Montag, 28. Februar 2011

Die Weisheit des Tages

You never know when it will strike, but there comes a moment at work when you know that you just aren't going to do anything productive for the rest of the day.
(ausgeliehen vom Einmannblog)

Auf jeden Fall beschreibt o.g. Satz ganz gut diesen Arbeitstag.

Highlight Nummer eins ist Töchterleins Ankündigung...
Highlight Nummer zwei ist die mit meiner fernmündlichen Assistenz erledigte Einrichtung von Ninas Router *tadaaaa*

Samstag, 26. Februar 2011

Hoch die Tasche!?

Kaum weicht der Frost, hängt die erste Tasche hoch im Baum...

Freitag, 25. Februar 2011

Einkäufe der anderen Art

Schon seit längerem hatten wir uns vorgenommen, nach Feierabend (Freitag! Mittag!) zum italienischen Lebensmittelmarkt zu fahren. Danach ging es zum Möbelschweden in der Nähe, die Kollegin wollte gern eine Besorgung machen. Und ich habe meinen Vorrat an Backformen aufgestockt. Schließlich war dann alles zusamen mehr als ich tragen konnte. Da meine Kollegin mich an einer S-Bahn-Station absetzte, konnte ich nur mitnehmen, was ich ohne Probleme tragen konnte. Auch fein, dann bleiben die Backformen noch ein wenig in ihrem Auto und werden Montagabend von mir mitgebracht! (Im Übrigen bin ich froh, dass der Möbelschwede mich nicht in der Form zu verlocken scheint wie die meisten Frauen - wenn man dem Klischee glaubt.) Aber Kaffeepads, schwedische (italienische habe ich schon!), damit ich möglichst viele Testergebnisse produzieren kann...



Am Ende war ich so spät zu Hause wie an normalen Arbeitstagen - aber viel, viel mehr "geschafft!"



Nun erstmal ein wenig Feierabend genießen, morgen mit der Großen frühstücken... auf jeden Fall ist jetzt Wochenende!

Mittwoch, 23. Februar 2011

In der Postfiliale

Meine ehemalige Postfiliale ist seit geraumer Zeit ein Ein-Euro-Ramsch-Laden mit Post-Tresen und zwei Mitarbeiterinnen.

Kurz vor halb sechs traf ich dort ein, legte den fraglichen Brief auf den Ladentisch und erklärte freundlich die Sachlage. Wie man mir bitte jetzt helfen möge? Ich sehe nicht ein, nochmals Porto zu zahlen. Die Marke auf dem Umschlag ist schließlich mittlerweile abgestempelt. Und wie sicher stellen, dass der Brief nicht erneut mir zugestellt wird? Ich habe schließlich für die Dienstleistung bereits bezahlt. Und wie die roten Strichlein an der Unterkante entfernen/überdecken, damit der Brief nicht wieder fehlgeleitet wird?

Und überhaupt wollte ich hauptsächlich von den Damen Hilfsbereitschaft und Kreativität erleben. Das war wohl nichts: Und die Mutter blicket stumm um den ganzen Tisch herum... Ratlosigkeit griff um sich, die Damen waren zwar freundlich, ansonsten aber personifizierte Fragezeichen. Sie teilten mir mit, sie seien schließlich keine Postangestellten und würden nicht sämtliche Dienstleistungen der Post verkaufen...

Langsam wurde ich dank dieser Schwerfälligkeit ein wenig ungemütlich, ich verlangte nämlich nach einer Anschrift (Brief, Fax, Mail) für eine schriftliche Beschwerde. Man wollte mir eine Telefonnummer geben. Nochmals wies ich darauf hin, dass ich eine Anschrift für Schriftverkehr wollte. Die Service-Telefonnummer sei doch aber kostenlos! Nochmals: Das ist mir egal. Ich möchte nicht telefonieren, ich möchte schreiben.

[Warum nicht übers Internet? Über diesen m.E. fragwürdigen Service hatte ich vor Jahren eine spezielle Frage gestellt und war nach über einer Woche mit einer unpassenden Standardantwort bedient worden. Taugt also nach meiner persönlichen Erfahrung nichts.]

Endlich. Eine der Perlen blätterte in einem Heftchen und schrieb mir eine Adresse ab. Ich griff meinen Briefumschlag, den Zettel mit der Anschrift, wünschte einen schönen Abend...

/Und ab.

Dienstag, 22. Februar 2011

Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Anyone mit Gehirn bei der Post?

Ein hier eingegangener wichtiger Brief an die Tochter wollte weiter geschickt werden.

