Donnerstag, 31. März 2011

Quietscheentchen

Vermutlich steigt uns der Frühling zu Kopf... darf ich vorstellen: Steffi

Mittwoch, 30. März 2011

La primavera - ein Vierteljahr 2011 ist jetzt vorbei

... und der März setzt an zum Schlussakkord.



Die grünen Blattspitzen, die ab September zu sehen sind, halten den Glauben an das wiederkehrende Frühjahr aufrecht - nun sind die Krokusse schon fast wieder verblüht.



Alle Hortensien haben schon kleine grüne Spitzen bekommen - obwohl der große Rest noch braun und winterlich aussieht.



Die Forsythie, Jahr für Jahr blüht sie zuverlässig und unerschütterlich. Das "offizielle" Zeichen für den endlich angekommenen Frühling.



Jeden Tag ist mehr zu sehen, jetzt kommen gerade reichlich die Blätter von Tulpen und Narzissen zum Vorschein. Ob sie auch alle blühen werden?



Nanu, was versteckt sich denn da? Es ist doch noch gar nicht Ostern?

Montag, 28. März 2011

Fahrkarte für den Osterurlaub

[Voraus geschickt für die große Tochter die Info, dass ich mir habe die Unterkunft nochmals telefonisch bestätigen lassen, da schriftlich noch nichts hier war. Alles o.k.!]

Ort: Die Deutsche Bahn, Kundencenter im Hauptbahnhof.
Mein Anliegen: Beratung und Kauf einer Fahrkarte.

Ich betrete das Kundencenter und ... ??? ... erkenne nichts wieder. Ist ja auch kein Wunder, wenn ich überlege, wie lange es her ist, dass ich zuletzt eine Fahrkarte gekauft habe. (Oh, oh, ich werde alt, gar nicht erst drüber nachdenken...)

Vorn an einem Stehpult ein Uniformierter.
Frage: Wie funktioniert das hier?
Antwort: Bitte eine Marke ziehen und die Anzeigetafeln beachten.

Ich komme mir vor, wie in der Einwohnermeldestelle (die inzwischen auch nicht mehr so heißt...) und warte also auf die Anzeige, die irgendwann mit einem "Pling" meine Nummer aufruft.

Gehe zum "Counter" und komme mir fast vor wie beim Check-in am Flughafen. Der junge Mann hinter dem Tresen sieht ein bisschen geschafft aus, was ja auch kein Wunder ist, wenn er stundenlang Leuten Fahrverbindungen aus seinem PC ausdrucken und Tickets verkaufen muss. Immerhin war er einigermaßen freundlich und tat, wie ihm geheißen. Einziges Manko: Keine Platzreservierung im Zug möglich! Nun darf ich gespannt sein, ob ich fünf Stunden werde stehen müssen (was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann)!



(Allen potenziellen "bösen Buben" sei gesagt, dass - wie immer, wenn ich abwesend bin - mein Haushalt nicht verwaist sein wird. Dunkle Pläne zu schmieden ist folglich vollkommen sinnlos.)

Ich freu mich jetzt nur noch auf Sonne, Sand und Meer, Wald, Heide und Wind, stundenlanges Spazierengehen und/oder Radfahren. Allem voraus geht nach der Zugfahrt noch eine gut einstündige Kreuzfahrt zwischen den Nordfriesichen Inseln... *freuhüpf*

Hamburg-Harburg, Lämmertwiete

Als Nachtrag zu gestern habe ich eben noch einige Bilder hochgeladen:



Die Lämmertwiete ist weithin bekannt als Harburgs Gastronomie-Meile, ist aber auch ganz fein anzusehen.



Viele alte Fachwerkhäuser sind hier liebevoll restauriert einer neuen Bestimmung zugeführt worden, wo Neubauten erforderlich waren, wurde mit modernen Stilmitteln und Glas sorgfältig vorgegangen.



Noch gemütlicher wird es im Sommer, wenn Tische und Stühle im Freien stehen, so dass der Cappu draußen genossen werden kann!



Das alles sind keine wirklich neuen Erkenntnisse, fehlte allerdings noch in meinem Harburg-Album.

Sonntag, 27. März 2011

Sonntagnachmittag

Anruf von der Tochter, ob wir zusammen ein Eis essen möchten... Na klar.

