gesicht zu haben, trotz Lichtschutzfaktor 30. (Der Sonnenbrand stellt sich hinterher als Rötung heraus, die zum größten Teil bald wieder abklingt.)

An der Ortseinfahrt von Wittdün geht es wieder an einem Wäldchen vorbei, hier sehe ich eine Gänsefamilie seelenruhig den Radweg queren - wieder einmal habe ich die Kamera zu spät im Anschlag und erwische nur noch einen Teil der Familie.


Dienstag, 19. April 2011

Nach drei Tagen Inselurlaub...

...

- Habe ich das "große Muskelkaterdiplom": erst in den Armen vom Ziehen und Schleppen meines Reisegepäcks, dann in den Beinen vom Erklimmen wahrhaft hoher Dünen, zu guter Letzt an allen Stellen, die für das Radfahren zuständig sind.



- Bin ich freudig überrascht davon, wie nahe Amrum meiner Vorstellung von "Vertrautes und Neues" kommt. Vertraut ist mir die Landschaft (die Dünen, der Strand, die Wälder, Felder und die strohgedeckten Friesenhäuser) - neu sind selbstverständlich die jeweiligen Gegebenheiten.



- Bin ich froh, mir gestern ein Rad gemietet zu haben: So ist mein Radius um ein vielfaches größer. Seltsamerweise brauche ich nur ohne Ziel loszufahren - der Rest ist instinktgesteuert, und ich komme immer irgendwo an, wo es ganz wunderbar ist.



- Habe ich endlich das erste Stück Strand gefunden, das meinem tief in mir eingegrabenen Bild der Nordsee entspricht. Der Ort "Nebel" hat seinen Namen wahrhaft verdient: Er hat einen Strand im Nebel. Wären da nicht die Bohlen, die den Weg zum Wasser markieren würden, man hätte nach 100 m die Orientierung verloren, denn: gut einen Kilometer geht man von den Dünen bis zur Wasserkante. Der Horizont ist im Nebel versunken, ringsum ist alles watteweich...



- Fand ich zurück vom Strand und durch den Wald einen bezaubernden kleinen Ort zwischen Äckern und Wiesen liegen, der nur aus strohgedeckten Friesenhäuschen zu bestehen schien. Und eine Windmühle!



- Wird es normal, in den Orten überall Fasanen und Rebhühnern zu begegnen. Die meisten haben nicht genug Geduld, bis meine Kamera schussbereit ist und spazieren einfach weiter.


Sonntag, 17. April 2011

Auf Amrum.

Früh aufgewacht und aktiv geworden, frische Brötchen und alles, was frau gern zum Frühstück, hat, beim Bäcker eingekauft... Folglich habe ich gefrühstückt wie Frau Königin und war dann bereit zu neuen Taten.

Diese Insel, und ich beginne ja erst, sie zu erkunden, ist so unglaublich... Der Einfachheit halber - und vor allem für meine Familie - binde ich hier das Fotoalbum ein, ich lade fortlaufend Bilder hoch - so eplus will.


Amrum 16. - 30. April 2011


Für mich unglaublich... und irgendwie genau das, was ich wollte: Nordsee, mit allem, was sie für mich bedeuten mag, aber auch Neues. Trotzdem, und dagegen bin ich praktisch machtlos, vergleiche ich automatisch mit "meiner" dänischen Insel. Das führt zunächst zu Instinkt-Irritationen... wo Wasser sein sollte, sind Dünen, so weit das Auge reicht (Kniepsand), irgendwie kommt das Wasser (bei Flut) "von der falschen Seite"... und dergleichen mehr.

Aber: Der Sand ist genau richtig, der Geruch nach Meer und die Dünen auch - so wie das Gekreische der Möwen.

Ich bin so viel herumspaziert, wie die Füße mich tragen mochten, das Wetter ist die Wucht, und ich bin rechtschaffen erledigt.

So verzeiht denn, liebe Lesende, wenn ich nicht alles, was ich sehe, akribisch beschreiben und bebildern mag, es ist einfach viel zu viel...

Entschleunigt

Schon jetzt entschleunigt. Zum Beispiel durch dieses elende mobile Internet. Immer nach ein paar wenigen Minuten gibt es Probleme mit dem DNS-Server und es sind dann keine Seiten mehr aufrufbar. Abmelden, anmelden, dann geht es meist weiter. Aber bin ja dankbar für die kleinen Dinge, nicht wahr?

Wunderfein gefrühstückt habe ich, und nun geht es raus, die Gegend erkunden.

Eine erste kleine Orientierung hat gestern schon stattgefunden, das erzähle ich später. Dies soll als Lebenszeichen zunächst genug sein.

Samstag, 16. April 2011

Reiseabenteuer

... bestanden. Näheres später, dies erstmal als Erfolgsmeldung.

Richte mich jetzt gerade in meinem 14-Tage-Zuhause häuslich ein.

Freitag, 15. April 2011

Jedes Jahr wieder

Zuerst will der Winter gar kein Ende nehmen, die Pflanzen scheinen im Dauerzustand grüner Spitzen zu verharren - aber dann, im März geht es los... und jetzt, Mitte April scheint das Pflanzenwachstum nichts und niemand mehr aufhalten zu können! Von Tag zu Tag gibt es Veränderungen:


Eine von drei gefüllten Narzissen. Wo sind die anderen?


Traubenhyazinthen, kommen treu und brav jedes Jahr wieder.


