Montag, 28. März 2011

Fahrkarte für den Osterurlaub

[Voraus geschickt für die große Tochter die Info, dass ich mir habe die Unterkunft nochmals telefonisch bestätigen lassen, da schriftlich noch nichts hier war. Alles o.k.!]

Ort: Die Deutsche Bahn, Kundencenter im Hauptbahnhof.
Mein Anliegen: Beratung und Kauf einer Fahrkarte.

Ich betrete das Kundencenter und ... ??? ... erkenne nichts wieder. Ist ja auch kein Wunder, wenn ich überlege, wie lange es her ist, dass ich zuletzt eine Fahrkarte gekauft habe. (Oh, oh, ich werde alt, gar nicht erst drüber nachdenken...)

Vorn an einem Stehpult ein Uniformierter.
Frage: Wie funktioniert das hier?
Antwort: Bitte eine Marke ziehen und die Anzeigetafeln beachten.

Ich komme mir vor, wie in der Einwohnermeldestelle (die inzwischen auch nicht mehr so heißt...) und warte also auf die Anzeige, die irgendwann mit einem "Pling" meine Nummer aufruft.

Gehe zum "Counter" und komme mir fast vor wie beim Check-in am Flughafen. Der junge Mann hinter dem Tresen sieht ein bisschen geschafft aus, was ja auch kein Wunder ist, wenn er stundenlang Leuten Fahrverbindungen aus seinem PC ausdrucken und Tickets verkaufen muss. Immerhin war er einigermaßen freundlich und tat, wie ihm geheißen. Einziges Manko: Keine Platzreservierung im Zug möglich! Nun darf ich gespannt sein, ob ich fünf Stunden werde stehen müssen (was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann)!



(Allen potenziellen "bösen Buben" sei gesagt, dass - wie immer, wenn ich abwesend bin - mein Haushalt nicht verwaist sein wird. Dunkle Pläne zu schmieden ist folglich vollkommen sinnlos.)

Ich freu mich jetzt nur noch auf Sonne, Sand und Meer, Wald, Heide und Wind, stundenlanges Spazierengehen und/oder Radfahren. Allem voraus geht nach der Zugfahrt noch eine gut einstündige Kreuzfahrt zwischen den Nordfriesichen Inseln... *freuhüpf*

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