Zu meinem Erstaunen (manchmal lebe ich echt hinterm Mond und bekomme nichts mit!) war verkaufsoffener Sonntag. Nicht alle Geschäfte machten mit, aber viele.

Zuerst ging es allerdings in die Eisdiele in der Lämmertwiete. Für Tische und Stühle draußen war es noch ein wenig zu frisch, aber drinnen ist es sehr gemütlich.

Wer die Wahl hat, hat die Qual... schließlich entschieden wir uns beide für das After-Eight-Eis:





Hinterher bummelten wir ein wenig und machten noch ein paar kleine Schnäppchen - dazu aber später. Heute rennt mir schon wieder die Zeit weg, und ich habe noch anderes zu tun als am PC zu sitzen :-))

Sommerzeit

Ja, liebe Leser, habt Ihr auch schön daran gedacht, Eure Uhren umzustellen? Telefon, Handy, Wecker, Armbanduhr... nicht alle Uhren sind Funkuhren. Früher schlugen noch die Computer Alarm "Achtung, Sommerzeit, umstellen in Ordnung?" - sinngemäß wenigstens. Heute machen sie es sang- und klanglos automatisch.



Ich hasse diese Umstellung, immer gerät meine innere Uhr durcheinander und ich muss jetzt wieder ein halbes Jahr lang "mitten in der Nacht" aufstehen. Aber... wenn gleichzeitig das Wetter so schön mitspielt wie im Moment, mag ich gar nicht grollen.



Es ist noch kühl, stimmt, aber der Himmel ist wirklich himmelblau, die Vögel zwitschern, was das Zeug hält, die Sonne strahlt und die Natur... Die Natur! Sie explodiert.



Von Tag zu Tag tut sich etwas. Die Fotos von vorgestern sind schon veraltet und vergessen. Gerade noch halbwegs aktuell sind die von gestern... *g*

Koffer, Tasche, Portemonnaie

Schluss mit der Kofferausleihe. Dieses Jahr hat mich das Reisefieber gepackt, also wurde es Zeit für eigenes Reisegepäck.



Mein Entschluss stand schnell fest, es wurde die Variante "zweitgrößter Koffer plus Handgepäck." Ich muss ja immer auch berücksichtigen, dass ich den vollen Koffer allein irgendwie handhaben muss, so mit gebremster Kraft, wie ich sie nur noch habe.

Die Gepäckstücke sind schön leicht und haben eines gutes, sinnvolles Arrangement von integrierten Fächern und Außentaschen. Die kleine Tasche hat ein Fach mit extra Polsterung für Netbook und Co.

Während das Reisegepäck bereits an der Kasse für mich bereit stand, musste ich noch eimal um die Handtaschen herum schleichen... Schon seit zwei Tagen habe ich immer wieder mir das selbe Stück angesehen - jetzt habe ich zugegriffen. Darf ich vorstellen, meine Frühjahrs-/Sommerhandtasche:



Tja, aller guten Dinge sind drei... auch gestern hatte ich einige Besorgungen zu machen, und schon lange war die Erneuerung meines Portemonnaies fällig. Ich konnte mich von dem guten Stück nicht trennen, hatte ich es doch vor langer Zeit von Nina geschenkt bekommen. Aber es nützte ja nichts, es war schlicht und ergreifend "aufgebraucht".

Eine neue Geldbörse auszusuchen, die außerdem genug Stauraum hat für diverse Plastikkarten, wie sich nun einmal im Laufe der Zeit ansammeln, außerdem ein extra verschließbares Kleingeldfach hat, dazu weder zu groß noch zu klein ist, war alles andere als einfach. Und ich stelle fest, ich habe einen teuren Geschmack bekommen:




Dienstag, 22. März 2011

In fretta - auf gut Deutsch: in Eile

Komme zu nichts, die Zeit läuft mir weg.

Tochter am Sonntag gut in Rom gelandet. Zuvor am Freitag lange Nacht mit Tochter, Rotwein, Feta, Oliven und ihrem Netbook. Sonnabend schön bis zur Übergabe an die Schwester. Kein Abschied am Flughafen für mich, daher auch nicht geheult wie sonst.