Ich habe
  • den Umschlag nicht geöffnet
  • das Anschriftenfeld mit einem frischen Adressetikett versehen
  • einen kleinen Aufkleber mit meinem Absender angebracht
  • den Brief reichlich frankiert
  • einen Luftpostaufkleber neben das Porto geklebt
  • den Umschlag am vergangenen Sonntag in den Briefkasten geworfen
Heute lag genau dieser Brief in meinem Hausbriefkasten!

Ich kann mir nur vorstellen, dass die kleinen hellroten Strichlein am unteren Rand des Umschlages hierbei eine Rolle gespielt haben mögen. Trotzdem müsste spätestens dem Zusteller aufgefallen sein, dass er den Brief in den Briefkasten des Absenders gab. Ist das Lesen eine verloren gegangene Kulturerrungenschaft?

Innerlich tobend vor Wut.
/Und ab.

Sonntag, 20. Februar 2011

Strahlender Wahlsonntag

'Wahl- und Waldspaziergang' titelte ich im September 2009. Das könnte auch jetzt genau die richtige Überschrift sein; wie es sich für einen "anständigen" Wahlsonntag gehört, haben wir wunderfeines (zwar winterliches, aber: immerhin!) Wetter.

Wieder einmal wurde an alle Wahlberechtigten ein Musterfragebogen versandt, für den wer-weiß-wie-viele Wälder ihr Leben lassen mussten:



Insgesamt 20 Stimmkreuze sollten vergeben werden, was nicht so schwierig ist, wie es auf den ersten Blick aussieht. Die SPD wähnt sich derweil bereits im Regierungsamt...



... aber die fleißigen WahlhelferInnen werden bis Dienstag und/oder Mittwoch mit der Auszählung zu tun haben, erste Hochrechnungen kündigt das Fernsehen für frühestens zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale an.

Ich machte mich also brav auf den Weg, um meine Bürgerinnenrechte wahr zu nehmen. Da es heute, wie eingangs erwähnt, ein so strahlender Tag ist, verband ich diesen Weg selbstverständlich wieder mit einem Spaziergang.

Zunächst aber ging ich einmal ums Haus herum, da ich die rückwärtige Ansicht meiner Terrasse begutachten wollte. Tja, Pustekuchen, so viel Schnee, aus dem stellenweise grüne Spitzen hervor lugen - eindeutig nicht fotogen. Dann doch lieber die kopflosen Schneemänner festgehalten:



Mein Wahllokal war wieder im Seniorenheim, nicht weit von einem Zugang zum Wald entfernt.



Ohje, das sah nach reichlicher Rutschgefahr aus! Dann war's allerdings nur halb so schlimm, und ich traktierte mein Handy fortan als Fotoapparat... Eishände, keine Lust auf DigiCam gehabt...












Samstag, 19. Februar 2011

Frühling ins Haus holen

Es ist dieses alljährlich wiederkehrende Gefühl am Ende des Winters, jeder Sonnenstrahl wird freudig begrüßt, der Himmel hat, wenn er denn klar ist, dieses besondere Blau, überall sieht man verheißungsvolle grüne Spitzen oder erste Knospen, fast liegt der Frühling in der Luft.

Aber nur fast.



Da hilft nur eines, nämlich sich etwas Blühendes ins Haus zu holen.

"Mädchenabend"

Gestern von Nachmittag bis in den späten Abend eine schöne Zeit mit der großen Tochter verbracht, inklusive kleiner Vorratseinkaufstour und leckerem Essen. Das rosa Netbook war auch mit und hat gezeigt, wie tüchtig es ist - nun bin ich in der Pflicht, auf meinem Skype zu installieren, na ja.

Völlig entspannt haben wir uns mit Mädchensachen befasst, und wer nun meint, erwachsene Frauen und "Mädchensachen" würden nicht zusammenpassen, der irrt! Einmal Mädchen, immer Mädchen, egal wie alt... Dieses Foto hatte Nina mitgebracht:


Selbst gemachtes Ordnungssystem für Ohrringe

Beim Durchsehen meiner Dinge feierte ich Wiedersehen mit einer Kette, die ich neulich mit ihr zusammen gekauft, später weggelegt und dann total vergessen hatte! Welch eine Schande - sie passt nämlich genau zu meiner aktuellen Lieblingsfarbe:



Beim Essen uns darüber unterhalten, wie viele Leute heutzutage gar nicht kochen können! Und darüber, dass uns ganz einfach Fertiggerichte nicht schmecken. (Ich esse überhaupt keine Tiefkühlpizza mehr - nie, nie, nie - seitdem ich zum ersten Mal in Rom ein Stück Pizza geschmeckt habe!)