Nochmal die Primel in voller Pracht. Dabei sah sie im Sommer aus, als wollte sie nicht anwachsen.


An der Terrassenkante entlang geknipst. Die Krokusse sind längst Historie.


Es dauert nur noch ein Augenzwinkern...


Waldsteinie, anspruchslos und blüht jedes Jahr zuverlässig wieder.


Auch im "Urwald" blüht es.


Augenzwinker vorbei, jetzt haben sie Farbe.


Alte oder neue Tulpen?


Der Flieder blüht ganz bald.

Das war die April-Terrassen-Fotoladung. Vermutlich gibt es in den nächsten Tagen draußen einen "Traum in bunt" - der muss dann für sich alleine träumen. Ich verabschiede mich nämlich in Richtung Norden.

Donnerstag, 14. April 2011

Reisevorbereitungen

Dieser Kleinkram braucht einfach Zeit... dieses und jenes suchen, sortieren, bereit legen, das da auch noch und dies hier lieber nicht. Außerdem Speicherchips für die DigiCam geleert, Akkus geladen... na so Zeugs eben.

Die andere Hälfte des Abends mit Brüderchen telefoniert. Da das nicht allzu häufig vorkommt, dauert es dann eben dafür um so länger.

Endlich eine Kleinigkeit gegessen und nun? Geht es gleich ins Bett. Und wieder habe ich es zeitlich nicht geschafft, den Skype-Videotest zu machen... *geknicktguck*

Mittwoch, 13. April 2011

"Wohnungsübergabe"

Pati war hier, alles gezeigt, alles besprochen... der Countdown läuft.

Wettervorhersage für Sonnabend: sonnig (wie es sich gehört, wenn Engel reisen).

Gestern den Koffer geschlossen, der wird hier gewiss nicht wieder geöffnet! (Schuhe, puh, brauchen den meisten Platz!) Bleibt noch die Tasche mit u.a. meiner Technik zu bestücken. Hoffentlich vergesse ich weder Ladegeräte noch Speicherkarten...

Dienstag, 12. April 2011

Lust und Frust

Fange ich mit dem Frust an: Da ich in diesem Jahr meiner Reiselust frönen werde, meinte ich, eine Kreditkarte könnte wohl praktisch sein. Diese Karte verlangt nach fernmündlicher Aktivierung über eine kostenlose Service-Telefonnummer.

Warum hatte ich das nicht erwartet: Ein sprachgesteuertes Menü harrte meiner. Tippen Sie dies ein, tippen Sie das ein. Und nun noch die T-Pin... Die was? Grübel, grübel, vor Jahren gab es doch mal so etwas fürs online-banking... Lange schon funktioniert dieses über Pseudonym und Passwort...

Mein Hirn nach der seinerzeitigen Nummer durchforstet - eingegeben - falsch. Hm - die beiden Dreierkombinationen vielleicht anders herum? Falsch. Tut uns leid... gesperrt. Nun veranlasst die Mitarbeiterin (kein Sprachcomputer, nein, eine richtige Menschin) die Zusendung einer neuen Nummer. Ich möge bitte im Moment auf keinen Fall online-banking versuchen!

Ja toll, nun kann ich meine letzte Überweisung vor meinem Urlaub noch direkt am Bankterminal machen statt komfortabel am heimischen PC!

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Manchmal braucht frau gute Ideen vom einen oder anderen Nachwuchs :-)) Töchterlein hatte mir kürzlich demonstriert, wie komfortabel das Arbeiten am Netbook mit einer Funkmaus sein kann. Ein kleiner Dongle in einen USB-Port gesteckt und das Mäuslein funktioniert.

Nun war mir just danach, mir ein solches PC-Mäuslein zu organisieren und bestellte es der Einfachheit halber über einen wohlbekannten (Buch-)Versender, wo es mittlerweile ja fast alles gibt, was das Herz begehrt. Diese Bestellung wurde an einen externen Versender weiter geleitet. Trotz zeitgleicher Versendung mit anderen Dingen, die pünktlich vergangenen Sonnabend hier eintrafen, fand ich dieses Päckchen heute vor - im Treppenhaus neben der Hauseingangstür deponiert! Zu bemerken wäre hierzu noch, dass es sich um ein Mehrparteien-Wohnhaus handelt und ich nur froh sein kann, dass offensichtlich nur ehrliche Leute hier ein- und auszugehen scheinen.

Heute Abend flugs das PC-Mäuslein ausgepackt, die Batterien eingelegt (verflixtes Batteriefach, ich bekomme diese Dinger nie auf, ohne mir die Finger abzubrechen), den Mini-Dongle eingestöpselt und: funktioniert. Klein und handlich, dabei nicht zu winzig, zum Zwecke des Transports kann der Stecker in der Maus versenkt werden. Hersteller: LogiLink, Wireless Travelling Mouse with Autolink.

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Und nun muss ich mich kümmern: Um einen offenen Koffer herum stapeln sich diverse Dinge - ich glaube, ich muss reduzieren? Es scheint so, als würde ich mehr einpacken wollen als praktikabel ist... *verzweifeltguck*

Samstag, 9. April 2011

Und auf der Terrasse erst!

Ich kann gar nicht so schnell tippen, wie es blüht... na ja, fast.


Die Pati-Primel!


Gelbe Tulpen, noch grün :)


Wenn das ist, was ich annehme... abwarten!


Traubenhyazinthen in Fingerhut


Marienkäfer in Waldsteinie


Hortensientriebe


Leuchtende Stiefmütterchen