Nachmittags nach der vielen Bahnfahrerei mit Kaffee und Kuchen in Harburg gestärkt, dann auf, auf zum Schuhkauf. Die identischen Sandalen, wie sie die Große hat, geschnappt. Noch ein paar kleine Besorgungen gemacht, dann ab nach Hause. Müde.

Sonntag allgemeine Hausarbeit, dazwischen aber Spaziergang zu Pati in Traumwetter gemacht und ihren kleinen Garten bewundert!



Gestern im Büro war es nebenan überheizt, die neuen Möbel dünsteten allerhand aus. Ich also immer wieder zwei Minuten vor die Tür... Das machte mich nicht gerade froh.

Aber heute: Alles besser! Am Arbeitsplatz viel gelacht, spart die Antifaltencreme... Und meinen Osterurlaub klar gemacht. Unterkunft ist gebucht, Bahnfahrkarte und Fähre werden das nächste. Freu-freu-freu.

Super Frühlingswetter und Adrenalin-High. Das kann meinetwegen so bleiben :-))


Montag, 21. März 2011

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang mit Frühlingswetter und Frühlingsblumen...



Keine Zeit für lange Berichte, wird nachgeholt.

Buchungsanfrage für meinen Frühjahrsurlaub ist abgeschickt - wenn ich nicht langsam aktiv werde, wird es nichts :-)

Freitag, 18. März 2011

Va' dove ti porta il cuore

Roman von Susanna Tamaro, Universal-Bibliothek Fremdsprachentexte, Reclam

Ich schreibe kaum noch von meinen Fremdsprachen-Bemühungen, das bedeutet aber nicht, dass ich etwa nicht mehr dranbliebe!

Manchmal kaufe ich auf gut Glück Fremdsprachliches ein, auch solche Exponate, die nicht mit dem europäischen Referenzrahmen-Level ausgezeichnet sind. (Ist mir auch egal, mir pappt ja auch später kein Schild auf der Stirn "B1" oder ähnlich!)

Dieses Büchlein ist derzeit meine Unterwegs-Lektüre. Ich lese den Roman sehr konzentriert und sehr langsam, komme aber gut zurecht. Auf jeder Seite sind unten die Erklärungen für die schwierigsten bzw. ungewöhnlichsten Vokabeln abgedruckt, genau richtig für mich, mit allem anderen (Worten und Grammatikkonstruktionen) komme ich selbst klar.

Ich stelle fest: Hier handelt es sich ganz eindeutig um Literatur. Ein Text also, der meilenweit von sämtlichen Lehrbüchern, Zeitungen, Zeitschriften oder Kochrezepten entfernt ist! Ich habe es bei dieser Geschichte mit einer eher poetischen und sehr bildhaften Sprache zu tun, wobei es sich überwiegend (zumindest bisher, ich bin erst auf Seite 26) um die Beschreibung von Befindlichkeiten und nur minimal um Handlungen bzw. Begebenheiten handelt. Jedes Mal, wenn ich einem sprachlichen Bild auf die Spur gekommen bin, freue ich mich!

Pläne

Nun habe ich natürlich besseres zu tun als gedanklich dauernd meinen Töchtern hinterher zu hängen - bin schließlich mittlerweile eine "entwöhnte" Mutter :-)

Ich schmiede also Reisepläne:

Ein kleiner Urlaub in der Nordsee, mit mir allein, in absehbarer Zeit.

Ein Aufenthalt nicht direkt in Rom, aber immerhin im römischen Großraum an einem See (so von mir gewünscht und vor kurzem konkret angedacht), der, wie es im Moment aussieht, gemeinsam mit der Cousine stattfinden kann (!). Urlaubsdaten im Herbst sind bereits synchronisiert, für den großen Rest haben wir noch Monate Zeit.

Der Vollständigkeit halber

... und als Ergänzung zum letzten Eintrag:
Mit einstündiger Verspätung ist die Tochter um quasi Mitternacht in Hamburg gelandet, so dass ich sie schließlich um 1.00 Uhr in meine Arme schließen konnte. Schnell ein paar Worte gewechselt, dann ab ins Bett - wo ich während der nächsten eineinhalb Stunden nicht schlafen konnte. Tja.