Gemeinsam haben wir uns noch einen schööööönen Film angesehen... zwar eine amerikanische Produktion, aber mit viel italienischem Lebensgefühl und - natürlich - ganz großer Liebe, eben ein rechter Mädchenfilm:


Kaffeepads

Ich schreibe drüben ab sofort in loser Folge über meine Senseo-Kaffeepad-Geschmackstests.

Mittwoch, 16. Februar 2011

St. Pauli gewinnt Stadt-Derby

Bericht beim Focus.
Seit 33 Jahren der erste Sieg des "Kleinen" gegen den "Großen" - und ich weiß, wer morgen früh super gestimmt sein wird...

Dienstag, 15. Februar 2011

Ach nein

... bitte keinen Winter mehr!

Ein letztes Aufbäumen mit Schnee, okay, damit kann man leben. Ein Großteil davon war schon quasi durch Gefriertrocknung verschwunden. Aber das heute? Nicht nur die spiegelnde Glätte am Morgen - herzlichen Dank an unseren Hausmeister, der fünf Minuten vor meinem Start in den Alltag unsere Wege gestreut hatte - nein, dicke, mollig anzusehende Flocken (natürlich nicht wärmend, ha, das wär nochmal etwas!) wirbelten in reichlicher Menge durch die Gegend, bevor sie sich dekorativ als weihnachtlich anmutende Schneedecke in der Landschaft verteilten. So weit, so hübsch.

Aber ich will das nicht haben.

Die Helligkeit kehrt nämlich zurück, morgens nur als rötlicher Himmelsstreif, abends aber, wenn ich nach Hause komme, ist es noch hell! Fast verwirrte mich letztens der helle Schein, als ich in meine Wohnung kam... es war Tageslicht, das durch die Fenster herein fiel.

Und zu diesem Licht gehört der Frühling.

Sonntag, 13. Februar 2011

Auf Winter folgt Frühling folgt Winter

Vor zwei Tagen noch war ich stolze Besitzerin einer vorfrühlingshaften Botanik...



... als ich gestern Abend nach Hause kam, schneegrisselte es bereits ein wenig, als ich vorm Schlafengehen noch einmal hinaus sah, mochte ich es kaum glauben...



... und heute Vormittag hätte ich meinen mögen, es sei wieder November:



Solche "Igel" habe ich jetzt überall:



Und auf der Wiese stehen zwei Schneemänner



... und winken einen Geburtstagsgruß zu Pati!

Backrezept

Cheesecake al cioccolato in sehr freier Übersetzung ist online. Lecker, lecker...

Ich bin immer noch ganz stolz darauf, dass ich das italienische Originalrezept direkt nachgebacken habe!

Samstag, 12. Februar 2011

Mix

Gestern viele Besorgungen, viel Hausarbeit gemacht. Und einen Kuchen gebacken. Nach einem italienischen Rezept der Tochter. Ohne vorherige Übersetzung, ohne Vokabelkontrolle einfach nachgemacht. Da er so super gelungen ist, klasse schmeckt (geschmeckt hat, Gruß von der Nonna!)... mjam... muss ich wohl alles richtig verstanden und gemacht haben.

Meine Anleitung kommt ins Kochblog, aber frühestens morgen.

Der Lady geht es gerade deutlich besser. Nicht mehr diese Schmerzen im Bein und *zack* geht sie viel besser. Die Blutergüsse vom Unfall vor Weihnachten gehen jetzt zurück, sind aber noch nicht verschwunden. Stimmungslage war ziemlich gut. Ich wurde begrüßt mit "Ich habe für dich gekocht." Nanu? Sie hatte Kasseler und Sauerkraut für sich bereitet, zu viel, wie es einem manchmal passiert, und mir einen Teil eingepackt. "Irgendwie" war sie tatsächlich um mich besorgt, als hätte sich etwas in ihr bewegt. (?)

Ansonsten hätte ich jetzt nur unwichtigen Kleinkram zu schreiben - dazu fehlt mir aber jetzt die Lust/die Energie. Ich gehe lieber ins Bett.

P.S. Obwohl sich die Krokusse rüsten (dicke Knospen haben)... Vorsicht! Heute Abend hat es sehr ungemütlich geschneit...

Donnerstag, 10. Februar 2011

Compliance #3 - Pneummokokkenimpfung

Heute erledigt. Wirksamkeit 5 Jahre, also vormerken. Ich bin ja so brav...

Sonntag, 6. Februar 2011

Amore Amore

Lesung (eine CD): Geschichten über die Liebe... gesprochen von Reinhold Joppich mit Musik von Mario di Leo

Ich bin ja bekennender Fan des Musikers und hatte trotzdem um die Lesungsveranstaltungen des Herrn Joppich, die Mario di Leo musikalisch begleitet, einen Bogen gemacht. Beim Durchstöbern des Angebots eines gewissen (nicht nur) Buchversenders fiel mir nun diese CD auf und später in meinen Briefkasten.

Im letzten Post schrieb ich abschließend über Entspannung nach einer Lernphase... allora... dafür ist diese Quasi-Hörbuch-CD bestens geeignet. Literarische Schnipsel über das älteste Gefühl der Welt von italienischen Schriftstellern - aber in deutscher Sprache - und dazwischen schöne Lieder in italienischer Sprache erhalten über das reine Beschäftigen mit dem Italienischen hinaus eine angenehme Atmosphäre.



Wie Ihr hier sehen könnt, habe ich mich nebenbei völlig für mich untypisch verhalten... den Zeichenblock der abwesenden Tochter (darf ich bestimmt...) gegriffen und Stifte hervor geholt, an deren Existenz ich mich zufällig vor ein paar Tagen erinnerte... mich bäuchlings auf den Fußboden gelegt und beim CD-Hören damit vergnügt. Entspannung pur. Manchmal ist es nett, etwas Neues auszuprobieren!

Gefahr am Ponte Vecchio

Lernkrimi Italienisch "Pericolo sul Ponte Vecchio", Compact Verlag, ab B1 nach Referenzrahmen

Nachdem ich nun lange genug über Lernmethoden nachgedacht hatte, ging es wieder frisch ans Werk!

Ich liebe diese Lernkrimis mit eingestreuten Übungsschnipseln und Vokabelanhang. Man kann sie prima in der Bahn lesen... wobei ich allerdings nicht recht voran komme, oft ist kein Sitzplatz frei oder ich bin abends zu müde... Und: Man kann mehr damit machen als sie lesen. Aufgepasst und mitgedacht...



Man kann
  • zunächst eine angenehme Lernatmosphäre schaffen, z.B. mit Musik im Hintergrund
  • die Geschichte stückweise abschreiben
  • neue Vokabeln unterstreichen/nachschlagen
  • wichtige Redewendungen markieren/in Erinnerung zurück rufen
  • die Zeitenbildung beachten und sich mal wieder damit befassen
  • den Text laut lesen
  • laut lesen und aufnehmen (Handy-Aufnahmefunktion)
  • sich beim Anhören gruseln und versuchen, es besser zu machen ;))
Da die Cousine und ich unser wöchentliches Italienischlernen wieder aufnehmen, haben wir uns für den Anfang auf dieses Buch geeinigt. (Unser Lehrwerk hängt uns so recht zum Halse heraus und muss ein bisschen pausieren.) Ob sie sich darüber im Klaren war, wie viel das erste Kapitel tatsächlich umfasst?



Nun kann niemand sich pausenlos konzentrieren, da gilt es, sich zwischendurch zu entspannen, ohne gleich alles mit dem Eindruck von "Action" (TV oder Buch) zu "überlagern" - schließlich braucht das Gehirn Zeit zur Verarbeitung...

Es sprießt!

Es regnet, es regnet... aber es stört mich nicht besonders. Wir haben seit ein paar Tagen nämlich Temperaturen um 10°C herum, und nun hat mein Grünzeugs auf der Terrasse beschlossen, dass es jetzt Frühling wird:



Krokus (???Krokusse???) mit dicken Knospen lachten mich gestern an, als ich nach dem Rechten sah.



Und was das hier alles werden will... ganz ehrlich: Ich weiß es nicht genau. Beim Setzen der Zwiebeln hatte ich beschlossen, dieses Mal auf Beschriftungen zu verzichten und mich überraschen zu lassen... here we go!

Und indoor erfreut mich weiterhin das Alpenveilchen... ich äußerte ja bereits, dass es das erste Mal ist, dass es nicht nur nicht eingeht sondern auch blüht, wächst und gedeiht!



Mit besonderem Gruß an Pati!