Töchterlein habe ich seither nicht gesehen, da sie "Arbeitstermine" mit der Großen hat und der Einfachheit halber (und weil's vielleicht auch Spaß macht, mit der Schwester Zeit zu verbringen) gleich dort in N. genächtigt hat. Vermutlich werde ich diesen Abend mit ihr verbringen können (vino rosso steht bereit!), bevor sie morgen wieder nach N. fährt, von wo aus sie am Sonntag direkt zum Flughafen gebracht wird.

Alles hochgradig durchorganisiert. Das Leben ist kein Ponyhof...

Mittwoch, 16. März 2011

Umgebucht und verspätet

Nicht nur, dass Töchterleins Flug umgebucht wurde von Zwischenlandung in München auf Frankfurt - zwischen "geplant" und "erwartet" in HH liegen schon jetzt 20 Minuten.

Dienstag, 15. März 2011

Vorbereitungen

So ganz prickelnd ging es mir heute eigentlich nicht, es sind im Büro immer noch allerlei merkwürdige Substanzen in der Luft, die mich nötigen, öfter als mir Recht ist, die Tür sperrangelweit aufzureißen. Heute war es nämlich ein wenig frisch draußen und nun auch drinnen...

Nach dem obligatorischen Arztgang bin ich dann entgegen meiner Gewohnheit an diesen speziellen Tagen noch recht aktiv geworden und habe einige haushaltstechnische Vorbereitungen für Töchterleins Kurzbesuch getroffen. Sie wird zwar nur wenig hier sein, dieses ist kein Spaß- sondern eher ein Arbeitsbesuch in Gemeinschaft mit der Schwester, aber trotzdem soll es in ihrem Zimmer ja gemütlich sein... Und dann habe ich allerlei Dokumente gescannt, bin allerdings nicht von der Qualität überzeugt. Obwohl mein Scanner nicht allzuviel benutzt wurde, produziert er einen Rotstich. Sollen die Töchter sehen, ob sie die Ergebnisse benutzen können...


Foto vom Sonntag, es war Frühling!

Zu guter Letzt eben noch einen Kaffeetest geschrieben. Dafür das Essen vergessen. Und ins Bett muss ich nun auch gleich. Buonanotte.

P.S. Japan.
Natürlich wäre das mehr wert als ein blödes P.S., aber mehr kluge Dinge zu schreiben zu diesem Thema, das überlasse ich denjenigen, die das besser können. Nur so viel: Es ist schlimm und bedrückend, ich habe so viele Berichte gesehen, dass ich heute Abend wirklich mal Abstand davon brauchte. Für kurze und knackige Information hier noch ein Link.

Montag, 14. März 2011

Lösungsmittel

(Sozusagen als Nachtrag zum Thema Lacke und Farben.)

Mit Sicherheit habe ich es meiner Kollegin zu verdanken, dass mein Chef für das Thema mittlerweile sensibilisiert ist. Bei meiner Rückkehr zur Arbeit heute früh zeigte er sich angemessen betroffen darüber, dass niemand daran gedacht hatte, dass möglicherweise eine andere Farbqualität hätte gewählt werden können (was ja letztlich der Gesundheit aller zuträglich wäre) oder Renovierungsarbeiten evtl. in meinen Urlaub zu verlegen.

Sofort bot er mir an, ggf. früher nach Hause zu gehen, falls die Belastung heute noch zu groß sei. Das allerdings war nicht nötig, es reichte denn doch, häufig die Tür zu öffnen und für reichlich Frischluftzufuhr zu sorgen.

Und ich habe respektieren müssen, dass ich wirklich krank bin, auch wenn es mir im Alltag üblicherweise niemand anmerkt, und ich also noch mehr als gedacht auf mich aufpassen muss.

Sonntag, 13. März 2011

Japanische Katastrophen

Hm... ich würde ja gerne über meine Frühjahrsaktivitäten schreiben, verschiebe das aber auf vermutlich morgen. Angesichts der Mega-Katastrophen in Japan bringe ich es nicht fertig. Was sind schon unsere jetzt trivial anmutenden täglichen großen und kleinen Sorgen?