Sprachlernmethoden

In den letzten zwei Tagen habe ich mich ausgiebig mit dem Thema "Sprachlernmethoden" beschäftigt. Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas festgefahren bin und wollte Ideen sammeln. Zuerste habe ich mich durch die Wikipedia gewühlt und später dann auf dieser Seite (die mit Sicherheit kommerziell ist, davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen) praktisch alles nochmal in weniger wissenschaftlicher Form zusammengefasst wiedergefunden.

Mein persönliches Ergebnis ist so frustrierend wie gleichzeitig positiv: Mit so gut wie allen Methoden habe ich mich bereits vergnügt, und es ist offensichtlich nicht verkehrt, zu "springen" - den ultimativen Tipp scheint es nicht zu geben...

In den letzten Wochen war ich gerade genug *dabei*, um nicht zu viel zu vergessen: S-Bahn-Lektüre und/oder Knopf im Ohr... Gestern Abend mit dem Film habe ich (hoffe ich) mich ein wenig eingestimmt, um mit mehr Energie wieder durchzustarten :-)

Samstag, 5. Februar 2011

mineVaganti



Auf Deutsch "Männer al dente" im Herbst hatte ich mir die DVD gekauft, nachdem ich es nicht geschafft hatte, ins Kino zu gehen. Für mich ja auch viel besser, da ich so die italienische Version ansehen kann...

Heute Abend hatte ich die Zeit (und vor allem: die innere Ruhe), mich damit zu vergnügen: Italienisch, mit eingeblendeten deutschen Untertiteln. Ohne diese Hilfe würde ich gnadenlos den Faden verlieren, denn gesprochenes Italienisch (vor allem schnell gesprochenes, also normales) ist für mich immer noch eine Herausforderung. Kein Wunder... selbst lernen ist nett, aber ohne muttersprachlichen Gesprächspartner oder Lehrer nicht wirklich einfach.

Der Film, bezeichnet als Komödie, hat mehr Tiefgang als erwartet. Auch das Label "Tragikomödie" reicht nicht aus... er ist zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken - von allem etwas. Dazu kommt noch ein bisschen italienisches Lebensgefühl und ein paar schöne Straßenansichten aus Lecce, die einigen in Rom nicht unähnlich sind...

Freitag, 4. Februar 2011

HSV - St. Pauli: Stadtderby am Sonntag

Alle Fußballfans der Stadt fiebern dem Spiel des HSV gegen den Weltpokalsiegerbesieger am Sonntagnachmittag entgegen.

Die Stadt befindet sich im Ausnahmezustand.

Aus finsterer Quelle erhielt ich heute eine provozierende Mail. Der Inhalt: Die Titelseite der "Bild am Sonntag" vom 28. September 1958. Schlagzeile:



Wir dürfen gespannt sein, wie sich Pauli dieses Mal schlägt!

(Und: Ja, ja,... Bundesliga lässt mich normalerweise kalt, aber dieses Spiel ist schon etwas Besonderes...)

Update Sonntagvormittag (06.02.): Das Spiel wurde wegen Dauerregens abgesagt...

Mittwoch, 2. Februar 2011

Der Kunde hatte eingeladen

... zum Gespräch über die Arbeit mit dem Online-Portal. Alle angeschlossenen Firmen sollten bitte erscheinen (bzw. die Chefs plus deren Mitarbeiter, welche mit dieser Anwendung arbeiten). Mein Chef verzichtete auf Teilnahme, da er mit dem Programm nicht arbeitet, delegierte aber mich samt Kollegin (falsche, unhöfliche Aufzählreihenfolge - sachlich betrachtet aber genau so).

Mein Einwand "no-no, es ist Dienstag, da ist mein Arzttermin, muss um ... Uhr in... sein" wurde wurde gleich abgeschmettert mit Hilfe von "Taxi auf Firmenkosten" - tja.

Die groß angelegte Veranstaltung... nun, nach 15 Minuten Vortrag der Wichtigdame war schon alles gesagt. Wir vergnügten uns zu zweit mit Kaffee und Keksen, bis die meisten Teilnehmer gegangen waren. Dann konnten wir noch ein bisschen persönlichen Kontakt aufnehmen mit denjenigen Mitarbeitern, die wir vom Telefon schon sehr lange kennen. Sehr nett. Aber dafür bis ans Ende der Welt fahren? Immerhin haben wir uns gezeigt und persönlich bei Frau Wichtig vorgesprochen. Wozu auch immer das eines Tages gut sein mag :-)

Dann meine Taxifahrt in die City. Ich weiß jetzt alles über die Familie des Taxifahrers und seine politische Meinung obendrein.