Erdbeben, Tsunami, AKW-Notfälle, jetzt noch ein Vulkanausbruch... mehr als 10.000 Tote, viele Vermisste, bereits jetzt viele strahlengeschädigte Menschen...

Das lass ich noch ein bisschen sacken bei mir, bevor ich locker-flockig schreibe.

Samstag, 12. März 2011

Japan

Erdbeben, Tsunami und jetzt auch noch eine KKW-Katastrophe.
Zum Nachlesen bei Spiegel Online.

Freitag, 11. März 2011

Kaum lacht die Sonne

... erwacht das Gärtnerinnen-Gen in mir.

Anders lässt es sich nicht erklären, dass ich mich von Stiefmütterchen magisch angezogen fühlte und nun zusehen kann, wohin ich sie pflanze. Denn "eigentlich" gibt es durch im Herbst reichlich verteilte Blumenzwiebeln gar keinen freien Platz mehr.



Aber egal, was muss, das muss - und Stiefmütterchen sind einfach "der" Frühlingsanzeiger schlechthin.

Donnerstag, 10. März 2011

Feuerrot

... präsentierte sich gestern der Sonnenuntergang.



Davon nun auf schönes Wetter zu schließen hieße, einer Täuschung zu erliegen. Es ist einiges wärmer geworden, dem Himmel sei Dank, dafür kommt allerlei Feuchtigkeit von oben. Das allerdings stört mich überhaupt nicht - täglich kann ich meinem Grünzeug draußen beim Wachsen zusehen.

Mittwoch, 9. März 2011

Pangasius

Pangasius, obwohl in den Tiefkühltruhen der Supermärkte und Discounter reichlich vorhanden, habe ich bisher nicht gekauft. Mir war einfach unwohl bei dem Gedanken, dass ein asiatischer Flussfisch in meine heimischen TK-Truhen transportiert wird. (Transportkosten/Ökobilanz!) Da kaufe ich lieber Seefisch aus nachhaltiger Fischerei in Nordsee oder Atlantik (zuletzt heute). Der ist zwar teuer, aber den mag ich mit gutem Gewissen verzehren.

Jetzt gerade läuft im ersten TV-Programm ein Bericht über die Pangasius-Aquakulturen/ -Aufzucht/ -Produktion in Asien (vielleicht finde ich ihn morgen in der Mediathek?) - da kann einem nur übel werden!

Update: Ich habe beim NDR zwar keinen Filmbericht gefunden, dafür aber allerlei Lesenswertes.

Dienstag, 8. März 2011

Lacke und Farben

Wie kürzlich erzählt, wird der Büroraum neben meinem renoviert. Heute war der zweite Tag, an dem die Maler bei uns waren, ganz zum Schluss waren die Fensterrahmen dran.

Und damit ging mein Elend los.
Dicke Augen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, taube Finger und "schweres Atmen".
Morgen wird der neue Fußbodenbelag vollverklebt...

Da passt es ganz gut, dass ich jeden Dienstag meinen Tropf-Termin habe... Ich bin jetzt bis Ende dieser Woche aus dem Verkehr gezogen. (Hoffentlich genügt das, damit sich die Dämpfe inzwischen aus der Firma verflüchtigen können.)

Nie habe ich bei dieser allgegenwärtigen "Coffee to go"-Unsitte mitgemacht, aber heute hatte ich die Hoffnung, er würde mir für den Heimweg nützlich sein. Er war vor allem eines: heiß.

Jetzt, während ich hier tippsele, verschwinden meine Kopfschmerzen allmählich. Nie hätte ich gedacht, auch wenn allgemein bekannt ist, dass Lösungsmittel den Atemwegen abträglich sind, dass ich mit dermaßen akuten Krankheitssymptomen reagieren könnte.

Montag, 7. März 2011

Blauer Himmel, Sonnenschein

... das wird doch nicht der Frühling sein?

Nö.
Morgens Temperaturen von Minus (!) 7 Grad sprechen eine deutliche Sprache. Aber immerhin - siehe Titel. Das lässt hoffen, meinen auch die Krokusse und recken stolz die Köpfe.
Kleine abendliche Terrassenbegehung: Ja, es sprießt all- überall, da muss ich schon aufpassen, wohin ich trete. Die Forsythie ist ebenfalls startklar.
Petrus: Bitte etwas Wärme. Schon der Tochter wegen, die demnächst für eine Stippvisite vorbei geflogen kommt... ;-))

Sonntag, 6. März 2011

Buntes Wochenende

Von allem war etwas dabei... jede Menge gekocht, gebacken, gewaschen, geputzt... netten Besuch gehabt, Papiere sortiert und abgeheftet (Jahrgänge!), Tochters Netbook mit Mailprogramm und Kalender ausgestattet, jetzt noch beim Tatort entspannt. Gleich ins Bett, damit ich fürs Bürochaos morgen gewappnet bin.

(Und wenn hier jemand wieder milde lächelt, weil mich das belastet,... nun ja, ein Blog ist öffentlich, da werde ich nicht die primären Dinge der Kategorie eins und zwei hier notieren, außerdem gibt es keinen Wettstreit, wer das aller-aller-schlimmste hinter oder gar vor sich hat... wir wollen schließlich positiv in die Welt gucken! Und: ja, ich bin gerade eingeschnappt.)

Samstag, 5. März 2011

Burzeltag

Und wieder jährt sich das Ereignis, das mich 22-jährig zur Mama machte:



Alles Gute für mein Jungskind, das schon lange ein Mann ist!

[Das ist überhaupt das Merkwürdigste: Die eigenen Kinder werden zu Männern und Frauen, dabei fühlt es sich in meinem Kopf doch immer noch jung an!]

Freitag, 4. März 2011

Unruhegeschädigt

Der Büroraum neben unserem wird ab Montag renoviert und neu möbliert. Heute trugen die Kollegen alte Möbel hinaus, räumten Ordner, Computer und allerlei Papiere um... eben alles, was nötig ist, um ein Zimmer komplett zu leeren. Folglich herrschte eine grandiose Unruhe und ein einziges Kommen und Gehen (durch unser Büro geht es hinaus ins Freie, die Anordnung der Räume ist schon sehr speziell in der Firma), dazu selbstverständlich allerlei wichtige und unwichtige Verbalkommunikation. So weit, so ungut.

Ich kann nämlich so nicht arbeiten - musste es aber natürlich. Konzentration nahe Null und überall nicht enden wollende Geräusche... Fakt ist: Das ist für mich schlimmer als Kopfschmerz - dagegen wäre schließlich eine Tablette eine Option - es gab kein Entkommen... ich hätte mir gern einen neuen und ausgeruhten Kopf gewünscht.

Seltsam ist nur, dass immer ich die Einzige bin, die sich dadurch behindert und genervt fühlt, alle Anderen finden das Gewusel lustig.

Wochenende, Gott sei dank. Der erste Kuchen ist im Ofen.

Mittwoch, 2. März 2011

Besorgungen

Heute Abend diverse Besorgungen gemacht:

Ganz zweckgebunden im Drogeriemarkt, nur wenig ablenken lassen. Zu Hause festgestellt, ich habe die Staubsaugerbeutel vergessen. So geht das nun seit zwei Wochen...

Im Kaufhaus zufällig am Büchertisch mit Remittenden vorbei gekommen. Immer gefährlich für mich. Lange gestöbert und am Ende einen Stapel themenzentrierte Schnäppchen mit nach Hause genommen.

Bald muss ich mir eine Liste machen, welche Reiseführer und sonstige Italien-Literatur ich bereits besitze, sonst drohen Doppel-und-Dreifachkäufe. Ja, ich lese unter anderem auch Reiseführer. Die gefundenen Romane haben alle Venedig-Bezug - zumindest im Titel. Lustig, weil ich letztens die Venedig-Ausgabe von Geo-Epoche gefunden habe. Hach, es gibt noch so vieles, was ich sehen möchte... *seufz und einen ganz bescheidenen Lottogewinn wünsche*

Ach, übrigens: Da sagen die Wetterfrösche seit zwei Tagen, dass es milder (wärmer) wird... das halte ich für ein Gerücht! Voller Freude, mich endlich nicht mehr mit den dicksten Klamotten ausstaffieren zu müssen, hatte ich gestern dann unterwegs jämmerlich gefroren. Noch schlimmer heute früh. Gefühlte arktische Temperaturen und schneidender Wind.